Penne in Weißwein-Sahnesauce und Lachs

Gabs am Freitag in meinem Lieblings-Neuwerk. Jamjam. Bisschen viel Weißwein für meinen Geschmack, aber letzendlich doch sehr lecker.

Gabs am Freitag in meinem Lieblings-Neuwerk. Jamjam. Bisschen viel Weißwein für meinen Geschmack, aber letzendlich doch sehr lecker.
Gestern war ich mit dem Matze in Freiburg bei Bodo Wartke.
Den guten Herrn kenn ich ja jetz nun schon einige Jahre und hab auch zwei DVDs von ihm erworben. Irgendwie schaue ich aber nicht 24/7 auf Tourtermin-Seiten und daher hab ich es immer verplant mal auf ein Konzert zu gehen. Glücklicherweise kam der Matze nun vor ein paar Wochen auch auf den Bodo-Trip und so begab es sich, dass wir Tickets für das “Achillesverse”-Konzert in Freiburg erwarben.
Die Fahrt gestaltete sich etwas suboptimal, da wir nicht den normalen Weg nehmen konnten, sondern aufgrund einer Straßensperrung untenrum — also durch die Schweiz, fuhren. Und da dort gerad etwas der Feierabendverkehr einsetzte brauchten wir dann fast drei Stunden für unseren Weg über Zürich nach Freiburg.

Der Paulussaal war allerdings leicht zu finden und so standen wir etwa 18:30 fröhlich in der immer länger werdenden Schlange und warteten auf den Einlass, der 19 Uhr fristgerecht startete. Wir schnappten uns zwei recht gute Plätze in der dritten Reihe und harrten aus, bis das Programm begann. Ich trug das andere Hemd, was ich besitze und noch nie getragen hatte und war damit garnicht so falsch dabei.
Da ich Durst hatte, kaufte ich mir noch ein Getränk — dummerweise durfte man sie nicht mit in den Saal nehmen. Daher musste ich den halben Liter Cola also am Stück austrinken. Ziemlich sinnlos. oô
Das Programm dann war insgesamt toll. Am Anfang hatte ich etwas Angst, dass er irgendwie nicht viel variiert — die ersten Ansagen und so waren schon exakt so wie auf der DVD, die Lieder auch exakt gleich, inklusive Mimik und Gestik und Pausen. Das gab sich aber glücklicherweise dann spätestens nach der ersten Pause, wo er dann auch mal andere Dinge einbrachte und sich auch gut mit einigen Leuten aus dem Publikum auseinandersetzte.
Des Weiteren spielte er auch zwei oder drei neue Songs, die alle auch supi waren. Aber mit dem neuen Programm dauerts wohl noch eine Weile, meinte er.
Nach gut drei Stunden (inkl. 30 Minuten Pause) war es dann vorbei und wir fuhren wieder heim — was wir dank freier Straßen auch in gut zwei Stunden schafften. An dieser Stelle vielen Dank an den Matze für das Autofahren!
Aus Gründen war ich mit mit meiner Familie und einer befreundeten Familie gestern noch im Sombrero in Sondershausen, einem mexikanischen Restaurant!
Zuerst wusst ich garnich, was man bei nem Mexikaner bestellen soll. Nach einem Blick auf die Karte entschied ich mich dann aber für Fajita mit Hühnchen, Paprika, Mais, Zwiebeln und dazu Reis, Bohnen, ein bisschen Salat, 2 Tortilla-Lappen und 3 Dips.

Und es war besser als erwartet. Ist zu empfehlen.
Auch dieses Jahr war ich nun mal wieder in Kassel. Dürfte jetzt das vierte Mal gewesen sein, wenn ich mich nicht irre. 2x im Zelt, 2x im Hotel. So merk ich mir das.
Diesmal war es von den Grundvoraussetzungen etwas anders, da ich aus Gründen letztendlich alleine hinfuhr und dann erstmal schauen musste, mit wem ich rumhänge und die Zeit totschlage. Glücklicherweise hat das alles ziemlich problemlos geklappt!
Freitag. Nahm den 11:15-Zug von Mühlhausen aus. Eigentlich wollt ich kurz nach neun los, aber aus Gründen verschlief ich. Irgendwann kurz vor 13 Uhr war ich in Kassel und versuchte mich erstmal zu meinem Hotel durchzuschlagen. Nach etwas gewarte könnt ich dann zum Hauptbahnhof fahren und checkte in das Mövenpick-Hotel Kassel ein!

