Urlaub, Tag 2.
Nachdem wir uns nun alle vollends vom Flug und den ersten Stunden auf der Insel erholt hatten, nahmen wir uns für den Tag vor einen Ausflug an das andere Ende von Teneriffa zu machen und den Loro Parque zu besuchen. Dieser ist quasi ein Zoo mit vielen Papageien, Affen, Pinguinen, Fischen und allem Kram.
Zunächst besuchten wir allerdings erneut das Frühstücksbuffet und warteten auf meinen Vater, der losgefahren war um meine Schwester aus ihrem Örtchen abzuholen. Im nachhinein gesehen hätten wir natürlich auch auf ihrer Seite der Insel nach Puerto de la Cruz fahren können, aber wir entschieden uns für eine Reise über die Autopista del Sur. Leider verfuhren wir uns in Santa Cruz etwas, weil wir irgendwie eine Ausfahrt verpassten, aber das macht ja nichts.

Da wir erst recht spät da waren gab’s am Park direkt natürlich keine Parkplätze mehr, so dass wir uns in irgendeiner Nebenstraße einfach in eine Reihe parkender Autos einreihten, auch wenn die irgendwie mitten auf der Fahrspur standen. Passte ganz gut zu der allgemeinen Fahrkultur auf Teneriffa.
Der Park an sich war ganz schön. Es war nicht überfüllt und man konnte überall gut sehen. Natürlich schauten wir uns fast alle Shows an, die der Park zu bieten hatte, schließlich war der Eintritt mit 30€ nicht gerade ein Schnäppchen. Also gingen wir zur Orca-Show, den Delphinen, schauten uns die Seelöwen an und natürlich die obligatorische Papageien-Show.
Leider fing es irgendwann an zu regnen, so dass wir uns kurz unterstellen mussten. Natürlich waren wir nicht auf solch schlechtes Wetter vorbereitet und hatten keine Schirme dabei, aber der Regen hielt zum Glück eh nicht so lange an. Kurz vor 18 Uhr hatten wir eigentlich alles angeschaut und machten uns zurück zum Auto, wobei wir die ganze Zeit hofften, dass es trotz des nur semi-legalen Parkplatzes, nicht abngeschleppt wurde. Glücklicherweise war es noch da.
Die Rückreise führte uns dann entlang der Westseite der Insel, leider nicht so perfekte Straßen wie auf der Ostseite. Hier war alles weniger bebaut und zum großen Teil eher dörflich. Nach einigen aufregenden Serpentinen-Kilometern waren wir dann wieder bei meiner Schwester und fanden uns zum essen im “Am Eck” ein, einem kleinen Restaurant, geführt von einem netten Österreicher.

Ich wählte zur Abwechslung mal einen Salat und war positiv überrascht. War lecker. Danach ging es dann heim, noch kurz an den Lobby-Rechner und dann ins Bett.
Und, wie gestern, gibt es auch heute wieder ein paar Fotos, für die, die es bis hierher geschafft haben. Oder für die, die den Text einfach übersprungen haben: Den ganzen Beitrag lesen »










