Urlaub, Tag 4.

5. May 2011 · Foto, Galerie, Teneriffa, Urlaub · Keine Kommentare · 0 Likes

Für den Mittwoch war zunächst angedacht den Teide anzuschauen, aber das Wetter war nicht so toll und irgendwie hatten wir dann doch keine Lust mehr.

So entschieden wir uns dafür, nach dem Frühstück zunächst ein Bisschen rumzufahren und uns ein Hotel in Playa Paraiso anzuschauen, wo Bekannte von uns demnächst nächtigen werden. Schönes 5-Sterneding, allerdings ist Playa Paraiso doch eher nicht so die schönste Beton-Bunker-Stadt auf Teneriffa.

Leider hat der GPS-Tracker etwas versagt, aber man kann ungefähr erahnen, dass wir nicht wirklich weit gefahren sind.

Den Rest des Tages verbrachten wir dann erneut am Strand, da das Wetter ziemlich gut war und überhaupt. Wir waren ja auf Teneriffa, also ist am-Strand-liegen ja völlig legitim. Außerdem hatten wir diesmal zwei Liegen und einen Sonnenschirm — zum Schnäppchenpreis von 15€ pro Tag. Aber es hat sich durchaus gelohnt.

Während des Rumliegens besuchten uns immer wieder nette Leute, die uns Sonnenbrillen andrehen wollten. Oder Früchte. Außerdem kam auch noch so eine Frau, die sich tausend Mal umgezogen hat um irgendwelche, von Kindern in China genähten, Klamotten zu verkaufen.

Nachdem wir uns genug am Strand verbrannt hatten, gingen wir zurück ins Hotel. Zum Abendessen stand das Hotel-Buffet an. Ich bin ja persönlich nich so der Fan von warmen Buffets. Da gibt’s dann soviel Zeug, und das steht dann da alles ewig und man muss sich entscheiden und so, alles so kompliziert.

Außerdem ist es nicht ganz billig und man sitzt dann immer mit dem Druck da, möglichst genug zu essen um das Geld auch zu rechtfertigen. Aber naja. Insgesamt wars ganz schmackhaft, allerdings auch sehr unverschämt das die kleinen Cola-Fläschchen natürlich nochmal extra kosteten. Wucher.

Und so endete der Mittwoch, hier noch ein paar Fotos: Den ganzen Beitrag lesen »

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Urlaub, Tag 3.

4. May 2011 · Foto, Galerie, Teneriffa, Urlaub · 6 Kommentare · 1 Likes

Der Dienstag gestaltete sich eher faul. Da wir die letzten Tage ja immer schon unterwegs waren, legten wir heute endlich mal einen Tag am Strand ein.

Mit Matten, Handtüchern und Badehosen bewaffnet machten wir uns auf zu unserem Strand, der etwa 10 Minuten zu Fuß entfernt war. Glücklicherweise war es nicht wirklich voll und wir konnten uns genug Platz sichern um problemlos zu faulenzen.

Die Sonne schien gut, es war ziemlich warm, das Wasser war nach kurzer Gewöhnungsphase auch angenehm und so machten wir eine ganze Zeit lang nicht viel außer rumliegen, im Wasser sein und sonnen.

Als wir dann irgendwann Hunger bekamen, fuhren wir nach Playa de las Américas, denn dort wollte meine Schwester uns ein Restaurant zeigen, in dem so schonmal war. Leider gestaltete sich der Weg dorthin etwas umständlich, da meine Schwester nicht mehr soo genau wusste, wo es nun genau ist.

Daher gingen wir einen recht großen Umweg, konnten uns dafür aber die Strandpromenade von Playa de las Américas genau anschauen.

Nach dem Essen, hatte irgendwie gegrillte Hühnchenbrust — war ziemlich gut, stellten wir dann fest, dass wir im Grunde nur einen großen Kreis gelaufen waren und das Auto damit garnicht so weit weg war, wie wir befürchtet hatten.

