Kategorie „ Daily Life“
Leztens nahm ich an so einem Gewinnspiel bei bonedo.de teil. Übrigens eine ziemlich gute Seite für Gitarreninteressierte und so. Jedenfalls gewann ich. Einen Gutschein in einer beträchtlichen Höhe. Diesen investierte ich nun in eine Gibson SG Special Faded WC, die ich ja auch damals schonmal im Music World probegespielt habe.
Tut mir ja schon etwas leid, das ich sie nicht von dem netten Verkäufer im Music World kaufe, aber thomann ist ja auch toll und wenn man da schonmal nen Gutschein hat, sollte man ihn ja auch einlösen!
So. Wie ihr alle wisst bin ich Ende Februar nach Radolfzell gezogen. Die Wohnung habe ich ja schoneinmal vorgestellt.
Am 25. Februar war es nun soweit. Ich fuhr frühs nach München um dort meine Eltern zu treffen. Wir mussten ja noch einige Dinge aus der Wohnung holen, die ich damals, als ich mein Praxissemester machte, bewohnte. Angesetzt waren für die Einräumung meinerseits etwa zwei Stunden, da ich nichtmehr genau wusste, wieviel da noch rumsteht und in welchem Zustand sich alles befand. Also vom In-Kisten-Gepackt-Status. Jedoch war alles besser als ich erwartet habe und wir schafften es letzendlich in einer guten Stunde das Auto bis unter die Decke zu füllen.
Mit dem ganzen Zeug machten wir uns dann auf den Weg nach Radolfzell. Schön unten die Autobahn lang und dann am Friedrichshafen durch 100 Dörfchen am Bodensee entlang. Als wir in Friedrichshafen waren, dachten wir uns, schauen wir gleich mal beim XXXLutz vorbei. Dort fanden wir dann auch recht schnell ein passendes Bettchen. Allerdings war das Auto ja voll, also beschlossen wir erstmal nach Radolfzell zu fahren und später wieder zu kommen.
Gesagt, getan. Nach Radolfzell, Auto leer gemacht und wieder nach Friedrichshafen. Los, erstmal in die POCO Möbeldomäne und dort Hello-Kitty-Spiegel begutachtet. Abgesehen davon gabs in der Domäne fast alles was ich noch brauchte. Couch, TV-Schränkchen, Couchtisch, Kleinkram… nur keine vernünftigen Regale und keinen guten Stuhl für’n Schreibtisch.
Nachdem wir dann alles gefunden hatten und nochmal durch den XXXLutz gingen, packten wir alles ins Auto und fuhren wieder die Stunde auf die andere Seite des Bodensees um dort widerrum alles in die Wohnung zu tragen. Zum Tagesausklang gingen wir dann noch in das Restaurant unter meiner Wohnung um dort mal was zu essen.
Freitag standen wir recht früh auf, denn auf dem Plan stand das Aufbauen der ganzen Möbel. Wir begannen den Tag allerdings mit einem kleinen Ausflug ins Kaufland, wo wir zwar keine Batterien kauften, aber allerhand anderes Zeug, was man so braucht. Dann gab’s noch ein Stück Donauwelle zum Frühstück.
Wieder zuhause erstmal versucht den Fernseher in Betrieb zu nehmen. Leider gabs kein Signal auf der Kabel-Buchse. Später sagte mir der Vermieter dann, das es “nur” nen Satelliten-Anschluss gibt, was ich persönlich auch wesentlich cooler finde als Kabel. Also nochmal zum Kaufland gerannt1Sind ja nur 5min und da nen 29€-Digitalreceiver gekauft.
Nachdem wir dann alles aufgebaut hatte sind wir nochmal losgefahren um Regale und nen Stuhl zu besorgen, wurden in Radolfzell nicht fündig, gibt einfach keinen vernünftigen Möbelmarkt hier. Im toom-Baumarkt gab’s aber widerrum noch etwas Kleinzeug. Da es dann schon recht spät war kauften wir noch was zum Essen und fuhren dann nach Hause, wo mein Vater noch schnell meine Gitarre wieder gesund-lötete.
Samstag ging es dann nochmal ab. Erstmal fuhren wir zum Radolfzeller Flohmarkt, um da etwas rumzugucken. Ich fand dort eine Gitarre. Klingt garnicht so kacke. Aber zum an die Wand hängen ist sie auf jeden Fall geeignet. Danach gings dann nach Singen, ins Möbel-As. Dort stellten wir dann fest, das wir auch gleich hätten dahin fahren können, denn dort hätten wir auch alles gefunden, was wir in Friedrichshafen gekauft haben. Aber naja. Im As gabs jedenfalls recht gute Regale und auch einen Stuhl. Außerdem erwarb ich noch einen Sitzsack.
