Schandmaul – Traumtänzer

1. February 2011 · Musik, Reviews · 4 Kommentare · 0 Likes

Letztens, genauer gesagt am Freitag, kam das neue Schandmaul-Album raus. Da ich Schandmaul ziemlich super finde, bestellte ich es vor.

Zunächst fällt auf, das es in einem ziemlich coolen Dingsbums daherkommt. Dicke Pappe, viel Booklet und sogar eine DVD mit irgendwelchen Videodaten drauf, die ich mir allerdings noch nicht angeschaut habe. Wahrscheinlich habe ich irgendeine limited Edition gekauft, oder so.

Die CD enthält 14 Titel. Mittlerweile hab ich sie bestimmt gut zehn mal durchgehört. Mein Urteil ist: gut. Alle Titel sind, äh, wie soll man es sagen, einfach schandmaulig. Es is keins dabei, was ich blöd finde, aber auch nicht sehr viele von denen ich behaupten würde sie total awesome zu finden. Ganz gut finde ich bisher “Der Alchemist”, “Hexeneinmaleins” und “Der Anker”.

Irgendwie fehlt dem Album so das i-Tüpfelchen. Für Leute die Schandmaul so mögen wie sie sind, ist es wohl ein wunderbares weiteres Album. Leute, die sich irgendeine Stil-Veränderung erhofft hatten, werden wohl nicht glücklich werden. Es ist einfach pur Schandmaul.

Ich hoffe ich werd’s mir auf der kommenden Tour irgendwann mal live angucken können.

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Vincent will Meer

23. January 2011 · Film, Reviews · 5 Kommentare · 1 Likes

Mein lovefilm-Abo brachte mir letztens Vincent will Meer in den Briefkasten. Heute kam ich dazu es anzuschauen und es hat sich gelohnt!

Im Film gehts um Vincent. Er hat Tourette. Zusammen mit zwei anderen aus der Klinik, in die er von seinem Vater gebracht wurde, fährt er nach Italien, ans Meer.

Insgesamt ist der Film sehr schön. Alles wirkt sehr rund und passend und nahezu perfekt. Die Charaktere sind alle sehr stimmig. Die Landschaftsaufnahmen sind irgendwie auch super. Ich bin normalerweise niemand, der bei einem Film da sitzt und denkt “boah ey, Berge, das sieht ja hübsch aus” — hier kam mir dieser Gedanke allerdings ausnahmsweise mal.

Die Hintergrundstory an sich ist jetzt nicht die innovativste, aber das stört garnicht, da der Film durch die einzelnen Charaktere allein gut genug funktioniert. Teilweise wirkt alles etwas stark abrupt und schnell abgehandelt, manche Szenen hätte ich mir vielleicht länger gewünscht. Auch am Ende geht’s mir dann etwas zu schnell, so zehn Minuten mehr hätten dem Film sicher nicht geschadet.

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Bluetooth-Lautsprecher. Yamaha NX-B02.

8. December 2010 · Geld, Geld, Geld!, Reviews, Technik · 4 Kommentare · 2 Likes

Vor nicht allzulanger Zeit (um genau zu sein Mitte September) befand ich mich temporär in einem Hotel (dem Mövenpick Hotel in Kassel). Als ich mich dort ins Badezimmer begab war ich ziemlich überrascht, denn es war mir möglich den Sound des Fernsehers dort zu vernehmen. Denn im Bad befanden sich Lautsprecher! Grandios.

Dieser Eindruck verfolgte mich nun mehrere Monate und am Samstag erinnerte ich mich wieder daran. Im Bad Musik hören. Beim Duschen, beim Baden, beim… Zähneputzen!

Die ganze Sache sollte möglichst einfach sein. Aufm iPhone “Play” drücken und fertig. Mein erster Gedanke war also AirPlay, die grandiose neue Technik von Apple. Streamt über’s WLAN und so. Dummerweise wäre die günstigste Lösung hierfür ein AirPort Express (~88€) und dazu ein paar Boxen (~25€). Insgesamt teuer und nicht sehr kompakt. Abgesehen davon nur mit dem iPhone (und vll iTunes?) zu bespielen und nicht sehr kompatibel.

Andere Funk/WLAN-Lösungen gab’s in bezahlbarer Form leider nicht viele. Der Herr @roitsch brachte mich dann auf die Idee mit Bluetooth. Diese alte, längst vergessen geglaubte Technologie!

Kleine Vorstellung

Eine kurze Recherche ergab, dass es durchaus ein paar kompakte Geräte bei Amazon gibt. Nachdem die Rezensionen allerdings alle recht gemischt waren, entschied ich mich erstmal für die nun hier kurz vorgestellte Yamaha NX-B02 Box.

