Tommy Jaud – Millionär
Als wir am Samstag Abend noch ewig durch die Buchläden des Münchener Haupbahnhofes streiften, hatte ich dann doch das Bedürfnis noch etwas zu kaufen und so entschied ich mich für das Buch Millionär von Tommy Jaud. Ich hatte schon ein paar Worte dazu gelesen und kannte ja auch den Vorgänger, zumindest über die Verfilmung mit Oliver Pocher. Ob das nun eine gute oder schlechte Vorrausetzung war sei mal dahingestellt.
Weils zu einem Review gehört, eine kurze Inhaltsangabe: Simon Peters, chronischer an-allem-Rumnörgler, ist nach seinem Rauswurf beim T-Punkt immernoch arbeitslos und verbringt seinen Tag mit dem Verfassen von Beschwerde-Mails und entsprechenden Telefonanrufen. Eines Tages wird seine gemütliches Hartz4-Leben von einer neuen Nachbarin gestört. Daraufhin beschließt er dann mal eben Millionär zu werden, das Mehrfamilienhaus in dem er wohnt zu kaufen und sie rauszuwerfen.
Den Vollidiot-Film fand ich damals eigentlich recht lustig. Das Buch hab ich nun mehr oder weniger komplett auf der Heimfahrt heute gelesen und muss sagen das es mir durchaus gefallen hat. Man muss natürlich dazu sagen das es nicht besonders anspruchsvoll ist, aber es ist eigentlich auch nicht langweilig und, naja, immerhin hab ich die gut 300 Seiten in 6 Stunden oder so gelesen.
Ab und zu musste ich auch laut loslachen, sind also schon ein paar gute Gags drin. Zum Ende hin wird die ganze Story dann aber doch etwas schnell abgehandelt und irgendwie auf ein Happy-End hingekünstelt, was die Sache etwas dubios macht.
Ich glaub wenn sie das Buch mal verfilmen (mit Oli Pocher in der Hauptrolle versteht sich) wäre ich durchaus dazu geneigt ihn mir anzusehen.
Die Frage die sich mir nun stellt ist, ob ich das Buch zum Vollidiot wohl auch noch lesen sollte oder ob ich zu biased bin weil ich den Film kenne
Aber das wird sich wohl spätestens beim nächsten Bücherladen-Besuch entscheiden.



[...] im vorherigen Post schon überlegt hab ich mir dann doch noch Tommy Jauds erstes Buch zugelegt und ebenfalls relativ [...]