Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat

20. January 2010 · Film, Reviews · 2 Kommentare · 1 Likes

Letztens meldete ich mich bei Lovefilm an und benutzte so einen 30-Tage-Test-Coupon. Unter anderem legte ich diesen Film in meine Ausleihliste.

Will ich garnicht viele Worte dazu verlieren. Der Film ist zwar historisch recht korrekt, aber gerade auch deswegen fällt es schwer irgendwelche Spannung aufzubauen. Außerdem ist mir Tom Cruise unsympatischer als je zuvor. Nein danke.

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Das Kabinett des Dr. Parnassus

20. January 2010 · Film, Reviews · Keine Kommentare · 0 Likes

Am letzten Freitag sah ich mit meiner lieben Freundin den neuen Terry Gilliam Film “Das Kabinett des Dr. Parnassus“.

Handlung (dilletantisch zusammengefasst, evtl. Spoiler)

Der Film dreht sich einerseits um den alten Herrn Dr. Parnassus (Christopher Plummer), der einen Wanderzirkus betreibt und es ziemlich gut findet, mit dem Teufel (Tom Waits) Wetten abzuschließen. Die Wetten drehen sich im Grunde immer wieder darum, wer mehr Seelen auf seine Seite bekommen kann. Dazu gibt’s im Wanderzirkus einen Spiegel, der als Tür in eine andere Welt fungiert. Leute, die dort reingelockt werden können, müssen sich dann am Ende entweder für ihr größtes Laster oder eben dagegen entscheiden. Im letzteren Fall geht die Seele auf Parnassus’ Konto, ansonsten auf die des Teufels.

Irgendwann wettete Herr Parnassus also mit dem Teufel und gewann Unsterblichkeit. Als er sich dann in eine Frau verliebte, fiel ihm ein, das Unsterblichkeit ziemlich dumm ist und wollte sie wieder abgeben. Dazu schloss er dann einen Pakt mit dem Herrn Teufel, wobei er eine eventuelle Tochter, die aus der Beziehung hervorgehen würde, mit ihrem 16. Lebensjahr dem Teufel vermachte.

Nun ist es tatsächlich alles so gekommen, und der Geburtstag von Valentina (Lily Cole1) ist nah. Weil der Teufel allerdings genauso gern wettet, schlägt er eine neue Wette vor. Wenn es Parnassus gelingt schneller 5 Seelen einzusacken kann er seine Tochter behalten.

Eines Tages finden sie dann den mehr oder weniger Hauptdarsteller, Tony (am Anfang gespielt von Hackfresse Ledger) an einer Brücke hängen und retten ihn. Es stellt sich dann heraus, dass er sehr begabt darin ist, Leute in den Spiegel zu locken und sie so zu bequatschen all ihre Laster abzulegen. So schaffen sie es immerhin recht fix 4 Seelen zu sammeln. Dann stellt sich allerdings heraus, das Tony garnicht so ein Saubermann ist sondern in Wirklichkeit der Joker ein böser Junger, der sich Geld von Russen leiht und Organe von Kindern verkauft. Als das am rauskommt, führt es nach ein bisschen Action dazu, das Valentina durch die Pforte des Teufels geht und er somit sowohl 5 Seelen2, als auch den Wetteinsatz bekommen hat.

Der Teufel findet das allerdings ein bisschen blöd, das es so gekommen ist und schlägt Parnassus vor, das er seine Tochter zurück bekommt, wenn er es schafft, das Tony stirbt. Letzendlich schafft er das auch. Tony tot, Tochter frei. Allerdings lässt der feine Herr Teufel den armen alten Parnassus natürlich im Unklaren darüber, wo er Valentina finden wird. Am Ende sieht man dann, das er — mittlerweile total verzweifelt und verwahrlost — sie in London wieder findet. Sie hat mittlerweile mit Anton, einem anderen Mitglied des Wanderzirkus, eine Familie gegründet.

