The Grey. Oder auch: Qui-Gon Jinn Liam Neeson vs. der große böse Wolf.
Tja. Dritte Sneak, dritter Film, der nicht so super war. Liam Neeson spielt hier einen alten, verzweifelten Einzelgängertyp, gefangen in der passenden Umgebung: der Eiswüste Alaskas. Dort erschießt er hauptsächlich Wölfe.
Irgendwann fliegt er gemeinsam mit seinen Arbeitskollegen nach Hause. Leider stürzt das Flugzeug mitten in der Pampa ab. Natürlich überlebt er und schlägt sich dann mit ein paar anderen Überlebenden durch, ankämpfend gegen die Kälte, Schneestürme und böse Wölfe. Einer nach dem anderen erliegt den Qualen der mehr oder weniger ziellosen Reise und am Ende kloppt Neeson sich, mit ein paar abgebrochenen Schnapsfläschchen bewaffnet, mit dem Wolf-Boss.
Der Anfang des Filmes war eigentlich am Besten. Der Flugzeugabsturz war ziemlich gut gemacht und haute ziemlich rein. Danach verkam es aber irgendwie zu einem relativ anstrengenden “Gruppe aus X Menschen landet mitten in der Pampa und läuft um ihr Leben”-Film, von denen es ja mehrere gibt. An und für sich müssen diese Filme ja nicht schlecht sein, aber irgendwie schaffte es The Grey bei mir nicht Spannung zu erzeugen.
Es gibt irgendwie kaum Konflikte in der Gruppe oder irgendwas anderes was es weniger langweilig machen würde. Dafür gibt es hässliche 3D-animierte Wölfe. Und Liams Frau, die ihn ab und zu im Schlaf besucht (und damit gleichzeitig die einzige Frau im Film ist, abgesehen von der Stewardess).
Immerhin kann man technisch insgesamt nicht meckern. Abgesehen von den hässlichen Wölfen gabs echt ein paar schöne Szenen. Sowohl vom visuellen als auch schauspielerisch. Aber irgendwie reicht das auch nicht über die etwas uninspirierte Story hinweg.





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