Nun folgt, wer hätte das gedacht, eine ganze Reihe von Blog-Posts zum Urlaub. Gespickt mit wichtigen Erlebnissen und ein paar Fotos.
Also mein Urlaub begann quasi am Samstag. Ich stieg nämlich in meinen Intercity und fuhr erstmal nach Mainz um dort die Conny, den Frank und ihre Lebenspartner zu treffen. Eigentlich wollte ich das ja schon früher erledigen, aber leider war ich zu der Party, zu der ich eingeladen war ja krank.
Wir verbrachten einen schönen Nachmittag in Mainz, aßen im Extrablatt, machten eine kleine Stadttour und tranken dann später in einem anderen Cafe, dessen Namen ich vergaß nooch eine Maracujasaftschorle — eine Flüssigkeit, die ich vorher eher stiefmüttlerlich behandelt habe, ab jetzt aber wohl öfter trinken werde. Lecker.
Da Frank Besuch erwartete, der per Flieger kam, nahm er mich dann gleich mit zum Flughafen. Dort wartete ich zunächst ein Bisschen auf meine Eltern und danach noch ein bisschen mit meinen Eltern, bis wir endlich unser Gepäck abgeben konnten. Danach Security-Check und so.
Leider war der Mann da um kurz nach 1 Uhr wohl nicht so gut aufgelegt und hat mich ziemlich unfreundlich bedient, was meine Vorfreude auf den Flug etwas getrübt hat. Natürlich erwischte die Stichprobe dann noch meinen Vater, dessen Blitz dann noch auf Sprengstoff untersucht wurde. Ansonsten aber alles problemlos.

Kurz vor drei Uhr saßen wir dann endlich im Flieger. War ja quasi für uns alle der erste Flug und daher waren wir auch etwas aufgeregt, aber letzendlich fand ich es dann doch nicht soo spannend. Zuerst fährt man quasi wie im Bus auf die Startbahn, dann gehen die Triebwerke richtig an und man denkt sich so “yeah, geil, jetzt gehts ab”.
Leider ist die Beschleunigung von der 737-800, die wir da hatten, dann doch nicht soo überzeugend. Und sobald man feststellt, dass die Turbinen dann weitere 4 Stunden auf der Startlautstärke rumblasen, vergeht einem auch irgendwie das “yeah, jetzt gehts ab”-Gefühl. Der Flug war ruhig, im Unterhaltungssystem lief Otto’s Eleven und das Essen war so mittel.
Die Landung war allerdings supi. Das Aufsetzen und abbremsen fand ich irgendwie spannender als den Start, aber naja. Vielleicht muss ich mal mit nem ordentlichen Flugzeug fliegen und nicht so einer alten kleinen Maschine. Zumindest hoff ich, dass ne 747 ein bisschen mehr Schub hat.
Kurz vor sieben Uhr waren wir also in Teneriffa, holten unser Gepäck und versuchten an unseren Mietwagen zu kommen, was auch relativ problemlos funktionierte. Ein kleiner schwarzer Hyundai Accent sollte uns also die nächsten Tage über die Insel fahren. Zunächst ging es aber nach Adeje, in unser Hotel, dem Colon Guanahani.
Eingecheckt, Koffer abgestellt, runter zum Frühstücksbuffet. Große Auswahl und recht schmackhaft. Danach aufs Zimmer und erstmal ausschlafen. Ich war ja schon fast 24 Stunden wach, da ich im Flieger eigentlich nicht erwähnenswert geschlafen habe. Trotzdem konnte ich nich wirklich einschlafen und schaute erstmal fern, während sich der Rest erholte.
Irgendwann, zu einem mir unbekannten Zeitpunkt, aber es müsste so 15-16 Uhr gewesen sein, machte ich mich mit meinem Vater auf etwas die Stadt zu erkunden. Eine kurze Runde führte uns zum Strand und durch die Shopping-Straßen die dem Sonntag zum Trotze mit vielen, zum Teil etwas aufdringlichen, Händlern befüllt waren. Auch die Supermärkte hatten offen und so konnten wir sogar etwas zu trinken erwerben, grandios.
Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zu meiner Schwester, die etwas von unserem Hotel, in Guia de Isora arbeitet. Da wir zuerst nicht so recht wussten wo wir langfahren sollten, fuhren wir zunächst eine etwas umständliche und leicht beängstigende Serpentinen-Strecke, auf Straßen, die nicht wirklich breit und nicht mehr in einem guten Zustand waren. Aber wir kamen an.
Nach einem Moment Warten trafen wir also auf meine Schwester und gingen etwas in der Stadt herum um dann im Incognito zu landen, einem kleinen Lokal, geleitet scheinbar von einem Holländer, oder so. Jedenfalls war es ganz lecker, mein Hähnchen Curry.

Danach gings dann an den Strand, der überraschenderweise ziemlich hübsch schwarz war. Ansonsten war es recht wellig.
Nach ein paar Stunden fuhren wir dann heim, auf einer Strecke ohne Serpentinen, nämlich vernünftig unten an der Küste herum.
Nach dem ersten Tag war ich noch nicht restlos begeistert. Das Wetter war nicht unglaublich gut, war zwar warm aber ziemlich bewölkt. Außerdem hatten wir kein WLAN auf den Zimmern, was aber ein Umstand war, von dem ich vorher wusste, daher war es keine zu große Überraschung. Hatte ja dann den UMTS-Stick von meiner Schwester.
Der erste Eindruck von Teneriffa an sich war auch nicht so prickelnd. Wohin man schaut, entweder Steine, Kakteen oder riesige Hotel-Beton-Bauten. Aber es ist nunmal eine Vulkaninsel. Es gibt viele Ecken, wo alles noch im Gange ist, aber auch viele Ecken die aussehen, als hätte man versucht was zu bauen und es dann einfach sein gelassen. Aber es gibt auch schöne Ecken.
Und wer jetzt alles gelesen hat, hier noch ein paar Bilder, die am ersten Tag entstanden: Den ganzen Beitrag lesen »