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Meinung (30)

Mein Problem mit der digitalen Musik.

Komisch, dass ich mich dazu noch nicht geäußert hab. Nun gut, mach ich das halt nun.

Es geht darum, dass ich mich nicht überwinden kann Musik im digitalen Format, sprich als MP3s, in größerer Menge zu kaufen.

Damals hatte ich dafür noch Entschuldigungen, wie etwa, dass die Musikfiles alle DRM enthielten. Mittlerweile hat sich das ja zum Glück fast ganz verzogen.

Der einzige Grund für mich, keine ganzen Alben als MP3s zu kaufen, ist nun, dass ich dabei einfach nichts anfassbares erhalte. Eine Musik-CD will ich geliefert kriegen, in den Rechner legen und dann ins Regal packen.

Amazon hat aktuell wieder ein paar gute Angebote, zum Beispiel gibts ne ganze Reihe an MP3-Alben für ziemlich günstige 4,95€. Das hat mich dann schon ziemlich gereizt. Konnte mich aber nicht überwinden.

Es bringt mir einfach nichts, eine CD digital zu kaufen. Da lad ichs dann einfach runter und es landet als MP3 auf der Festplatte. Da kann ich’s auch raubkopieren (was ich natürlich nie machen würde). Jedenfalls gleicher Effekt, gleiche Erfahrung. Wenn ich sie richtig kaufe krieg ich sie und kann sie anfassen und ins Regal tun, voll der Mehrwert gegenüber Raubkopien.

Was ich gut fände: Ein Modell, bei dem man etwa ein Album für 7,99€ als MP3s kauft und dann vielleicht bei der CD-Version entsprechend 7,99€ Rabatt bekommt. Dann hätte man den Vorteil von MP3-Downloads — das man es Instant hat — und den Vorteil von CDs, die materielle Substanz.

14. July 2010 — Meinung

Letztens installierte ich Torchlight.

Letztens installierte ich mal wieder Steam. Ich weiß nicht mehr aus welchem Grund ich das tat, wahrscheinlich wegen diesem ganzen Trubel, weil es Steam ja jetzt auch für Mac gibt.

Jedenfalls war da gerad wieder Torchlight für nur 7,99€ zu haben. Eigentlich wollte ich es schon kaufen, als es das zu Weihnachten für den Preis gab, hatte dann aber irgendwie davon abgesehen. In der Gamestar von letztens las ich aber auch noch einen Test zu der eingedeutschten Variante die letztens hier auf den Markt kam. Was ich dort las, gefiel mir allerdings recht gut. So begab es sich, dass ich Torchlight also erstmal als Demo-Version herunterlud.

Nach dreißig Minuten fiel dann die Entscheidung es zu kaufen. Glücklicherweise musste ich die ganzen Spieldaten auch nicht nochmal runterladen und mein Demo-Charakter wurde auch in die Vollversion “importiert”, grandios. So hat das zu funktionieren.

In der Stadt

Was ist das überhaupt?

Torchlight ist ein Action-RPG. Oder sagen wir einfach Hack’n'Slay. Oder einfach Diablo-Klon. Es gibt eigentlich alles, was man so für einen guten Diablo-Klon braucht. Items in Massen, Monster in Massen, Erfahrungspunkte, Skills, Skillpunkte, Mana, …

Daneben hat es noch einige Komfortfunktionen, die das Spiel zu einem ziemlich flotten Spielverlauf verhelfen. Außerdem hat man von Anfang an ein Pet, welches einem beim Monster-Schnetzeln unterstützt. Es kann auch Items tragen und — eine weitere komfortable Funktion — man kann es in die Stadt schicken um die getragenen Items gegen Gold einzutauschen. So kann man gemütlich im Dungeon rumkloppen und muss nicht alle zwei Minuten nach oben um sein Inventar zu leeren.

Natürlich merkt man auch, dass Torchlight keine Millionen Dollar-Produktion ist — es gibt nur drei Charakterklassen (Bogenschütze, Zauberer, Nahkämpfer), die Story wird im Grunde fast nur durch Textblöcke erzählt und die Grafik ist natürlich nicht auf Crysis-Niveau (was aber total egal ist, weil sie so wie sie ist sehr stimmig ist und vollkommen ausreicht). Zudem ist es leider nur im Singeplayer-Modus spielbar.

