
Dan Brown – Digital Fortress
In den letzten Tagen las ich mein erstes 500+ Seiten-Buch fertig. Dabei handelte es sich um Dan Browns “Digital Fortress”, soweit ich der Wikipedia vertrauen kann sein erster Roman, der veröffentlich wurde. Gekauft hatte ich es ja bereits Ende Dezember in Leipzig, aber man kommt ja nich so oft zum Lesen.
Im Grunde geht es darum, das die NSA einen tollen Ubercomputer hat, der es möglich macht jede Verschlüsselung auf der Welt in kürzester Zeit zu knacken. Irgendwann kommt es dann aber zum Super-GAU in Form des Digital Fortress genannten supertollen Verschlüsselungsalgorithmus, der unknackbar scheint. Die Hauptcharaktere sind einmal Susan Fletcher, Kryptoexpertin, die versucht im NSA-Hauptquartier alles zu regeln und ihr Freund, David Becker, Hochschulprofessor, der nach Spanien geschickt wurde um dort den Key zu besorgen, der benötigt wird um Digital Fortress zu knacken. Die Erzählung wechselt dann immer zwischen NSA-HQ und Spanien, was an sich schon gut Spannung erzeugt.
Joa. Also insgesamt kann man sagen, das Dan Brown die Geschichte ganz spannend erzählt. Am Anfang gehts etwas langsam los, wird dann zum Ende hin aber ziemlich rasant, sodass ich teilweise das Gefühl hatte, ich müsste schneller lesen können um die Spannung etwas einzudämmen. Ab der Hälfte wird der “Hauptdrehpunkt” der Story aber vorhersehbar, sodass man dann ein paar Seiten nur drauf wartet, das es endlich den Leuten klar wird. Ebenso werden die letzten paar Seiten von einem “Na, jetzt kommt schon ihr Hochintelligenten Krypo-Experten, da kommt man doch sofort drauf”-Gefühl begleitet. Außerdem ist es ein bisschen kitschig. Ein klitzekleines bisschen.
Natürlich ist das Buch weder vom kryptografischen Inhalt her korrekt noch von den ganzen IT-Sachen, aber naja, es unterhält gut.
Teilweise kann ich mir eine Verfilmung gut vorstellen, weiß allerdings nicht ob das irgendwann wohl jemand in Betracht zieht. Is dann wohl doch nicht so ultra bekannt und Kritiker-geliebt. Aber ein Tom Hanks in der David Becker-Rolle fänd ich sicher gut.



Haha, lol, Netscape.
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Also komplett auf Englisch zu lesen fände ich ein wenig anstrengend oo
Von der Story her würde es mich nicht groß interessieren, ich stehe mehr auf kranke Psychothriller, aber schön, wenn dich das Buch gut unterhalten hat ^^
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Is eigentlich kein Problem. Lese und verstehe das Englisch ja “nativ”, brauche es also nich übersetzen. Von daher ist es eigentlich, wie wenn man deutsches Zeug liest.
Probleme gibt’s nur selten, wenn man mal ein Wort nicht kennt, was irgendwie contextmäßig wichtig ist.
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