Connichi 2008

16. September 2008 · Daily Life, Reviews, Sonstiges · 2 Kommentare · 0 Likes

Drittes Jahr Connichi, dritter Connichi Post :o

Freitag
Halb Sieben aufgestanden um 7:14 mit ner EIB nach Kassel zu kommen, da dann noch kurz auf den Stef gewartet und mit ihm dann erstmal in den winzigen Bahnhofs-McDonalds und drei BigMacs gekauft. Die haben wir dann während wir auf die Straßenbahn gewartet haben verzehrt. Dabei musste ich feststellen das mich ein einzelner Bigmac leider nicht vollständig sättigt. Schade. Aber für einen zweiten war ich dann auch zu geizig.

Zuerst sind wir erstmal zum Zeltplatz gefahren um uns anzumelden und unser Zelt zu platzieren, was erfreulicherweise auch recht problemlos geklappt hat. Lediglich eine komische kurze Stange blieb am Ende übrig, ohne das wir einen vernünftigen Verwendungszweck für sie gefunden haben. Die Zeltplatzbesitzer haben nun auch eine Katze, die sich sehr katzenhaft verhalten hat. Süß.

Dann schnell mit’m Bus zur Con und auf dann im Park auf die Öffnung um 14 Uhr gewartet. Da shao und Patrick noch nich da waren, sind wir erstmal übers Gelände gegangen und haben uns dann letzendlich im Go-Bereich niedergelassen, da es dort funktionierende Steckdosen gab und der Stef sein Notebook aufladen wollte. Irgendwann Als Stef meine Cola ausgesoffen hatte, haben wir uns dann dazu entschlossen in den Edeka zu gehen um dort Getränke zu kaufen, auf dem Weg dorthin haben wir dann noch die shao getroffen und sie mitgenommen.

Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit Patrick sind Stef und ich dann erstmal allein wieder reingegangen, kurz zum Go und dann in den Händlerraum, wo ich mir einen blauen Yoshi gekauft hab. Tollerweise gab’s von dem Shop auch noch ein kostenloses Werbe-T-Shirt zum kauf dazu. Leider liegt es in der Wäsche und ich hab vergessen wie der Shop heißt (o.o)

Den Rest der Zeit haben wir dann wieder im Go-Bereich zugebracht, mit ein paar Ausflügen zu verschiedenen anderen Räumen. Irgendwann haben wir dann auch den Christian und den Dennis getroffen, der uns ja letztes und vorletztes Jahr so super zum Campingplatz gefahren hat nachts. Dieses Jahr brauchten wir diesen Shuttle-Service ja dank Patrick nicht.

So gegen acht sind wir dann wohl in den Festsaal gegangen und haben uns den Rest vom Cosplay-Wettbewerb angesehen und danach das Special in Form des nigelnagelneuen Tengen Toppa Gurren Lagann Movies, den die Leute von GAINAX wohl taufrisch aus Japan mitgebracht haben. Leider besteht der Movie lediglich aus dem Material aus den ersten paar Folgen, also Story mäßig nix neues. exzellenter Weise haben scheinbar auch alle mitgedacht — immerhin durften wir den Film als Japanisch Raw ohne jegliche Untertitel genießen. shao, Stef und mich hat das eher weniger gestört, da wir die Story kannten, allerdings hat sich der Festsaal recht schnell geleert bis nur noch der harte Kern da war.

Wie ich dann so aus Gesprächsfetzen mitbekommen hab, soll wohl ein Teil der ganzen Sache komplett neu animiert worden sein für den Movie, aber gemerkt hat man davon nicht soviel.

Danach waren wir dann nochmal kurz draußen und sind dann recht zeitig Richtung Zeltplatz gefahren, wo wir uns dann erstmal eine Mütze Schlaf gönnten. Leider war es arschkalt und hat geregnet, das Zelt war zum Glück dicht. Leider nicht besonders schalldicht, denn ich konnte das Schnarchen unserer Zeltnachbarn sehr gut wahrnehmen ;_;

Samstag

Am nächsten Morgen war ich dann schon so gegen 7 wach, lag aber aus Solidarität noch ein wenig rum und hab mit dem Stef noch etwas Anime geguckt. Danach bin ich dann erstmal duschen gegangen. Um die Zeit zu überbrücken die Patrick zum Aufstehen und Duschen benötigt hat, sind wir dann erstmal in den Aufenthaltsraum gegangen, denn dort war es warm und es gab Strom für Stefs Notebook. Und ein tolles Touchscreen-Multigame-Ding das lustige Töne gespielt hat wenn man ein Spiel ausgewählt hat. Kurz darauf kam dann der Patrick auch schon und hat nochmal gefühlte 10000 Runden Flipper gespielt.

