Call of Duty: Black Ops

Gestern kaufte ich mir Call of Duty: Black Ops (im Folgenden Call of Duty 7 genannt, falls es nochmal so erwähnt wird) als Belohnung, zur überstandenen Darmspiegelungstortur.

Heute spielte ich es nach etwa sechs Stunden Spielzeit im Singleplayer durch. Kurz und knackig, wie die letzten Call of Dutys immer waren. Aber es war schön, obwohl es von Trey Arch entwickelt wurde, und nicht von Infinity Ward. Der letzte Trey Arch-Teil (Word at War) kam bei mir ja nicht so gut weg in der Wertung.

Story

Diesmal spielt man, zumindest zu einem großen Teil, nur eine Person, nämlich den Herrn Mason. Trey Arch schafft es die Story ziemlich zusammenhängend und logisch, verbunden durch viele Zwischensequenzen zu erzählen. Es läuft alles in einem sehr guten Flow durch und eigentlich gibt es keine Punkte, wo es mal stockt. Auch die Ladezeiten wurden wunderbar in die Sequenzen eingearbeitet, so vielen mir sogut wie keine Stellen auf, wo ich bewusst warten musste, dass die Mission endlich startet.

Man startet damit, dass man in irgendeinem Labor auf einem Stuhl angekettet sitzt und zu irgendwelchen bekloppten Zahlen ausgefragt wird. Schritt für Schritt spielt man sich dann praktisch durch seine eigenen Erinnerungen und so versteht man Laufe der Zeit was eigentlich abgeht. Dabei bleibt es meistens recht spannungsreich, auch wenn man manche Sachen dann doch irgendwann erahnt. Das letzendliche Ende fand ich dann zwar super, aber dennoch nicht so total episch wie bei Modern Warefare 2. Warum auch immer.

Hier muss man zum Beispiel eine Rakete aufhalten.

Drumherum

Drumherum wird das ganze Spiel eingepackt von guter Grafik, guten Sounds und einem ziemlich superigem Soundtrack. Nicht so gut wie in Modern Warfare 2, aber trotzdem sehr gut. Sehr erfreuend ist, dass das Spiel auf meinem mittleren System auf sogut-wie maximalen Details wunderbärchenst flüssig läuft (1920×1080, fast alles Max; auf Quad Q9300, 3GB RAM, HD5750).

Das insgesamt ziemlich tolle und atmosphärische Erlebnis hält leider nur so 4-6 Stunden an, je nach Schwierigkeitsgrad und wie oft man halt stirbt. Das ist, wie oben schon gesagt, für Call of Duty völlig normal, und trotzdem natürlich eigentlich viel zu wenig für den Preis von fünfzig Euro. Aber diesen Punkt lasse ich mal unter den Tisch fallen, da es ja praktisch dazu gehört. Leider.

Ansonsten fällt mir eigentlich nichts negatives ein, was ich zu dem Spiel sagen sollte. Es ist einfach ein gutes und kurzes Erlebnis, was wunderbar unterhält. Danach stellt man es halt weg und zockt es in einem halben Jahr nochmal, oder widmet sich dem Multiplayer.

Achso, Negativpunkt. Die deutsche Synchro ist schlichtweg bescheiden. Teilweise gehts in Ordnung, aber im Großteil ist sie nicht gerade das gelbe vom Ei. Dazu kommt, dass man es nicht umstellen kann. Man kann es auch nicht umgehen, indem man sich das Spiel aus England importiert, da man in Deutschland nur die deutsche Version über Steam aktivieren kann, was leider Pflicht ist. Da hilft also nur, es sich von einem amerikanischen Steam-Account kaufen und schenken zu lassen, oder es sich halt auf anderen Wegen zu besorgen, wenn man die (warhscheinlich ziemlich gute) englische Sprachausgabe will (wo ja auch Gary Oldman mitspricht).

Fazit

Fast episches klasse Spiel, das wunderbar für seine fünf Stunden unterhält. Ziemlich gut inszenierte Story, die alles beinhaltet was man braucht in einem Call of Duty: Russen, Deutsche, Vietcong und auf der anderen Seite die guten Amerikaner. Für Leute, die gern den Multiplayer bis zum Vergasen spielen, sind die 50 Euro sicher besser angelegt, als bei Leuten die eigentlich nur den Singleplayer spielen (so wie ich). Vielleicht bietet es sich an ein paar Wochen zu warten, bis man es vielleicht nen Zehner billiger bekommt.

starstarstarstarhalfstar

PS: Nach den Credits wirds gut. :D

Geschrieben am 13. November 2010, 2 Kommentare, 0
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R.E.D.