Sonntag bestellt, heute da, für Amazon wäre es akzeptabel, für einen Marketplace-Versender ist es schön. Die Box ist gut und relativ sicher in Styropor verpackt und kommt mit weißem Netzteil und einem Handbuch, das ich noch nicht angeschaut habe.

Der Lautsprecher an sich ist relativ klein. Also kleiner als ich es mir vorgestellt hab. Oben sind ein paar Tasten drauf, Lautstärke, Power, Bluetooth-Koppel-Knopf. Alles ziemlich shiny, glatt und glänzend. Bauweise ziemlich stabil und wertig. Aber ist ja auch ein 50€-Yamaha-Ding, wäre auch recht enttäuscht gewesen, wenn es nicht stabil gewesen wäre.

Auf diesem Bild sieht man die Box, stehend auf einem meiner grandiosen Barhocker und daneben mein iPhone, welches ein Musikstück der Band Kettcar abspielt. Stellt euch einfach vor, die Musik kommt aus der Box, völlig drahtlos und so. Die Box kann man nämlich auch mit Batterien befeuern! Ziemlich super.

Hier seht ihr die Box da, wo sie später mal stehen soll, nämlich im Bad, neben dem Klo-Reiniger-Pulver. In der Ecke, wo hoffentlich nicht soviel Wasserdampf hinkommt.

Der große Erfahrungsbericht

Box ausgepackt, Batterien rein, anschalten, Bluetooth-Koppel-Knopf drücken. iPhone koppeln, Musik abspielen. Das funktioniert alles perfekt und einfach. Auch die Reichweite ist für mich mehr als ausreichend. Das Telefon kann hier auf dem Schreibtisch liegen und die Übertragung funktioniert immernoch gut — das sind äh, vielleicht so sechs, sieben Meter und eine kleine dünne Wand.

Leider gibt es ein entscheidendes Problem mit der Box. Ein ziemlich hochfrequentes Fiepsen. Konstant, immer wenn man Musik hört. Egal wie laut man es dreht, egal ob man es an der Box laut macht oder im iPhone. Es fiept. Und das nervt gewaltig.

Ein zweiter Test mit meinem alten, ebenfalls etwas angestaubten, Notebook zeigte ähnliches Verhalten. Zwar fiepte es nicht, wenn ich irgendwelchen Mist von Youtube abspielte, bei normalen MP3s gab es dann aber wieder nervige Hintergrundgeräusche. Sehr sehr schade.

Okay okay, ich hätte es wissen können. Irgendwo, in irgendeiner Rezension stand etwas von diesem Problem. Aber ich dachte mir halt, ich probiers lieber mal selber aus. Zurückschicken kann ich die Box ja immernoch. Und genau das werde ich dann wohl auch machen müssen. Wäre ja nur zu schön gewesen, wenn es beim ersten Mal klappt. :/

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Part 1.

3. December 2010 · Film, Reviews · Ein Kommentar · 0 Likes

Nach einigen Terminproblem gelang es uns gestern nun doch noch in den neuen Harry Potter zu gehen. Um 20:30 fanden wir uns also im Cinestar in Konstanz ein und genossen dreißig Minuten Werbung und Trailer. Dabei fiel mir auch auf, dass der neue Johnny Depp-Film bereits ab 16. Dezember läuft. Grandios. Ich freue mich sehr!

Aber nun zum Hauptfilm. Insgesamt war er erschreckend mittelmäßig und langweilig. Mehr kann ich auch garnicht dazu sagen. Harry und Hermine rennen hin und her, machen dies und das, teleportieren sich von A nach B und am Ende sind alle traurig.

Also, schauspielmäßig, Effekt-technisch und so hab ich sicher nichts am Film auszusetzen. Aber irgendwie scheint der erste Teil des Buches einfach nicht so spannend zu sein. Kaum tolle Magie-Kämpfe oder dergleichen. Aber ich denke, dass es im zweiten Teil diesbezüglich wohl noch ein bisschen was passieren wird, von daher bin ich zuversichtlich.

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Call of Duty: Black Ops

13. November 2010 · Reviews, Spiele · 2 Kommentare · 0 Likes

Gestern kaufte ich mir Call of Duty: Black Ops (im Folgenden Call of Duty 7 genannt, falls es nochmal so erwähnt wird) als Belohnung, zur überstandenen Darmspiegelungstortur.

Heute spielte ich es nach etwa sechs Stunden Spielzeit im Singleplayer durch. Kurz und knackig, wie die letzten Call of Dutys immer waren. Aber es war schön, obwohl es von Trey Arch entwickelt wurde, und nicht von Infinity Ward. Der letzte Trey Arch-Teil (Word at War) kam bei mir ja nicht so gut weg in der Wertung.