Zurück auf der Con sind wir dann erstmal zum Joey’s Pizza gegangen, wo wir uns, wie sollte es anders sein, Pizzen gekauft haben. Ich hatte eine verkackt teure super Italia Spezial Pizza für 7,25€ (normale Pizzen kosten 6,25€ — eigentlich auch schon ziemlich teuer) die zu allem Übel dann auch noch nichmal besonders gut geschmeckt hat. Dabei hatte sie soviel Potential mit Salami, Mozarella, Tomatenscheiben und Parmesan. Naja, wie gesagt, Pizza gekauft und damit zur Con gelaufen und dort verspeist.

Der Rest des Tages bestand dann aus rumlaufen, rumsitzen, Go spielen, Anime im Video Raum gucken, im Gamesroom lustige Button-Mashing-Spiele spielen, einkaufen gehen, rumsitzen, rumlaufen, usw.

Zuletzt saßen wir dann noch im Go-Bereich und haben uns mit Stefs Notebook die ersten 3 Episoden von Detroit Metal City angeguckt, einem sehr kranken Anime. Danach haben wir uns irgendwann entschlossen zum Zeltplatz zu fahren, nach einer kleinen Auseinandersetzung mit Patrick haben wir das Ziel dann auch erfolgreich erreicht. Es folgte Schlafen. Diesmal mit dem Kopf in die andere Richtung, da ich in der Nacht zuvor eine unschöne Neigung des Bodens feststellen musste, die mir das Schlafen erschwert hat, mich aber nicht komplett Wenden wollte, da ich den Stef nicht aufwecken wollte. Schnarchproblematik der Zeltnachbarn war allerdings die gleiche.

Sonntag
Recht früh aufgestanden und trotzdem recht lang liegen geblieben, dann alles zusammengepackt und das Zelt in Rekordzeit wieder in die Tasche befördert, dann gewartet bis Patrick endlich in der Lage war aufzustehen und sich fertig zu machen. Nach gefühlten tausend Stunden in der Kälte war Patrick dann auch fertig und hatte sein Zelt ebenfalls verpackt und wir konnten wieder zur Con fahren.

Dort gabs dann nochmal ein paar Runden durch die Händlerräume und ein bisschen rumsitzen und ausruhen und essen. Leider haben wir auf dem Weg dann den Stef verloren und ihn irgendwie auch nicht wiedergefunden bis er schon zum Zug musste. shao, Patrick und ich blieben dann noch bis nach der Abschlussveranstaltung.

Dann also schnell mein Zeug ausm Auto geholt und langsam zum Bahnhof gelaufen, da mein nächster Zug eh erst um 19:09 gefahren is. Im Bahnhof hab ich mir erstmal noch nen BigMac gekauft und ihn mit viel Kleingeld bezahlt, was den Verkäufer aufgrund des massiven Kundenandrangs und der massiv leeren Wechselgeldbehälter in der Kasse sehr glücklich gemacht hat. In der EIB hab ich den BigMac dann erstmal verzehrt und noch das Trinkpäckchen, welches ich freundlicherweise von shao erhalten hatte getrunken, denn mein Wasser war ja alle.

Die Heimfahrt war dann geprägt von ein paar Fußballpöbeln die im Zug geraucht und rumgeschrien haben, aber ansonsten ganz in Ordnung.

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Monsters of Liedermaching – Sitzpogo

23. August 2008 · Musik, Reviews · Keine Kommentare · 0 Likes

Seit erscheinen läuft sie nun schon im Dauerloop, daher mal ein kurzes Review.

