(107)
Reviews (107)

Inglourious Basterds

Endlich kam ich mal dazu den neusten Quentin Tarantino Film “Inglourious Basterds” anschauen. Kurz und Knapp: Lang, zwischendurch teilweise ein paar Längen, im Großen und Ganzen aber ziemlich gut und sehr Tarantino-ig. Gut finde ich das soviele Deutsche Schauspieler mitspielen, Herr Chris Ritter aus “Alarm für Cobra 11″ war mir allerdings etwas suspekt.

starstarstarstarblankstar

14. December 2009 — Film, Reviews

Notes: 3

Call of Duty: Modern Warfare 2

Der Modern Warfare-Nachfolger wurde ziemlich gehyped und kontrovers diskutiert. Nichtsdestotrotz schafft er es, seinen Vorgänger von der Qualität her zu überflügeln und ist eindeutig der Beste Call of Duty Teil bisher.

Mein Review stützt sich dabei jetzt zu 100% auf die Solo-Kampagne. Der Multiplayer-Teil interessiert mich eher nicht, dafür bin ich zu schlecht. Daher interessiert mich die Tatsache, das es keinen dedizierten Server mehr gibt, so blöd das auch sein mag, relativ wenig. Für mich war die Call of Duty-Serie schon immer sehr storyorientiert und atmosphärisch vom Singleplayer, daher mag ich sie.

Handlung

Modern Warfare 2 spielt fünf Jahre nach den Geschehnissen des Vorgängers, wieder ist die Kacke ziemlich am Dampfen. Die Story beginnt erstmal in Afghanistan. Nach einem Einsatz dort wird man dann erstmal in eine spezielle geheime Task-Force geholt und in eine böse Terroristenorganisation eingeschleust, tut ein paar böse Terroristendinge und wird am Ende vom Terroristenführer erschossen. Die Russen finden die Leiche, sehen “boah, ein Amerikaner” und greifen aus Rache mal die Vereinigten Staaten an.

Von da an spielt man dann abwechselt in den USA, wo man versucht etwas gegen die Russen zu unternehmen und an verschiedensten Orten als Taskforce 141-Mitglied, wo man versucht die Welt zu retten. Im Laufe der Zeit befreit man dann noch den guten alten Captain Price1Eigentlich dachte ich ja er wär am Ende des letzten Teils gestorben… und erfährt, dass der General Shepard, der einen die ganze Zeit rumkommandiert, kräftig integriert hat und eigentlich der Drahtzieher der ganzen Sache ist.

Am Ende spielt man dann nochmal Soap, einen der Protagonisten aus dem Ersten Teil und rettet gemeinsam mit Ctp. Price die Welt. Grandios.

Atmosphäre

Die Story mag an manchen Stellen unlogisch sein, jedoch fand ich sie durchaus spannend. Die ganze Sache ist von der Atmosphäre her super. Man fühlt sich wie in einem sehr guten Kinofilm. Besser als im Vorgänger. Vor allem ist es sehr Abwechslungsreich. Das Spektrum reicht von normalen Rumgeballer über Patriot-Drohnen-Raketen steuern, Scharfschützenparts, Schneemobil fahren, Boot fahren, Splinter-Cell-mäßige Missionen, alles Mögliche. Außerdem ist man in den verschiedensten Umgebungen unterwegs. Zum einen Afghanistan, Washington, Rio de Janeiro, Ölbohrinseln vor der Russischen Küste, Russland.

Technik

Grafisch gesehen, naja, es ist halt die alte Engine, aber kräftig aufgefrischt. Es sieht schon ziemlich schön aus und passt einfach. Auf meiner HD5750 gibts mit allen Details auf Maximum und 2xAA auf 1680×1050 keinerlei Ruckler.

Die Musik wurde von Hans Zimmer komponiert, der wohl jedem ein Begriff sein sollte… und er hat seine Arbeit gut gemacht. Die Musik ist eigentlich immer passend, stimmig und treibt das Spielgeschehen voran.

Fazit

Leider ist das Spiel viel zu kurz. Beim Ersten durchspielen jetzt habe ich gut 6 Stunden gebraucht. Es gibt zwar auch noch so einen Spec-Ops-Modus, wo man noch ein paar kleine Missionen machen kann, aber das ist ja alles ohne Story und daher wohl ohne die großartige Atmosphäre und daher wohl nicht sehr motivierend.

Ich hoffe das Infinity Ward vielleicht noch ein Addon nachschiebt. Oder irgendwann Modern Warfare 3. Aber nächstes Jahr kommt wohl erstmal wieder irgendein langweiliges World War 2-Call of Duty von Treyarch. Die beiden Entwickler wechseln sich ja immer ab, nicht war? :/

starstarstarstarstar

14. December 2009 — Reviews, Spiele

Call of Duty – World at war

Willkommen zum Tiefpunkt der Call of Duty Serie. Teil 5, entwickelt von Treyarch wärmt mal wieder den zweiten Weltkrieg auf und versucht sich am Niveau der vorherigen Teile. Leider vergebens.