Die Geschichte mit dem Hauptdarsteller, der plötzlich tot war.

Bei dem Dreh dieses Filmes war es nun so, das sich der Herr Ledger mittendrin plötzlich umbringen musste. Danach wurde das Drehbuch dann etwas umgeschrieben. Glücklicherweise waren alle Szenen außerhalb des Zauberspiegels wohl abgedreht, in denen Heath mitspielte. Daher entschied man sich dann dafür, Tony in den Szenen in der Traumwelt von 3 anderen Schauspielern spielen zu lassen. Beim ersten Betreten des Spiegels handelte es ich dabei um Johnny Depp. Yeah. Ultra. Das waren die besten drei Minuten des Films. Leider war es danach auch schon aus mit Johnny. Danach gab’s dann noch Jude Law und Colin Farell, die ihre Sache auch gut machten.

Fazit

Okay. Der Film war durchaus sehr unterhaltend und eigentlich kaum langweilig. Am Anfang hat’s etwas gebraucht, bis er in Fahrt kam. Schauspielerische Leistung von Tom Waits als Teufel/Mr. Nick sehr gut, Plummer als Parnassus war auch gut. Heath Ledger, naja. Okay. Leider war die Johnny Depp-Szene viel zu kurz, aber die anderen “Vertretungen” machten ihren Job auch ganz gut.

Die Story fand ich eigentlich ganz gut und spannend, auch wenn Wetten mit dem Teufel jetzt nicht das neuste sind. Die Szenen in der Traumwelt kommen recht imposant und bunt daher. Würde eine Empfehlung aussprechen.

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Fußnoten

  1. Sie ist so abartig hässlich. So ein ekliges rundes Gesicht!
  2. Er hat vorher noch 4 Russen an sich gerissen
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Dan Brown – Digital Fortress

18. January 2010 · Bücher, Reviews · 5 Kommentare · 1 Likes

In den letzten Tagen las ich mein erstes 500+ Seiten-Buch fertig. Dabei handelte es sich um Dan Browns “Digital Fortress”, soweit ich der Wikipedia vertrauen kann sein erster Roman, der veröffentlich wurde. Gekauft hatte ich es ja bereits Ende Dezember in Leipzig, aber man kommt ja nich so oft zum Lesen.

Im Grunde geht es darum, das die NSA einen tollen Ubercomputer hat, der es möglich macht jede Verschlüsselung auf der Welt in kürzester Zeit zu knacken. Irgendwann kommt es dann aber zum Super-GAU in Form des Digital Fortress genannten supertollen Verschlüsselungsalgorithmus, der unknackbar scheint. Die Hauptcharaktere sind einmal Susan Fletcher, Kryptoexpertin, die versucht im NSA-Hauptquartier alles zu regeln und ihr Freund, David Becker, Hochschulprofessor, der nach Spanien geschickt wurde um dort den Key zu besorgen, der benötigt wird um Digital Fortress zu knacken. Die Erzählung wechselt dann immer zwischen NSA-HQ und Spanien, was an sich schon gut Spannung erzeugt.

Joa. Also insgesamt kann man sagen, das Dan Brown die Geschichte ganz spannend erzählt. Am Anfang gehts etwas langsam los, wird dann zum Ende hin aber ziemlich rasant, sodass ich teilweise das Gefühl hatte, ich müsste schneller lesen können um die Spannung etwas einzudämmen. Ab der Hälfte wird der “Hauptdrehpunkt” der Story aber vorhersehbar, sodass man dann ein paar Seiten nur drauf wartet, das es endlich den Leuten klar wird. Ebenso werden die letzten paar Seiten von einem “Na, jetzt kommt schon ihr Hochintelligenten Krypo-Experten, da kommt man doch sofort drauf”-Gefühl begleitet. Außerdem ist es ein bisschen kitschig. Ein klitzekleines bisschen.

Natürlich ist das Buch weder vom kryptografischen Inhalt her korrekt noch von den ganzen IT-Sachen, aber naja, es unterhält gut.