  1. Totte – Sabine hat auf Sand gebaut, denn Horst hat keinen Hungerstarstarstarstarblankstar
  2. Burger – Hartz 4starstarstarstarblankstar
  3. Rüdi – Weltklassemelodiestarstarstarstarhalfstar
  4. Pensen – Moti – Am Anfang hab ich das Banjo gehasst, mittlerweile liebe ich es, starstarstarstarstar
  5. Fred – Ich mag mich – Das Solo is ultra :o , starstarstarstarstar
  6. Pensen – Blasenschwäche – Ganz cool, aber naja, doch irgendwie textlich etwas gewöhnungsbedürftig, starstarstarhalfstarblankstar
  7. Burger – Gewalt – Leider ziemlich kurz, starstarstarstarhalfstar
  8. Pensen/Labörnski (?) – Keine weiteren Antworten – Find ich jetz irgendwie nich so ultra, starstarhalfstarblankstarblankstar
  9. Totte – Walgesängestarstarstarstarstar
  10. Pensen – Pure Emotion – Leider auch etwas kurz, starstarstarstarstar
  11. Rüdi – Ich bin nicht freistarstarstarstarstar
  12. Totte – Mofo-Mückenstarstarstarstarstar
  13. Burger – Der Fischstarstarstarstarstar
  14. Pensen – Schlittschuh-Liedstarstarstarstarblankstar
  15. Fred – Nr. 2starstarhalfstarblankstarblankstar
  16. Monsters – Buhgabe – Intermezzo, lustig :o starstarstarstarstar
  17. Labörnski – Punkermädchen -starstarstarstarblankstar
  18. Rüdi – Quizmillionärstarstarstarstarstar
  19. Burger – Selbstverständlichkeitstarstarstarstarstar
  20. Pensen – Nur drei Akkordestarstarstarstarblankstar
  21. Totte – Häschenstarstarstarstarblankstar
  22. Fred – Die reine Poesiestarstarstarstarstar
  23. Fred – Carola – Leider sehr leise Aufnahme, aber cool, starstarstarstarblankstar
  24. Totte – Algerien – Dito, starstarstarstarblankstar

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Insgesamt also, ohne übertreiben zu wollen, ein wunderschönes Album. Zumindest für Monsters-Fans, bzw alle die auf so Liedermaching Zeug stehen. Ich find es is ganz klar ihr bestes Album bisher und freu mich schon sehr auf das Songbook, das nach Insider-Informationen zur nächsten Tour im April 2009 kommen wird.

(Falls ich irgendwo was bei der Lied <=> Monster Zuordnung falsch hab, bitte korrigirien)

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Hancock

10. August 2008 · Film, Reviews · Keine Kommentare · 0 Likes

Eben war ich dann doch noch im Kino, mit meinem Vater und Bruder. Der Film war erwartungsgemäß ziemlich cool. Angefangen hat er irgendwie recht schwach, hat sich dann aber kontinuierlich verbessert. Als Film des Jahres würd ich ihn jetzt nicht bezeichnen, aber es war auf jeden Fall kein Fehler ihn im Kino anzusehen. Allerdings habe ich das Gefühl das mir die Originalfassung besser gefallen hätte, mir hat irgendwie etwas Will Smith gefehlt.

Von der Story her und so war er allerdings super und auch recht spannend und so, ich freu mich drauf irgendwann mal ne englische Originalfassung gucken zu können, dann wird er sicher noch besser :)

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Veldensteiner Festival 2008

27. July 2008 · Reviews, Sonstiges · 3 Kommentare · 0 Likes

Wie schon erwähnt war ich dieses Wochenende auf dem Veldensteiner Festival auf Burg Veldenstein bei Neuhaus an der Pegnitz. Gespielt haben Volkstrott, Furunkulus, Haggard, Knorkator, Korpiklaani und als Headliner Schandmaul.

Aber fangen wir von vorne an. Freitag gegen halb zwölf kam Patrick an um mich abzuholen, dann gings erstmal fix zum Edeka um ne Taschenlampe und was zu Essen zu kaufen. Darauf noch schnell getankt und ab nach Eningen um beim Juli noch die Kuchentransportform und eine Isomatte abzugeben, die er nach dem Feuertanz im Auto vergessen hatte.

Als nächste Zwischenstation stand dann erstmal ein Burger King auf dem Plan, gefolgt von Fürth, wo wir den Stefan abgeholt haben. Gegen 18 Uhr waren wir wohl bei ihm. Nach einer kurzen Pause sind wir noch die letzten 70 Kilometer nach Neuhaus gefahren, wo wir dann nach anfänglichen Schwierigkeiten recht zielsicher zum Parkplatz navigieren konnten. Ich schätze um etwa 21 Uhr stand dann auch das Zelt. Der Zeltplatz an sich war kleiner als der aufm Feuertanz und eher so eine wurstförmige Wald-Lichtung und kein rechteckiges Feld.

