Bioshock Infinite

(Info: Dieser Blogpost könnte leichte Spoiler enthalten, aber ich versuch sie klein zu halten)

Ich spielte keinen der vorherigen Teile, weil sie mich einfach nicht interessierten. Infinite erweckte mein Interesse dafür schon vor einigen Monaten (Jahren?), als die ersten Teaser und Trailer dafür erschienen. Der Grafikstil gefiel mir sehr gut, und hübsche Mädchen retten ist ja sowieso ein gutes Spielprinzip.

So begab es sich also das ich mir Bioshock direkt zum Erscheinungstag kaufte herunterlud (da es ja zum Glück kostenlos bei meiner Grafikkarte dabei war) und direkt anfing zu spielen. Gestern Abend spielte ich es dann durch, nach einer Gesamtspielzeit von grob geschätzten neun Stunden.

Erstmal muss ich allgemein sagen, dass ich mittlerweile finde, dass 10-12 Stunden eine gute länge für Spiele ist. Ich habe einfach meistens nicht mehr Geduld oder verlaufe mich in irgendwelchen Details und schaffe am Ende nichtmal den Mainquest (wie bei Skyrim).

Ansonsten kann ich mich auch kaum beschweren. Das Spiel sieht einfach supergut aus. Es mag zwar nicht die neusten Superfeatures haben, die Crysis 3 bringt, aber das ist hier auch total egal. Es ist schön bunt und fröhlich und dunkel und düster, je nachdem wo man gerade ist. Überall sind kleine Details versteckt und es macht einfach Spaß sich das alles anzugucken.

Wenn man dann fertig ist mit angucken, kann man dann auch die Ohren aufmachen und hinhören, denn auch der Soundtrack ist ziemlich gut und teilweise recht lustig, wie etwa der Strand, relativ weit am Anfang, wo die Leute zu “Girls just want to have fun” ihre Sportübungen machen. Auch das… Voice acting ist ziemlich knorke (zumindest in Englisch) und macht Spaß anzuhören. (Außerdem gibt es ein Easteregg, bei dem Elizabeth singt, das ist schön (Und es lohnt sich auch die Credits zu Ende anzuschauen (Oder auf Youtube zu suchen)))

Jetzt ist natürlich die Frage, was macht man in dem Spiel, wenn man nicht gerade alles total schön findet und Musik anhört? Naja. Wir retten die gute Elizabeth aus ihrem Käfig und versuchen mit ihr zu flüchten. Dabei müssen natürlich einige Gegner beseitigt werden, die auch immer stärker werden und teilweise irgendwelche Spezialfähigkeiten haben (der Raben-Typ hat sooo genervt). Zum Glück haben wir aber auch lustige Spezialfähigkeiten (die Raben-Sache war super) und natürlich genug Waffen, die wir im Laufe des Spiels auch noch etwas upgraden können.

Ellieee

Mein einziger Kritikpunkt am Spiel hängt eigentlich auch nur mit dem Schieß-Part zusammen. Besonders zum Ende hin wurde es dann irgendwie… nervig, weil es immer so nach dem gleichen Schema passierte:

Story Story → Oh, wir kommen in einen großen Raum → *10 Minuten schießen* → Story Story

Ich bin mir nicht so sicher, warum mich da genau stört, aber es wirkte immer so ein bisschen abgehackt. Naja, aber nur ein kleiner Kritikpunkt.

Insgesamt also eine relativ perfekte Spielatmosphäre, gepaart mit einer ganz spannenden Story und ein paar Schießeinlagen und einem etwas verwirrenden aber tollen Ende. Top Spiel, kaufen und spielen. (Oder Marcel beim Spielen zugucken (Danke auch an Marcel für den letzten Screenshot))

Geschrieben am 14. April 2013, keine Kommentare, 7
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The Hobbit. Eine, wie erwartet, gute Reise

Ich bin froh, dass ich das Buch vorher bis zu der Stelle las, bis zu der Film ging. Alles knorke, etwas actionreicher als im Buch. Freue mich auf den nächsten Teil!

starstarstarstarstar

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End of Watch. Oh ja, ganz tolle Idee einen Film hauptsächlich mit herumwackelnden Handkameras aufzunehmen und ihn dann ins Kino zu bringen.

Der Film sollte den Alltag zweiter LAPD-Polizisten zeigen. Um es sehr authentisch zu machen wurde es so dargestellt, dass der Glatzkopf (gespielt vom Prince of Persia) alles mit seiner kleinen Digicam und ein paar kleinen “Spycams” aufnimmt.

Das Resultat: Ein Film der zu 98% wild herumwackelt. Außerdem passiert die ganze Zeit nichts. Langweilig.

