Led Lenser M1

[Trigami-Review]

Wer kennt das nicht. Es ist dunkel, man braucht Licht. Also schnell die alte Taschenlampe rausgekramt — Mist, Batterien fast leer, man sieht trotz Lampe nichts oder durch die ungleichmäßige Ausleuchtung sieht man trotzdem nichts.

In so einem Fall ist es natürlich von Vorteil wenn man eine coole Taschenlampe mit LED-Technik besitzt. Echte Edelmodelle unter diesen LED-Taschenlampen stellt die deutsche Firma Zweibrüder Optoelctronics her. In diesem Blogpost werde ich nun auf die mikrocontrollergesteuerte Led Lenser M1 eingehen.

Äußerlich

Die Lampe kommt zusammen mit einer Batterie, einem etwas billig wirkenden Holster, etwas Werbung, der Betriebsanleitung und einer Schnellanleitung in einem Pappetui daher. Die Schnellanleitung hat etwa die Größe einer EC-Karte und kann damit theoretisch überall mit hingenommen werden — was man aber nicht muss, denn die zwei Tast-Kombinationen kann man sich auch gerad noch merken.

Die Batterie lässt sich relativ problemlos einsetzen und schon hat man seine funktionstüchtige Hochleistungs LED Taschenlampe in den Händen — dabei fühlt sie sich sehr griffig an und wiegt gerade mal 78 Gramm.

Innerlich

Kommen wir zu den interessanten Fakten. Die Lampe ist mikrocontrollergesteuert und hat die so genannte Smart Light Technology, mit eingebautem Überhitzungsschutz. Das heißt, dass sich die LED nach 3-5 Minuten entsprechend der Temperatur in der Helligkeit runterregelt um eine Überhitzung zu vermeiden.

Insgesamt hat sie drei Modi, die über verschiedene Tastkombinationen abgerufen werden können1Diese Tastkombinationen sind auf der SmartCard-Anleitung beschrieben: 100%, Stroboskob und 15%-Energiesparmodus. Das Umschalten funktioniert nach ein paar mal rumprobieren recht gut.

Am vorderen Teil befindet sich ein verschiebbarer Lampenkopf, über den man das Licht auf einen Punkt fokussieren kann, was einem auch recht gut von der Hand geht.

Angetrieben wird das Lämpchen von einer CR123 Lithium Batterie — ein kleiner Knackpunkt, denn da kostet eine schonmal gut drei Euro. Die maximale Leuchtkraft beträgt 155 Lumen, nach 3-5 Minuten regelt sie sich auf 60 Lumen herunter. Insgesamt soll eine Batterie etwa 6.5 Stunden2Angabe des Herstellers, nicht getestet halten. Leider kann man mit der M1 keine Akkus verwenden, da die 3,6-3,7 Volt liefern und nicht nur 3,0 wie die Batterien.

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Leistung

Die Helligkeit die dieses kleine Gerät bringt ist echt nicht zu unterschätzen3In der animierten Grafik kann man den Unterschied gut erkennen. Dinge, die sich in der Nähe befinden werden echt bis ins kleinste Detail ausgeleuchtet. Auch im Außeneinsatz ist sie durchaus praktikabel, denn man kriegt auch noch recht weit entfernte Objekte gut angeleuchtet. Voll fokussiert kommt man sicher gut 25 Meter weit.

Sie hält auch gut was aus, aus 2-3 Meter runterfallen oder sie durch die Gegend werden stört die Lampe nicht, außerdem ist sie spritzwassergeschützt und ein kleines Bad im Wasser kann ihr auch nichts anhaben.

Fazit

Durchaus eine tolle Lampe, die man universell einsetzen kann. Ist herkömmlichen Taschenlampen natürlich haushoch überlegen, aber dafür zahlt man auch ein vielfaches des Preises einer normalen Taschenlampe. Leider habe ich keinen Vergleich zu anderen LED-Taschenlampen, daher kann ich da nicht wirklich relativieren — aber einen Blick ist sie auf jeden Fall wert. Für Fragen kann man auch mal einen Blick in die Community werden, die aktuell allerdings noch etwas schwach besucht ist.

28. August 2009 — Reviews, Trigami-Reviews