Dummerweise wollte unser Einweggrill den wir noch vom Feuertanz hatten nicht mehr so gut funktionieren, glücklicherweise hat uns dann irgendwann jemand glühende Kohlen vorbeigebracht, die unserem Grill etwas Starthilfe geben konnten. Somit konnten wir unsere Steaks, Würstchen und Stefans Maultaschen auch erfolgreich erhitzen. Den Rest des Abends haben wir hat Patrick sich dann noch mit unseren Nachbarn sozialisiert. Irgendwann bin ich dann auch eingeschlafen. Gibts eigentlich auch schalldichte Zelte?

Am nächsten Tag sind wir dann so gegen 8 Uhr langsam aufgestanden, die Hitze im Zelt wird einfach unerträglich. Immerhin konnte ich zwei Stunden länger schlafen als aufm Feuertanz, wo es schon gegen 6 Uhr abartig heiß war. Nachdem dann alle soweit fertig waren sind wir dann irgendwann nach 12 langsam Richtung Burg gewandert, etwa 1.6km. Zwischendurch war ich noch im Edeka um mir etwas Wasser zu kaufen.

Die Schlange am Eingang war nicht besonders lang und so gelang es mir recht schnell an das Einlassbändchen zu gelangen. Nachdem ich kurz auf Stefan und Patrick gewartet hab sind wir dann ne Runde über den Mittelaltermarkt gegangen und dann zu Volkstrott. Dabei fiel uns erstmal auf, dass die Bühne und der Publikumsbereich wesentlich kleiner sind als aufm Feuertanz.

Volkstrott an sich waren dann nicht schlecht. Es war nicht viel Publikum da und wir konnten so problemlos in die zweite Reihe gelangen. Der Frontmann hat irgendwie so ein bisschen einen auf “ich bin total BÖSE” gemacht und die anderen haben irgendwie einen ziemlich nervösen Eindruck gemacht. Die beiden Lieder die ich gut finde haben sie zum Glück auch gespielt.

Da keiner von uns Furunkulus mag sind wir dann erstmal wieder zum Edeka gelaufen wo wir Wasser, Salami, Schinken und Toast gekauft haben. Aus den letzteren Dingen haben wir ein schmackhaftes Mittagessen zubereitet. Irgendwann sind wir dann, um pünktlich bei Haggard zu sein wieder hoch zur Burg gegangen und haben uns dort erstmal wieder auf die Wiese gesetzt und gewartet.

Haggard sind dann mit etwas Verspätung gestartet (durchaus verständlich, die hatten ja alles mögliche auf der Bühne. Zwei Cellos, Violine, Viola, Horn, nen Haufen Percussions, Keyboard und halt Gitarre, Bass, Drums) und waren auch ziemlich cool, nur leider irgendwie zu kurz.

Danach gings dann weiter mit Knorkator. Die haben an sich ja nicht wirklich ins Folk/Mittelalter-Musik-Thema des Festivals gepasst, waren aber trotzdem wirklich sehr geil. Die Stimme von dem Sänger ist schon ziemlich beeindruckend, aber er hat ja auch sone richtige Gesangsausbildung gemacht und so, AFAIK. Immerhin haben sie Wasser rumgeworfen und sehr viele “500 Knork”-Banknoten verteilt.

Da Patrick und ich nach Knorkator erstmal ziemlich erschöpft waren sind wir erstmal aus der Menge gegangen, haben was gegessen und haben Korpiklaani vom Mittelaltermarkt aus gehört. Ich persönlich hatte da eh nich soviel Bock drauf weil ich die Band auch garnich kenne. Danach gings neigte sich der Abend dann langsam oder sicher dem Ende, kurz nach 22 Uhr fingen dann endlich Schandmaul an zu spielen.

An die genaue Setlist kann ich mich selbstverständlich nichtmehr erinnern, aber sie haben eigentlich alles gespielt was man so spielen muss. Eigentlich hat mir nur Vogelfrei gefehlt. Herren der Winde, Walpurgisnacht, ein paar Anderswelt-Stücke, Dein Anblick und allerhand mehr. Allerdings hätten sie am Ende ruhig noch was schnelleres spielen können :o

Nach Schandmaul sind wir erstmal wieder auf den Markt gegangen um nach der Feuershow zu gucken und vielleicht Stefan zu finden, den wir zwischendurch verloren hatten. Die Feuershow war aber nicht so toll, Stefan war auch nicht da und so sind wir nach einigen Minuten dann endlich Richtung Campingplatz gewandert. Unterwegs haben wir dann noch ein paar Spinner gesehen, die von der Polizei angehalten wurden weil sie ein “BILD”-Werbeschildchen irgendwo haben mitgehen lassen. Der Dialog war ganz unterhaltsam.