Alles ins Auto, Heim gefahren, Auto leer gemacht, Dinge aufgemacht, Dinge aufgebaut, geräumt, gemacht, gewaschen, geputzt, geschlafen.
Am Sonntag früh frühstückten wir dann noch und meine Eltern machten sich auf den Rückweg. Mit meinem ganzen Papp- und GelberSack-Müll, damit ich hier nicht die nächsten 3 Monate die Papiertonne belaste.
Insgesamt waren es 3 ziemlich anstrengende Tage, aber immerhin habe ich nun eine halbwegs vernünftig eingerichtete Wohnung! Vielen Dank an meine Eltern, dass sie die Strapazen auf sich genommen haben um mir zu helfen!
Jetzt heißt es erstmal aufräumen und so, bevor es Fotos von der fertigen Wohnung gibt.
Auf flickr gibt’s wie immer noch ein paar mehr Fotos. Aufm Laptopdisplay sehen viele jetzt zu dunkel aus, egal. Legte keinen Wert auf großartige Qualität.
Fußnoten
- Sind ja nur 5min
Wollte nur kurz sagen, dass ich erfolgreich die Wohnung bezogen habe. Morgen erster Arbeitstag. Genauere Berichterstattung folgt die Tage.
Tja. Letztens, irgendwann im Januar hatte ich spontan Lust malwieder Pokémon zu spielen. Damals, vor etlichen Jahren begann ich damals, nachdem ich es bei nem Schulkollegen gesehen habe, die Blaue Edition zu spielen. Ich glaube ich kaufte mir extra aus dem Grund damals den Gameboy Color.
Irgendwann kam dann die Gelbe Edition raus, die ich mir, glaube ich, am Erscheinungstag kaufte. Jedenfalls kann ich mich noch dran erinnern, an dem Tag in die Stadt gegangen zu sein und mich dann nach Erhalt mit dem Gameboy ins Bett gelegt zu haben um zu zocken!
Ich glaube die letzte Edition, die ich spielte war dann die Silberne. Die folgenden Editionen für den Gameboy Advance habe ich soweit ich mich erinnere nicht gespielt. Da fehlte irgendwie die Motivation oder die Zeit, wer weiß.
Jedenfalls, hatte ich nun wieder Lust zu spielen. Problem war nur, das ich keinen Nintendo DS besitze. Also okay, ich besitze einen, aber den hab ich damals mit meinem Bruder gemeinsam gekauft und es wäre blöd ihn den einfach wegzunehmen. Außerdem braucht er den für seine Homebrew-Spielereien. Aber mein Bruder hat ja noch einen DSi! Da er eh nicht mit 2 DS’n gleichzeitig spielen kann schrieb ich ihn also mal an und empfohl ihm, mir mal einen DS und die Perl Edition, von der ich wusste, das er sie besitzt, da ich sie ihm mal schenkte, zu schicken.
Natürlich machte er das sofort und ein paar Tage später konnte ich schon spielen! Es machte Spaß und ich stellte fest, dass der Nintendo DS eine durchaus gute Spieleplattform ist. Eignet sich wunderbar um überall zu spielen. Einfach schnell raus, zocken, wenn was is schnell zugeklappt und er geht in Standby-Modus. Wunderbar.
Letztens im Saturn hatte ich dann die Möglichkeit einen DSi1Leider in Blau :/ mit der Platin Edition kostengünstig zu erwerben, tat ich dass dann auch und kann meinem Bruder seine Leihgabe dann auch demnächst zurückgeben. Und HeartGold ist natürlich auch schon vorbestellt. Höhö.
Habt ihr auch Pokémon gespielt? Kennt noch jemand ein richtig gutes DS-Spiel?
Fußnoten
- Leider in Blau :/
Heute kamen endlich die letzten Klausurergebnisse online und damit kann ich das sechste Semester nun als beendet ansehen. Bis auf BWL habe ich alles bestanden, mit einem recht guten Schnitt. Damit sind nun fast alle Felder in meiner Studiumsübersicht grün. Wunderbar!
Nachdem ich letztens Samstag meine Sachen nach Radolfzell brachte, dachte ich, es wäre gut möglichst zeitnah Internet zu bestellen.
Nachdem ich feststellte, das meine Wohnung wohl leider etwa 10 Meter vom VDSL-Einzugsgebiet entfernt ist, entschied ich mich für eine DSL16k-Flatrate von Congstar. Der Vertrag war schnell beschlossen. Im Web-Formular gab ich bei “Bitte schalten sie meinen Anschluss frühstens am…” den 25.2. als Datum an, da ich dachte, dass es ja eh nich so schnell gehen wird und ich daher schonmal ein paar Tage Puffer einplane.
