Tommy Jaud – Hummeldumm

Auf dem Bild sieht man schonmal schön, was passiert, wenn man aufeinmal das Buch bei nem anderen Verlag rauskommt. Passt nichtmehr von der Höhe. Allein das ist schon ein ziemlicher Negativpunkt. Gekauft habe ich das Buch mit dem Anspruch einer lockeren Unterhaltung für die Zugfahrt am Sonntag, nicht um literarische Roman-Perfektion zu erhalten, das ist das Buch nämlich nicht. Aber deswegen ist es ja auch ein “Comedy-Roman”.

Im Buch erzählt der Tommy von einer geführten Reise durch Namibia, in einer Reisegruppe aus neun recht verschiedenen Charakteren, die aber alle nen ziemlichen Dachschaden haben. Im Grunde geht das Buch dabei auf die Geschichte von jedem Charakter mehr oder weniger ein, wobei der Fokus natürlich auf Matze, dem Hauptcharakter liegt.

Die ganze Geschichte wird eigentlich ganz gut erzählt, mehr oder weniger ganz im Stil den ich vom Tommy erwartet habe. Allerdings gibt es, besonders am Anfang, recht viele Stellen wo ein gewisses Fremdschäm-Aroma aufkommt, was es schwer macht, sich mit dem Hauptcharakter zu identifizieren. Daran scheitert dann auch das ganze Buch. Die Spannung bleibt allerdings mehr oder weniger erhalten und man will schon wissen wie es nun ausgeht, auch wenn man natürlich weiß, das es sowieso gut ausgehen wird, da man es von einem Jaud-Roman nicht anders erwartet. So hab ich mich dann doch recht schnell (Zugfahrt am Sonntag, Dienstag im Zug zur Arbeit und abends noch ein Stündchen) durch die 300 Seiten gelesen, wobei der zweite Teil schon eher von so einem “ach, jetz komm endlich zum Ende, damit ich das Buch beruhigt und ohne schlechtes Gewissen weglegen kann”-Gefühl begleitet war. Die letzten Seiten gefielen mir dann allerdings nochmal ein Stück besser und somit habe ich es auch nicht bereut es zu Ende gelesen zu haben.

Die Frage nun ist, kann ich das Buch empfehlen? — Für Jaud-Fans vielleicht, für alle anderen nicht unbedingt. Wer Jaud kennenlernen will sollte lieber Vollidiot und Millionär lesen.

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Geschrieben am 28. April 2010, ein Kommentar, 4
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andys großer Essmöglichkeiten-Test #2: La Stazione.

Heute war ich mit dem Matze im Restaurant La Stazione am Bahnhof Konstanz-Wollmatingen. Dort hatte ich eine Pizza Primavera mit Salami, Zwiebeln und milden Peperoni, dazu einen Salat, eine Cola und ein Panna Cotta zur Nachspeise.

Insgesamt war alles sehr lecker. Das Ambiente ist recht hübsch, da sich ein Teil des Restaurants in einem alten Eisenbahn-Waggon befindet. Allerdings sind die Preise auch Restaurant-Niveau, wobei man sagen muss, das bei den 6,90 für die Pizza, der Salat praktisch dabei war. Durchaus zu empfehlen.

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Geschrieben am 23. March 2010, keine Kommentare, 7
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Alice im Wunderland

Am Freitag gingen shao und ich malwieder ins Kino. Diesmal war Alice im Wunderland an der Reihe.

Zuersteinmal muss ich sagen, dass ich die ganze Alice-Story nicht wirklich kenne. Ich erinnere mich zwar an den Hasen mit der Uhr und an die Grinsekatze aber ansonsten geht mein Alice-Wissen gen null. Von daher war’s auch nicht so schlimm, dass der Film die Geschichte auch eher etwas freier auslegt und sich nich genau an die Bücher hält.

Auf die Handlung will ich jetz nicht näher eingehen, die gibts ja ausführlich beim verlinkten Wikipedia-Artikel. Alice fällt halt in ein Loch, rettet das Wunderland und geht zurück. Der eigentliche Grund, den Film anzuschauen wr natürlich, dass Johnny Depp den Hutmacher spielt. Und das macht er natürlich gewohnt gut. Nicht ultra-mäßig, aber gut.

