Saltatio Mortis – Wer Wind sät

2. September 2009 — Musik, Reviews

Am 28. August erschien das neue Album der Mittelalter-Rock-Combo Saltatio Mortis. Erstmals kam ich mit ihnen auf dem Feuertanz 2007 in Kontakt, wo ich sie direkt ziemlich geil fand und direkt ihr damals aktuelles Album “Aus der Asche” kaufte, was bis heute eigentlich ständig in irgendeiner Playlist verweilt, weil es einfach grandios ist.


Als ich irgendwann Anfang diesen Jahres erfuhr das es bald ein neues SaMo Album gibt hab ich mich natürlich sehr drauf gefreut, hatte aber auch ein bisschen Angst, das es nich an das alte rankommt — wie ich jetzt sagen kann aber unbegründet. “Wer wind sät” ist auf jedem Fall auf einem ähnlichen Level wie “Aus der Asche” und teilweise sogar besser.

Die Limited Edition, die ich gekauft hab kommt sogar noch mit zwei Bonus-Tracks und einer DVD mit zwei interessanten Making Ofs (Album und “Ebenbild”-Video), dem Videoclip zu “Ebenbild” und einem 55-minütigen Konzertmitschnitt vom M’era Luna 2007. Letzterer ist ganz cool, leider qualitativ nicht ultramäßig, aber um SaMo mal wieder (pseudo) live zu sehen sehr geeignet.

Außerdem ist die ganze “CD-Hülle” in Buchform, mit festem Cover und innen einem kleinen Booklet mit den Lyrics — sieht sehr edel und stabil aus.

Aber kommen wir zum Album an sich. Die CD fasst 14 Tracks1

1. Ebenbild
Guter Opener, hat aber 2-3 Mal hören gedauert bis er gefruchtet hat. Gibt auch nen Video dazu, was ich allerdings jetzt nicht so ultra finde. Anti-Kloning. starstarstarstarhalfstar
2. Salome (feat. Doro Pesch)
Bestes Lied des Albums, der Refrain haut ziemlich rein, schönes Duett mit Doro. starstarstarstarstar
3. La Jument De Michao
Französisches Lied, keine Ahnung was er da singt, aber rockt. starstarstarstarblankstar
4. Letzte Worte
Ballade, Titel sagt alles über den Inhalt aus. Durchschnitt. starstarstarblankstarblankstar
5. Das Kalte Herz
Umsetzung des gleichnamigen Märchens. Sehr sehr schön. starstarstarstarstar
6. Rastlos
Naja. starstarhalfstarblankstarblankstar
7. Miststück
Hier wieder ein Highlight der Platte. Hat nen sehr schönen Flow. starstarstarstarstar
8. Tief In Mir
Wieder etwas balladigeres, leider auch nicht wirklich eingängig. starstarstarblankstarblankstar
9. Aus Träumen Gebaut
Nächste Ballade, diesmal allerdings schon besser. starstarstarhalfstarblankstar
10. Manus Manum Lavat
Ein Hand wäscht die andere. starstarstarstarblankstar
11. Vergessene Götter
Anti-Göttlich, schön eingängig. starstarstarstarhalfstar
12. Wir Säen Den Wind
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13. Freiheit (Bonus)
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14. In Unseren Worten (Bonus)
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Fazit

Tolles Album, das warten hat sich gelohnt. Richtig gecatcht hat es mich allerdings erst beim 2.-3. Hörvorgang. Die Bonus-Beigaben (+2 Tracks, Bonus-DVD, Verpackung) lohnen auf jedenfall den Aufpreis der Limited Edition.

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Fußnoten

  1. Nur ein paar Eindrücke, keine musikalische oder lyrische Interpretation der Titel

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