Stefan war wie erwartet schon im Zelt und so haben wir uns dann relativ zeitnah auch hinzugesellt und mehr oder weniger gut geschlafen. Am Sonntagmorgen sind wir dann wieder gegen acht aufgestanden, haben unser Zeug zusammengelegt und ins Auto gepackt.

Zum Frühstück gings dann nochmal in Burger King, danach zu Stefan und zum Abschluss nach Hause.

Jetzt sitz ich hier und warte das die Schmerzen in den Beinen weggehen, die wahrscheinlich morgen erst richtig anfangen werden. Aber nun gut. Die Bilder sind allesamt mit der Handykamera in meinem S65 entstanden (o.o)

Insgesamt war das Festival ganz cool, wenn aber auch wieder sehr anstrengend. Ich glaub ich werde doch versuchen auf normale Konzerte umzusteigen, Festivals sind einfach zuviel Stress. Aber wahrscheinlich werde ich nächstes Jahr eh wieder zum Feuertanz überredet… naja mal abwarten.

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Feuertanz

23. June 2008 · Daily Life, Reviews, Sonstiges · Keine Kommentare · 0 Likes

Freitag war es nun endlich wieder soweit, das nächste Feuertanz-Festival stand an. Gegen 13 Uhr sind Patrick und ich hier losgefahren, noch schnell zum Edeka und dann Richtung Reutlingen um den Julian und unser Zelt einzusammeln. Die Fahrt verlief relativ ereignislos, trotzdem verpassten wir Patricks ursprüngliche Planung um etwa 20 Minuten, da wir Julian nicht direkt gefunden haben. Aber gut, Juli eingepackt, ein paar Kilometer weiter zum Zeltlagerplatz gefahren, Zelt eingeladen und dann, mit einem schon ziemlich gut beladenen Auto, auf nach Ulm um dort die shao einzusammeln.

Durch einen kleinen Stau sind wir etwa 40 Minuten zu spät gekommen. Nun zu viert war das Auto dann auch so ziemlich an seiner Beladungsgrenze, glücklicherweise rief ich Stef irgendwann auf der Fahrt an und verkündete das er auf einem anderen Weg zum Festivalplatz kommt.

Zu einer nicht mehr genauer bestimmbaren Uhrzeit waren wir dann auf dem Campingplatz und haben unser Zelt aufgebaut, in etwa an der gleichen Stelle wo wir schon letztes Jahr waren. Der Unterschied war allerdings klar ersichtlich: Es befand sich nicht in einer Matschgrube. Überraschenderweise ging das Zelt-Aufbauen auch wesentlich schneller und entspannter wenn es nicht regnet wie blöd und man noch Sonnenlicht hat.

Nachdem das dann alles erledigt war haben wir noch gegrillt, gegessen, eine Runde Munchkin gespielt und dann geschlafen… allerdings nicht sehr lange. Irgendwann gegen 7 Uhr war die Hitze im Zelt unerträglich und ich konnte nichtmehr weiter schlafen. Also schnell was angezogen und nochmal zu einem der Dixi-Klos, die noch erstaunlich benutzbar waren. Irgendwann sind die anderen dann auch mal aufgestanden und wir haben uns langsam dazu bereit gemacht um zu unserem Stamm-McDonalds zu fahren. Bewaffnet mit Zahnbürste und ähnlichen Gegenständen galt es dann erstmal der Erfindung von fließend Wasser und fest installierten Klos zu huldigen.

Selbstverständlich wurde danach ein DER M verspeist. Er schmeckt immernoch genauso lecker wie beim ersten Mal *_*. Lustigerweise war auch gerade RONALD McDONALD Besuchstag. Die Clownattrappe ist dann etwas sinnlos auf und ab gegangen und hat sich, da es wohl nicht genügend Kinder gab, dann noch mit einigen Festivalbesuchern unterhalten. Ich erinnere mich nichtmehr genau, aber ich glaube wir konnten mehr oder weniger rechtzeitig flüchten, bevor er uns in längere Gespräche verwickelte.