Im Dungeon. Explosions-Pfeil.

Fazit

Auf jeden Fall ist es ein ziemlich guter Diablo-Klon, der von der Spielmechanik her auch vollkommen mit anderen, wie zum Beispiel Titan Quest, mithalten kann, nur storytechnisch haperts leider ein bisschen. Das Spiel eignet sich jedenfalls sehr gut um Abends nach der Arbeit noch ein, zwei Stunden entspannt zu spielen.

Jedem, der Diablo-like Spiele mag kann ich es nur ans Herz legen. Auch beim regulären Preis von 14,99€ oder so kann man wohl nicht viel falsch machen!

Mal schauen, wie lang das Spiel motivieren kann, ich werde auf jeden Fall nochmal darüber berichten.

06. June 2010 — Meinung

Ich will ein System zum Texte schreiben, das ungefähr so ist:

Und zwar. Der erste Schritt ist ja das erstellen der Gliederung. Mach ich persönlich gerne mit FreeMind in Form einer Mindmap. Das ist super einfach zu bedienen und funktioniert echt klasse. Das könnte dann etwa so aussehen:

Der Workflow ist ja nun, dass man sich die Gliederung, in meinem Falle, ausdruckt1Ich kann mit so analogen Sachen besser handlen und dann seine LaTeX-Datei nimmt und erstmal eine entsprechende \chapter, \section, \subsection-Struktur erstellt. Dazwischen packt man dann die Texte. Das ganze kann man sich natürlich über die \include-Funktion auch etwas übersichtlicher gestalten.

Jedoch verbleiben da für mich trotzdem noch einige Probleme oder Schönheitsfehler. Erstens muss ich da im Code wild rum copy’n'pasten, sollte ich nachträglich was an der Gliederung ändern. Das kann zu Fehlern führen und ist aufwendig. Zweitens habe ich keine wirklich gute und schnelle Übersicht, zu welchem Punkt ich schon was geschrieben habe und in welchem Zustand sich der geschriebene Text befindet2Sowas wie “Rohfassung”, “Final”. Drittens und letztens hätte ich gern eine Möglichkeit einzelne Textzeile Anderen zum Review zu geben und den entsprechenden Status irgendwie zu notieren.

Interfacemäßig stell ich mir das schon so vor wie Freemind. Die Mindmap im Hintergrund und dann halt Funktionen um einer Node Text anzuhängen. Und einen “Kompilieren”-Knopf der das ganze Konstrukt dann in LaTeX umwandelt und kompiliert.

Sowas muss es doch geben, oder nicht?

05. June 2010 — Meinung

Warum ich mir kein iPad vorbestellte.

Kurze Antwort: Ich brauch’s nicht. Lange Antwort:

Ich habe durchaus darüber nachgedacht. Natürlich ist das iPad gewissermaßen ganz cool, ist halt ein Apple-Gadget. Aber mir viel bis heute kein richtig sinnvoller Einsatzzweck dafür ein.

Es passt nicht zu meinem Tagesablauf

Denn mein Tag sieht meistens so aus, das ich halt vor meinem Desktop-Rechner sitze. Dort nehme ich das Internet auf und kommuniziere. Dort mache ich alles. Weniger anspruchsvolle Dinge und auch anspruchsvollere Dinge. Ich mag es einfach. Mein Stuhl ist bequem, hier habe ich gute Musik-Beschallung, hier habe ich zwei riesige Monitore. Ich habe die Möglichkeit jederzeit alles zu tun, egal wie resourcenhungrig es ist.

Natürlich könnte ich mich auch mit meinem iPad auf die Couch oder ins Bett setzen und dort meine RSS-Feeds lesen, doch es würde mir etwas fehlen. Abgesehen davon kann man mit dem iPad nicht so arbeiten kommunizieren, wie ich es gewohnt bin, schon allein aufgrund des fehlenden Multi-Taskings1Ja, ich weiß, das kommt dann mit iPhone OS 4 irgendwann, aber halt auch weil ich zuwenig Monitore habe.