Dank des vereinzelt verfügbaren WLANs (“Free WiFi Mundo”) und der Tatsache, dass ich den ganzen Tag den GPS-Tracker mitlaufen ließ, fanden wir eine kurze Route zum Auto und gelangten, über ein paar Umwege durch diverse Einkaufsläden, auch dorthin.

Nach dem ganzen gelaufe waren wir dann auch mit dem Tag fertig und machten uns zurück ins Hotel.

Hier, wie zu erwarten war, die Fotos des Tages: Den ganzen Beitrag lesen »

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Urlaub, Tag 2.

3. May 2011 · Foto, Galerie, Teneriffa, Urlaub · 2 Kommentare · 4 Likes

Nachdem wir uns nun alle vollends vom Flug und den ersten Stunden auf der Insel erholt hatten, nahmen wir uns für den Tag vor einen Ausflug an das andere Ende von Teneriffa zu machen und den Loro Parque zu besuchen. Dieser ist quasi ein Zoo mit vielen Papageien, Affen, Pinguinen, Fischen und allem Kram.

Zunächst besuchten wir allerdings erneut das Frühstücksbuffet und warteten auf meinen Vater, der losgefahren war um meine Schwester aus ihrem Örtchen abzuholen. Im nachhinein gesehen hätten wir natürlich auch auf ihrer Seite der Insel nach Puerto de la Cruz fahren können, aber wir entschieden uns für eine Reise über die Autopista del Sur. Leider verfuhren wir uns in Santa Cruz etwas, weil wir irgendwie eine Ausfahrt verpassten, aber das macht ja nichts.

Da wir erst recht spät da waren gab’s am Park direkt natürlich keine Parkplätze mehr, so dass wir uns in irgendeiner Nebenstraße einfach in eine Reihe parkender Autos einreihten, auch wenn die irgendwie mitten auf der Fahrspur standen. Passte ganz gut zu der allgemeinen Fahrkultur auf Teneriffa.

Der Park an sich war ganz schön. Es war nicht überfüllt und man konnte überall gut sehen. Natürlich schauten wir uns fast alle Shows an, die der Park zu bieten hatte, schließlich war der Eintritt mit 30€ nicht gerade ein Schnäppchen. Also gingen wir zur Orca-Show, den Delphinen, schauten uns die Seelöwen an und natürlich die obligatorische Papageien-Show.

Leider fing es irgendwann an zu regnen, so dass wir uns kurz unterstellen mussten. Natürlich waren wir nicht auf solch schlechtes Wetter vorbereitet und hatten keine Schirme dabei, aber der Regen hielt zum Glück eh nicht so lange an. Kurz vor 18 Uhr hatten wir eigentlich alles angeschaut und machten uns zurück zum Auto, wobei wir die ganze Zeit hofften, dass es trotz des nur semi-legalen Parkplatzes, nicht abngeschleppt wurde. Glücklicherweise war es noch da.

Die Rückreise führte uns dann entlang der Westseite der Insel, leider nicht so perfekte Straßen wie auf der Ostseite. Hier war alles weniger bebaut und zum großen Teil eher dörflich. Nach einigen aufregenden Serpentinen-Kilometern waren wir dann wieder bei meiner Schwester und fanden uns zum essen im “Am Eck” ein, einem kleinen Restaurant, geführt von einem netten Österreicher.

Ich wählte zur Abwechslung mal einen Salat und war positiv überrascht. War lecker. Danach ging es dann heim, noch kurz an den Lobby-Rechner und dann ins Bett.

Und, wie gestern, gibt es auch heute wieder ein paar Fotos, für die, die es bis hierher geschafft haben. Oder für die, die den Text einfach übersprungen haben: Den ganzen Beitrag lesen »

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Urlaub, Tag 1.