Teilweise kann ich mir eine Verfilmung gut vorstellen, weiß allerdings nicht ob das irgendwann wohl jemand in Betracht zieht. Is dann wohl doch nicht so ultra bekannt und Kritiker-geliebt. Aber ein Tom Hanks in der David Becker-Rolle fänd ich sicher gut.

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Inglourious Basterds

14. December 2009 · Film, Reviews · 4 Kommentare · 4 Likes

Endlich kam ich mal dazu den neusten Quentin Tarantino Film “Inglourious Basterds” anschauen. Kurz und Knapp: Lang, zwischendurch teilweise ein paar Längen, im Großen und Ganzen aber ziemlich gut und sehr Tarantino-ig. Gut finde ich das soviele Deutsche Schauspieler mitspielen, Herr Chris Ritter aus “Alarm für Cobra 11″ war mir allerdings etwas suspekt.

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Call of Duty: Modern Warfare 2

14. December 2009 · Reviews, Spiele · 2 Kommentare · 4 Likes

Der Modern Warfare-Nachfolger wurde ziemlich gehyped und kontrovers diskutiert. Nichtsdestotrotz schafft er es, seinen Vorgänger von der Qualität her zu überflügeln und ist eindeutig der Beste Call of Duty Teil bisher.

Mein Review stützt sich dabei jetzt zu 100% auf die Solo-Kampagne. Der Multiplayer-Teil interessiert mich eher nicht, dafür bin ich zu schlecht. Daher interessiert mich die Tatsache, das es keinen dedizierten Server mehr gibt, so blöd das auch sein mag, relativ wenig. Für mich war die Call of Duty-Serie schon immer sehr storyorientiert und atmosphärisch vom Singleplayer, daher mag ich sie.

Handlung

Modern Warfare 2 spielt fünf Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers, wieder ist die Kacke ziemlich am Dampfen. Die Story beginnt erstmal in Afghanistan. Nach einem Einsatz dort wird man dann erstmal in eine spezielle geheime Task-Force geholt und in eine böse Terroristenorganisation eingeschleust, tut ein paar böse Terroristendinge und wird am Ende vom Terroristenführer erschossen. Die Russen finden die Leiche, sehen “boah, ein Amerikaner” und greifen aus Rache mal die Vereinigten Staaten an.

Von da an spielt man dann abwechselt in den USA, wo man versucht etwas gegen die Russen zu unternehmen und an verschiedensten Orten als Taskforce 141-Mitglied, wo man versucht die Welt zu retten. Im Laufe der Zeit befreit man dann noch den guten alten Captain Price1 und erfährt, dass der General Shepard, der einen die ganze Zeit rumkommandiert, kräftig integriert hat und eigentlich der Drahtzieher der ganzen Sache ist.

Am Ende spielt man dann nochmal Soap, einen der Protagonisten aus dem Ersten Teil und rettet gemeinsam mit Ctp. Price die Welt. Grandios.

Atmosphäre

Die Story mag an manchen Stellen unlogisch sein, jedoch fand ich sie durchaus spannend. Die ganze Sache ist von der Atmosphäre her super. Man fühlt sich wie in einem sehr guten Kinofilm. Besser als im Vorgänger. Vor allem ist es sehr Abwechslungsreich. Das Spektrum reicht von normalen Rumgeballer über Patriot-Drohnen-Raketen steuern, Scharfschützenparts, Schneemobil fahren, Boot fahren, Splinter-Cell-mäßige Missionen, alles Mögliche. Außerdem ist man in den verschiedensten Umgebungen unterwegs. Zum einen Afghanistan, Washington, Rio de Janeiro, Ölbohrinseln vor der Russischen Küste, Russland.

Technik

Grafisch gesehen, naja, es ist halt die alte Engine, aber kräftig aufgefrischt. Es sieht schon ziemlich schön aus und passt einfach. Auf meiner HD5750 gibts mit allen Details auf Maximum und 2xAA auf 1680×1050 keinerlei Ruckler.