Hotelzimmer
Die Ecke am Hauptbahnhof is aber wirklich nicht gerade Kassels schönstes Stück. Überall baufälliges, Casinos, Sex-Shops und so Kram. Das Hotel war aber super. Okay, es war auch teuer. Vor allem wenn man alleine ein Doppelzimmer bezieht. Aber naja.
Nach einem Sprung unter die Dusche machte ich mich dann auf den Weg zur Stadthalle. Leider hatte ich mein Conventionticket noch nicht und daher auch keine Nahverkehrsflatrate, was dazu führte, dass ich ein Kurzstrecken-Ticket für 1,60 Euro kaufte. Ursprünglich fühlte ich mich damit sogar im Recht, da ich mich irgendwie verzählt hatte. Aber naja, wurde zum Glück nicht erwischt, wie ich 8 Stationen mit dem 4-Stationen-Ticket fuhr. u_u
An der Stadthalle angekommen, begab ich mich zunächst in den Garten um dort das leckere Chicken-Teriyaki-Sub zu verspeisen, welches ich mir im Subway neben dem Hotel gekauft hatte. Da ich das nun aber schon zwanzig Minuten durch die Weltgeschichte trug und die Sweet-Onion-Soße irgendwie recht flüssig war, hatte sich selbige bereits unten in der Tüte angesammelt und damit die letzten 15% des Subs total aufgeweicht. Ich aß also soweit es mir meine Ekelgrenze erlaubte und wartete dann bis meine liebe Exfreundin mit meinem Ticket eintraf, was relativ schnell geschah.
Um kurz nach 18 Uhr startete dann relativ unpünktlich, wie immer, die Eröffnungsveranstaltung, die ich leider nicht so unglaublich lustig fand, da sie so einen komischen Film parodierten, den ich nicht kannte. Um neun stand dann noch das Fotografenzirkel-Treffen an (Auf animexx, so einem Anime-Portal und der Veranstalter der Connichi, kann man so Gruppen anlegen). Leider konnten wir uns nicht wirklich auf einen guten Platz zum Sitzen eignen, also standen wir da zu sechst oder siebt in der Vorhalle und redeten über Kameras.
Den Rest des Tages verbrachte ich dann, glaube ich, im Gamesroom sitzend und mit verschiedenen Leuten plaudernd. Als wir dann um kurz nach zwölf rausgeschmissen wurden, hab ich schnell ein Taxi genommen und ließ mich zum Hotel kutschieren. Taxi fahren <3.
Der Samstag startete gegen neun Uhr, als ich aufstand um zu duschen. Nachdem ich mich unter der Wärmelampe im Bad getrocknet hatte, ging ich dann das grandiose Frühstücksbüffet in Anspruch nehmen. Es gab eigentlich alles, was das Herz begehrt. Rührei, Speck, Rösti, gebratene Zucchini, Wurst, Käse, Lachs, Marmelade, Müsli, Eier, Früchte, Joghurt, Croissants, usw. Gut, dass ich das Frühstück im Zimmerpreis inklusive hatte, sonst hätte ich dafür 19,50 Euro zahlen müssen, was mir dafür dann doch etwas zu teuer gewesen wäre.

Frühstück
Leider konnte ich am Samstag nicht mit der Tram 7 zur Stadthalle fahren, da sie nicht fuhr — also entschied ich mich für die Buslinie 52. Musste zwar etwas warten, hat aber ganz gut geklappt. Auf der Con angekommen, versuchte ich erstmal an eine Cola zu kommen, indem ich twitterte, dass mir jemand eine bringen soll. Hat leider erstmal nicht so gut geklappt. Glücklicherweise bekam ich dann trotzdem später noch eine!
Ein bisschen rumlaufen, dann erstmal in den Festsaal. Den Rest von “Kira Kira Hikaru” angeschaut und danach “InMotion“. Ich war ja bisher von so Showgruppen nicht so arg überzeugt, aber die waren gar nicht so schlecht. “InMotion” hatten so einen sexy Typen dabei!
Danach war es dann erstmal wieder weniger spannend. Getränke holen, Gamesroom rumhängen, rumlaufen. Um 18 Uhr gab es dann das grandiose, von @keichisan ins Leben gerufene Twitterer-Treffen. Zuerst wollt ich garnich hingehen, als ich dann aber hörte, dass schon sieben Leute da waren, war mein Interesse dann doch geweckt!
