X-Men: First Class

10. June 2011 · Film, Reviews · 4 Kommentare · 3 Likes

Heute war ich mit Matze recht spontan im Kino. X-Men: First Class, bzw. Erste Entscheidung.

Ich sah den Trailer schon mehrfach, ich glaub sogar schon damals, als ich Tron schaute, und war immer recht begeistert. Die Szene wo Magneto das U-Boot aus dem Wasser holt ist echt knorke. Daher hatte ich recht hohe Erwartungen an den Film.

Leider wurden sie nicht alle erfüllt. Der Film geht insgesamt gut 130 Minuten, was nicht nur zu einem Überlängenzuschlag führt. Der Anfang zieht sich etwas, meiner Meinung nach. Nach der ersten halben Stunde nimmt der Film allerdings Fahrt auf und wird dann durchaus sehr unterhaltsam, aber irgendwie fehlt der letzte Schliff.

Der Film hat durch aus ein paar coole Szenen, aber ich will hier nicht spoilern. Ich denke X-Men-Fans kommen hier schon auf ihre Kosten.

Leider fand ich die Synchronleistung der Kinderstimmen am Anfang des Filmes nicht wirklich überzeugend, aber das dauerte ja zum Glück nur ein paar Minuten an. Ansonsten hab ich technisch nichts zu meckern — fand es cool, dass Toby aus Skins mitgespielt hat.

Mein Lieblings-X-Man war eindeutig der Teleportationsteufel.

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Portal 2

5. June 2011 · Reviews, Spiele · Ein Kommentar · 6 Likes

Hallo. Am Mittwoch kaufte ich endlich Portal 2, denn es folgten ja einige freie Tage, an denen man sich beschäftigen musste. Aber eigentlich kaufte ich es nur, weil es endlich in einer Preisregion war, die nichtmehr so weh tut. Zumindest auf Amazon, wo es für 35€ zu haben war.

Freitag kam es an und ich spielte direkt die ersten 5 oder 6 Kapitel, dann am Samstag Nachmittag 6 – 8 und nach der grandiosen Schlag den Raab-Folge dann noch den rest. Irgendwann, so um halb vier oder so, war ich fertig und genoss das wunderbare Ending. Steam gibt eine Gesamtspielzeit von 5.5 Stunden an.

Nun, man könnte meinen fünfeinhalb Stunden wären etwas wenig — ja, in Anbetracht der Tatsache, dass es eigentlich für 50€ über den Ladentisch geht, relativ wenig. Aber einerseits muss man sicher noch ein paar Stunden für den Coop-Multiplayer dazurechnen (was ich jetzt noch nicht in Angriff genommen habe) und andererseits entsprechen die fünf Stunden ganz gut meiner Aufmerksamkeitsspanne.

Das ganze Spiel war durchweg super. Die Story ist ganz lustig, insgesamt is alles total cool gemacht. Wie in Portal 1 halt, nur teilweise noch besser. Der Unterhaltungswert hält das ganze Spiel über an und es gab eigentlich keinen Punkt, wo ich freiwillig hätte aufhören wollen, weil ich gerad keine Lust mehr hatte — ich hätt’ das Spiel auch locker am Freitag an einem Stück durchspielen können, aber ich hab mich etwas gezügelt.

So hab ich dann halt am Samstag ne Nachtschicht eingelegt, kann mich auch an kaum ein Spiel erinnern, für das ich solang wach geblieben bin.

Grandios. Ich spiels gleich nochmal. Vorher aber Portal 1.

starstarstarstarstar

(Portale von superlevel)

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Fluch der Karibik 4

23. May 2011 · Film, Reviews · 6 Kommentare · 3 Likes

Eben fuhr ich nach Karlsruhe, um mir dort mit Britta und Christian den 4. Teil der Fluch der Karibik-Trilogie-Saga anzuschauen. Auf den ersten Blick scheint das vielleicht etwas komisch erstmal 3 Stunden zu fahren um ins Kino zu kommen, aber einerseits hatten wir das vor einiger Zeit ausgemacht und andererseits läuft der Film hier in Konstanz nicht in der Originalfassung und Johnny Depp ist auf Englisch einfach besser.

