Gi-ga-gitarre.

Gestern schrieb ich noch, dass ich Platz schaffte, heute kommt schon die neue Gitarre. War eigentlich nicht so geplant, aber okay.

Ich war ja letzte Woche (oder vor zwei Wochen?) schonmal im Just Music und schaute mich um. Wollte mir eine gute und günstige Nylon-besaitete Gitarre kaufen, weil ich zuhause immer auf der alten Klampfe von Reinhard spiele und die weichen Saiten mag.

Jedenfalls war ich da nich sehr erfolgreich, probierte ein paar aus und stellte fest, das sie keine da hatten, die mir wirklich gefiel. Ich wollte erstens keine mit nem glänzenden Finish und zweitens auch keine 200€-Chinagitarre. Nachdem ich also ein bisschen mit dem Typen quatsche ging ich dann und hatte mich auch schon fast daran gewöhnt, weiter ohne Nylongitarre zu leben.

Am Sonntag war ich nun aber auf dem Schandmaul-Konzert und war nach ein paar Liedern, die dort akustisch begleitet werden, wieder etwas angefixt. Also wieder Just Music. Glücklicherweise bekamen sie in der letzten Woche wohl nen Schwung neuer Gitarren, wobei mir direkt nach betreten der Akustikgitarrenabteilung die Hanika 50 PC ins Auge fiel. Soooo hübsch.

Leider war überspannte sie meinen eigentlich geplanten Preisrahmen etwas, aber nun gut. Dafür habe ich nun die wunderschönste Klassikgitarre, die es in dem Laden gab und muss mir wohl bald mal ein Luftfeuchtigkeitsmessgerät anschaffen, damit ich immer für das perfekte Klima sorgen kann. Man will ja nicht, dass sie kaputt geht.

Sie klingt wundervoll, ist aber überraschenderweise verdammt laut für ihre Größe. Da sie weder Tonabnehmer noch Stimmgerätdingsbums eingebaut hat, muss ich jetz allerdings wieder unter zur Hilfe nahme vom iPhone und obskurer Stimm-Apps stimmen. Aber daran kann man sich wohl gewöhnen.

(Dies war ein Blogpost aus der Reihe: “Philipp hat einen schlechten Tag und geht einkaufen”)

Geschrieben am 25. April 2012, 3 Kommentare, 3
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Achtundzwanzig Millimeter.

Jaja, Marcel hat ne neue Kamera, Martin fotografiert sowieso die ganze Zeit und ich hab auch schon länger Lust wieder mehr Fotos zu machen. Also war mein erster Gedanke erstmal, die Kamera wieder regelmäßig mit mir rumzutragen.

Dummerweise ist das einzige kleine, leichte Objektiv, was ich habe das 50mm/1.8 und das ist mir am Crop dann doch irgendwie zu lang. Meistens.

Deswegen suchte ich nach etwas kürzerem. Ich probierte kurz das Sigma 30mm/1.4, was mir Melli dankenswerter Weise kurz lieh. Das war schon okay, aber hatte den Nachteil, dass es widerrum nur am Crop geht. Und da ich ja plane, irgendwann aufs Vollformat zu wechseln (Ja, plane ich schon seit Jahren, aber jetzt wird die 5d Mark II sicher bald billig), wäre das irgendwie eine Investition von 450 Euro ohne große Zukunft.

Also bestellte ich kurz mal das Canon EF 28mm/1.8 bei Amazon. Es hat dort ja zum großen Teil positive Rezensionen, allerdings auch zwei die sagen es wär totaler Schrott. Whatever.

Ich hab es heut den ganzen Tag ausprobiert und bin eigentlich ganz zufrieden. Klar, ist es nicht so scharf, wie ein doppelt so teures 35mm/1.4L, aber für meine Zwecke sollte es erstmal ausreichen. Was es im Alltag taugt werden dann die nächsten Tage zeigen — zurückschicken kann ich es ja immernoch.