Abgesehen davon spielte Anna Kendrick mit. Die Gute war bisher in fast jedem Sneak-Film zu sehen, die war in den letzten Monaten wohl ziemlich fleißig was das Filme drehen anging.

starhalfstarblankstarblankstarblankstar

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Samsas Traum – Asen’ka – Ein Märchen für Kinder und solche, die es werden wollen.

Als Herr Kaschte im September 2011 ankündigte, dass Samsas Traum aufgelöst wird war ich etwas traurig. Immerhin ist es laut Last.fm (Stand 11/2012) meine zweit-meist-gehörte Band, und das will was heißen. a.Ura und das Schnecken.Haus und Tineoidea gehören zu meinen absoluten Lieblingsalben überhaupt.

Umso überraschter war ich, als ich vor ein paar Monaten in einem Newsletter von infrarot.de las, dass es ein neues Album gibt! Ich bestellte direkt irgendeine Deluxe-Limited-Edition für viel zu viel Geld und wartete. Letzten Donnerstag bekam ich dann endlich die Versandbestätigung und seit heute halte ich auch endlich die CD in den Händen. (Keine Ahnung warum infrarot soviel Geld für den Versand verlangt und die CD dann per Warensendung, was ungefähr der langsamste Versandweg der Welt ist, versendet)

Immerhin hat sich die Limited Edition gelohnt, denn sie kommt als hübsches gebundenes Buch daher. Gefüllt mit den Songtexten, ein paar Illustrationen, einem komischen Poster und einer Bonus-CD die einige von Kaschtes Theater-Kompositionen enthält (allerdings nur als Instrumental-Version).

Bisher konnte ich die CD ungefähr 2 mal komplett durchhören. Die nun folgenden Schilderungen basieren also auf ganz frischen Gedanken.

Das Album beginnt mit “Sieg zu Sieg”, welches eher ruhig daher kommt. Immerhin merkte ich hier schonmal: Puh, kein Doublebass. Es bleibt recht einleitend und ruhig, es gibt aber auch die Richtung vor, in die der Rest des Albums gehen wird — und die heißt a.Ura.

Über die nächsten Lieder baute ich mir dann eine gewisse Erwartungshaltung auf. Es wird durchaus gut und recht abwechslungsreich. “Sag das Zauberwort” und “Heute noch” sind super. Spätestens bei “Stirb, Kindlein, Stirb” merkt man allerdings, dass der zweite Teil des Albumtitels wohl eher nicht so ernst gemeint war.

Beim zehnten Titel fiel dem Komponisten dann wohl ein, dass man ja doch noch irgendwo ein bisschen nerviges Superspeed-Schlagzeug einbauen muss. Da “Im Ursprung der Schatten” insgesamt 15 Minuten lang ist und nicht komplett von der Doublebass getragen wird ist das aber verschmerzbar.

Die letzten beiden Tracks sind dann nochmal ganz schön, aber bestätigen nur nochmal den Eindruck, den ich vom Rest des Albums bekommen habe: Ganz netter Versuch an a.Ura ranzukommen, aber leider nicht geschafft.

Nichtsdestotrotz ist das Ding besser als das letzte Album “Anleitung zum Todsein”, welches ja auch schon einen Schritt weg vom Blackmetal ging. Diesmal ging es einen weiteren Schritt in die richige Richtung. “Asen’ka” ist insgesamt stimmiger, schöner arrangiert und hat vor allem wieder eine Story, die alles zusammenhält.

Vielleicht reift das Album auch einfach in der nächsten Zeit noch etwas in meinem Gehörgang. Wenn ich es denn reinlasse — das letzte Album war nach kurzer Zeit aus meiner Playlist verschwunden.

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(Bei der “Recherche” zu diesem Blogeintrag las ich, dass Samsas Traum garnicht wirklich beendet wurde, sondern sich jetzt nur noch auf Studio-Projekte konzentriert. Da wurde damals wohl etwas falsch kommuniziert. Es bleibt also Hoffnung auf einen echten a.Ura-Nachfolger!)

Geschrieben am 30. November 2012, 2 Kommentare, 1
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Skyfall. Done.

Dieser Film war ziemlich grandios. Ich sah ja bisher noch keinen Bond im Kino und dieser hier bot direkt mal alles, was ich erwartet habe. Top!

(Werde mir jetzt auch ALLE anderen anschauen. Oder nehme es mir zumindest vor)

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Bachelorette. Juchu, der zwanzigste Hochzeits-Kram-Chaos-Film in diesem Jahr!

Wenn man in der Sneak mit etwas rechnen kann, dann sind es auf jeden Fall Hochzeits-Chaos-Filme. Hier ein besonders mittelmäßig-schlechtes Exemplar mit einer ganz schön alt gewordenen Kirsten Dunst und einer ganz schönen Lizzy Caplan. Ansonsten nicht erwähnenswert.

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