Drittes Jahr Connichi, dritter Connichi Post
Freitag
Halb Sieben aufgestanden um 7:14 mit ner EIB nach Kassel zu kommen, da dann noch kurz auf den Stef gewartet und mit ihm dann erstmal in den winzigen Bahnhofs-McDonalds und drei BigMacs gekauft. Die haben wir dann während wir auf die Straßenbahn gewartet haben verzehrt. Dabei musste ich feststellen das mich ein einzelner Bigmac leider nicht vollständig sättigt. Schade. Aber für einen zweiten war ich dann auch zu geizig.
Zuerst sind wir erstmal zum Zeltplatz gefahren um uns anzumelden und unser Zelt zu platzieren, was erfreulicherweise auch recht problemlos geklappt hat. Lediglich eine komische kurze Stange blieb am Ende übrig, ohne das wir einen vernünftigen Verwendungszweck für sie gefunden haben. Die Zeltplatzbesitzer haben nun auch eine Katze, die sich sehr katzenhaft verhalten hat. Süß.
Dann schnell mit’m Bus zur Con und auf dann im Park auf die Öffnung um 14 Uhr gewartet. Da shao und Patrick noch nich da waren, sind wir erstmal übers Gelände gegangen und haben uns dann letzendlich im Go-Bereich niedergelassen, da es dort funktionierende Steckdosen gab und der Stef sein Notebook aufladen wollte. Irgendwann Als Stef meine Cola ausgesoffen hatte, haben wir uns dann dazu entschlossen in den Edeka zu gehen um dort Getränke zu kaufen, auf dem Weg dorthin haben wir dann noch die shao getroffen und sie mitgenommen.
Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit Patrick sind Stef und ich dann erstmal allein wieder reingegangen, kurz zum Go und dann in den Händlerraum, wo ich mir einen blauen Yoshi gekauft hab. Tollerweise gab’s von dem Shop auch noch ein kostenloses Werbe-T-Shirt zum kauf dazu. Leider liegt es in der Wäsche und ich hab vergessen wie der Shop heißt (o.o)
Den Rest der Zeit haben wir dann wieder im Go-Bereich zugebracht, mit ein paar Ausflügen zu verschiedenen anderen Räumen. Irgendwann haben wir dann auch den Christian und den Dennis getroffen, der uns ja letztes und vorletztes Jahr so super zum Campingplatz gefahren hat nachts. Dieses Jahr brauchten wir diesen Shuttle-Service ja dank Patrick nicht.
So gegen acht sind wir dann wohl in den Festsaal gegangen und haben uns den Rest vom Cosplay-Wettbewerb angesehen und danach das Special in Form des nigelnagelneuen Tengen Toppa Gurren Lagann Movies, den die Leute von GAINAX wohl taufrisch aus Japan mitgebracht haben. Leider besteht der Movie lediglich aus dem Material aus den ersten paar Folgen, also Story mäßig nix neues. exzellenter Weise haben scheinbar auch alle mitgedacht — immerhin durften wir den Film als Japanisch Raw ohne jegliche Untertitel genießen. shao, Stef und mich hat das eher weniger gestört, da wir die Story kannten, allerdings hat sich der Festsaal recht schnell geleert bis nur noch der harte Kern da war.
Wie ich dann so aus Gesprächsfetzen mitbekommen hab, soll wohl ein Teil der ganzen Sache komplett neu animiert worden sein für den Movie, aber gemerkt hat man davon nicht soviel.
