Notes: 3

Call of Duty: Modern Warfare 2

Der Modern Warfare-Nachfolger wurde ziemlich gehyped und kontrovers diskutiert. Nichtsdestotrotz schafft er es, seinen Vorgänger von der Qualität her zu überflügeln und ist eindeutig der Beste Call of Duty Teil bisher.

Mein Review stützt sich dabei jetzt zu 100% auf die Solo-Kampagne. Der Multiplayer-Teil interessiert mich eher nicht, dafür bin ich zu schlecht. Daher interessiert mich die Tatsache, das es keinen dedizierten Server mehr gibt, so blöd das auch sein mag, relativ wenig. Für mich war die Call of Duty-Serie schon immer sehr storyorientiert und atmosphärisch vom Singleplayer, daher mag ich sie.

Handlung

Modern Warfare 2 spielt fünf Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers, wieder ist die Kacke ziemlich am Dampfen. Die Story beginnt erstmal in Afghanistan. Nach einem Einsatz dort wird man dann erstmal in eine spezielle geheime Task-Force geholt und in eine böse Terroristenorganisation eingeschleust, tut ein paar böse Terroristendinge und wird am Ende vom Terroristenführer erschossen. Die Russen finden die Leiche, sehen “boah, ein Amerikaner” und greifen aus Rache mal die Vereinigten Staaten an.

Von da an spielt man dann abwechselt in den USA, wo man versucht etwas gegen die Russen zu unternehmen und an verschiedensten Orten als Taskforce 141-Mitglied, wo man versucht die Welt zu retten. Im Laufe der Zeit befreit man dann noch den guten alten Captain Price1Eigentlich dachte ich ja er wär am Ende des letzten Teils gestorben… und erfährt, dass der General Shepard, der einen die ganze Zeit rumkommandiert, kräftig integriert hat und eigentlich der Drahtzieher der ganzen Sache ist.

Am Ende spielt man dann nochmal Soap, einen der Protagonisten aus dem Ersten Teil und rettet gemeinsam mit Ctp. Price die Welt. Grandios.

Atmosphäre

Die Story mag an manchen Stellen unlogisch sein, jedoch fand ich sie durchaus spannend. Die ganze Sache ist von der Atmosphäre her super. Man fühlt sich wie in einem sehr guten Kinofilm. Besser als im Vorgänger. Vor allem ist es sehr Abwechslungsreich. Das Spektrum reicht von normalen Rumgeballer über Patriot-Drohnen-Raketen steuern, Scharfschützenparts, Schneemobil fahren, Boot fahren, Splinter-Cell-mäßige Missionen, alles Mögliche. Außerdem ist man in den verschiedensten Umgebungen unterwegs. Zum einen Afghanistan, Washington, Rio de Janeiro, Ölbohrinseln vor der Russischen Küste, Russland.

Technik

Grafisch gesehen, naja, es ist halt die alte Engine, aber kräftig aufgefrischt. Es sieht schon ziemlich schön aus und passt einfach. Auf meiner HD5750 gibts mit allen Details auf Maximum und 2xAA auf 1680×1050 keinerlei Ruckler.

Die Musik wurde von Hans Zimmer komponiert, der wohl jedem ein Begriff sein sollte… und er hat seine Arbeit gut gemacht. Die Musik ist eigentlich immer passend, stimmig und treibt das Spielgeschehen voran.

Fazit

Leider ist das Spiel viel zu kurz. Beim Ersten durchspielen jetzt habe ich gut 6 Stunden gebraucht. Es gibt zwar auch noch so einen Spec-Ops-Modus, wo man noch ein paar kleine Missionen machen kann, aber das ist ja alles ohne Story und daher wohl ohne die großartige Atmosphäre und daher wohl nicht sehr motivierend.

Ich hoffe das Infinity Ward vielleicht noch ein Addon nachschiebt. Oder irgendwann Modern Warfare 3. Aber nächstes Jahr kommt wohl erstmal wieder irgendein langweiliges World War 2-Call of Duty von Treyarch. Die beiden Entwickler wechseln sich ja immer ab, nicht war? :/

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14. December 2009 — Reviews, Spiele