Kategorie „ Film“

24 Einträge

Am Freitag gingen shao und ich malwieder ins Kino. Diesmal war Alice im Wunderland an der Reihe.

Zuersteinmal muss ich sagen, dass ich die ganze Alice-Story nicht wirklich kenne. Ich erinnere mich zwar an den Hasen mit der Uhr und an die Grinsekatze aber ansonsten geht mein Alice-Wissen gen null. Von daher war’s auch nicht so schlimm, dass der Film die Geschichte auch eher etwas freier auslegt und sich nich genau an die Bücher hält.

Auf die Handlung will ich jetz nicht näher eingehen, die gibts ja ausführlich beim verlinkten Wikipedia-Artikel. Alice fällt halt in ein Loch, rettet das Wunderland und geht zurück. Der eigentliche Grund, den Film anzuschauen wr natürlich, dass Johnny Depp den Hutmacher spielt. Und das macht er natürlich gewohnt gut. Nicht ultra-mäßig, aber gut.

Ingesamt hat der Film eigentlich gut unterhalten. Ab und zu gab es ganz lustige Einlagen. Sowas finde ich ja immer ganz wichtig. Vor allem die Grinsekatze hat natürlich gerockt. Und der bekloppte Hase. Wenn es ihn auf DVD gibt werde ich ihn mir wohl mal in Englisch angucken. Mit den Stimmen von Stephen Fry und Alan Rickman und original Johnny Depp ist es sicher nochmal besser.

starstarstarhalfstarblankstar

Geschrieben am 08. März 2010, in Film, Reviews2 Kommentare, niemand mag diesen Post

Der zweite Film, den ich im Rahmen meines Lovefilm-Abos bekommen hab war der deutsche Oscarprämierte Fim “Das Leben der Anderen”.

Der Film handelt, grob und dilletantisch gesagt, vom Stasi-Mitarbeiter Gerd Wiesler, der einen bisher ziemlich linientreuen Autor überwacht und dabei feststellt, dass das ganze System, für das er da die letzten Jahre gearbeitet, beziehungsweise eher gelebt hat, ziemlich hinterfragungswürdig ist.

Am Anfang hat mich der Film nicht sonderlich überzeugt. Irgendwie wirkte es ein bisschen, wie so eine “mmh, der arme alte Stasi-Mensch ohne Freunde, erkennt aufeinmal das es auch ein Leben gibt. So mit Nettigkeiten und sozialen Kontakten”-Geschichte. Von dieser Klischee-Sache kommt der Film allerdings recht schnell ab und wird ziemlich fesselnd und mitreißend. Zum Ende hin dann auch ziemlich emotional. Auf jeden Fall gute Schauspielarbeit von Ulrich Mühe, der ja leider nicht mehr unter uns weilt.

Fazit: Wenn ihr mal ein paar Stunden Zeit habt, anschauen. Plant durchaus mehr ein als die 137 Minuten Filmlaufzeit, ich hab durchaus noch ein paar Minuten danach zum Verarbeiten gebraucht. Guter Film.

starstarstarstarhalfstar

Geschrieben am 08. Februar 2010, in Film, Reviewskeine Kommentare, 3 Leute mögen diesen Post

Notes: 1


Am Freitag war ich mit shao im Kino. Diesmal ging’s in Sherlock Holmes. Ein Film, auf den wir uns beide eigentlich schon seit längerer Zeit freuten.

Leider verwandelt Guy Ritchie den armen Herrn Holmes eher in eine Art Rambo des 19. Jahrhunderts. Ich muss dazu sagen, das ich vom Original keine richtige Ahnung habe, da ich nie einen der Romane gelesen habe. Trotzdem erschien Holmes hier nicht wirklich so, wie man ihn sich, den weitgehenden Erzählungen nach vorstellt. Unterstützt wird meine Einschätzung auch von verschiedenen anderen Reviews.

Wenn man den Film also nicht als Sherlock Holmes-Originalverfilmung sieht sondern einfach als recht flachen Action-Haudrauf-Streifen mit einem ganz guten Robert Downey Jr. in der Hauptrolle sieht, wird man nicht mehr so arg enttäuscht. Die Dialoge zwischen Holmes und Watson sind teilweise recht knackig und machen Spaß. Man kann sich den Film durchaus angucken und sich unterhalten fühlen, man sollte aber, wie gesagt, nicht erwarten eine originalgetreue Romanverfilmung geliefert zu bekommen.

starstarstarhalfstarblankstar

Geschrieben am 03. Februar 2010, in Film, Reviewsein Kommentar, einer mag diesen Post

Notes: 1


Da ich immernoch nicht weiß, wie das mit der rechtlichen Lage ist, wenn man Kinoplakate verwendet, entschied ich mich meine nicht vorhandenen Zeichenkünste zu verwenden, um das Thema des Films kurz malerisch darzustellen.