Geschrieben am 8. March 2012, keine Kommentare, 4
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Hallo, Denon.

Bereits seit längerer Zeit suchte ich nach einer besseren Lösung für die Soundverteilung für mein Heimkino-System™.

Bisher hatte ich mein Teufel 5.1-System, angeschlossen an der “decoderStation 3″, ebenfalls von Teufel. Damals (das System ist jetzt schon 4 oder 5 Jahre alt!), als ich nur den PC an dem System hatte war das auch alles noch ganz gut, aber heute, im Zeitalter von HDMI war die decoderStation mit seinen lediglich zwei optischen Eingängen etwas schwach ausgerüstet.

Sonntag Abend war es dann mal wieder soweit, dass ich nach einem entsprechenden AV-Receiver suchte um endlich alle Probleme aus der Welt zu schaffen. Zuerst dachte ich, ich müsste dann auch neue Boxen kaufen, aber irgendwann fiel mir auf, dass man das Teufel-Set auch Teilaktiv betreiben kann. Top!

Nach ein paar Fragen auf Twitter kam ich dann recht schnell zum Denon AVR 1912. Hat alles was ich brauche und ist zudem noch steuerbar per Webinterface und hat AirPlay. Außerdem gab es noch die Transformers 3 3D-Bluray von Amazon dazugeschenkt (hab aber keinen 3D-Bluray-Player, schade).

Von vorne. Wer das Lied (und Interpret) erkennt, bekommt nen Keks.

Dienstag war er da. Alles top, alles funktioniert. Ein paar wenige Kritikpunkte hab ich allerdings bisher. Zum Einen is die GUI hässlich und zum Anderen hat das Ding kein WLAN eingebaut und auch keinen Steckplatz für einen entsprechenden Dongle. Hier musste ich mir anders helfen. Das Ding wurde zum Glück direkt auf der Amazon-Seite unter “Leute die das kauften, kauften auch” empfohlen, sonst wär ich wohl nie drauf gekommen.

Warum ich kein Kabel zum Fernseher lege? Weil da schon genug Kabel liegen und alles andere da auch per WLAN angestöpselt is. Fertig, aus.

Kabelsalat. Da muss ich mal wieder etwas Ordnung rein bringen.

Jedenfalls läuft das Ding nun. Es steht noch behelfsmäßig auf nem LACK neben dem eigentlichen TV-Tisch, was etwas doof aussieht, aber eine bessere Lösung fällt mir jetzt nicht ein. Außer dem Fernseher an die Wand zu dübeln. Mal schauen.

Insgesamt bin ich zufrieden. Tut, was es soll und das AirPlay scheint auch recht problemlos zu funktionieren — im Gegensatz zu den Berichten in den Amazon-Rezensionen.

Geschrieben am 16. February 2012, 5 Kommentare, 4
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Die vernetzte Heizung

Auf irgendeiner Bahnfahrt, ich glaube es war zum Fotowalk (von dem ich noch keine Bilder zeigte — kommt noch!), letztens hörte ich den Build and Analyze Podcast, in dem Marco vom Nest erzählt. Das ist so ein schick aussehendes Steuerdings für die Heizung. Bei den Amis scheint es verbreiteter zu sein, zentrale Wandthermostate zu haben um die Heizung zu regeln. Keine Ahnung, aber ich glaube (basierend auf meiner langjährigen Erfahrung als Heizungsfachmann) ist es hierzulande doch recht selten anzutreffen, wenn die Heizung nich gerade erst vor ein paar Jahren erneuert wurde. Aber ich kann mich auch irren. Ich regelte meine Heizungen bisher jedenfalls immer mit solchen Drehthermostaten am Heizkörper direkt.