2. May 2011 · Foto, Galerie, Teneriffa, Urlaub · 2 Kommentare · 3 Likes

Nun folgt, wer hätte das gedacht, eine ganze Reihe von Blog-Posts zum Urlaub. Gespickt mit wichtigen Erlebnissen und ein paar Fotos.

Also mein Urlaub begann quasi am Samstag. Ich stieg nämlich in meinen Intercity und fuhr erstmal nach Mainz um dort die Conny, den Frank und ihre Lebenspartner zu treffen. Eigentlich wollte ich das ja schon früher erledigen, aber leider war ich zu der Party, zu der ich eingeladen war ja krank.

Wir verbrachten einen schönen Nachmittag in Mainz, aßen im Extrablatt, machten eine kleine Stadttour und tranken dann später in einem anderen Cafe, dessen Namen ich vergaß nooch eine Maracujasaftschorle — eine Flüssigkeit, die ich vorher eher stiefmüttlerlich behandelt habe, ab jetzt aber wohl öfter trinken werde. Lecker.

Da Frank Besuch erwartete, der per Flieger kam, nahm er mich dann gleich mit zum Flughafen. Dort wartete ich zunächst ein Bisschen auf meine Eltern und danach noch ein bisschen mit meinen Eltern, bis wir endlich unser Gepäck abgeben konnten. Danach Security-Check und so.

Leider war der Mann da um kurz nach 1 Uhr wohl nicht so gut aufgelegt und hat mich ziemlich unfreundlich bedient, was meine Vorfreude auf den Flug etwas getrübt hat. Natürlich erwischte die Stichprobe dann noch meinen Vater, dessen Blitz dann noch auf Sprengstoff untersucht wurde. Ansonsten aber alles problemlos.

Kurz vor drei Uhr saßen wir dann endlich im Flieger. War ja quasi für uns alle der erste Flug und daher waren wir auch etwas aufgeregt, aber letzendlich fand ich es dann doch nicht soo spannend. Zuerst fährt man quasi wie im Bus auf die Startbahn, dann gehen die Triebwerke richtig an und man denkt sich so “yeah, geil, jetzt gehts ab”.

Leider ist die Beschleunigung von der 737-800, die wir da hatten, dann doch nicht soo überzeugend. Und sobald man feststellt, dass die Turbinen dann weitere 4 Stunden auf der Startlautstärke rumblasen, vergeht einem auch irgendwie das “yeah, jetzt gehts ab”-Gefühl. Der Flug war ruhig, im Unterhaltungssystem lief Otto’s Eleven und das Essen war so mittel.

Die Landung war allerdings supi. Das Aufsetzen und abbremsen fand ich irgendwie spannender als den Start, aber naja. Vielleicht muss ich mal mit nem ordentlichen Flugzeug fliegen und nicht so einer alten kleinen Maschine. Zumindest hoff ich, dass ne 747 ein bisschen mehr Schub hat.

Kurz vor sieben Uhr waren wir also in Teneriffa, holten unser Gepäck und versuchten an unseren Mietwagen zu kommen, was auch relativ problemlos funktionierte. Ein kleiner schwarzer Hyundai Accent sollte uns also die nächsten Tage über die Insel fahren. Zunächst ging es aber nach Adeje, in unser Hotel, dem Colon Guanahani.

Eingecheckt, Koffer abgestellt, runter zum Frühstücksbuffet. Große Auswahl und recht schmackhaft. Danach aufs Zimmer und erstmal ausschlafen. Ich war ja schon fast 24 Stunden wach, da ich im Flieger eigentlich nicht erwähnenswert geschlafen habe. Trotzdem konnte ich nich wirklich einschlafen und schaute erstmal fern, während sich der Rest erholte.

