The Hunger Games. Ziemlich gute Buchverfilmung
Natürlich kann ein Film dem Buch nie gerecht werden, aber hier haben wir immerhin einen ziemlich guten Versuch gesehen, an dem ich nicht viel aussetzen kann. Die meisten Teile wurden so umgesetzt, wie ich sie mir vorstellte.
Es gab eigentlich keine groben Veränderungen zum Buch, teilweise wurden Sachen weggelassen oder vereinfacht, allerdings alles schlüssig. Die Szenen, die es nicht im Buch gab, wie die im Game-Kontrollzentrum, fand ich ziemlich knorke. Allgemein gefiel mir Seneca ganz gut.
Haymitch hätte etwas knackiger sein können, und ich hätte mir aussehenstechnisch vielleicht eher einen anderen Schauspieler gewünscht aber man kann nicht alles haben. Die Lovestory wurde auch nicht hollywoodmäßig aufgebläht, sondern blieb etwa auf dem Level, wie es im Buch ist, bzw. wie ich es mir vorstellte als ich es las.
Die Szene mit Rue war natürlich der dramatische Hauptdrehundangelpunkt des Filmes und sorgte, zu recht, bei diversen Leuten für lautes Schluchzen.
Die letzte Einstellung mit President Snow war ziemlich stark und lässt auf eine Fortsetzung hoffen (die bei den Rekorden, die der Film gerade in den USA bricht, sicher nicht lange auf sich warten lässt. Die 2013 kommen wird. Hoffentlich wird sie gut)
Kleiner Kritikpunkt: Der Soundtrack hätte vielleicht einzigartiger sein können. War relativ 08/15.





→