Call of Duty 2

7. November 2005 — Reviews, Spiele

Guten Morgen…
Ich hab gestern mal mit Call of Duty 2 angefangen und hab mir gedacht, dass ich ja mal ein paar Sätze dazu verlieren könnte. Daher mach ich das auch mal jetz.Beim ersten Starten fällt schonmal auf das das Spiel von der Menüführung erstmal 100%tig mit dem Vorgänger übereinstimmt. Außerdem hat mich die Engine auch mit fröhlichen 640×480 Pixeln empfangen, aber das ließ sich ja schnell ändern. Erstmal hochgestellt auf 1024×768, 2xFSAA, Bilinear Filter und ein paar Schattensachen, wollt meiner Karte ja nich zuviel zumuten.

Danach Kampagne gestartet und das recht schnelle und actionreiche Tutorial auf der Seite der Russen gemacht, danach direkt nach Stalingrad verlegt wurden… und da fingen dann auch die Probleme an. Meine Grafikkarte hat nämlich ein kleines Problemchen mit dem Schnee im kalten Stalingrad gehabt, was die Framerate auf circa 11-15 FPS schrumpfen ließ…

Im Unterschied zu Call of Duty (1) ist die Kampagne nichtmehr ganz so linear, das heißt nach den ersten 2 Russenmissionen is der Brittenteil freigeschaltet und man kann erstmal in Nordafrika weiterspielen, wenn es einem in Stalingrad zu kalt wird oder, wie bei mir, die Grafikkarte den Schnee nich mag.

Gegen Rommels Afrikakorps gehts dann auch Call of Duty-typisch ziemlich actionreich voran. Viele Schusswechsel in engen Bunkern, oder auch gegen recht große anstürmende Truppen Deutscher. Die Atmosphäre ist jedenfalls genauso mitreißend wie im ersten Teil, einerseits durch die Action mit wenigen Ruhepausen, andererseits aber natürlich auch durch die musikalische Untermalung die wiedermal top gelungen ist. Achja, was auch sehr zur Stimmung beträgt sind die teilweise ziemlich beknackten Sprüche der deutschen Soldaten (natürlich in deutscher Synchronisation auch in der englischen Version, ne o.o) :-)

Rechts hab ich ein paar Screenshots angehangen, gemacht in El Alamein bei 1024×768 Pixeln und sonst alle Details auf Low, hab damit wenigstens knapp 30 FPS gehabt und nen Stimmungsabbruch gibts bei mir durch die etwas schlechtere Grafik eigentlich auch nich (auch wenn Call of Duty 1 teilweise besser aussah… aber das kann ich auch auf max. Details spielen, ne.. :-( )

Ein paar negative Dinge vielleicht noch. Zum einen gibts keine Option frei zu speichern, dafür gibts halt einen Autosave an allen Schlüsselstellen, sodass es nich zu sehr stört. Zum anderen gibts ein paar unrealistische Dinge, wie zum Beispiel die MGs mit unendlich Munition und keiner Überhitzung (nicht wie in Battlefield 2 oder so…) – was dazu führt das man ohne Pause und unbegrenzt schießen kann.

Dafür ist das „Lebenssystem“ sehr gut gelöst. Es gibt keine Hitpoint-Anzeige und auch keine Medikits wie im Vorgänger. Wird man oft getroffen, erscheint eine Warnung das man stark verletzt ist und sich zurückziehen sollte, tut man das und verschnauft ein bisschen kann es dann weiter gehen. Ob das nun realistischer is als das ständige Gesuche nach liegengelassenen Medizinköfferchen im Vorgänger, darüber lässt sich streiten, aber es ist auf jedenfall mal etwas neues in dem Genre :-)

Im Großen und Ganzen kann ich eigentlich eine Kaufempfehlung aussprechen, auch wenn ich über die Länge des Spiels noch keine Aussage treffen kann, da ich persönlich nich 20 Stunden am Tag spiele und es daher noch nicht durch habe :-)

Update:: Insgesamt schätz ich die Spielzeit auf maximal 8 Stunden, ziemlich wenig eigentlich für so ein tolles Spiel :-( . Ich hoffe mal das Infinity Ward noch nen Addon rausbringt, wie es damals bei Call of Duty (1) ja auch passiert ist.Naja zum Schluss kann ich meine Kaufempfehlung aus meinem „Preview“ nur nochmal bestätigen. Call of Duty 2 bietet zwar nur etwa 8 Stunden Spielzeit, dafür sind diese aber prall gefüllt mir Action. Am Ende wird man, wie im Vorgänger, mit einer komplett gescripteten Endsequenz belohnt, in der ein paar britische Soldaten den gefangen genommenen Cpt. Price befreien ^^.

starstarstarstarhalfstar

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