Lustigerweise erinnerten sich alle an die Geschichte mit der Cola. Half mir leider nicht sehr viel weiter, denn von denen hatte mir keiner eine gebracht.
Ein anderer Teil fand meinen Smartphone-Programmführer super und brachte Verbesserungsvorschläge. Mal sehen, vielleicht nächstes Jahr. Nachdem sich einer der Twitterer dann aber als Bisafans.de-Mitarbeiter ausgegeben hatte, verwandelte sich das Treffen dann in einen Bisafans-vs-Filb.de-Flamewar und wir lösten uns auf. Lustig war es trotzdem.
Als wir dann am Abend Hunger hatten stellte ich glücklicherweise fest, dass es bis zum Joeys Pizza-Laden nur gut 600 Meter sind. In den letzten Jahren als wir dort waren, sind wir irgendwie immer irrwitzige Wege gelaufen und mir kam das irgendwie ewig weit weg vor. Jedenfalls ging ich dann los um Pizza zu holen. Nett wie ich bin, fragte ich noch bei Twitter nach, ob ich jemandem eine mitbringen soll! Nach ner halben Stunde oder so war ich dann mit 4 Pizzen wieder in der Stadthalle und der Hunger konnte gestillt werden.
Am Abend spielte ich mit dem Stef dann noch ein komisches Taiko-Trommel-Spiel für die Wii, was ziemlich laut war. Aber ganz lustig. Zu gewohnter Zeit ging es dann abermals mit dem Taxi ins Hotel. Taxi fahren <3.
Um 9 aufgestanden, alles eingepackt, geduscht, gefrühstückt, mit irgendeiner Tram zur Stadthalle. Rumgehangen, Dinge angeguckt, gelabert. 12:45 “Tsuki no Senshi” angeschaut. War streckenweise ganz gut, wenn auch etwas verwirrend, wenn man Final Fantasy Crisis Core nicht kennt.
Dann wars auch schon etwa 14 Uhr. Also noch ein Bisschen vor der Halle rumgesessen, allen tschüss gesagt und 14:42 mit der Tram nach Wilhelmshöhe um die Bahn um 15:07 zu kriegen.
Jo, war gut. Hatte vorher ja überlegt, gar nicht erst hinzugehen. War aber eine gute Entscheidung hinzufahren. War nicht schlechter als die letzten Male. Diesmal hab ich sogar relativ “viel” vom Programm angesehen — 3 Showgruppen und die Einführungsveranstaltung.
Auf der Con an sich hab ich auch nur etwas 48 Euro ausgegeben, praktisch ein richtiges Schnäppchen. Lag aber auch daran, dass ich diesmal nichts in den Händlerräumen erworben hab. Also im Grunde nur Taxifahrten und Essen. Wenn man allerdings die Kosten für Eintrittskarte, Hotel und Bahnfahrt dazurechnet kommt man wohl wieder auf den Preis für ein normales Con-Wochenende. n_n
Nächstes Jahr ist zehnjähriges Jubiläum der Connichi (und gleichzeitig meinte fünfte) — ich denke da werd ich nochmals hingehen, mit wem auch immer. oô
So. Auf der Fahrt nach Gelsenkirchen, zum Pur-Konzert, hatten unsere Senioren eine Zeitung dabei. Bereits als der nette alte Mann die Zeitung las, wurde ich auf einen Artikel durch das Bild aufmerksam, dass seinen Titel zierte. Nachdem die beiden den Zug verlassen hatten, schnappte ich mir die Zeitung und las den Artikel, es ging um einen Film namens “Norwegian Wood”, der wohl bei diesem wichtigen Filmfestival aufgeführt wurde.
Die Kritik klang etwas durchwachsen, jedoch klang die Geschichte interessant. Ich erfuhr, dass der Film auf dem gleichnamigen Buch von Haruki Murakami basiert. Murakami… da war doch was. Genau. Ein paar Tage vorher hatte mein pulloverleihender Arbeitskollege von diesem Autor erzählt. Also notierte ich mir erstmal den Titel.

Auf der Weiterfahrt am Sonntag recherchierte ich dann noch ein bisschen und bestellte mir das Buch letzendlich bei Amazon, in der englischen Ausgabe. Dienstag kam’s an, Dienstag Abend las ich die ersten 200 Seiten, heute Nacht die restlichen 180.
