Nun. Es ist so, dass meine liebe Schwester Tourismus-Management studiert. Aufgrund dessen absolviert sie nun ein Auslandspraktikum in Teneriffa. Sonntag morgen um 6:40 war ihr Flug. Mittlerweile hat sie sich auch schon gemeldet und ist erfolgreich angekommen.
Aber nun kurz zurück in der Zeit: Donnerstag Abend hatte ich die grandiose Idee am Samstag nach Frankfurt zu fahren um dort meine Familie zu überraschen, welche ja meine Schwester zum Flughafen bringen musste. Also schnell nochmal die genauen Flugdaten erfragt und sogar noch zwei recht gute Sparpreise bekommen (19€ Hinfahrt, dank ltur.de-Ticket und 33€ zurück).

Frankfurt
Samstag um zehn ging es dann los, kurz vor drei war ich in Frankfurt, problemlos, ohne Umsteigen. Dort verbrachte ich dann erst mal den Nachmittag indem ich etwas rumirrte, Fotos machte1 und den Apple Store, Hugendubel und KFC2 besuchte.

Gegen 17 Uhr versuchte ich dann meine Familie zu finden, was auch recht schnell klappte. Nach ein bisschen mehr Rumgelaufe gingen wir dann erstmal gemütlich Essen und fuhren zum Flughafen, wo wir noch ein paar Stunden zu verbringen hatten.
Interessanterweise war in diesem riesigen Gebäude in der Nacht so gut wie gar nichts los — hier und da saßen vereinzelt ein paar Leute, die auch auf ihren Flug warten, aber im Großen und Ganzen war alles ausgestorben.
Nachdem wir das richtige Terminal und Gate und alles gefunden hatten setzten wir uns in den geschlossenen Starbucks, dort gab es nämlich weiche Sessel. Dort verbrachten wir dann ein paar Stunden. Zum Glück hatte ich genug Akku3 und tolles Telekom-Hotspot-WLAN, so dass ich mir die Zeit gut vertreiben konnte, die anderen versuchten so halbwegs zu schlafen.
Mit der Zeit wurde es voller und voller am Flughafen, um 3:40 oder so war die “Nachtpause” dann auch schon wieder vorbei und der erste Flug nach Teneriffa ging los, leider nicht der von meiner Schwester. Die ging dann aber schon mal einchecken und wir zogen in einen anderen Starbucks um, nachdem uns eine Putzfrau aus unserem bisherigen Nachtlager vertrieb.

Mittlerweile war der Flughafen gut gefüllt mit Senioren. Ein paar Omas hier, ein paar Opas mit viel zu vielen Koffern da. Um diese frühen Uhrzeiten bewegen sich scheinbar nur Menschen höheren Alters gerne fort.
Um kurz vor 6 gaben wir meine Schwester dann in der Handgepäckkontrolle ab. Wenn der Frankfurter Flughafen nicht so blöd wäre, hätten wir uns jetzt auf eine wunderschöne Aussichtsplattform gestellt, und gewartet, bis meine Schwester abfliegt. Aber irgendwie kann man wohl nur von Terminal 2 aus schauen.
Da mein Zug erst 8:54 ging und wir auch noch warten wollten, bis das Flugzeug in der Luft ist, setzten wir uns nochmal und, äh, ich konnte endlich das Notebook laden. Denn im Eingangsbereich gab es eine grandiose Ladestation von Oracle.
Zu diesen Zeitpunkt war dann schon recht viel los. Die Senioren hatten sich verabschiedet und waren braun gebrannten hippen Lifestyle-Familien und Studentengruppen in Jogginghosen gewichen, die wohl gerade aus ihrem Südsee-Urlaub zurück kamen.

Noch so ein obligatorisches schlechtes Skyline-Foto
Kurz vor 8 Uhr, als der Flieger dann endlich mit 50 Minuten Verspätung abhob4 trennten wir uns dann und ich geh Richtung Fernbahnhof, wo ich um Punkt 8:54 meinen ICE besteigen konnte.
Erstmal ging es nach Mannheim — 30 Minuten die ich komplett schlief — dank meines Sitznachbarn wurde ich pünktlich geweckt. Dort umgestiegen in einen weiteren ICE, nach Karlsruhe. Es war nämlich so, dass ich mich mit meinen Freunden aus Karlsruhe zum Brunch verabredet hatte, deshalb diese etwas komische Fahrweise.
Jedenfalls war ich pünktlich um 10 in Karlsruhe und wir fuhren zum extrablatt, wo es ein sehr gutes und vielfältiges Frühstücksbuffet gab. Gute drei Stunden verbrachten wir dort, aßen und redeten.
Vollgefressen betrat ich 14:09 meinen DoSto-Regionalexpress, in dem ich nach kurzer Zeit eine sehr bequeme Schlafposition fand, so dass ich von den drei Stunden Fahrt, außer meinem Wecker am Ende, so gut wie nichts mit bekam. So muss das sein.
17 Uhr war ich ich zu hause. Geschafft. Trotz meines guten Schlafes im Zug war ich natürlich etwas müde, hatte quasi schon ewig nicht mehr durchgemacht. Nach ein paar weiteren Stunden rumsurfen, ging ich also schon recht früh ins Bett und beendete damit mein Wochenende.
War zwar etwas stressig, aber auch gut, denn mein Ziel, meine Familie zu überraschen, ward geglückt.
Fußnoten
- Was sich in Frankfurt irgendwie als nicht so leicht herausstellte
- War leider keine Offenbarung
- Der Starbucks hatte auch Steckdosen, aber leider waren sie abgeschaltet
- Meine Schwester erzählte später, irgendeine Treppe ging nicht ab
Philipp:
Die Bilder sind breit, mache gerade einen Versuch, was mir besser gefällt.
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Yannick:
Ist gut, mach ich jetzt auch.
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Bruder:
Ist geglückt ! Ganz toll! m.
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Leo:
FFM ist toll. <3
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Tolstenkij:
und wenn du nächstes mal nach frankfurt fährst, besteh ich auf einen besuch in mainz (ein extrablatt gibt´s hier auch, 20 meter von meiner wohnung weg!)
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Mirco:
War zur selben Zeit in FFM unterwegs, hatte dir bei Twitter geschrieben und du mich ignorierst.. Schäm dich
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Philipp:
Hab nix gesehen. Vielleicht weil deine Tweets protected sind und ich dir nicht followe?
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Mirco:
Ja, wahrscheinlich =/