Gestern war mal wieder Kino mit den Kollegen angesagt. Diesmal schauten wir R.E.D. an, den neuen Streifen mit Bruce Willis und ein paar anderen alten Säcken.

Ich ging mit keinerlei Erwartung in den Film und wurde daher nicht enttäuscht. Es stellt sich als solides Action-Geballer heraus, mit allerhand Waffen, Explosionen, und äh, …, Explosionen. Einzig Auto-Verfolgungsjagden fehlten mir noch etwas.

Die Story war okay für so einen Film und Bruce Willis war auch gut. Und lustig wars meistens auch. Von daher kann man ihn sich anschauen.

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Geschrieben am 30. October 2010, ein Kommentar, 2
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Medal of Honor

Okay, dass es jetzt so schnell zum Ende kommt, hätte ich nun auch nicht erwartet. Heute noch gut 20 Minuten gespielt und fertig wars.

Also, wie gesagt, ich kaufte es, weil ich nen Shooter wollte. Das habe ich auch bekommen, leider nur halt ziemlich wenig.

Beim Spielen hab ich mir ein paar Notizen gemacht, die ich nun versuchen werde in einen optisch ansprechenden und literarisch höchst wertvollen Text zu pressen.

Story

Irgendwo im Gebirge rumlaufen und böse Taliban abschießen. So eine richtige Story gibt es eigentlicht nicht. Man ist abwechselnd als “normaler” Soldat und als “Spezialtyp” unterwegs und äh, an und für sich funktioniert das auch ganz gut, immerhin laufen die beiden “Storystränge” am Ende zusammen. Es ist auch durchaus etwas spannend, aber halt nicht besonders stark.

Zwischendurch gibt es immermal ein paar Rendersequenzen, die ein bisschen “drumherum” erzählen. Die sind eigentlich ganz gut gemacht.

Insgesamt fehlt etwas das “warum mach ich das eigentlich?” — dafür schaff ich es eigentlich ganz gut, mich an die Leute, mit denen man rumläuft zu gewöhnen. Gamestar schreibt von “keiner Identifikation mit den Helden”, das kann ich so also nicht unterschreiben. Dass das Ende lahm ist, stimmt allerdings.

Sonstiges

Die Hintergrund-Musik ist an und für sich okay, wenn auch an keiner Stelle auf Call of Duty-Niveau. Außerdem stimmt sie manchmal nicht mit der Situation, sehr komisch teilweise. Soundtechnisch ist alles okay.

Ab und zu stehen auch mal Plastikgartenstühle mitten im schneebedekten Gebirge.

Sehr positiv fand ich, dass das Spiel, zumindest bei mir (2,5GHz Quad, 3GB RAM, Radeon 5770), keinerlei Ladezeiten hat. Starten, auf Continue drücken und innerhalb von 5 Sekunden ist man da wo man sein muss, grandios.

Leider passiert es manchmal, dass man nicht ganz weiß wo man hinsoll, da seine Teamkollegen schonwieder 500 Meter weiter gesprungen sind, ist mir drei, vier mal passiert. Sehr komisch. Des Weiteren ist auch die KI von den Gegnern eigentlich nicht vorhanden.

Fazit

Keine 50 Euro wert. Eigentlich auch keine 30 Euro wert. Wenn man nicht so schlecht ist wie ich, und alle paar Minuten mal stirbt, dann schafft man das Spiel locker in 4 Stunden. Die Spielzeit war zwar unterhaltsam, aber naja. Halt nicht so gut wie ein Call of Duty.

Tipp: Auf das neue Call of Duty warten n_n

starstarstarblankstarblankstar

Geschrieben am 28. October 2010, ein Kommentar, 1
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The Social Network

Heute startete ein Film, den ich schon seitdem ich damals mal den Trailer sah, sehen wollte. Dabei handelt es sich um The Social Network, der die Entstehung von unser aller Lieblingsnetzwerk, Facebook, behandelt und dabei vor allem auf den lieben Herrn Zuckerberg (im folgenden Zucki genannt, weil er so ein liebenswerter Kerl ist) ein.

Ich war mit dem Frank und drei weiblichen Arbeitskollegen, die auch noch billiger rein kamen, weil Lady’s Night war. Hatte leider auf die schnelle keinen Rasierer da. Ohne Bart und mit offenen Haaren hätte es sicher geklappt!