Ingesamt hat der Film eigentlich gut unterhalten. Ab und zu gab es ganz lustige Einlagen. Sowas finde ich ja immer ganz wichtig. Vor allem die Grinsekatze hat natürlich gerockt. Und der bekloppte Hase. Wenn es ihn auf DVD gibt werde ich ihn mir wohl mal in Englisch angucken. Mit den Stimmen von Stephen Fry und Alan Rickman und original Johnny Depp ist es sicher nochmal besser.

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Geschrieben am 8. March 2010, 2 Kommentare, 0
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andys großer Essmöglichkeiten-Test #1: Imbiss am Handelshof.

In dieser neuen Reihe werde ich die verschiedenen Möglichkeiten, die Mittagspause mit nahrhaften Materialien zu Füllen, in der Umgebung meiner Arbeit dokumentieren. Den Anfang macht eine Imbissbude, namentlich “Weber’s Imbiss” am Handelshof, etwa 400 Meter von hier.

Dort erwarb ich eine Currywurst und eine Portion Pommes. Gesamtpreis dieser Bestellung betrug gesalzene 4,70€ — 2,50€ Currywurst, 2€ Pommes und 0,2€ Ketchup!

Der Geschmack der Wurst war in Ordnung. Die Soße war allerdings Billigsoße aus der Drückflasche und nichtmal warm. Die Pommes gingen ebenfalls, wurden allerdings in einer Portion der Soße, die auch auf der Currywurst war, ertränkt und waren daher ziemlich labberig.

Alles in Allem war es zwar sättigend und halbwegs essbar, aber ich glaube ich werdie den Imbiss nicht nocheinmal aufsuchen. Ich finde es nämlich auch ziemlich unverschämt einen Spritzer “Ketchup” mit 20 Cent extra abzurechnen.

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Geschrieben am 2. March 2010, keine Kommentare, 2
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Das Leben der Anderen

Der zweite Film, den ich im Rahmen meines Lovefilm-Abos bekommen hab war der deutsche Oscarprämierte Fim “Das Leben der Anderen”.

Der Film handelt, grob und dilletantisch gesagt, vom Stasi-Mitarbeiter Gerd Wiesler, der einen bisher ziemlich linientreuen Autor überwacht und dabei feststellt, dass das ganze System, für das er da die letzten Jahre gearbeitet, beziehungsweise eher gelebt hat, ziemlich hinterfragungswürdig ist.

Am Anfang hat mich der Film nicht sonderlich überzeugt. Irgendwie wirkte es ein bisschen, wie so eine “mmh, der arme alte Stasi-Mensch ohne Freunde, erkennt aufeinmal das es auch ein Leben gibt. So mit Nettigkeiten und sozialen Kontakten”-Geschichte. Von dieser Klischee-Sache kommt der Film allerdings recht schnell ab und wird ziemlich fesselnd und mitreißend. Zum Ende hin dann auch ziemlich emotional. Auf jeden Fall gute Schauspielarbeit von Ulrich Mühe, der ja leider nicht mehr unter uns weilt.

Fazit: Wenn ihr mal ein paar Stunden Zeit habt, anschauen. Plant durchaus mehr ein als die 137 Minuten Filmlaufzeit, ich hab durchaus noch ein paar Minuten danach zum Verarbeiten gebraucht. Guter Film.

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Geschrieben am 8. February 2010, keine Kommentare, 3
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Sherlock Holmes

Am Freitag war ich mit shao im Kino. Diesmal ging’s in Sherlock Holmes. Ein Film, auf den wir uns beide eigentlich schon seit längerer Zeit freuten.

Leider verwandelt Guy Ritchie den armen Herrn Holmes eher in eine Art Rambo des 19. Jahrhunderts. Ich muss dazu sagen, das ich vom Original keine richtige Ahnung habe, da ich nie einen der Romane gelesen habe. Trotzdem erschien Holmes hier nicht wirklich so, wie man ihn sich, den weitgehenden Erzählungen nach vorstellt. Unterstützt wird meine Einschätzung auch von verschiedenen anderen Reviews.

Wenn man den Film also nicht als Sherlock Holmes-Originalverfilmung sieht sondern einfach als recht flachen Action-Haudrauf-Streifen mit einem ganz guten Robert Downey Jr. in der Hauptrolle sieht, wird man nicht mehr so arg enttäuscht. Die Dialoge zwischen Holmes und Watson sind teilweise recht knackig und machen Spaß. Man kann sich den Film durchaus angucken und sich unterhalten fühlen, man sollte aber, wie gesagt, nicht erwarten eine originalgetreue Romanverfilmung geliefert zu bekommen.

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Geschrieben am 3. February 2010, ein Kommentar, 1
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