Nun ist natürlich die Frage ob es sich gelohnt hat. Und ich muss sagen, ja. Der Film ist unterhaltend. Ein Bisschen langezogen vielleicht, aber eigentlich durchweg gut.

Ich las im Vorfeld viele Rezensionen, die meinten, durch das Fehlen von Orlando und Keira gingen zwei wichtige Charaktere verloren — dem kann ich irgendwie nicht beipflichten. Fluch der Karibik war für mich immer Jack Sparrow und der Rest nur schmückendes Beiwerk. Und Johnny Depp spielt seine Rolle hier wieder ziemlich gut. Natürlich fehlt etwas die frische aus den ersten Teilen, aber trotzdem gab es genug Szenen bei denen ich gut lachen konnte.

Ebenfalls gut gefiel mir Barbossa, der auch ohne Affen und rechtes Bein eine ganz gute Figur machte. Und die Spanier hatten so hübsche Uniformen! Allerdings waren sie irgendwie relativ sinnlos in der gesamten Story platziert und hätten auch gut und gerne weg bleiben können.

Insgesamt war die Story etwas komisch und hatte hier und da ein paar Macken, wie zum Beispiel die kleine eingebaute Lovestory, die auch irgendwie sinnlos war.

Die Musik, die mal wieder von Hanz Zimmer kam, war gut, bot allerdings jetzt auch nicht soviel neues. Wirkte ein wenig so als hätte Hänschen die alte Soundtrack-CD genommen, alles nochmal ordentlich durchgemischt, ein paar neue Gitarrenspuren dazwischen getan und fertig. Da der Soundtrack allerdings damals schon super war, hat sich an der Qualität nicht viel geändert — nur die Abwechslung fehlte halt ein wenig.

Nichts desto trotz ein unterhaltender Film, vor allem für Leute die die Reihe mögen.

starstarstarhalfstarblankstar

PS: Trotz abgefahrener Cameron-3D-Filmtechnik ist von 3D in diesem Film nicht viel zu sehen. Aber ich bin ja eh Anti-3D.

PPS: War mein erstes mal im Kino am ZKM in Karlsruhe und ich wurde etwas enttäuscht — die 3D-Brillen waren nicht neu (total verkratzt und schmutzig) und eine der Boxen war kaputt und hat dauernd geknistert. Aber war noch aushaltbar.

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Thor

18. May 2011 · Film, Reviews · 5 Kommentare · 1 Likes

Mit etwas Verspätung habe ich nun gestern Abend endlich auch Thor gesehen.

Im Vorfeld waren die Meinungen in meiner Twitter-Timeline schon sehr gemischt, reichten von total beschissen bis total super. Ähnlich wie bei Sucker Punch.

Auf jeden Fall fand ich den Film ganz gut und unterhaltend. Ich fand’s gut, dass sie recht viele Gags reingetan haben, ob nun freiwillig oder unfreiwillig – hat das alles sehr aufgelockert. Ebenfalls gut waren die Iron Man-Referenzen.

Charaktermäßig fand ich Thor, Odin, Loki, das Forscherteam und den Quotenschwarzen Heimdal ganz gut gespielt.

Sehr schlecht waren hingegen Thors Freunde, die Gurkentruppe aus dem Quotenasiaten, dem Zwerg, der garkein Zwerg war, dem Barden und der Frau, die nicht mal gut aussah. Was haben die eigentlich gemacht? Jedenfalls nichts sinnvolles.

Die Story ist natürlich relativ alt und belanglos. “Wää, ich bin eifersüchtig auf meinen dummen Bruder, der König wird”-Standard. Aber dafür recht schön in Szene gesetzt, hat mir eigentlich alles ganz gut gefallen, auch effektmäßig.

