Prince of Persia: Der Sand der Zeit

25. May 2010 — Film, Reviews

Am Pfingstsonntagabend waren meine Freundin und ich mal wieder im Kino — diesmal Stand Prince of Persia an — ein Film auf den wir uns schon lange gefreut haben, seitdem wir damals bei 2012 den Trailer sahen.

Ticket

Der Film dreht sich um den jungen Herrn Prinz von Persien Dastan, der irgendwann mal vom König von der Straße aufgesammelt wurde, einen kleinen Dolch, eine große Sanduhr und eine Prinzessin, die die Hüterin der letzteren beiden ist.

Handlung (Spoiler, Walls of Text, direkt zum Fazit)

Eines Tages begibt es sich, dass die persische Armee dringend so eine eigentlich verbündete Stadt plätten will, da sie Informationen bekam, dass die Stadt Waffen an Persiens Feinde verkaufe. Also stürmen sie mal fix die Stadt.

Aufgrund der Ausgefuchstheit von Dastan funktioniert das auch recht problemlos — Stadt wird eingenommen. Zur Feier des Tages kommt dann noch der König vorbei geschneit und bekommt, widerrum zur Feier des Tages, von seinen Söhnen einen Gebetsmantel geschenkt. Dummerweise ist dieser vergiftet und der König stirbt.

Alle denken nun Dastan war’s, da dieser den Mantel überreichte. Dastan rennt nun also besser mal weg, gemeinsam mit der Prinzessin, die ihm auf den Fersen ist, da er ja zuvor den Dolch geklaut hat. Gemeinsam reiten sie jetzt quer durch die Pampa. Dabei entdeckt der Herr Prinz noch die Macht des Dolches. Dieser kann nämlich praktisch die Zeit zurück drehen, allerdings nur wenn man genug von dem Zeitsand reinfüllt. Außerdem merkt keiner, außer dem, der den Knopf drückt, dass da gecheatet wurde.

Angesichts dieser Tatsache will Dastan nun zur Beerdigung des Königs um seinem Onkel Nizam die ganze Sache zu erklären und ihn zu überzeugen, dass er es nicht war, der den König umbrachte. Nach einem kurzen Zwischenstop im Tal der Sklaven, wo sie auf ein paar Bekloppte treffen, schaffen sie es dann auch zur Beerdigung. Dort muss Dastan dann leider feststellen, dass der Schuldige sein Onkel ist und nicht, wie bisher vermutet sein Bruder Tas.

Plötzlich wird ihm natürlich alles klar. Sein Onkel hat den Angriff auf die Stadt eingefädelt um dort an die Sanduhr zu kommen um sie mit dem Dolch zu kombinieren und dann die Zeit ziemlich weit zurückzudrehen — soweit, dass er selbst König wird! Dummerweise würde dabei wohl auch die Welt untergehen, da die Sanduhr dann kaputt ginge und zuviel Zeitsand freigegesetzt werden würde.

Der Prinz und Prinzessin Tamina machen sich nun auf den Weg zu irgendeinem alten Tempel um dort den Dolch an die Götter zurückzugeben und damit die ganze Sache aufzuhalten. Als sie dort ankommen merken sie leider, das dort alle schon umgebracht wurden. Auch sie werden dann direkt von einer Gruppe Hassasinen, einem eigentlich verbotenen Geheimbund, angegriffen.

Dank der Unterstützung der Bekloppten aus dem Sklavental und ein paar persischen Soldaten, die Dastan eigentlich töten sollten, schafften sie es jedoch. Dummerweise konnte einer der Hassasinen den Dolch entwenden! Also mussten sie nochmal in die Stadt, wo die fleißigen persischen Graber die Sanduhr schon fast gefunden hatten.

Im letzten Moment schafften sie es dann noch den Dolch zurück zu bekommen — Dastan ging dann erstmal zu seinem Bruder und König Tas um ihm von der ganzen Verschwörung zu erzählen und ihm die Macht des Dolches zu erklären, leider relativ sinnlos, denn kurz nachdem Tas alles begriffen hatte und alle sich freuten, kam der Nizam hinein, killte ihn, schnappte sich den Dolch und machte sich auf den Weg zur Sanduhr.

Dastan und Tamina folgten ihm natürlich und nach ein bisschen Action wurde der Dolch dann doch noch in die Sanduhr gerammt. Glücklichweise drückt Dastan den Aktivierungsknopf. Irgendwie, hier wird der Film etwas komisch, spult er dann genau bis zu dem Zeitpunkt zurück, als die Stadt gerade eingenommen wurde und stellt sich dann groß vor das Heer und fängt an rumzulabert, dass sein Onkel rumverschwört und so. Nach ein paar schnulzigen Worten zu seinem Bruder fliegt der Schwindel dann auch auf und der Onkel wird zur Rechenschaft gezogen.

Am Ende bekommt der Dastan dann auch die Prinzessin und alle sind glücklich.

Fazit

Wie man an der länglichen Handlung schon sieht ist im Film recht viel passiert. Ich könnt nicht sagen, das mir irgendwann langweilig war. Es war eigentlich immer schön schnell und actionreich.

Die Zwischeneinlage mit der Gruppe aus dem Tal der Sklaven war sehr lustig und allgemein gab es immer ganz gute Sprüche und Dialoge, die die Geschichte auflockerten. Dastan ist halt ein ziemlich cooler Typ.

Das Ende war, naja etwas komisch. Weil vorher wurde ja eigentlich behauptet, die Welt geht unter, wenn man den Dolch in die Sanduhr rammt. Aber scheinbar tut sie das nur, wenn man zulang in die Vergangenheit will, oder so.

Jedenfalls bin ich sehr froh den Film gesehen zu haben. Jake Gyllenhaal hat seine Rolle als Dastan gut gespielt und die anderen waren auch gut — wobei man bei Ben Kingsley, der ja den Bösewicht spielt, irgendwie von anfang an wusste, dass da was nicht ganz koscher sein kann. Allein vom Aussehen her.

Tip-Top. Großes Kino. Keine Ahnung was ich noch dazu schreiben soll. Volle Guck-Empfehlung von mir.

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Selbstverständlich machte der Film auch groß Lust mal wieder ein Prince of Persia-Spiel zu spielen. Mal sehen, ob ich mein Two Thrones noch finde, ansonsten ist ja Freitag auch das neue für die XBox rausgekommen — da muss ich aber noch warten, bis es auf einen bezahlbaren Preis rutscht.

Bruder:

Ich war mit Mama und Papa heute auch drin.Fand in ebenfalls sehr gut.
Nur nach dem die Zeit zurückgespult wurde,hatte ich irgendwie eine komisches Gefühl.
Alles plötzlich so Happy End Stimmung obwohl eben noch die Welt am untergehen war?
Und alle Ereignisse im Film sind nie passiert,Dastan ist der einzige der von ihnen weiß.
Fänd das irgendwie blöd wenn alle um mich rum plötzlich keine Erinnerungen mehr haben.

Zu den Spielen: Mir fällt auf das ich noch nie ein PoP gespielt habe.Eig. kommt da das Neue ganz gut,aber die Wii-Version hat neben ner anderen Story auch keine Zeit-Zurückspul-Fähigkeit sondern Sandmagie Zeug.Wenn dann will ich schon Die Zeit zurückspulen können.

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