Vor einigen Jahrhunderten Monaten, also als es irgendwie möglich war, bestellte ich einen Raspberry Pi vor. Dabei handelt es sich — für diejenigen, die zu faul sind, den Link zu drücken — um einen süßen kleinen vollwertigen Rechner, mit 700MHz ARM-Prozessor, HDMI-Ausgang, SD-Karten-Slot und Netzwerk on Board.

Einen genauen Plan, was ich damit machen wollte hatte ich von anfang an nicht. Ich las während der Wartezeit ein Bisschen dazu und dachte mir, dass sich vielleicht ein kleiner Streamer draus bauen ließe.

Am Mittwoch kam das Ding dann endlich an und ich versuchte es zum Laufen zu kriegen. Stromversorgung über das gute alte Micro-USB-Kabel vom Kindle und dem iPad-Netzteil funktionierte schonmal, HDMI-Kabel hatte ich auch noch. Das erste größere Problem war das finden einer SD-Karte und einem entsprechenden Gerät um diese zu beschreiben. Letzendlich benutzte ich so eine alte Schlüsselbund-Kamera, die einen MicroSD-Slot hatte um eine 4GB MicroSD-Karte mit dem Raspberry Pi Debian-Image zu bespielen. Diese steckte ich dann über einen entsprechenden Adapter in den SD-Slot.

Das war aber auch schon das schwierigste an der ganzen Geschichte. Danach bootete das Ding problemlos. Selbst der USB-WLAN-Stick, den ich irgendwo fand, war recht schnell zum Laufen gebracht (Konnte nochmal alle Kenntnisse aus dem Studium reaktivieren, was die wpa_supplicant-Konfiguration anging).

Naja, dann installierte ich mplayer und naja, das funktioniert alles nicht so knorke. Das Ding hat zwar einen recht brauchbaren Grafik-Chip drauf, aber mplayer benutzt den standardmäßig natürlich nicht zum dekodieren. Kurze Recherche ergab, dass es insgesamt wohl auch nicht so einfach ist, das alles entsprechend hinzubiegen, und da es dann irgendwie auch schon fast 4 Uhr war, dachte ich mir, ich mach erstmal Schluss.

Was mir jetzt noch bleibt ist erstmal Raspbmc, einen XBMC-Ableger extra dafür, auszuprobieren. Vielleicht schlägt sich das ja besser. Oder halt irgendetwas anderes damit bauen. Mal schauen.

Veröffentlicht am 2. July 2012 · Geld, Geld, Geld! ·

Sascha:

https://github.com/huceke/omxplayer

Der Player unterstützt die volle Hardwarebeschleunigung und spielt 1080p flüssig ab. Ist außerdem der Player, welcher auch in der RaspBMC Distro verwendet wird.

Wenn du Archlinux ARM einsetzen möchtest, gibt es bereits im AUR (https://aur.archlinux.org/packages.php?ID=59053) ein omxplayer-bin Paket, welches bereits precompiled ist.

RaspBMC testete ich bereits bei mir und musste sagen: Läuft gut, solang man nicht Menü und Video zugleich offen hat. dann trifft nämlich Hardwarebeschleunigtes Video auf nicht-HW beschleunigtes Menü. Resultat: ich zog den Stromstecker vom Raspi …

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Pablo:

Meiner is auch schon vorbestellt, aber natürlich noch nicht lieferbar. Es bleibt spannend. :)

(Habe natürlich auch noch keine genaue Ahnung was ich damit mache, aktivierte aber mein Informatikherz sofort^^)

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Peter:

Warum gehst du eigentlich in Sneaks? Da weiß man doch nie ob nicht ein doofer Film kommt. Und anscheinend kommen ja sehr oft doofe filme.

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Philipp:

Es geht dabei ja nicht nur um den Film sondern auch um die Leute mit denen ich hingehe. Außerdem kamen in letzter Zeit auch schon viele Filme die okay, oder sogar gut waren.

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Tony:

Meiner ist nun seit Dienstag da. Mit Raspbmc funktionieren FullHD-MP4s problemlos. Beim Abspielen von MKVs gibt es gelegentliche Aussetzer. Da ich keine 700mA habe, würde ich aber einfach auf die fehlende Stromstärke tippen.

Mit openELEC sollte das eventuell alles ein wenig flüssiger werden, weil der Unterbau doch etwas schlanker als der von Raspbmc ist. Das teste ich heute Abend mal.

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