Gestern bekam ich nun eine (nicht ganz fehlerfreie) SMS von Congstar, die mich darüber informierte, dass mein Anschluss am 25. geschaltet wird und das ich an diesem Tag bitte da sein soll, um den Techniker in die Wohnung zu lassen.
Dumm nur, dass ich frühstens am 26. in Radolfzell bin und dann eigentlich auch erst ab dem 27. Zeit hätte den Techniker ins Haus zu lassen, da wir am 26. wohl noch in ein paar Möbelhäuser reisen werden und so.
Also schrieb ich Congstar an und fragte, ob man den Termin nicht verschieben kann und sie meinten “Nö. Außerdem muss man einen neuen Termin mindestens 10 Tage vorher ausmachen und das geht auch erst, wenn der andere Termin verstrichen ist”. Super Sache.
Die zweite Möglichkeit, die mir nun einfällt, ist den Vertrag zu widerrufen und einen neuen zu starten, der dann den 27. als frühstes Datum hat. Auf eine weitere Anfrage, meinte Congstar dann, dass es durchaus eine Möglichkeit wäre.
Daher werd ich das nun tun und dann mal sehen, was dabei rauskommt. Wobei ich es nicht ganz verstehen kann, wie sie damit einverstanden sind das man einen widerruft und den nächsten bestellt, aber es nicht im Bereich des Möglichen ist, einen Techniker-Termin um 2 Tage zu verschieben, selbst wenn ich ihnen sage, dass ich an dem angestrebten Termin einhundertprozentig nicht da sein werde und der Techniker umsonst kommt.
Naja, mal schauen.
Notes: 7
Am Donnerstag war es nun soweit, nach ein paar Jahren fröhlichen studierens im Herzen des Schwarzwalds kehrte ich Furtwangen vorerst den Rücken.
Okay, ein paar Mal muss ich schon noch hin. Da wären einmal die Wiederholung der BWL-Klausur, die mündliche Prüfung, die Thesis-Vorstellung und sicherlich noch ein paar andere Termine, die dann aber alle von Radolfzell aus abhandelbar sein sollten.
Am Mittwoch begann ich also mit meinen Aufräumarbeiten. Fenster putzen, Schränke auswaschen, Regale abstauben, Kühlschrank waschen, Herd schrubben, Bad putzen, usw… Dabei verbrauchte ich etwa eine Sprühflasche “Meister Proper Eins-für-alles”.
Donnerstag stand ich dann irgendwie um 7 oder so auf, packte noch die letzten Dinge in den Koffer und wartete auf den Hausmeister, der laut Auszugsinfozettel irgendwann zwischen 8 und 11 kommen sollte. So gegen 0830 kam er dann, guckte kurz rein und meinte direkt so “hier, die Ränder an den Herdplatten müssen sie nochmal schrubben und den Boden nochmal wischen, ich bin dann in ner Stunde wieder da”.
Hoch erfreut nahm ich dann zum wiederholten Male den Topfkratzer und den Herrn Proper zur Hand und schrubbte weitere 30 Minuten die Herdplattenränder und wischte nochmal schnell durch. Als der Hausmeister dann wieder da war, nahm er mir das Zimmer dann doch überraschend problemlos ab und ich stand mit Koffer, Rucksack, Tasche, Gitarre, Kissen und Microfaser-Decke vor meinem ehemaligen Zimmer.
Spätestens da merkte ich dann, dass es irgendwie etwas zuviel Gepäck war und stopfte die Decke noch in den brechend vollen Koffer und das Kissen unter den Arm und machte mich auf den Weg zur FH um dort bis 1219 zu warten, denn dann sollte mein Bus fahren.
Als ich dann nach schlappen 30 Minuten schwerster Anstrengung in der FH angekommen war, wurde mir klar, dass das so nichts werden kann. Also schnell das Zeug abgestellt und zur Post gelaufen, um mir 2 Pakete in Größe M zu besorgen. Wieder in der FH packte ich diese dann randvoll mit Schmutzwäsche und Zeug und brachte die gefüllten Pakete wieder in die Post. Der Koffer war nun schonmal wesentlich leichter, leider immernoch nicht wirklich gut transportabel.
Um 1205 machte ich mich trotz schweren Koffers auf den Weg zum Busbahnhof und stieg in einen völlig überfüllten Bus. Auf die Gesellschaft von 50 karnevalsgeschmückten Kindern hätte ich auch gut verzichten können. Die restliche Zugreise gestaltete sich dann relativ normal. Für den Weg vom Friedberger Bahnhof zu shao benötigte ich dann ebenfalls etwa 30 Minuten.