Irgendwann, zu einem mir unbekannten Zeitpunkt, aber es müsste so 15-16 Uhr gewesen sein, machte ich mich mit meinem Vater auf etwas die Stadt zu erkunden. Eine kurze Runde führte uns zum Strand und durch die Shopping-Straßen die dem Sonntag zum Trotze mit vielen, zum Teil etwas aufdringlichen, Händlern befüllt waren. Auch die Supermärkte hatten offen und so konnten wir sogar etwas zu trinken erwerben, grandios.

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zu meiner Schwester, die etwas von unserem Hotel, in Guia de Isora arbeitet. Da wir zuerst nicht so recht wussten wo wir langfahren sollten, fuhren wir zunächst eine etwas umständliche und leicht beängstigende Serpentinen-Strecke, auf Straßen, die nicht wirklich breit und nicht mehr in einem guten Zustand waren. Aber wir kamen an.

Nach einem Moment Warten trafen wir also auf meine Schwester und gingen etwas in der Stadt herum um dann im Incognito zu landen, einem kleinen Lokal, geleitet scheinbar von einem Holländer, oder so. Jedenfalls war es ganz lecker, mein Hähnchen Curry.

Danach gings dann an den Strand, der überraschenderweise ziemlich hübsch schwarz war. Ansonsten war es recht wellig.

Nach ein paar Stunden fuhren wir dann heim, auf einer Strecke ohne Serpentinen, nämlich vernünftig unten an der Küste herum.

Nach dem ersten Tag war ich noch nicht restlos begeistert. Das Wetter war nicht unglaublich gut, war zwar warm aber ziemlich bewölkt. Außerdem hatten wir kein WLAN auf den Zimmern, was aber ein Umstand war, von dem ich vorher wusste, daher war es keine zu große Überraschung. Hatte ja dann den UMTS-Stick von meiner Schwester.

Der erste Eindruck von Teneriffa an sich war auch nicht so prickelnd. Wohin man schaut, entweder Steine, Kakteen oder riesige Hotel-Beton-Bauten. Aber es ist nunmal eine Vulkaninsel. Es gibt viele Ecken, wo alles noch im Gange ist, aber auch viele Ecken die aussehen, als hätte man versucht was zu bauen und es dann einfach sein gelassen. Aber es gibt auch schöne Ecken.

Und wer jetzt alles gelesen hat, hier noch ein paar Bilder, die am ersten Tag entstanden: Den ganzen Beitrag lesen »

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Blubberbläschen

21. February 2011 · Foto, Galerie · 6 Kommentare · 7 Likes

Eben saß ich hier relativ unmotiviert und war kurz davor ins Bett zu gehen, so wie es mir oft ist, nach einem Arbeitstag. Keine Lust was zu tun, obwohl die Möglichkeiten unendlich wären. Oder gerade ob dieser Unendlichkeit der Wahlmöglichkeiten die Unmöglichkeit sich für etwas zu entscheiden.

Wie so oft, wenn mir also langweilig ist, goss ich mir Wasser ins Glas. Irgendwie kam mir dann dabei die Idee, das die Blubberbläschen ziemlich lustig aussehen, und das ich die jetzt fotografieren muss.

Also Zwischenringe an die Kamera, Stativ geholt und rumprobiert. Die Ergebnisse sind nicht perfekt, nicht 100% scharf und das Glas ist auch nicht sonderlich sauber.

Mir gehts hauptsächlich darum zu sagen, dass äh. Was wollte ich damit sagen? Dass ich mich damit wunderbar eine halbe Stunde beschäftigen konnte und Spaß hatte. Manchmal sind es dann so zufällige Dinge, die einen wunderbar ablenken.

Der Nachteil ist natürlich, dass das Wasser nun keine Kohlensäure mehr enthält.

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Ich hatte Lust auf Zupfkuchen, aber leider gibt es hier keinen in Bäckereien zu kaufen. Also musste ich diese Backmischung kaufen, mischen und backen.

13. February 2011 · Foto, Galerie, Kochen und Rezepte! · 10 Kommentare · 2 Likes

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