Ich schaute mir das Nest-Ding kurz an und dachte mir, dass es sowas doch auch für “normale” Heizungen geben muss. Eine kurze Google-Suche brachte mich erstmal zu diesem recht günstigen Gerät, welches schonmal irgendwie automatisches Regeln bietet. Ich schrieb meinem Vater kurz eine E-Mail und fragte, ob es kompliziert is die Dinger an der Heizung zu tauschen. Bei wichtigen handwerklichen Fragen schreibe ich immer erst Papa ne E-Mail bevor ich googele. Er meinte: kein Problem.

Aber ich wollte mehr als nur langweilige, kompliziert zu erstellende und unflexible Programme. Ich wollte Funk. Internet. Cloud!

Glücklicherweise ist ELV ein recht guter Laden. Sie führen nämlich auch das MAX!-System. Da gibt’s allerhand Kram, unter anderem aber auch normale Heizungsthermostate und einen kleinen Würfel, der die per Funk anspricht und den man dann widerrum per Netzwerk ansprechen kann. Dieser übernimmt dann die zentrale Verwaltung und Konfiguration. Außerdem las ich, dass man es auch übers Internet und mit einer iPhone-App ansprechen kann. Es bot damit alles, was ich wollte.

Also bestellte ich gestern zum Test mal den LAN-Cube und ein Thermostat. Heute kam es an (überraschenderweise. Super fix, Amazon-Verhältnisse!) und ich montierte es erstmal in der Küche, weil ich da das alte Ding ohne den Einsatz einer Rohrzange abschrauben konnte:

Meiner Meinung nach könnten die Dinger ruhig etwas kleiner sein, denn ganz blind bin ich noch nicht. Aber was solls. Letzendlich einen Tick größer als normale Dreh-Dinger, aber stört ja eigentlich auch nicht.

Der LAN-Cube war eine schöne Überraschung, denn es ist wirklich ein kleiner süßer weißer Würfel. Hihihihi. Und er bezieht Strom über einen Mini-USB-Anschluss. Aus irgendwelchen Gründen finde ich das sympatisch.

Inbetriebnahme gestaltete sich problemlos. Komische Software installiert, automatisches Firmwareupdate, alles fand sich und ließ sich regeln. Wunderbar. Die iPhone-App is relativ hässlich, tut aber was sie soll.

Die einzige Sache, die mich bisher stört ist, dass die Software, die man auf seinem Rechner installiert wiederrum nichts weiter ist als ein mittelschlechtes Webinterface. Man installiert einen Java-Applicationserver, der per UDP mit dem LAN-Cube kommuniziert. Das ist eine ziemlich abstruse Architektur. Ich hätte erwartet, dass der LAN-Cube selber ein Webinterface bereitstellt, und man diese Windows/Mac-Software nur für die initiale Konfiguration oder so benötigt.

Diese Tatsache hat mehrere Nachteile:

Erstens bin ich gezwungen die “Cloud-Lösung” zu nutzen, wenn ich meine Heizung von unterwegs regeln will (z.B. wenn ich die Heizung schonmal anmachen will, wenn ich in den Bus steige, damit es warm ist, wenn ich Heim komme).

Zweitens kann ich nicht einfach ein paar PHP-Scripts schreiben, die mit dem Webinterface irgendwas cooles anstellen. (Weil das doof ist, wenn das Interface auf meinem Windows-Rechner laufen muss)

Drittens hatte ich insgeheim gehofft, dass sie vielleicht irgendeine (evtl undokumentierte) REST-API haben, die man für coole Sachen benutzen könnte. So müsste ich jetzt irgendwie entweder die Kommunikation reverse engineeren (oder die Java-App decompilieren), oder mal schauen wie die das Cloud-Portal mit dem Cube kommuniziert und das irgendwie reversen. Stress!

Nun gut. Immerhin hat mein Test gezeigt, dass das wohl ganz gut funktioniert. Werde jetzt wohl erstmal noch zwei weitere von den Thermostaten erwerben, sie im Wohnzimmer anbringen und dann testen wie gut es sich im Alltag schlägt. Werde euch auf dem Laufenden halten, ob ihr wollt, oder nicht.

