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Bücher (9)

Tommy Jaud – Hummeldumm

Auf dem Bild sieht man schonmal schön, was passiert, wenn man aufeinmal das Buch bei nem anderen Verlag rauskommt. Passt nichtmehr von der Höhe. Allein das ist schon ein ziemlicher Negativpunkt. Gekauft habe ich das Buch mit dem Anspruch einer lockeren Unterhaltung für die Zugfahrt am Sonntag, nicht um literarische Roman-Perfektion zu erhalten, das ist das Buch nämlich nicht. Aber deswegen ist es ja auch ein “Comedy-Roman”.

Im Buch erzählt der Tommy von einer geführten Reise durch Namibia, in einer Reisegruppe aus neun recht verschiedenen Charakteren, die aber alle nen ziemlichen Dachschaden haben. Im Grunde geht das Buch dabei auf die Geschichte von jedem Charakter mehr oder weniger ein, wobei der Fokus natürlich auf Matze, dem Hauptcharakter liegt.

Die ganze Geschichte wird eigentlich ganz gut erzählt, mehr oder weniger ganz im Stil den ich vom Tommy erwartet habe. Allerdings gibt es, besonders am Anfang, recht viele Stellen wo ein gewisses Fremdschäm-Aroma aufkommt, was es schwer macht, sich mit dem Hauptcharakter zu identifizieren. Daran scheitert dann auch das ganze Buch. Die Spannung bleibt allerdings mehr oder weniger erhalten und man will schon wissen wie es nun ausgeht, auch wenn man natürlich weiß, das es sowieso gut ausgehen wird, da man es von einem Jaud-Roman nicht anders erwartet. So hab ich mich dann doch recht schnell (Zugfahrt am Sonntag, Dienstag im Zug zur Arbeit und abends noch ein Stündchen) durch die 300 Seiten gelesen, wobei der zweite Teil schon eher von so einem “ach, jetz komm endlich zum Ende, damit ich das Buch beruhigt und ohne schlechtes Gewissen weglegen kann”-Gefühl begleitet war. Die letzten Seiten gefielen mir dann allerdings nochmal ein Stück besser und somit habe ich es auch nicht bereut es zu Ende gelesen zu haben.

Die Frage nun ist, kann ich das Buch empfehlen? — Für Jaud-Fans vielleicht, für alle anderen nicht unbedingt. Wer Jaud kennenlernen will sollte lieber Vollidiot und Millionär lesen.

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28. April 2010 — Bücher, Reviews

Dan Brown – Digital Fortress

In den letzten Tagen las ich mein erstes 500+ Seiten-Buch fertig. Dabei handelte es sich um Dan Browns “Digital Fortress”, soweit ich der Wikipedia vertrauen kann sein erster Roman, der veröffentlich wurde. Gekauft hatte ich es ja bereits Ende Dezember in Leipzig, aber man kommt ja nich so oft zum Lesen.

Im Grunde geht es darum, das die NSA einen tollen Ubercomputer hat, der es möglich macht jede Verschlüsselung auf der Welt in kürzester Zeit zu knacken. Irgendwann kommt es dann aber zum Super-GAU in Form des Digital Fortress genannten supertollen Verschlüsselungsalgorithmus, der unknackbar scheint. Die Hauptcharaktere sind einmal Susan Fletcher, Kryptoexpertin, die versucht im NSA-Hauptquartier alles zu regeln und ihr Freund, David Becker, Hochschulprofessor, der nach Spanien geschickt wurde um dort den Key zu besorgen, der benötigt wird um Digital Fortress zu knacken. Die Erzählung wechselt dann immer zwischen NSA-HQ und Spanien, was an sich schon gut Spannung erzeugt.

Joa. Also insgesamt kann man sagen, das Dan Brown die Geschichte ganz spannend erzählt. Am Anfang gehts etwas langsam los, wird dann zum Ende hin aber ziemlich rasant, sodass ich teilweise das Gefühl hatte, ich müsste schneller lesen können um die Spannung etwas einzudämmen. Ab der Hälfte wird der “Hauptdrehpunkt” der Story aber vorhersehbar, sodass man dann ein paar Seiten nur drauf wartet, das es endlich den Leuten klar wird. Ebenso werden die letzten paar Seiten von einem “Na, jetzt kommt schon ihr Hochintelligenten Krypo-Experten, da kommt man doch sofort drauf”-Gefühl begleitet. Außerdem ist es ein bisschen kitschig. Ein klitzekleines bisschen.

