Nach meinem letzten Post über mein selbstgemachtes Chili fragten mich natürlich viele Leute, wie ich das denn eigentlich mache, dass es so wundervoll aussieht und grandios schmeckt. Ganz ohne Maggitüte!1 Aus diesem Grund2 mache ich das nun mal!

Hier ein Rezept mit Bauanleitung für Chili con Carne à la andy.

Benötigte Items

  • ein Messer, nach Möglichkeit scharf
  • eine Pfanne, nach Möglichkeit riesig in ihren Ausmaßen
  • viele Bohnen (2 große Dosen), etwas Mais (eine normalgroße Dose), geschälte Tomaten (eine große Dose)
  • Tomatenmark (2x 70g), Paprika (2), Chili-Schoten (2)
  • Hackfleisch (500g), Zwiebeln (2), Knoblauch (2 Zehen), Rinderbrühe
  • vielerlei Gewürze, z. B. Salz, Pfeffer, Paprika, Curry

Die Mengenangaben gelten für eine nicht näher bestimmte Anzahl von Portionen. Ich komm damit ungefähr drei Tage hin. Stellt man alles hübsch nebeneinander, sollte es ungefähr folgendermaßen aussehen.
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Bauanleitung

  1. Alles beginnt damit, dass man erstmal die Zwiebeln kleinschnibbelt und den Knoblauch fein hackt. Außerdem wird das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer genießbar gemacht.3
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  2. Dann brät man die die Zwiebeln und den Knoblauch in feinsten Olivenöl billigen Sonnenblumenöl an bis alles goldgelb ist. Wenn man nur eine Pfanne hat, dann lagert man das fertige Zeug erstmal irgendwo zwischen.
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  3. Jetzt kommt das Fleisch. Schön kross anbraten. Da dieses billig-Hackfleisch nur aus Wasser besteht, sollte man während des Bratens immermal die Flüssigkeit abkippen, sonst brät es nichtmehr gescheit. Ich mag es auch immer nicht so ewig klein gemacht, daher verbleibe ich mit recht großen Hack-Häppchen, die man mit der Gabel noch aufspießen kann.
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  4. Während das Hack brät kann man dann versuchen mit einem völlig ungeeigneten Dosenöffner, der diese Bezeichnung nichtmal verdient hat, die Dosen zu öffnen, die natürlich allesamt keinen angebrachten Schnellöffner haben. Dabei versucht man sich nach Möglichkeit nicht komplett mit Tomatenzeug einzusauen.
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  5. Ist das Hackfleisch dann fertig, kippt man wieder die Zwiebeln dazu. Ebenso den kleingeschnittenen Paprika und die Chili-Schoten.
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  6. Nach kurzem Anbraten kommt dann noch der ganze Rest dazu. Tomaten, Bohnen, Mais, alles was man noch so auf der Spüle stehen hat. Ebenso gehört die ganze Suppe jetzt ordentlich gewürzt. Nicht mit dem Curry geizen. Dann 1-2 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen.
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  7. Tadaa! Fertig ist das Chili. Mit etwas billigem Toast serviert ist es nun die Lebensgrundlage für die nächsten drei Tage Studentenleben.
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  8. Am Ende sollte die Küche dann möglichst nicht so aussehen. Mittlerweile isses aber wieder sauber, versprochen.
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Anmerkungen

  • Man sollte eine Pfanne verwenden, die groß genug ist. Ich bin hier kein gutes Beispiel.
  • Man sollte einen Dosenöffner verwenden, der seinem Namen gerecht wird.
  • Vorsicht mit Chili. Nach dem Schneiden gründlich die Finger waschen. Sehr sehr gründlich. Und nicht in Nase, Augen, Mund oder andere empfindliche, schleimhautbesetzte Körperteile fassen.

Ich hoffe es hat dem ein oder anderen gefallen. u_u

  1. Ok, ehrlich gesagt hat mich keiner gefragt.

  2. Bzw. einfach so

  3. Wäre ich in Mühlhausen, hätt ich natürlich vernünftig, vorgewürztes Gehacktes genommen. Hier in Furtwangen gibts aber nur dieses dumme ungewürzte Hackfleisch