
Schaut euch meine Flügel an. Dafür hat sich die Collectors Edition doch schon gelohnt. Ansonsten: Spaßiges Spiel bisher. Gut gemacht, Blizzard.

Schaut euch meine Flügel an. Dafür hat sich die Collectors Edition doch schon gelohnt. Ansonsten: Spaßiges Spiel bisher. Gut gemacht, Blizzard.
Meine Schwester ist diese Woche zu Besuch, und nachdem sie am Montag shoppte und gestern mit uns grillen war, wollte sie heute nochmal ans Meer. Also nahm ich mir mal frei und fuhr mit ihr an den Timmendorfer Strand, der ja nur gute 75 Minuten entfernt ist. Abgesehen davon, dass es aufgrund des Windes recht kühl war, war es recht schön. Muss nochmal hin, wenn es wärmer ist.






Bei Sonne und Grill mit coolen Leuten im Stadtpark liegen ✔
Am letzten Wochenende besuchten mich Britta, Eva und Christian, um mal meine neue Wohnung und Hamburg zu begutachten. Da es uns als Gruppe oft schwer fällt uns zu entscheiden, befolgten wir also kurzerhand einen von mir auserdachten Plan. Zuerst Einkaufen (yay! Sie sind mit dem Auto da!), gefolgt von einer Hamburg Touri-Runde inkl. Dom und Essen.
Also ging es erstmal zum Edeka, um uns für’s Frühstück am nächsten Tag einzudecken. Ich kaufte direkt noch Getränkevorräte für die nächsten zwölf Jahre, da ich ja sonst kein Auto zur Verfügung habe.

Danach ging es dann direkt weiter in die Stadt um im Hatari ein paar Burger zu essen. Solang sich das Wetter noch halbwegs hielt drehten wir dann eine Runde über den Dom, der gerade in seinen letzten Stunden war. Nachdem gewisse Bestandteile unserer Gruppe einige Euros in mehr oder weniger sinnvolle Losbuden gesteckt hatten, beschlossen wir noch einmal volles Risiko einzugehen und eins der Fahrgeschäfte zu benutzen.
Wir entschieden uns für, äh, Name vergessen. Sky Irgendwas. Jedenfalls war es so eine Art Kettenkarussell, welches allerdings recht weit hoch fuhr, sodass man einen guten Überblick über den Dom und Hamburg hatte. Nach den ersten aufregenden 30 Sekunden war es dann doch recht schnell kalt und langweilig. Aber insgesamt eine schöne Erfahrung, nachdem ich bestimmt 100 Jahre nichtmehr in so einem Gerät war.

Froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, machten wir uns dann auf zu den Landungsbrücken um ein wenig Boot zu fahren. Man muss sein HVV-Ticket ja ordentlich ausnutzen. Wir fuhren also zwei Stationen zu den Docklands(?) und kamen dort auf die grandios bescheuerte Idee, dieses Pyramidenartige Gebäude mit etwa 10382018340 Treppenstufen hoch zu gehen. Das war dezent anstrengend.
Den Rest des Abends verbrachten wir dann mit der Heimfahrt, Tangled und einer Runde unseres Lieblingsspiels, Phase 10.
Den Sonntag ließen wir dann eher ruhig angehen, brunchten gemütlich und trennten uns dann wieder. Ich machte mich auf zum Schandmaul-Konzert, von dem ich ja bereits schrieb.
Letzte Woche war ja das große Diablo 3 Open Beta Testwochenende. Ich spielte zwei Mal mitten in der nacht. Zuerst Samstag Nacht einmal die 90 Minuten durch, mit dem Mönch, was mir ziemlich viel Spaß machte und dann Sonntag Nacht noch ein zweites Mal mit dem Zauberer, was mir ebenfalls Spaß machte.

Es spielt sich irgendwie alles ziemlich flüssig, fast ein wenig zu einfach, aber es war jetz ja auch nur der Anfang vom ersten Akt, also sollte man das wohl nicht zu sehr auf die Goldwaage legen. Das einzige was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist das neue Skill-System was ich eventuell etwas zu casual finde, aber vielleicht muss man sich da auch erst mal reinfuchsen. Oder Blizzard macht das irgendwann wieder komplexer.
Jedenfalls freu ich mich sehr auf den 15. Mai. Endlich. Kann mich noch dran erinnern, als wäre es gestern gewesen, als Diablo 3 am 28. Juni, 2008 (?) angekündigt wurde. War schließlich mein Geburstag.
Am Sonntag fand nun endlich das Schandmaul-Konzert statt, welches eigentlich bereits im Februar stattfinden sollte, dann aber wegen einer Erkrankung des Sängers kurzfristig abgesagt wurde.
Ich kam kurz nach 18 Uhr an, weil ich vorher noch die anderen am Bahnhof verabschiedete. Leider stellte sich heraus, dass die Docks in Hamburg eine ziemlich bescheuerte Location sind, vor allem wenn man vor hat seine Jacke in die Garderobe zu bringen.
Dort gibt es leider nur ein winzig kleines Fenster, aus dem Leute arbeiten können. Das in Kombination mit ein paar Leuten die zu doof waren zu bezahlen oder irgendwelche anderen Probleme hatten führte dazu, dass ich erstmal eine gute halbe Stunde in einer langen Schlange verbrachte.
Als ich meine Jacke dann endlich abgeben konnte, machte ich mich wieder nach unten um mich in die Massen zu quetschen. Ich schloss mich ein paar “Oh, wir bringen ein paar Freunden in der ersten Reihe ein paar Bier vorbei, lasst uns durch”-Gruppen an und gelang an einen anfänglich ganz guten Platz, der sich im weiteren Konzertverlauf allerdings als relativ langweilig entpuppte. Leider hatte ich nichtmehr wirklich die Möglichkeit von dort weg zu kommen (zumindest nicht nach vorne).
So stand ich zwischen einem dicken Mann in Lederjacke (die hab ich echt jedes mal), einer alten Frau, die sich konstant beschwerte, dass sie nichts sieht und einem nervigen Pärchen, was ständig damit beschäftigt war sich zu küssen. Unnötig zu erwähnen, dass keiner von denen bereit war auch nur ein bisschen beim Konzert mitzumachen.

Dazu kam, dass die Band “Herren der Winde”, einen der “Schandmaul Evergreens” — für die Nichtwisser — direkt als dritten Song verpulverten, als kaum jemand im Publikum schon dazu bereit war wild rumzuspringen. Dieser Zustand änderte sich dann im Laufe des Konzertes leicht, sodass langsam etwas Stimmung aufkam. Aber insgesamt etwas wenig und vor allem lokal relativ auf das vordere Viertel begrenzt.
Das Publikum war also relativ enttäuschend, die Band dafür aber super, wie immer. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn ich mit mehr Erwartungen reinging und eigentlich dachte, dass ich am Ende sehr sehr erschöpft herauskommen werde.
Um nicht stundenlang an der Garderobe anzustehen verließ ich die Halle dann schon bei der Abschieds-Laola und sackte auch noch schnell ein Tourshirt ein, um mein doch recht nass geschwitzes T-Shirt zu ersetzen.
Fazit: Super Band, doofes Publikum, suboptimale Location.