Die Musik wurde von Hans Zimmer komponiert, der wohl jedem ein Begriff sein sollte… und er hat seine Arbeit gut gemacht. Die Musik ist eigentlich immer passend, stimmig und treibt das Spielgeschehen voran.

Fazit

Leider ist das Spiel viel zu kurz. Beim Ersten durchspielen jetzt habe ich gut 6 Stunden gebraucht. Es gibt zwar auch noch so einen Spec-Ops-Modus, wo man noch ein paar kleine Missionen machen kann, aber das ist ja alles ohne Story und daher wohl ohne die großartige Atmosphäre und daher wohl nicht sehr motivierend.

Ich hoffe das Infinity Ward vielleicht noch ein Addon nachschiebt. Oder irgendwann Modern Warfare 3. Aber nächstes Jahr kommt wohl erstmal wieder irgendein langweiliges World War 2-Call of Duty von Treyarch. Die beiden Entwickler wechseln sich ja immer ab, nicht war? :/

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Fußnoten

  1. Eigentlich dachte ich ja er wär am Ende des letzten Teils gestorben…
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Call of Duty – World at war

10. December 2009 · Reviews, Spiele · Ein Kommentar · 4 Likes

Willkommen zum Tiefpunkt der Call of Duty Serie. Teil 5, entwickelt von Treyarch wärmt mal wieder den zweiten Weltkrieg auf und versucht sich am Niveau der vorherigen Teile. Leider vergebens.

Anmerkung: Krieg ist scheiße. Call of Duty ist ein Spiel. Alles was ich schreibe bitte unter dem Gesichtspunkt sehen, das es ein Spiel ist und nichts mit meinen Ansichten zu tun hat, was die Realität angeht. Krieg ist scheiße. Waffen auch.

Zum gefühlten tausendsten Male in meiner Spiel-Geschichte bediene ich alte verdreckte russische oder amerikanische Waffen mit meiner Maus. Die dumme Thompson mit ihrem viel zu kleinen Magazin, die M1 Garand mit ihrem lustigen Magazin-alle-Pfeifen, das einzig vernünftige Gerät ist eigentlich die russische PPSH. Diesmal gehts als Russe von Stalingrad bis nach Berlin und als Amerikaner auf ein paar Pazifik-Inseln um Pearl Harbor zu rächen. Besonders ausgelutscht ist dabei natürlich die Russen-Sache. Das Pazifik-Szenario ist noch recht “frisch”, aber jetzt auch nicht so der Burner.

Die Russenkampagne beginnt dabei recht gut und spannend, artet dann aber in ein ewiges Haus-für-Haus-Erobern aus. Am Ende ist man dann irgendwie mehr genervt und freut sich das es mit dem Aufstellen der Russenflagge auf dem Reichstag endlich ein Ende hat. Die Amerikanerkampagne ist etwas Abwechslungsreicher, hat aber auch ein paar Schwächen. Vor allem die ewigen “BAAANZAIII”-rufenden Japaner gehen einem dabei auf die Nerven. Immerhin gibts hier noch eine Mission, bei der man ein paar Bordgeschütze von nem Flugzeug bedienen muss, das ist irgendwie spannender als die Panzerfahr-Mission aus der Russenkampagne. Die Panzermissionen konnte ich in der Call of Duty-Serie noch nie leiden.

Die Spielzeit beläuft sich auf geschätzte 5-7 Stunden. Normal für Call of Duty, hat man sich ja mittlerweile dran gewöhnt. Grafisch ist es durchaus in Ordnung, die Hintergrundmusik ist sehr stimmig, passend und ist teilweise das Einzige, das es schafft etwas Atmosphäre aufzubauen.

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Anmerkung: Ja, ich weiß, das Spiel ist bereits letztes Jahr rausgekommen. Bisher hatte ich aber keine Zeit es zu spielen.

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