Was lernt man daraus? Man sollte nicht davon ausgehen, dass ein Koffer ja praktisch ein unbegrenztes Fassungsvermögen hat, wenn man plant umzuziehen.
Jetz bin ich jedenfalls erstmal noch bis zum 25.2. oder so bei meiner Freundin und dann gehts mit meinen Eltern über München nach Radolfzell!
Die liebe Klausurzeit. Tja. Für mich ist die immer ein zweischneidiges Schwert. Zuerst ist es erstmal ziemlich stressig, da man lernen muss. Für manche Klausuren sogar recht viel, wenn man halbwegs erfolgreich sein möchte.
Ist die Klausur dann geschrieben, könnte man ja denken, es ist erstmal Ruhe… aber nein, dann beginnt etwas, das noch viel schlimmer ist, als die Aufregung vor der Klausur — das endlose Warten auf die Noten. Manche Professoren sind schneller, andere langsamer und so dauert es teilweise schon ziemlich lange, bis man erfährt, was das Lernen nun gebracht hat…
So bleibt einem nichts anderes übrig als alle fünf Minuten bei der freundlichen Roboterstimme von der telefonischen Notenauskuft anzurufen. Das klingt dann etwa so:
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Notes: 10
Gestern schrieb ich eine Klausur, die wohl vorletzte meines Semesters, wenn alles so lief wie ich mir das erhoffe. Kurz danach kam dann auch schon, wie geplant, der Matze und wir packten die paar Kisten und Gitarren in sein Auto und fuhren schnurstracks nach Radolfzell. Nach etwa 1,5h Fahrt parkten wir dann im Parkhaus der Höllturmpassage und suchten erstmal meine Wohnung, die ich dann nach kurzer Verwirrung auch wiederfand.
Notes: 2
Tja. Heute musste ich malwieder ‘gen Süden fahren und mir ein paar Wohnungen angucken. Genauergesagt zwei. Eine Wohnung in Radolfzell, Zentrum, 14 Uhr und eine Wohnung etwas außerhalb um 15 Uhr.
Also kämpfte ich mich um 1041 zum Rössleplatz vor und durfte erstmal warten, bis der Bus mit 7 Minuten Verspätung dann endlich ankam. Im Bus dachte ich mir dann schon, dass es ein ziemlicher Spaß werden wird durch den Schneesturm nach Triberg zu fahren. Bis zum Ortseingangsschild ging es allerdings noch recht gut, dann kamen wir allerdings zum stehen. Zu diesem Zeitpunkt war es 11:15 — mein Zug fuhr 11:44. Ich dachte, ja ok, alles noch im grünen Bereich, zum Bahnhof braucht man maximal 6 Minuten mit dem Bus.
Der Grund für den plötzlichen Stillstand war ein LKW mit Anhänger, weiter unten auf der Gegenspur in der Kurve, der im Schnee feststeckte — bzw eher halt aufgrund fehlenden Grips nicht loskam. Immer wieder versuchte der Fahrer es, stieg wieder aus und schaufelte Schnee von A nach B, versuchte es wieder, …
Es war dann gegen 11:40 als ich mich entschloss den Weg zum Bahnhof zu Fuß anzutreten. Klar, es würde unmöglich sein, die 2.4km zu Fuß in 4 Minuten zu schaffen, aber zum Glück fahren die Züge nach Konstanz ja etwa im Stundentakt. Um 12:10 oder so war ich dann da und wartete noch kurz auf meinen Zug, der dann 12:39 fuhr. Dieser kam dann auch pünktlich, und ich war dann um 14 Uhr in Radolfzell. Auf dem Weg rief ich dann noch kurz bei Vermieter #1 an und sagte, das ich etwas später komme — man will ja einen guten Eindruck machen.
Und naja, Wohnung kurz gesucht, rein gegangen, angeguckt, direkt gut mit dem Vermieter verstanden und die Wohnung bekommen. Am Sonntag werd ich dann wohl den Schlüssel entgegennehmen, dann gibts auch weitere Informationen zur Wohnung.
Den zweiten Besichtigungstermin musste ich dann garnich mehr wahrnehmen, konnte ihn aber auch nich absagen, ging keiner ans Telefon. Schade.
Jedenfalls bin ich dann direkt wieder nach Hause gefahren und kam dort dann auch um etwa 17:30 wieder an, ganz ohne Schneebedingte Störungen! Grandios.


































