Nee, Quatsch. Nicht ganz. Aber trotzdem bemerkte ich in meinem täglichen Umgang mit dem Medium in der letzten Zeit eine ziemlich starke Veränderung.

Bis vor kurzem hatte ich nämlich noch bestimmt etwa 90-100 Feeds mit Google Reader abonniert. Meistens langweilten sie sich in einem Browser-Tab (eins von den kleingemachten, angepinnten) bis ich mal reinging und durchklickte. Darunter waren vor allem viele Techblogs und so Kram wie heise.de und so.

Seit einigen Monaten änderte sich meine Nutzung erstmalig als ich Reeder installierte. Der Tab verschwand aus meinem Browser und war nun ein unscheinbares App-Icon unten im Dock. Meistens schaute ich nicht mehr 10 mal am Tag rein, sondern nur noch einmal. Abends, wenn mir beim Programme beenden einfiel, dass da ja noch der Reeder ist. Außerdem drückte ich bei vielen Sachen einfach auf “Mark all as read”.

In der letzten Woche dachte ich mir, dass es dann doch auch irgendwie sinnlos ist, diese ganzen Feeds, die ich eh immer überspringe, weil ich die Geschichten schon von Twitter kenne, noch im Feedreader zu haben und entfernte die meisten. Alles was nun noch blieb sind ein paar persönliche Blogs und Webcomics, kein Techscheiß, kein Newsscheiß, kein Scheiß, den ich am Tag 20 mal bei Twitter sehe. Das Ergebnis: Weniger neue Artikel am Tag, weniger oft das Verlangen alles als gelesen zu markieren. Top!

Veröffentlicht am 3. September 2012 · Daily Life ·

Rafael:

Ging mir ähnlich wie dir. Hatte täglich 1.000 ungelesene Artikel im Reeder und das durch klicken war kein spaß mehr.
Vor einigen Wochen löschte ich alle und fing neu an, nur die zu abonnieren welche ich auch lesen möchte. Dein Blog ist auch dabei. Top!

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Lenny:

Jajaja, die eigene Website im Feedreader haben :)

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tux.:

Dann sieht’s voller aus. :D

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Philipp:

Man kann damit tatsächlich ganz gut überprüfen, ob der RSS-Feed noch funktioniert oder irgendwelche Fehler produziert.

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Ben:

Japp. Habe da letztes Jahr auch mal aufgeräumt und beinahe alles rausgeschmissen, was öfter als einmal täglich aktualisiert – ausgenommen von 2-3 Bilderstreams. RSS ist für mich eher eine komfortable Bookmark-Sammlung geworden um gute Seiten im Augenwinkel zu behalten, als die News-Quelle die es vor 10 Jahren war.

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Heuni:

Das steht mir noch bevor. Habe so viel Tech-scheiß und Blogs, die ich nicht mehr interessant finde. dass es bald nötig sein wird, mal auszumisten.

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Vincent:

Speck grad auch mein Feedreader ab, hab leider 300 Blogs abonniert, die täglich an die 500 Nachrichten abwerfen, aber bin seit vorgestern mit des-abonnieren beschäftigt.

Grüße, Vincent

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tux.:

“Ich nutze RSS nicht mehr 24/7 und abonniere nicht mehr jeden Mist.” = “RSS ist tot.”

Ah. Verstehe.

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Philipp:

Finde es spannend, dass du offensichtlich den Artikel gelesen hast, aber trotzdem den ersten Satz direkt wieder vergessen hast.

Ich schreib ihn nochmal hier hin:

Nee, Quatsch.

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tux.:

Finde es spannend, dass du offensichtlich den Artikel geschrieben hast, aber trotzdem den zweiten Satz direkt wieder vergessen hast.

Ich schreib ihn nochmal hier hin:

Nicht ganz.

Philipp:

Well played.

Naja, “Nicht ganz” != “=”. Außerdem macht der Rest des Blogposts ja wohl deutlich, dass ich RSS weiterhin verwende. Die ganze Überschrift war nur eine leichte Übertreibung (daher auch das Ausrufezeichen!)

Jan:

Mache das fast genauso. 30 Abos in Google Reader von kleineren Blogs die nicht so viel Output haben. Komme dann auf ca. 50 neue Artikel pro Tag, die ich vor und nach der Arbeit im Bus über die Reeder iPhone App abarbeiten kann. Wenn ich etwas finde, dass umfangreicher und nicht tagesaktuell ist, wird es mit readability gefavt und in einer ruhigen Minute gelesen.

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