Das Problem mit dem Backup.

26. July 2010 — Problematische Computer

Letztens schrieb der Martin über die Notwendigkeit von Backups. Dies wollte ich zum Anlass nehmen auch mal ein paar Worte dazu zu verlieren.

Erstmal: Warum überhaupt Backups? — Frage ist leicht beantwortet: Ich hab sehr viele Daten die wichtig sind weil sie entweder nicht reproduzierbar (Fotos, irgendwelche Dokumente) oder schwer reproduzierbar (Musik) sind und die ich im Falle eines Festplattencrashes nur ungern verlieren würde. Klar, oder?

Im Moment sieht’s bei mir etwa so aus:

Die Probleme sind schnell erfasst:

  • Die Synchronisation zwischen Laptop und PC ist sehr inkonsistent. Manchmal füge ich hier ein paar Bilder hinzu, manchmal da, dann synce ich irgendwie, alles durcheinander
  • Backups werden nur unregelmäßig angefertigt und meistens durch komplettes alten-Ordner-löschen-alles-neu-kopieren gemacht, da ich nich genau weiß, wann ich das letzte mal gesynct hab
  • Früher oder später kommt es wohl zu gewissen Platzproblemen

Ich plane nun, in den nächsten Monaten, durch den Einsatz von etwas Geld und etwas Disziplin in der Ausführung, folgendes System:

Die Vorteile des neuen Aufbaus sind ebenso leicht zu erkennen, wie die Probleme des alten:

  • Musik, Fotos, Dokumente liegen zentral auf dem NAS und sind von allen Geräten aus verfügbar
  • Das NAS ist gleichzeitig ein Allround-Server dar, da es ein relativ normales Linux-System ist
  • Durch etwas Disziplin und regelmäßiges Backuppen auf die externe Platte erreiche ich mehr Datensicherheit
  • Ich hab mehr Platz

Die Fotos mit denen ich aktuell arbeite bleiben natürlich weiterhin auf dem Rechner, da Lightroom übers Netzwerk wohl sonst noch schnarchlangsamer ist als so schon.

Was mich noch davon trennt? Ein paar Euro. Bis ich die zusammen hab muss ich versuchen hier halbwegs regelmäßig manuell die Backups zu machen.

Das NAS, für was ich mich wohl entscheiden werde ist das QNAP SS-439 Pro. Scheint wohl ganz gut zu sein! Außerdem frisst es kleine Platten und is daher wohl leiser und etwas stromsparender (hoffentlich).

chrisji:

Mit deiner zukünftigen Art von Backup liebäugel ich schon sehr lange. Die Vorteile sind einfach unschlagbar. Ich weiß nur nicht ob das alles in meiner 1 Zimmer Wohnung Platz findet. ;)

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Nico:

Was für Betriebssysteme sind denn auf dem Laptop und dem PC?

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andy:

Windows. Aber ich wüsste nicht, was das Betriebsystem mit Backups zu tun hat.

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maatien:

Ja, genau so etwas stelle ich mir auch vor.
Weist du schon, wie du den NAS bestücken und konfigurieren wirst?

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andy:

4x 640GB 2,5 S-ATA Platten erstmal denk ich, 1TB sind noch zu teuer.

Und dann RAID 5 — mehr hab ich mir noch nich überlegt :D

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Meine Backup-Strategie für zu Hause | der tag und ich:

[...] Gedanken zum Thema „Backup“ gemacht. Dieser Tage erst las ich einen Artikel über Das Problem mit dem Backup. Bevor ich hier aber ein paar Worte zu meinem Backup verliere, erst mal ein kleines Video das zeigt [...]

David:

Ich hab’ meinen alten Backupserver vor zwei Wochen auf ZFS umgestellt. Das ist vielleicht eine Stufe größer und lauter als das NAS, bietet aber auch mehr Möglichkeiten und die Performance ist auch spitze. Kannst du dir ja mal anschauen wenn du ein bisschen basteln willst ;-)

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Daniel:

Wenn du auch auf deiner Storage-Lösung arbeiten willst (Photogeschäft und so) dann schau dir doch mal iSCSI+Gigabit Netzwerk an. Super Performance, geht sogar mit Windows. NAS die das können gibt es auch, wobei ich selbst da eher ein Freund von dedizierten Rechnern bin.

Und für die paar GB wirklich wichtigen Sachen (selbsterstellte Dokumente, Videos, Fotos) würd ich etwas WORMiges empfehlen (Brenner).

Just my 2 cents.

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andy:

Jo, die NAS die ich mir ausgesucht hat könnte auch iSCSI, aber da besteht halt dass problem, das man dann nicht mit mehreren Rechnern gleichzeitig drauf zugreifen kann, was ich dann wieder etwas blöd finde.

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