twitterlSeit einiger Zeit nun nutze ich ja den 140-Zeichen-Nachrichten-Dienst Twitter. Ich mag es einfach. Es ist einfach viel schneller und simpler als der Blog hier. Außerdem kann ich von überall aus schnell ‘ne Nachricht absetzen: ausm Firefox, vom iPhone, oder auch per SMS. Damals twitterte ich sogar von meinem Siemens S65 mit einem Java-Client.

Es eignet sich auch wunderbar um sich irgendwas kurz zu notieren, oder Gedanken fest zu halten, aus denen man dann vielleicht später einen umfangreicheren Blogeintrag zusammenschreibt — Sachen die man sonst halt vergessen hätte.

Die AnimagiC-Tage hab ich mit einem WordPress-Plugin auch “live” via Twitter gebloggt. Natürlich wird auch nochmal ein zusammenfassender Post folgen, die Tweets sind ja eher Informationsfetzen, aber sie halten halt gut fest, was wir so getan haben.

Außerdem kommt man über Twitter auch gut mit Menschen in Kontakt. So zum Beispiel Leute die man vorher nur über ihren Blog kannte (bei mir etwa @UARRR und @visualthoughts) oder auch völlig neue Gesichter, die man erst durch Twitter kennenlernt (@JanOelze, @pcundkaffee).

Twitter ist ja auch asynchron und “global”, d.h. meine Follower, oder halt Leute die sich für mich interessieren können lesen was ich mache. Irgendwann, irgendwo. Oder sie lesen es einfach nicht. Es herrscht nicht irgendein Druck zu Antworten wie, wenn man jemanden bei ICQ anschreibt.

Letztens entdeckte ich im studiVZ die Möglichkeit den “Buschfunk”, eine Twitter-ähnliche netzwerkinterne Funktion mit Twitter zu verbinden. Das heißt, was ich bei Twitter schrieb, wurde automatisch in den Buschfunk-Stream gehauen.

Leider kam das bei meinen studiVZ-Bekannten garnicht gut an, denn scheinbar flutete ich ihren Buschfunk mit meinen Tweets. Sind ja auch nicht so wenige am Tag. Daher schon verständlich. Diese dumme Buschfunk-Funktion nutzt halt niemand so exzessiv wie Twitter, weil man dazu halt auf die studiVZ-Seite gehen muss.

Nunja, jetzt hab ichs halt wieder deaktiviert.

Fazit: Ich mag Twitter und finde mehr Leute in meinem Umfeld sollten es verwenden.

Achso. Mein Account heißt natürlich @knuspermagier.

Geschrieben an 3. August 2009, Meinung

Leo:

Super Eintrag. Fasst alles zusammen *hihi* Bei mir lief es auch alles ungefähr so ab. Zuerst mit meinem Nokia 2626 via Twitter-Webseite. Sehr umständlich. Heute per PC und Nokia 5800 (Gravity als App). Buschfunk hab ich auch mal mit meinem Twitter-Acc gekoppelt, mit dem selben Effekt, dass alle genervt waren xD Ich finde auch, dass mehr Leute in meiner Umgebung Twitter nutzen sollten. Bisher konnte ich nur einen einzigen überzeugen. Der twittert nun recht selten, aber er tut es zumindest xD Freue mich sehr, dich und Shao über Twitter kennengelernt zu haben. Ihr seid sehr sympathische Menschen. Hoffe, dass man die Beziehungen ausbauen kann und man sich vlt. irgendwann mal in real life trifft.
Sry für den späten Comment, aber hatte noch ne Menge zu erledigen. Ich verpasse jedoch keinen deiner Beiträge ;)

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Daniel:

Ich habe kein Bedürftnis die Allgemeinheit über meine kleinen Alltagsbegebenheiten zu informieren und finde auch das Alltagsgesehen von anderen Leuten nicht interessant. Auch der Nutzwert von mittlerweile bestimmt über hundert “i just snapped a picture”-Bildern von Knuspermagiers Kopf, die alle genau gleich aussehen, ist eher gering.

Wobei das jetzt hoffentlich niemand kränkt, da twitter ja von abermillionen laufend genutzt wird, wird da schon was dran sein.

Was mir jedoch beim Lesen vom Knuspermagier seinem getwitter auffällt ist, dass ich bei über 50% der “tweets” selbst mit bisschen nachdenken und rumscrollen, kaum rausfinden kann auf was sie sich eigentlich beziehen. Da irgendwie bessere Referenzen, die automatisch angezeigt werden, würden twitter gut stehen.

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andy:

Du darfst ruhig “du” zu mir sagen. :o

Ja, klar, einige Tweets sind schon nicht unbedingt nötig. Die (fast) täglichen Bilder sind aber ja ne ganz andere Sache.

Es kommt halt auch immer drauf an wie man Twitter verwendet, ich verwende es halt, wie den Blog, als eine Art “Tagebuch”. Ich zwinge ja auch keinem auf das zu lesen was ich da schreibe.

Den Blog hab ich ja damals auch eher als Tagebuch gestartet um später dann nachzulesen was ich so getan hab und mich darüber zu freuen. So etwa ist das mit Twitter auch.

Zu den Zusammenhängen: Twitter ist halt einfach meistens recht zusammenhangsloses “gezwitscher”. Ich twitter halt einfach irgendwelche Sachen die mir gerad auffallen.

Aber keine Sorge, du bist ja nich der einzige, der es nicht benutzt ;)

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Daniel:

Jo das ist ja auch das schöne an nem blog, das hat echt, nach ein paar jahren, wieder einen reiz das zu lesen.
Wobei du in ein paar Jahren mit tweets wie “Bahn heute wieder voll” bestimmt nix mehr anfangen kannst :-)

Ich hab übrigens auch überlegt mich bei StudiVZ wieder abzumelden :-) Vielleicht sollte man sich auf Xing konzentrieren

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andy:

Jop, hab auch kurz gedacht ich sollte mich dort abmelden. Aber naja, noch hab ich mich nich dazu durchgerungen. :D

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Gilly:

Ich habe mich mal an deine Versen geheftet :D

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