Anmerkung: Krieg ist scheiße. Call of Duty ist ein Spiel. Alles was ich schreibe bitte unter dem Gesichtspunkt sehen, das es ein Spiel ist und nichts mit meinen Ansichten zu tun hat, was die Realität angeht. Krieg ist scheiße. Waffen auch.

Zum gefühlten tausendsten Male in meiner Spiel-Geschichte bediene ich alte verdreckte russische oder amerikanische Waffen mit meiner Maus. Die dumme Thompson mit ihrem viel zu kleinen Magazin, die M1 Garand mit ihrem lustigen Magazin-alle-Pfeifen, das einzig vernünftige Gerät ist eigentlich die russische PPSH. Diesmal gehts als Russe von Stalingrad bis nach Berlin und als Amerikaner auf ein paar Pazifik-Inseln um Pearl Harbor zu rächen. Besonders ausgelutscht ist dabei natürlich die Russen-Sache. Das Pazifik-Szenario ist noch recht “frisch”, aber jetzt auch nicht so der Burner.

Die Russenkampagne beginnt dabei recht gut und spannend, artet dann aber in ein ewiges Haus-für-Haus-Erobern aus. Am Ende ist man dann irgendwie mehr genervt und freut sich das es mit dem Aufstellen der Russenflagge auf dem Reichstag endlich ein Ende hat. Die Amerikanerkampagne ist etwas Abwechslungsreicher, hat aber auch ein paar Schwächen. Vor allem die ewigen “BAAANZAIII”-rufenden Japaner gehen einem dabei auf die Nerven. Immerhin gibts hier noch eine Mission, bei der man ein paar Bordgeschütze von nem Flugzeug bedienen muss, das ist irgendwie spannender als die Panzerfahr-Mission aus der Russenkampagne. Die Panzermissionen konnte ich in der Call of Duty-Serie noch nie leiden.

Die Spielzeit beläuft sich auf geschätzte 5-7 Stunden. Normal für Call of Duty, hat man sich ja mittlerweile dran gewöhnt. Grafisch ist es durchaus in Ordnung, die Hintergrundmusik ist sehr stimmig, passend und ist teilweise das Einzige, das es schafft etwas Atmosphäre aufzubauen.

starstarblankstarblankstarblankstar

Anmerkung: Ja, ich weiß, das Spiel ist bereits letztes Jahr rausgekommen. Bisher hatte ich aber keine Zeit es zu spielen.

10. December 2009 — Reviews, Spiele

2012

Letzten Freitag waren wir im Kino. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns für 2012.

Handlung (kurz)

Die Welt geht unter. Ein erfolgloser Autor rettet seine Familie. Explosionen, Feuer, Rauch, Umherfliegende Autos, Menschen, Flugzeuge, Häuser, Schiffe, Flugzeugträger, Petersdome, kaputte Eiffeltürme, Weiße Häuser, alles Mögliche. Am Ende Friede-Freude-Eierkuchen.
Den ganzen Beitrag lesen »

26. November 2009 — Film, Reviews

Saltatio Mortis in Karlsruhe (30.11.09)

Am Freitag vor einer Woche war ich beim Saltatio Mortis-Konzert im Substage in Karlsruhe.

Los ging’s 14:35 in Furtwangen, nach Triberg, nach Karlsruhe und erstmal zu meinen Konzert-Mitgängern, da dann etwas rumgehangen und kurz vor 19 Uhr aufgebrochen, Richtung Substage. Vorher noch ein kleiner Snack im Subway. Nachdem wir uns dann Reingedrängelt hatten standen wir dann im relativ kleinen Substage, die Decke war nicht wirklich hoch und die Luft nicht wirklich angenehm, aber nunja.

Relativ pünktlich begann dann auch die Vorband zu spielen. Leider Gottes handelte es sich hierbei um Feuerschwanz. Also okay, nichts gegen Feuerschwanz an sich, aber seit ich sie auf dem Feuertanz 2007 mehrere Stunden lang immer wieder beim darbieten ihrer drei Songs bewundern konnte, hab ich irgendwie genug von ihnen. Texte die sich nur ums Saufen und Geschlechtsverkehren drehen zu Melodien, die entweder von andern Mittelalterbands stammen oder nicht sonderlich einfallsreich sind muss ich jetzt nicht solange haben. Einzig Met und Miezen war ganz lustig, letzendlich war ich aber froh als sie dann fertig waren.