Falls sich jemand fragt, wozu man sowas überhaupt braucht: Meine Heizungen sind aus, wenn ich nicht daheim bin. Wenn ich dann nach Hause komme (irgendwann zwischen 18 und 23 Uhr, sehr verschieden) ist es hier meistens sehr kalt. Dann muss ich erstmal hier und da die Dinger aufdrehen und warten. Es wär doch viel schöner, wenn es schon warm wäre, wenn ich heim käme, oder? Genau. Und Heizkörper einfach den ganzen Tag anlassen kommt nicht in Frage. Kostet ja auch Geld.

Geschrieben am 10. February 2012, 16 Kommentare, 1
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Amazon-Chart, aktualisiert

Schon letztes Jahr erzeugte ich ein Diagramm aus meinen Ausgaben auf Amazon.de. Zum Ende von 2011 wollte ich es dann aktualisieren, jedoch war ich zu faul, alles manuell aufzusummieren.

Also wollte ich ein kleines Script schreiben, was das für mich erledigt. Leider hat Amazon.de für sowas scheinbar keine API, also muss man HTML-Kram parsen. Also suchte ich zunächst nach einer passenden Library für PHP, fand SimpleBrowser, probierte es aus und scheiterte, weil das irgendwie das HTML von Amazon nicht richtig parsen konnte und die Hälfte nicht richtig fand.

Gestern Abend postete dann irgendjemand aus meiner Timeline ein Gist auf github.com (was mittlerweile wieder gelöscht wurde), was mich auf eine Ruby Library namens Mechanize aufmerksam machte. Damit schien das ganze Browser-Simulieren ganz nett zu funktionieren. Also hab ich gestern Abend kurz vor 12 noch schnell angefangen was zu basteln.

Heute nach dem Mittag hab ichs dann noch schnell fertig bekommen und damit kann ich hier die neuen Statistiken präsentieren, wie immer ohne Zahlen. Natürlich.

2011 gab ich also tatsächlich weniger aus, als 2010. Ich bin auf einem guten Weg. Glaube ich.

Falls das jemand interessant findet und ähnliche Statistiken erzeugen möchte, ohne alles manuell auszurechnen, der kann mal in mein github dafür schauen. Sollte problemlos auf jedem Rechner laufen, auf dem Ruby installiert ist (und folgende Rubygems: mechanize, highline).

Geschrieben am 2. February 2012, 12 Kommentare, 5
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Hallo, Ika*.

Tja. Nachdem ich mich ja durchaus umgeschaut habe und auch mal das Vostro vom Patrick anschaute ist es letzendlich doch das Macbook Air geworden. Das 11,6″er in kleinster Konfiguration.

Letzendlich deckt es alles ab was ich damit machen will (Surfen, Chatten, Serien gucken beim Zug fahren). Die Alternativen wären meistens größer gewesen und haben allesamt kein akzeptables Multitouch-Trackpad. Und genau das möchte ich eigentlich nicht mehr missen.

Seit Freitag ist es jetzt da und hat seine erst Zugfahrt auch schon hinter sich. Natürlich hab ich aus Geiz nicht direkt eine Schutzhülle dazu gekauft und natürlich hat es jetzt schon Kratzer (die Oberseite is aber auch empfindlich). Aber immerhin ist es jetzt eh versaut und ich kann mir die Schutzhülle auch sparen.

Insgesamt bin ich recht zufrieden, ist recht fix und alles. Enttäuscht bin ich allerdings vom “Instant-On”, was versprochen wird. Dauert halt schon 3-5 Sekunden bis es da is, ausm Standby. Aber naja, ist gerad noch verschmerzbar.

*: Ika ist der Hostname, wie immer basierend auf einem Anime-Charakter.

Geschrieben am 12. December 2011, 9 Kommentare, 2
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