Anhand der Tatsache, dass ich das Buch an zwei Abenden verschlang, lässt sich schon erkennen, dass ich es wohl ziemlich gut fand. Normalerweise les ich 50 Seiten und dann wandert das Buch erstmal für einen endlosen Schlaf ins Regal. Hier aber nicht. Nach den ersten 200 Seiten hab ich auch nur aufgehört, weil es dann irgendwie 4 Uhr nachts war, hätte es wohl auch am Stück gelesen, hätte ich früher angefangen.
Ich bin kein guter Handlungszusammenfasser, und daher fällt es mir auch schwer, es irgendwie sinnvoll zusammenzufassen. Daher verweise ich einfach mal auf die Wikipedia-Seite, die das ganz gut macht.
Lustigerweise visualisierte sich die Geschichte bei mir während des Lesens in meinem Kopf als Anime. Ich weiß nicht warum, wahrscheinlich dachte sich mein Unterbewusstsein “Japanischer Autor! Anime mode ON!”. Hat der Sache eigentlich aber auch nicht geschadet.
Ebenso wie ich schlecht zusammenfassen kann fehlen mir zum ordentlichen wiederspiegeln meiner Eindrücke von dem Buch die richtigen Adjektive. Daher verbleibe ich damit zu sagen, dass sich das Buch wunderbar flüssig hat lesen lassen. Obwohl es nicht besonders spektakulär war, war es doch spannend und man wollte eigentlich stetig wissen wie es weitergeht.
Mit dem Hauptcharakter konnte man sich eigentlich ganz gut identifizieren, die Handlungen wirkten schlüssig, irgendwie hat im Großen und Ganzen alles gepasst. Allein das Ende war leider, für mich, nicht so super1. Nichtsdestotrotz war es ein sehr unterhaltsames Buch.
Ich hoffe der Film, der im Dezember in Japan ins Kino kommen soll, schafft es auch irgendwie nach Amerika/Europa. Vielleicht ist er ja garnicht so schlecht. Eine Anime-Adaption könnte ich mir allerdings auch gut vorstellen.
Heute war ich mit dem Matze hier im wunderschönen Gelsenkirchen, wie schon erwähnt, beim Pur Konzert. Im Moment ist es 2:49 Uhr und ich liege im Bett im Europahotel Essen, dass etwas versteckt neben Carglass und Pitstopp liegt, aber eigentlich ganz schön ist.
Eigentlich sollte ich schlafen, da ich dem Matze gesagt hab, dass wir um 9 Uhr frühstücken wollen, aber irgendwie hab ich noch zuviel Energie und lasse daher nun mal meinen Gedanken zum gestrigen Tag und dem Konzert freien Lauf.
Angefangen hat für mich alles um 8:45, als ich aufstand. Ich schmierte mir schnell zwei Brote, schaltete alles aus und ging zum Bahnhof um in den IC 2006 zu steigen, der uns bis Mülheim bringen sollte1.
Die Fahrt gestaltete sich relativ lang, da wir gut 7 Stunden lang mit dem IC durchfuhren. Einerseits ist nicht umsteigen müssen ja komfortabel, aber 7 Stunden is halt schon heftig. Dazu kommt, dass wir auf unserem reservierten 4er-Tischplatz sechs Stunden lang auch noch ein 85-jähriges Ehepaar sitzen hatten, was zwar ganz nett war, aber halt die Bewegungsfreiheit leider etwas einschränkte.
Irgendwo in der Mitte stiegen dann auch schon die ersten Hardcore-Pur-Fans ein und setzten sich auf den 4er-Platz gegenüber. Sie hatten an alles gedacht. Zuerst ein schöner Brunch mit Brötchen, Wurst, Sekt und Bier und später dann ein Käffchen vom BordBistro gemeinsam mit ein paar mitgebrachten Schokocroissants.
Zwei so Pärchen im mittleren Alter. Sie hatten auch Plastikbecher mit Pur-Aufdruck von den letzten Touren. Irgendwie. Jedenfalls sprachen sie die restliche Fahrt über dann ununterbrochen über ihre Pur-Erlebnisse, ihre Kinder und Tupperware.
Nun gut. In Mühlheim stiegen wir in eine Regionalbahn nach Essen, gingen zum Hotel zwecks Gepäckabladung und dann gings zurück zum Essener Hauptbahnhof um nach Gelsenkirchen zu fahren. Eine Straßenbahn brachte uns schließlich zur Veltinsarena, wo wir nach kurzer Zeit auch schon den richtigen Eingang fanden.