Wenn ich mich dann mal von meinem Schreibtisch löse, dann tu ich es aber auch um XBox zu spielen um mich auch mal aus der “digitalen Welt” zu lösen. Dann setzt man sich halt auf die Couch und liest ein Buch oder guckt fernsehen. Dann brauche ich kein iPad.

Falls ich dann doch mal aus dem Bett oder von der Couch aus online sein will hab ich ja auch immernoch mein Notebook, womit ich wesentlich besser kommunizieren und konsumieren kann — das kommt allerdings auch nur selten vor, eigentlich benutz ich das Notebook nur wenn ich unterwegs bin. Oder krank. Oder zum Beispiel Musik hören will, wenn ich bade.

Ich lese keine digitalen Bücher

Und als eReader würde ich das iPad auch nicht einsetzen. Ich kann mit dem ganzen eReader-Konzept sowieso nichts anfangen. Bücher müssen aus Papier sein, Bücher müssen in einem Bücherregal stehen. Das ist genauso wie Musik-CD’s. Da bin ich ganz altmodisch. So ein schönes altes großes volles Bücherregal macht doch viel mehr her als ein C:\Dokumente\iTunes\iBooks\.

Es ist zu teuer

Ein paar ganz okaye Einsatzmöglichkeiten fallen mir ja doch noch ein, aber das sind dann eher so Dinge, die auf dem iPhone auch problemlos gehen, nur halt auf dem iPad etwas komfortabler wären, da das Display größer ist. Ein Beispiel hierfür wäre RSS-Feeds lesen, früh’s im Zug zur Arbeit. Aber dafür bräuchte man direkt mal die UMTS-Version und noch nen entsprechenden Datenvertrag — da les ich doch lieber aufm iPhone.

Das iPad wäre bei mir so ein typisches Geek-Spielzeug, wo man 2 Tage mit rumspielt und dann liegt es halt in der Ecke. Daher verzichte ich. Danke.

11. May 2010 — Meinung

Bitte nicht hauen.

Ich habe ein Notebook. Ein Samsung 70 Aura. Ich habe es Weihnachten 2008 von meinen lieben Eltern geschenkt bekommen und seitdem hat es mir immer treue Dienste erwiesen. Aber mittlerweile, kurz nach Ablauf der Garantie, versteht sich, zeigen sich erste Abnutzungserscheinungen.

  • Die Tastatur geht langsam kaputt. Manche Tasten lassen sich nurnoch schwer betätigen
  • Das Display spinnt rum. Manchmal friert ein Teil ein und dann blinkts kurz auf und es geht wieder. Abgesehen davon viele Subpixelfehler und die Lichthöfe werden irgendwie auch immer größer)
  • Das Touchpad ist halb kaputt, wobei ich da selbst dran schuld bin. Man sollte halt keinen Johannisbeerensaft drüber kippen
  • Es wird teilweise kochheiß, auch wenn ich nichts mache. Habe es auch schon auf gehabt um Staub zu entfernen, war aber keiner drin.
  • Selbstverständlich nach mehr als 2 Jahren: Der Akku hält gerad mal noch ne gute Stunde

Also im Großen und Ganzen funktioniert es noch. Also eigentlich kein Grund es auszutauschen. Aber genau die Tatsache ist es, die mir natürlich viel Zeit gibt darüber nachzudenken, was mein Notebook irgendwann mal ersetzen wird.

MacBook?

Im Moment würde ich, würde mein Notebook kaputt gehen, ein MacBook Pro 13″ kaufen. Nicht weil ich Apple-Fanboy bin, sondern einfach weil ich bisher kein vergleichbares Produkt gefunden habe. Das Macbook hat 2×2,4GHz, 4GB RAM, ne Geforce 320M und das wichtigste: um die zehn Stunden Akkulaufzeit1Laut Herstellerangabe. Dazu kommt noch das Aluminium-Unibody-Gehäuse, das ich sonst noch nirgens gesehen habe.

Die Suche nach ähnlichen Produkten bei einschlägigen Notebook-Handelsplattformen führte bisher nicht wirklich zum Ziel. Der Nachteil am Macbook ist natürlich, dass mich dann alle noch mehr für einen Apple-Fanboy halten werden.