Danach kamen dann Saltatio Mortis auf die Bühne. Bei den etwas größeren, wie dem Lasterbalk, erwies sich die tiefe Decke dann als kleiner Nachteil, die konnten nämlich kaum vernünftig stehen. Gut das er Schlagzeuger ist. Das nun folgende Konzert war äußerst gut. Die weniger guten Lieder haben sie gleich am Anfang abgehandelt (Rastlos, Ebenbild) und dann einige Stunden (hab keine Uhr mitgehabt) durchgerockt. Leider war das Publikum teilweise nicht so sehr von allein motiviert und hatte Probleme richtig mitzugehen, keine Ahnung woran das lag — ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Salome war ohne Doro Pesch leider nicht ganz so supi, aber trotzdem genial.

Eigentlich guck ich bei Konzerten ja auch einfach nur den Gitarristen und Bassisten auf die Finger. Auch das bereitete hier viel Spaß. Samoel und Bruder Frank haben es schon ziemlich drauf. Wobei die anderen natürlich nicht weniger schlecht sind, aber man kann sich ja nich auf alle konzentrieren. Alea hat auch besser gesungen als ich es erwartet hätte.

Alles in allem also ein gelungenes Konzert.

starstarstarstarhalfstar

16. November 2009 — Musik, Reviews

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Endlich hatte ich die Möglichkeit Pelham 123 anzuschauen. Hatte ja schon eine längere Zeit vor den Film anzuschauen, da der Trailer eigentlich ganz interessant aussah. Und Denzel Washington mag ich eigentlich auch, John “Scientology” Travolta eher weniger, aber das sollte dem Spaß keinen Abbruch tun.

Kurz und Knapp1Spoiler!

Wie der Titel schon sagt geht es um die Entführung einer U-Bahn in New York. Im Grunde spielt sich ein Großteil des Filmes zum Einen in der U-Bahn und zum Anderen in der Kontrollzentrale statt. Nachdem der Herr Travolta, in der Rolle des Bösewichts Ryder, mit ein paar anderen Flitzpiepen die U-Bahn entführt hat unterhält er sich erstmal ein paar mit dem Helden, Herrn Washington als Walter Garber. Dieser war bis zu einem Schmiergeldskandal ein etwas höheres Tier im Nahverkehrsgeschäft, wurde dann aber wieder zum 08/15-U-Bahn-Fahrten-Wächter degradiert.

Ryder fordert 10 Millionen Dollar innerhalb einer Stunde, außerdem weigert er sich mit anderen als Walter zu reden. Nachdem ein unachtsamer Polizist den Ryders Fahrer erschossen hatte, beschloss er, dass es gut wäre wenn Walter das Geld bringt und dann gleich noch ein bisschen Fahrer spielt.

So kommt es dann auch, bei der anschließenden Flucht der Bösewichter gelingt es ihm allerdings von der Gruppe zu trennen und schafft es sogar Ryder zu stellen und abzumurksen.

Em Ende kommt noch heraus, das es Ryder garnicht um die drei Mark fuffzich ging, sondern um die aufgrund des “Terrors” zusammenbrechenden Aktienmärkte und dem dadurch steigenden Goldpreis. Im normalen Leben war er nämlich Börsianer!

Fazit

Tja, was soll man sagen. Eigentlich ist der Film recht spannend und baut nen schönen Spannungsbogen auf. Die Story ist jetzt nicht die ultra tiefgängige Mustergeschichte aber für einen Actionstreifen durchaus gut. Ein unvorhergesehene Dinge gab es auch, insgesamt also ein gut unterhaltender Film.

Visuell besonders ansprechend ist er nicht, da 80% des Filmes in den gleichen zwei Locations spielen, einzig bei der, durchaus etwas obskuren Lieferung des Lösegeldes und am Ende gibt’s etwas Abwechslung.

Wo wir gleich beim Thema sind: 10 Millionen Euro in 100-Dollar-Scheinen2Oder warens 1000er? müssen von einer Bank zu einer U-Bahn-Haltestelle transportiert werden. Schnell. Wie macht die Polizei das? Natürlich mit einigen Polizeiautos und Motorrädern die wie bekloppt durch die Innenstadt heizen. Die Szenen wirkten irgendwie, als wollte der Regisseur unbedingt eine abgefahrene Verfolgungsjagdt einbauen — leider ohne Verfolgten. Zu schrott gefahrene Polizeiautos gabs natürlich trotzdem. Fragte mich allerdings die ganze Zeit, warum sie das Geld nich einfach mit’m Hubschrauber transportiert haben?!

starstarstarstarblankstar

(Bild von Adam E. Moreira, Bearbeitung von mir)

10. November 2009 — Film, Reviews