Die Handlung erspare ich uns mal, da ich das eh nicht gut wiedergeben kann. Geht halt um die ersten Wochen/Monate von Facebook, angefangen von der Idee bis hin zum millionsten User und den dann aufkommenden Streitigkeiten mit ehemaligen Kommilitonen und seinem besten Freund.

Die Story war mir von vornherein soweit bekannt. Inwieweit es die Realität widergespiegelt hat kann ich leider nicht beurteilen. Insgesamt verlief mir der Film einen Tick zu langsam — manchmal war ich kurz davor, dass mir langweilig wurde. Der Zuckerberg-Schauspieler spielte gut. Der Justin Timberlake spielte auch ganz gut, denk ich, aber seine Rolle fand ich total arschig und nervend.

Ich weiß ebenfalls nicht inwieweit der der im Film dargestellte Zucki dem echten Zucki entspricht, aber jedenfalls fand ich ihm im Film ziemlich sympathisch. Zucki <3

Ein paar Gags waren auch drin, die ich ganz lustig fand. Am Anfang gab es recht viel Technik-Geblubber, das aber auch halbwegs in Ordnung war, soweit ich das beurteilen kann.

Es fällt mir etwas schwer den Film richtig zu beurteilen. Sagen wir so: nach dem Trailer hatte ich mehr erwartet. Mehr Action, mehr Drama, mehr Bambambam! Irgendwie fehlte es etwas an Energie. Trotzdem fand ich es interessant. Das Ende fand ich ebenfalls schön.

starstarstarhalfstarblankstar

Mein Lieblingsleo fragte mich, ob der Film das Richtige ist für einen 2. Jahrestag. Tja. Was für eine Frage. Ich denke, dafür gäbe es besser Aktivitäten als diesen Film.

Geschrieben am 8. October 2010, 4 Kommentare, 1
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Ich – Einfach Unverbesserlich

Am Samstag Abend war ich mit dem Matze mal wieder im Kino. Diesmal stand der neue 3D-Animationsfilm “Ich — Einfach Unverbesserlich” an. Mein erster Film mit 3D-Brille!

Ich, 3D-Brille, unscharf, super Blick. (Ja, beide Seiten der Brille sind dunkel, aufgrund des Blitzes sieht man es hier nur nicht so gut!)

Der Film an sich war eigentlich ganz lustig, viele Gags und so. Habe desöfteren lachen müssen. Das 3D-Erlebnis war für mich allerdings irgendwie nicht so herausragend wie ich es erwartet hatte.

Ich sah zwar den 3D-Effekt, aber es wirkte halt vielmehr so, als hätte die Leinwand mehr Tiefe. Hatte eigentlich kaum das Gefühl, dass mir irgendwas “entgegengeflogen” kommt, auch in den Szenen die wohl so wirken sollten.

Außerdem gab es in einigen schnellen Szenen und allgemein am Rand der Leinwand schon ziemlich starkes Ghosting. Ich nenn den Effekt einfach mal so, also die Einzelbilder lagen halt nich exakt übereinander. Dazu kommen dann noch die irgendwie etwas flauen Farben und den polarisierungsbedingten Mangel an Helligkeit.

Also vielleicht war der Film ein schlechtes Beispiel für 3D-Power, aber wenn alle irgendwie so sind, dann bleib ich doch erstmal lieber bei billigeren 2D-Filmen.

Aber an sich war der Film wie gesagt ziemlich lustig und unterhaltend!

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Geschrieben am 3. October 2010, 11 Kommentare, 1
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Duell der Magier

Heute war ich malwieder im Kino. Entweder wollte ich The American schauen, oder halt Duell der Magier. Da der Matze auf Magie-Zeug steht, wurde es dann das Duell.

Ich bin komplett erwartungsfrei in den Film gegangen und wurde auch nicht enttäuscht. Der Film hat einen guten Flow und eigentlich keine Stellen wo einem langweilig wird. Das liegt wohl auch daran, dass die (nicht jetzt so innovative) Story nicht unnötig gestreckt wird, sondern in den 108 Minuten recht schnell und zielstrebig abgehandelt wird.

Dazu kommen dann noch zwei kleine Lovestorys, ein Hund, ein Quotenschwarzer und ein Happy End, gemischt mit ein paar (hübschen) Special Effects, einer kleinen Tüte Kitsch und ein paar lustigen Anspielungen (die Star Wars-Anspielung fand ich ziemlich epic) und fertig ist ein recht unterhaltender und netter aber nicht herausragender Disney-Film.

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Geschrieben am 23. September 2010, 3 Kommentare, 2
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