Das 3D war allerdings mal wieder total sinnlos. Habe den halben Film ohne Brille geguckt, da der Effekt meistens eh nicht so stark war und ich mir lieber ein bisschen Doppelbild angucke als das dunkle und gematschte 3D-Bild mit Brille. Vor allem in den schnelleren Kampfszenen geht die 3D-Wirkung total verloren und es bleibt nurnoch Bildmatsch.

Danach schaute ich bei Wikipedia allerdings kurz nach der Marvel-Thor-Geschichte und als ich diesen Absatz las, da dachte ich irgendwie schon, dass man doch etwas mehr hätte draus machen können. Schade.

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Helge Schneider – Satan Loco

13. May 2011 · Bücher, Reviews · Ein Kommentar · 3 Likes

Letztens sah ich mal wieder TV Total und Helge Schneider war zu Gast. Ich liebe diesen Mann ja. Sein Humor ist einfach grandios, nicht zu vergessen seine musikalischen Fähigkeiten und alles andere.

Jedenfalls war er in der Sendung um, wie immer, sein neues Buch vorzustellen. Diesmal handelte es sich um “Satan Loco”.

In dem 138-Seitigen Büchlein geht es mal wieder um Kommissar Schneider. Und außerdem um den Herrn Satan Loco und seinen Puma, Legumes. Insgesamt ist die Geschichte herrlich bescheuert, so wie man es halt von Helge Schneider Büchern erwartet und gewohnt ist. Ebenso ist der gesamte Schreibstil sehr krank.

Ich hab das Buch auf der Heimfahrt von der Arbeit und dem darauf folgenden Rumsitzen im Wartezimmer meines Arztes eigentlich fast komplett durchgelesen und musste desöfteren laut lachen, was die Omas im Wartezimmer wohl etwas erschreckte.

Wer Helge Schneider und seine Bücher mag, sollte auch dieses Lesen. Wer ihn nicht mag, wird wohl Probleme damit haben.

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Sucker Punch

13. April 2011 · Film, Reviews · 8 Kommentare · 1 Likes

Bis zuletzt war ich sehr unentschlossen, ob ich mir diesen Film anschauen soll. Ich las viele Reviews, die ihn als total bescheuert einstuften und mindestens genausoviele Berichte von Leuten, die ihn irgendwie total super finden. Da ich nicht unbedingt jemand bin, der eine dichte Story braucht und ich mir gern auch mal sinnlose Actionfilme anschaue und sowieso mal wieder ins Kino wollte, dachte ich also, was solls.

Die Story ist, wie zu erwarten war, ziemlich bescheuert. Ich will dazu jetzt auch nichts groß sagen, da Frank mich darum gebeten hat, nicht zu spoilern.

Dafür waren die Effekte und Kämpfe und so ziemlich super. Der Film wechselt immer zwischen relativ langezogenen Parts, welche die Story vorantreiben sollen und irgendwelchen zusammengeträumten Kämpfen, die allerdings ziemlich gut gemacht sind. Unter anderem gibt es Drachen, Dampfgetriebene Zahnrad-Nazi-Zombies und äh, noch viel mehr.

Ziemlich super ist der Soundtrack, vor allem das Hauptstück von Björk. Super. Wenn man es so auslegen will, kann man sich den Film natürlich auch wegen den vielen leicht bekleideten Mädchen anschauen, aber äh, naja. Eigentlich waren die jetzt alle nicht so toll.

Sehr schön fand ich den alten weisen Mann, der immer in den Kampfszenen aufgetaucht ist. Das Film-Arschloch, Blue, fand ich auch ganz cool, auch wenn ich von dem Schauspieler noch nichts gehört oder gesehen hab. Allgemein kannte ich keinen der Darsteller, aber das spricht ja nicht gegen den Film.

Wenn man also über die bescheuerte Story und die paar längen Zwischendurch hinweg sieht, hat man einen ganz guten Effekt-Action-Streifen mit tollem Soundtrack und einzigen Szenen, wo man sich die Hand vor die Stirn knallen lässt, weil sie so dumm und gleichzeitig genial sind. Kann man sich also anschauen.

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