Hallenfüllung kurz nach unserem Eintreffen kurz nach 18:30
Nachdem ich noch Getränke für jeweils 3,90 Euro gekauft hatte begann dann auch schon die Vorband, Luxuslärm. Hatte den Namen schon einige Male gehört, kannte aber keines ihrer Lieder wirklich. Daher hab ich textmäßig nich viel mitbekommen, war aber jetzt nicht soo der Burner.
Fast pünktlich um 20 Uhr begann dann das Haupt-Event. Pur! Von da an war dann alles ziemlich super. Da es ja ein “Pur & Friends”-Konzert war, waren auch einige Spezialgäste da.
Zuerst kamen ein paar Rentner aus dem “Rocken statt Rente“-Projekt von Sat1 auf die Bühne. Ist wohl eine Fernsehsendung in der ein paar Senioren eine Art Chor bilden. Naja, da haben sie wohl ein bisschen Geld bekommen, dass sie die da auftreten lassen. Jedenfalls haben sie dann kurz Highway to Hell gespielt und wars dann. Nichts besonderes.
Nach ein paar weiteren Songs kam dann noch Opus, die Band mit dem unglaublichen “Live is life”-Song. Ebendiesen haben sie dann auch gemeinsam performt.
Einige Lieder später kam dann der Frontmann von der alten Band Supertramp, die sicher keiner hier kennt, gemeinsam mit seinem Saxophonisten auf die Bühne und einige Klassiker, von denen ich die meisten kannte, aber nicht wusste, dass sie von Supertramp sind, angestimmt. Das Highlight war aber als sie dann gemeinsam auf deutsch/englisch Prinzessin sangen.
Natürlich durfte auch keine Anspielung auf die Lena fehlen, denn immerhin hat Pur ja ein Lied mit ihrem Namen. War jedenfalls lustig, wie der Hartmut Satellite sang.
Der letzte Spezialgast war dann etwas weniger schön, denn es handelte sich um DJ Ötzi. Außerdem hatte er 4 Hupfdohlen im Glitzerkleid dabei um ihn zu unterstützen. Nach Anton aus Tirol, Ein Stern der deinen Namen trägt und Hey Baby war es dann zum Glück auch schon geschafft. Die letzten Lieder waren dann wieder schön!
Fast pünktlich, kurz nach 23 Uhr war es dann vorbei. Immerhin haben sie gute 3 Stunden durchgespielt, was ja durchaus recht gut ist. Was ich sehr komisch fand, war, dass die Leute dann einfach gingen, ohne irgendwie um Zugabe zu kreischen. Normalerweise macht man das doch immer! Also viele Leute gingen auch schon so 22:45, als die Band mal kurz von der Bühne ging um ein paar Fans durch ihre körperliche Anwesenheit zu beglücken. Aber wtf, wer geht denn so früh?
Es war super! Auch die neuen Lieder sind gut gegangen und es war schon eine coole Sache. Die Veltins-Arena ist auch eigentlich ziemlich groß, auch wenn sie irgendwie aus der Perspektive von da wo wir saßen ziemlich klein wirkte. Aber irgendwie waren die Männchen auf der Bühne schon ziemlich klein, was ja bedeutet, dass sie ziemlich weit weg waren.
Womit wir zum ersten Problem kommen: wir waren zuweit weg. Zwar gab es auch ne Videowand, aber näher dran wäre schon cooler gewesen. Aber leider war ja sogut wie alles ausverkauft.
Das zweite Problem war dann der Sitzplatz an sich. Sitzplätze auf solchen Konzerten geht irgendwie garnicht. Fehlt die Atmosphäre, man kann sich nicht wirklich bewegen und man ist, wie gesagt, zuweit weg.
Was uns zum dritten Problem führt: es war zu leise. Lag wahrscheinlich auch an der Entfernung. Die niedrige Lautstärke führte dazu, dass man die Leute in der unmittelbaren Nähe sehr gut hört, was leider nicht besonders gut ist, wenn die jenigen nicht singen können. Also normalerweise find ich Fangesänge ja super, aber halt nur wenn die Stimmen aller Fans zu einem undifferenzierbaren Ganzen verschmelzen.2
Ansonsten kann ich nichts negatives sagen, war wie gesagt super.