Natürlich ist das Buch weder vom kryptografischen Inhalt her korrekt noch von den ganzen IT-Sachen, aber naja, es unterhält gut.

Teilweise kann ich mir eine Verfilmung gut vorstellen, weiß allerdings nicht ob das irgendwann wohl jemand in Betracht zieht. Is dann wohl doch nicht so ultra bekannt und Kritiker-geliebt. Aber ein Tom Hanks in der David Becker-Rolle fänd ich sicher gut.

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18. January 2010 — Bücher, Reviews

Vince Ebert – Denken sie selbst! Sonst tun es andere für sie

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Joa, will ich eigentlich garnicht viel dazu sagen. Wer ihn 1-2 Mal bei TV Total hat sein Stand-Up Programm hat anreißen sehen, der kennt 80% des Inhalts des Buches. Die anderen 20% sind trivialer nonsense und pseudowissenschaftliche Phrasen die auch alle altbekannt sind.

Gekauft hatte ich es mir weil ich mir irgendwie erhofft hatte das wenigstens ein paar nicht-trivialere Dinge drin vorkommen, der Typ ist ja immerhin Physiker. Aber dann wäre es wohl kaum “Bestseller”…

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18. March 2009 — Bücher, Reviews

David Safier – Mieses Karma

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Wieder eine Zugfahrt, wieder ein Buch. In Mieses Karma geht’s um ne Frau, die zwar voll die bekannte Fernsehmoderatorin ist, aber ihr Privatleben vernachlässigt, blah blah blah, eines Tages wird sie dann von nem Satelliten erschlagen und als Ameise wiedergeboren, da sie ihr Leben lang nur Mist gebaut hat! Das erkennt sie dann natürlich und versucht sich langsam die Karma-Leiter wieder hochzuarbeiten bis sie wieder als Mensch reinkarniert! Yeah, wer hätte das gedacht!

Insgesamt ist die Story ziemlich kitschig und vorhersehbar. Mit der Hauptcharakterin kann man sich auch nicht wirklich identifizieren und so fällt es natürlich schwer irgendwie einen Bezug zu ihr herzustellen. Immerhin wird die ganze Sache zum Ende hin etwas besser, wenn auch nie wirklich spannend.

Auch wenns ein “Bestseller” ist, kann ich’s nicht wirklich empfehlen, es fehlt einfach irgendwie Story. (Oder wenigstens ein paar Gags [ok, ok es sind ein paar drin aber nicht genug um über die schwache Story
hinwegzutäuschen])

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09. February 2009 — Bücher, Reviews

Gert Postel – Doktorspiele

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Geständnisse eines Hochstaplers!

In diesem kleinen Büchlein geht es um Gert Postel der 2 Jahre lang als Oberarzt in einer sächsischen Klinik gearbeitet hat und das alles völlig ohne Abitur und andere Abschlüsse. Auf den 180 Seiten wird ganz gut erläutert wie er durch raffiniertes hochstapeln und lügen an diese Stelle gekommen ist. Neben seiner Oberarzt-Tätigkeit wird auch auf andere Lebensabschnitte eingegangen, die er ebenfalls meist als Hochstapler rumgebracht hat.

Das Buch lässt sich gut und schnell lesen und ist recht interessant. Nur das Kapitel über den Prozess is etwas langatmig geraten. Hab’s auf der Zugfahrt gestern komplett gelesen und wurde dadurch ganz gut unterhalten :o

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02. February 2009 — Bücher, Reviews

Gümmnastik Schläppchen

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Dieses wunderbare Büchlein fiel mir letztens im Bahnhofsbuchladen in Augsburg ins Auge. Nachdem wir uns im Laden beim durchblättern schon halb tot gelacht hatten, dachte ich, dass es vielleicht gerecht wäre es nun zu kaufen.

Happy Aua 2 von Bastian Sick enthält auf 147 Seiten viele lustige Bilder mit lustigen Rechtschreib-/Grammatikfehlern oder Typos, garniert mit ab und zu lustigen Untertiteln. Klar, solche Bilder findet man auch im Internet zu Hauf und der Preis von 9,95€ ist somit eigentlich ein wenig überteuert, aber was solls. Immerhin kann man sich auf so gut wie jeder Seite praktisch total kaputt lachen. Also zumindest ich.

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28. January 2009 — Bücher, Reviews