Darauf folgte ein kleiner Aldibesuch zum Zwecke des Erwerbs von Sonnenmilch — eine sehr gute Idee von Patrick, sonst wären meine sonnenexponierten Körperteile sicherlich gänzlich verbrannt.

Gegen 12 Uhr waren wir wieder am Campingplatz und gingen dann Richtung Burg um uns die ganze Geschichte mal anzuschauen. Bei Eingang 2 war die Schlange zum Glück fast garnich vorhanden und so kamen wir recht fix aufs Burggelände. Eine Runde über den Mittelaltermarkt und dann erstmal Feuerschwanz zugehört, die wie im letzten Jahr wieder für die Unterhaltung während der Umbaupausen zuständig waren. Leider konnten sie mich diesmal nicht so stark überzeugen. Nachdem wir dann kurz mal bei der Bühne geschaut hatten sind wir auch recht fix wieder zurück zum Campingplatz um uns noch etwas zu langweilen, bis Nachtgeschrei und Rabenschrey fertig waren.

Dann gings wieder hoch, Feuerschwanz angucken, die leider immernoch nicht besser waren. Irgendwann bin ich dann erstmal zu Saltatio gegangen. Die waren Live erstaunlich geil, auch wenn ich keins der Lieder wirklich kannte. Die Studioalben enthalten immer soviel Elektronikzeug, was mir nich wirklich gefällt, aber live waren sie wirklick top.

Und wie gings jetzt weiter? Natürlich mit Feuerschwanz. Allerdings konnten sie mich immernochnich wirklich überzeugen, und so war das dann auch das letzte Mal das ich da war. Also wieder zurück zur Bühne, für Fiddler’s Green, Subway to Sally und In Extremo. Diese letzten Stunden bestanden hauptsächlich aus rumhüpfen, Arme bewegen, rumschreien, rumsingen, mit leeren Wasserflaschen durch die Mengen drängeln, mit vollen Wasserflaschen durch die Mengen drängeln, rumhüpfen, rumschreien, Wasser holen, usw.

Fiddler’s Green waren an sich ganz cool, leider kannte ich nur ein einziges Lied was sie spielten (Shut up and dance). Subway waren wie zu erwarten war sehr sehr gut. Sie haben auch nur Lieder gespielt die ich kannte, unter anderem Auf Kiel, Veitstanz, Wehe Stunde, Ohne Liebe und noch viele andere an die ich mich nichtmehr erinnern kann. Auf jeden Fall total superior.

In Extremo waren an sich auch sehr cool, kannte sie ja live noch garnicht, daher erstmal überrascht. Leider haben sie extrem viel Zeug von den drei letzten Alben (Sängerkrieg, Mein Rasend Herz, 7), die ich alle nur partiell interessant fand und mir daher nicht übermäßig stark angehört hab. Trotzdem hatte der Auftritt einige Highlights wie Omnia Sol Temperat, Vollmond, Villeman og Magnhild, Wind, usw.. Aus irgendeinem Grund haben sie allerdings kein Spielmannsfluch gespielt, was mich dann doch etwas enttäuscht hat. Nichtsdestotrotz war es sehr schön und ziemlich kaputt machten Patrick, shao und ich uns dann auf den Weg in den Burginnenhof um dort Stef und Juli wiederzufinden, die sich In Extremo nicht aus der 5. oder 6. Reihe antun wollten. Nach einer kurzen regenerativen im-Gras-rumlieg-Phase machten wir uns dann, erstmal ohne Juli, zurück auf den Zeltplatz. Zwar früher als letztes Jahr, aber die Müdigkeit hat dann doch überwogen.

Eigentlich wollt ich ja nochmal ein vernünftiges Klo benutzen, aber leider war die Schlange etwa 100 Kilometer lang und solang wollte ich die anderen dann doch nicht warten lassen. Also nochmal eins dieser mobilen Toilettenwunder benutzt! Ich wäre entweder für fest installierte Lampen, oder wenigstens so ne Halterung wo man eine Taschenlampe montieren kann.

Rest der Nacht noch etwas rumgelabert und dann gepennt, um kurz nach acht Uhr wieder von einer brütenden Hitze aus dem Schlaf gerissen zu werden. Nach und nach sind die anderen dann auch aufgestanden. Schnell alles zusammengepackt, das Zelt zusammengelegt (Yay, das geht voll schnell und gut und sauber wenn der Boden nicht matschig ist!), alles ins Auto verfrachtet und zu unserem Lieblingslokal gefahren. Durch geschicktes Umlagern gelang es uns nun tatsächlich uns zu fünft, inkl. dem riesen Zelt und dem anderen Gepäck ins Auto zu quetschen.