Danach waren wir dann nochmal kurz draußen und sind dann recht zeitig Richtung Zeltplatz gefahren, wo wir uns dann erstmal eine Mütze Schlaf gönnten. Leider war es arschkalt und hat geregnet, das Zelt war zum Glück dicht. Leider nicht besonders schalldicht, denn ich konnte das Schnarchen unserer Zeltnachbarn sehr gut wahrnehmen ;_;
Samstag
Am nächsten Morgen war ich dann schon so gegen 7 wach, lag aber aus Solidarität noch ein wenig rum und hab mit dem Stef noch etwas Anime geguckt. Danach bin ich dann erstmal duschen gegangen. Um die Zeit zu überbrücken die Patrick zum Aufstehen und Duschen benötigt hat, sind wir dann erstmal in den Aufenthaltsraum gegangen, denn dort war es warm und es gab Strom für Stefs Notebook. Und ein tolles Touchscreen-Multigame-Ding das lustige Töne gespielt hat wenn man ein Spiel ausgewählt hat. Kurz darauf kam dann der Patrick auch schon und hat nochmal gefühlte 10000 Runden Flipper gespielt.
Zurück auf der Con sind wir dann erstmal zum Joey’s Pizza gegangen, wo wir uns, wie sollte es anders sein, Pizzen gekauft haben. Ich hatte eine verkackt teure super Italia Spezial Pizza für 7,25€ (normale Pizzen kosten 6,25€ — eigentlich auch schon ziemlich teuer) die zu allem Übel dann auch noch nichmal besonders gut geschmeckt hat. Dabei hatte sie soviel Potential mit Salami, Mozarella, Tomatenscheiben und Parmesan. Naja, wie gesagt, Pizza gekauft und damit zur Con gelaufen und dort verspeist.
Der Rest des Tages bestand dann aus rumlaufen, rumsitzen, Go spielen, Anime im Video Raum gucken, im Gamesroom lustige Button-Mashing-Spiele spielen, einkaufen gehen, rumsitzen, rumlaufen, usw.
Zuletzt saßen wir dann noch im Go-Bereich und haben uns mit Stefs Notebook die ersten 3 Episoden von Detroit Metal City angeguckt, einem sehr kranken Anime. Danach haben wir uns irgendwann entschlossen zum Zeltplatz zu fahren, nach einer kleinen Auseinandersetzung mit Patrick haben wir das Ziel dann auch erfolgreich erreicht. Es folgte Schlafen. Diesmal mit dem Kopf in die andere Richtung, da ich in der Nacht zuvor eine unschöne Neigung des Bodens feststellen musste, die mir das Schlafen erschwert hat, mich aber nicht komplett Wenden wollte, da ich den Stef nicht aufwecken wollte. Schnarchproblematik der Zeltnachbarn war allerdings die gleiche.
Sonntag
Recht früh aufgestanden und trotzdem recht lang liegen geblieben, dann alles zusammengepackt und das Zelt in Rekordzeit wieder in die Tasche befördert, dann gewartet bis Patrick endlich in der Lage war aufzustehen und sich fertig zu machen. Nach gefühlten tausend Stunden in der Kälte war Patrick dann auch fertig und hatte sein Zelt ebenfalls verpackt und wir konnten wieder zur Con fahren.
Dort gabs dann nochmal ein paar Runden durch die Händlerräume und ein bisschen rumsitzen und ausruhen und essen. Leider haben wir auf dem Weg dann den Stef verloren und ihn irgendwie auch nicht wiedergefunden bis er schon zum Zug musste. shao, Patrick und ich blieben dann noch bis nach der Abschlussveranstaltung.
Dann also schnell mein Zeug ausm Auto geholt und langsam zum Bahnhof gelaufen, da mein nächster Zug eh erst um 19:09 gefahren is. Im Bahnhof hab ich mir erstmal noch nen BigMac gekauft und ihn mit viel Kleingeld bezahlt, was den Verkäufer aufgrund des massiven Kundenandrangs und der massiv leeren Wechselgeldbehälter in der Kasse sehr glücklich gemacht hat. In der EIB hab ich den BigMac dann erstmal verzehrt und noch das Trinkpäckchen, welches ich freundlicherweise von shao erhalten hatte getrunken, denn mein Wasser war ja alle.
Die Heimfahrt war dann geprägt von ein paar Fußballpöbeln die im Zug geraucht und rumgeschrien haben, aber ansonsten ganz in Ordnung.