Aber es gibt halt einfach kein von den Spezifikationen vergleichbares Notebook für einen ähnlichen Preis. Zumindest habe ich noch keins gefunden. Es gibt zwar weitestgehend ähnliche Notebooks von Acer für um die 900€, allerdings habe ich mit Acer nicht gerade gute Erfahrungen gemacht. Abgesehen davon stecken die natürlich in Plastik.

Warum ich diesen Post schreibe?

Weil es in meiner Umgebung viele Leute gibt, die mich als Apple Fanboy bezeichnen. Ich will mich nur rechtfertigen. Was ich natürlich eigentlich nicht müsste, weil eigentlich kann ich ja kaufen was ich will. Aber ich kann ja nichts dafür, das Apple nunmal die besten Produkte herstellt.

10. May 2010 — Meinung

Warum studiVZ scheiße ist (für mich).

Hallo. Seit dem 20.01.2007 bin ich im studiVZ angemeldet. Damals war ich noch garkein Student. Wozu habe ich es vor allem verwendet? Leute aus der Schule hinzufügen um irgendwie mit ihnen in Kontakt zu bleiben, die Schule näherte sich ja dem Ende zu. Außerdem lies es sich recht gut zum Stalken verwenden — d.h. zum Herausfinden von Informationen über Leute.

Facebook gab’s damals natürlich auch schon, aber da kannte ich niemanden, daher meldete ich mich da erst viel später an.

In den letzten Monaten hat sich die Situation nun ziemlich verändert. Alle wichtigen Schul-Leute hab ich bei studivz in der Freundesliste und um Informationen zu Leuten zu bekommen gibt’s auch bessere Methoden — in den letzten 12 Monaten hab ich mich selten mehr als einmal im Monat bei studiVZ eingeloggt. Heute dachte ich darüber nach, ob ich meinen Account dort lösche, weil ich den Dienst ja eigentlich nichtmehr nutze und zwar aus folgenden Gründen1Manche der Gründe beschreiben auch Sachen, die mittlerweile gefixt worden — trotzdem hat es sich aber im Gedächtnis verankert:

studiVZ ist hässlich

Geht man auf die Startseite und loggt sich ein, erblickt man erstmal die oben abgebildete Ansicht. Es sieht heute immernoch genauso aus wie Facebook vor fünf Jahren oder so. Ich bin kein Design-Experte, aber ich denke das mir viele Leute, die sich damit auskennen zustimmen, dass das Design einfach nichtmehr zeitgemäß ist.

Natürlich ist ein Design nicht der Hauptgrund eine Seite zu benutzen, aber wie man so schön sagt “Das Auge isst mit” — wenn etwas blöd aussieht hat man auch keine Lust es zu benutzen.

studiVZ ist nicht benutzerfreundlich und schnell

Mit schnell meine ich in diesem Fall, die Geschwindigkeit mit der man dahin kommt, wo man hinwill. Genau das war ziemlich lange mein Hauptproblem mit studiVZ. Jahrelang hatte es keine Cookies, bei jedem Besuch musste ich mich manuell wieder einloggen — dabei sind “Eingeloggt bleiben”-Cookies seit etwa tausend Jahren Standard2Über etwaige Sicherheitsproblematiken lässt sich natürlich streiten — aber man muss sie ja nicht benutzen. Irgendwann schrieb ich mir dann mal ein Greasemonkey-Script, das mich automatisch einloggt.

Okay, das ist mittlerweile repariert, aber auch ansonsten hapert es an allen Ecken. Das Gruppen-Feature find ich nachwievor ziemlich schlecht zu benutzen, also vor allem die Foren. Die weiteren Punkte, die vielleicht hier rein passen könnten, gehören aber eher zum Nächsten Punkt, daher erwähn ich sie dort.

studiVZ konzentriert sich nicht auf das Wichtige

Stelle ich mir die Frage “Warum benutze ich studiVZ oder facebook eigentlich?”, dann ist die Antwort mittlerweile recht klar. Ich will mit Leuten einerseits in Kontakt bleiben und andererseits die Möglichkeit haben über das, was die Leute so treiben, informiert zu werden — passiv, ohne das ich dafür etwas tun muss.