Im McDonald’s gabs leider noch kein vernünftiges Essen, bis 11:30 Uhr war irgendwie so “Frühstück-Menüs”-Only Zeit. Naja, das traf sich ganz gut, da ich eh keinen Bock hatte nochmal 6,49€ für nen M-Maximenü rauszuwerfen. Nach Benutzung der sanitären Anlagen saßen wir dann noch etwas rum, Stef und Patrick genossen ihr Frühstücksmenü und wir machten dann ausführlich vom Free-Refill-Automaten gebrauch. Wenn man den 0.4 Liter Becher 10-12 Mal kostenfrei neu auffüllt lohnt sich die Investition von 1.69€ durchaus. Gut das ich nich den kleinen 0.25er Becher gekauft hatte, sonst wär’s wohl auffällig geworden.

Nach einem kleinen, erstaunlich erheiterndem, Plausch mit Ronald McDonald, der heute nochmal da war um irgendwelche Kinder glücklich zu machen, machten wir uns auf den Weg nach Roth um Stef da am Bahnhof abzusetzen. Gleiches Spiel dann mit shao in Ulm und Juli letzendlich bei Reutlingen. Die Fahrt war wie schon die Hinfahrt sehr unterhaltsam. Dank an Patrick, dass er wiedermal die Aufgabe des Fahres übernommen hat :o Die letzten Meter nach Hause haben wir dann wieder allein zurückgelegt. Anschließend musste ich erstmal meine Gitarren begrüßen, und endlich Duschen.

Insgesamt war es ein sehr schönes Wochende, und ich freu mich auch schon auf’s Veldensteiner. Das Wetter war fast perfekt. Okay, es hätte etwas kühler sein dürfen, aber besser als der Matsch letztes Jahr war es auf jeden Fall. Unerträgliche Hitze find ich immernoch erträglicher als bis zu den Knien in Schlamm stapfen.

Die Schmerzen in Armen, Beinen und Schultern usw. haben auch erst begonnen als ich zuhause war. Ich hatte schon den völlig utopischen Gedanken das es den Rest des Tages so bliebe, wie es war als ich heut morgen aufgestanden bin. Da war nämlich noch überraschenderweise alles völlig in Ordnung (o.o)

Bevor ich es vergesse: Danke an Julian der so freundlich war mir einen Schlafsack zur Verfügung zu stellen. Wenns demnächst malwieder welche im Aldi gibt werd ich mir wohl auch mal einen eigenen Zulegen o.o

Wahrscheinlich fallen mir im Laufe der Woche noch 1e5 Dinge ein die ich vergessen hab, nun geh ich aber erstmal schlafen und meinen Muskelkater ausklingen lassen. Gute Nacht.

Update 1: Damit der Post nich ganz bilderlos bleibt verlinke ich mal dieses Foto, was der Juli völlig ohne mein Wissen hinterlistig von mir angefertigt hat. Die anderen Bilder finden sich in seiner studivz-Fotogalerie.

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Tokyo Drift

12. June 2008 · Film, Reviews · Keine Kommentare · 0 Likes

Um mich mal Niveaumäßig auf das gleich folgende Fußballspiel anzupassen, Weil mir langweilig war, hab ich mir eben mal The Fast and the Furious III – Tokyo Drift angeschaut. Ich muss sagen der Film war schlecht. Also ich hatte ja nicht besonders große Erwartungen, aber naja.

Natürlich war keiner der Filme besonders toll oder anspruchsvoll, aber Teil eins der Reihe war irgendwie noch ganz cool, Vin Diesel und so. Teil zwei kam ja letztens malwieder auf RTL und is eigentlich ganz aushaltbar, wenn man genau hinsieht kann man auch Ansätze einer Story sehen.

Aber Teil 3 hat irgendwie überhaupt nix. Nur Kackautos, schlechte Musik, unsympathischen Hauptdarsteller und die “Story” is auch mehr als bescheiden. Da kann selbst das Tokyo-Setting den Film nichmehr retten. Zum Ende hin wurde es zwar besser, letzendlich reicht es allerdings nicht für eine vernünftige Gnorks-Punktzahl.

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