Story

Diesmal spielt man, zumindest zu einem großen Teil, nur eine Person, nämlich den Herrn Mason. Trey Arch schafft es die Story ziemlich zusammenhängend und logisch, verbunden durch viele Zwischensequenzen zu erzählen. Es läuft alles in einem sehr guten Flow durch und eigentlich gibt es keine Punkte, wo es mal stockt. Auch die Ladezeiten wurden wunderbar in die Sequenzen eingearbeitet, so vielen mir sogut wie keine Stellen auf, wo ich bewusst warten musste, dass die Mission endlich startet.

Man startet damit, dass man in irgendeinem Labor auf einem Stuhl angekettet sitzt und zu irgendwelchen bekloppten Zahlen ausgefragt wird. Schritt für Schritt spielt man sich dann praktisch durch seine eigenen Erinnerungen und so versteht man Laufe der Zeit was eigentlich abgeht. Dabei bleibt es meistens recht spannungsreich, auch wenn man manche Sachen dann doch irgendwann erahnt. Das letzendliche Ende fand ich dann zwar super, aber dennoch nicht so total episch wie bei Modern Warefare 2. Warum auch immer.

Hier muss man zum Beispiel eine Rakete aufhalten.

Drumherum

Drumherum wird das ganze Spiel eingepackt von guter Grafik, guten Sounds und einem ziemlich superigem Soundtrack. Nicht so gut wie in Modern Warfare 2, aber trotzdem sehr gut. Sehr erfreuend ist, dass das Spiel auf meinem mittleren System auf sogut-wie maximalen Details wunderbärchenst flüssig läuft (1920×1080, fast alles Max; auf Quad Q9300, 3GB RAM, HD5750).

Das insgesamt ziemlich tolle und atmosphärische Erlebnis hält leider nur so 4-6 Stunden an, je nach Schwierigkeitsgrad und wie oft man halt stirbt. Das ist, wie oben schon gesagt, für Call of Duty völlig normal, und trotzdem natürlich eigentlich viel zu wenig für den Preis von fünfzig Euro. Aber diesen Punkt lasse ich mal unter den Tisch fallen, da es ja praktisch dazu gehört. Leider.

Ansonsten fällt mir eigentlich nichts negatives ein, was ich zu dem Spiel sagen sollte. Es ist einfach ein gutes und kurzes Erlebnis, was wunderbar unterhält. Danach stellt man es halt weg und zockt es in einem halben Jahr nochmal, oder widmet sich dem Multiplayer.

Achso, Negativpunkt. Die deutsche Synchro ist schlichtweg bescheiden. Teilweise gehts in Ordnung, aber im Großteil ist sie nicht gerade das gelbe vom Ei. Dazu kommt, dass man es nicht umstellen kann. Man kann es auch nicht umgehen, indem man sich das Spiel aus England importiert, da man in Deutschland nur die deutsche Version über Steam aktivieren kann, was leider Pflicht ist. Da hilft also nur, es sich von einem amerikanischen Steam-Account kaufen und schenken zu lassen, oder es sich halt auf anderen Wegen zu besorgen, wenn man die (warhscheinlich ziemlich gute) englische Sprachausgabe will (wo ja auch Gary Oldman mitspricht).

Fazit

Fast episches klasse Spiel, das wunderbar für seine fünf Stunden unterhält. Ziemlich gut inszenierte Story, die alles beinhaltet was man braucht in einem Call of Duty: Russen, Deutsche, Vietcong und auf der anderen Seite die guten Amerikaner. Für Leute, die gern den Multiplayer bis zum Vergasen spielen, sind die 50 Euro sicher besser angelegt, als bei Leuten die eigentlich nur den Singleplayer spielen (so wie ich). Vielleicht bietet es sich an ein paar Wochen zu warten, bis man es vielleicht nen Zehner billiger bekommt.

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PS: Nach den Credits wirds gut. :D

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R.E.D.

30. October 2010 · Film, Reviews · Ein Kommentar · 2 Likes

Gestern war mal wieder Kino mit den Kollegen angesagt. Diesmal schauten wir R.E.D. an, den neuen Streifen mit Bruce Willis und ein paar anderen alten Säcken.

Ich ging mit keinerlei Erwartung in den Film und wurde daher nicht enttäuscht. Es stellt sich als solides Action-Geballer heraus, mit allerhand Waffen, Explosionen, und äh, …, Explosionen. Einzig Auto-Verfolgungsjagden fehlten mir noch etwas.

Die Story war okay für so einen Film und Bruce Willis war auch gut. Und lustig wars meistens auch. Von daher kann man ihn sich anschauen.

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