Zum im Kontakt bleiben, das heißt, die Möglichkeit zu haben, mit jemandem aktiv Kontakt aufzunehmen, zum Beispiel jemandem eine Nachricht zu schicken, taugt studiVZ genauso wie Facebook natürlich ganz gut. Aber der für mich wichtigere Punkt ist eigentlich der Zweite, das passiv informiert werden.

In diesem Punkt war studivz eigentlich am Anfang an schon ziemlich schlecht3Wobei ich nicht sagen kann, ob das bei facebook am Anfang anders war, ich glaub nicht. Die einzige Information, die man hatte, war die Reihenfolge der Leute in der Freundesliste — die gab nämlich an, wer als letzter sein Profil geupdated hat. Was derjenige allerdings getan hat, sah man nicht. Ich schrieb dann irgendwann mal ein Greasemonkeyscript dafür, den studivzProfilDiff oder so, der mir die Änderungen anzeigte4Durch diverse Änderungen am Code ging der aber recht schnell leider nichtmehr.

Mittlerweile ist es wohl besser. Man sieht was im Profil geändert wurde, zumindest andeutungsweise. Und es gibt dieses Buschfunk-Feature, angelehnt an Twitter und die Facebook Status Updates — eigentlich das Feature, genau das will ich, das ist für mich wichtig. Und jetzt schauen wir uns mal an wieviel Platz studivz dafür investiert. Eine kleiner 300 Pixel breiter Kasten auf der völlig überfüllten Startseite. Dort sehe ich die letzten fünf Nachrichten.

Gehe ich auf Facebook, besteht praktisch die gesamte Startseite aus den letzten Statusnachrichten, Updates, Informationen von den Kontakten die ich habe. Sachen die mich wirklich interessieren, kompakt und zugänglich direkt auf der Hauptseite. Bei studivz habe ich da noch eine komische Gruschel-Liste, Leute die auf meinem Profil waren und diese total dumme “Kennst du schon…?”-Box

studiVZ ist zu langsam

StudiVZ begann damals ganz klar als deutsche Facebook-Version. Damals war der Featureumfang von Facebook auch noch recht begrenzt, denke ich — studiVZ war damals sicher ähnlich. Aber irgendwann schaffte es studivz halt nichtmehr hinterher zu kommen. Wielang hat es gedauert bis sie den Facebook-Chat nachgebaut hatten? Wielang hat es gedauert bis sie OpenSocial hatten?5Wobei ich dazu sagen muss, dass, erstens Facebook kein OpenSocial hat sondern proprietär und andererseits mich die ganzen Apps bei Facebook ziemlich nerven und, das Wichtigste, wie lang haben sie gebraucht um den Buschfunk einzubauen, nachdem es die Facebook Statusupdates und Twitter schon Ewigkeiten gab?

Die erwähnten Features haben sie jetzt zwar, aber Facebook ist halt immernoch einen Schritt voraus. Seit geraumer Zeit kann man den Facebook-Chat ja auch über Jabber/XMPP ansprechen — heißt ich pack das in Miranda rein und kann ganz normal mit den Kontakten chatten, ohne es über das dümmliche Interface auf der Webseite zu machen — ich brauch also keinen Browser starten und auf die Seite zu gehen.

Außerdem hat es studiVZ immernoch nicht geschafft den Fokus auf das, zumindest für mich, wichtigste zu legen: Was machen meine Freunde.

Fazit

Natürlich ist das jetzt alles subjektiv und ausgerichtet auf meine persönliche Weise soziale Netzwerke zu verwenden. Sicher ist auch Facebook in manchen erwähnten Punkten nicht wirklich besser, beziehungsweise war früher ähnlich schlecht, aber es hat sich halt einfach entwickelt.

StudiVZ erscheint mir einfach teilweise zu statisch. Um zu sehen was wirklich abgeht muss ich erstmal viel klicken, hier und da. Bei Facebook geh ich auf die Startseite und weiß bescheid.

Nichts desto Trotz habe ich mich am Ende nicht dafür entschiedenen meinen studiVZ-Account zu löschen. Dort hab ich einfach noch zuviele Leute in der Kontaktliste, die ich vielleicht irgendwann mal kontaktieren möchte und die kein Facebook haben. Und vielleicht wird es ja irgendwann mal für mich interessant.

07. May 2010 — Meinung