Letztens erwarb ich günstig Batman – Arkham Asylum für die XBox 360, das gab mir den Anlass mich etwas mit dem Batman-Universum zu beschäftigen. Daher und aufgrund des ganzen Wirbels um Heath Ledger, entschied ich gestern dazu mir mal den dunklen Ritter anzuschauen.

Handlung

Batman jagt den Joker.

Fazit

Okay. Der Film begann irgendwie etwas lächerlich1Vielleicht lag das daran, das ich The Dark Knight als Einstieg wählte und nicht erst Batman Begins schaute. Diese übermäßig tiefe Stimme von Batman kommt schon derbe lächerlich. “Ich brauche keine Schulterpolster!” kchchch. Im normalen Leben gestaltet sich Bruce Wayne (Christian Bale) allerdings recht sympatisch. Ebenso geht es mir mit Alfred, dem Butler (Michael Caine) und, sagen wir mal Batmans Q, Lucius Fox (Morgan Freeman), vor allem die oftmals lustigen Dialoge lockern die ziemlich düstere Stimmung des Filmes auf.

Heath Ledger in seiner Rolle als Joker ist durchaus gut und ich kann einen Großteil der Lobhudelei verstehen. Allerdings begann mich der Joker relativ schnell zu nerven mit seinem Scheiß Geschmatze und den dummen Gesten. Ich hab die letzten anderthalb Stunden immer nur drauf gewartet das Batman ihn endlich kaltstellt. Aber Batman tötet ja niemanden.

Insgesamt muss ich sagen das der Film wirklich lang war. Fast zweieinhalb Stunden sind schon heftig, auch wenn es eigentlich kaum Längen gab oder langweilige Stellen. Aber fünf halbe Stunden Action am Stück strengen halt auch ziemlich an. Am Ende dachte ich mir schon erstmal so “Puh. Geschafft.”, musste dann aber auch erstmal ein paar Minuten sitzen und es verarbeiten. Wenn ich den Film in einem Wort zusammenfassen sollte, würde ich durchaus zu “imposant” greifen.

starstarstarstarblankstar

Fußnoten

  1. Vielleicht lag das daran, das ich The Dark Knight als Einstieg wählte und nicht erst Batman Begins schaute
Geschrieben am 21. Januar 2010, in Film, Reviews5 Kommentare, einer mag diesen Post

Letztens meldete ich mich bei Lovefilm an und benutzte so einen 30-Tage-Test-Coupon. Unter anderem legte ich diesen Film in meine Ausleihliste.

Will ich garnicht viele Worte dazu verlieren. Der Film ist zwar historisch recht korrekt, aber gerade auch deswegen fällt es schwer irgendwelche Spannung aufzubauen. Außerdem ist mir Tom Cruise unsympatischer als je zuvor. Nein danke.

starhalfstarblankstarblankstarblankstar

Geschrieben am 20. Januar 2010, in Film, Reviews2 Kommentare, einer mag diesen Post

Am letzten Freitag sah ich mit meiner lieben Freundin den neuen Terry Gilliam Film “Das Kabinett des Dr. Parnassus“.

Handlung (dilletantisch zusammengefasst, evtl. Spoiler)

Der Film dreht sich einerseits um den alten Herrn Dr. Parnassus (Christopher Plummer), der einen Wanderzirkus betreibt und es ziemlich gut findet, mit dem Teufel (Tom Waits) Wetten abzuschließen. Die Wetten drehen sich im Grunde immer wieder darum, wer mehr Seelen auf seine Seite bekommen kann. Dazu gibt’s im Wanderzirkus einen Spiegel, der als Tür in eine andere Welt fungiert. Leute, die dort reingelockt werden können, müssen sich dann am Ende entweder für ihr größtes Laster oder eben dagegen entscheiden. Im letzteren Fall geht die Seele auf Parnassus’ Konto, ansonsten auf die des Teufels.

Irgendwann wettete Herr Parnassus also mit dem Teufel und gewann Unsterblichkeit. Als er sich dann in eine Frau verliebte, fiel ihm ein, das Unsterblichkeit ziemlich dumm ist und wollte sie wieder abgeben. Dazu schloss er dann einen Pakt mit dem Herrn Teufel, wobei er eine eventuelle Tochter, die aus der Beziehung hervorgehen würde, mit ihrem 16. Lebensjahr dem Teufel vermachte.

Nun ist es tatsächlich alles so gekommen, und der Geburtstag von Valentina (Lily Cole1Sie ist so abartig hässlich. So ein ekliges rundes Gesicht!) ist nah. Weil der Teufel allerdings genauso gern wettet, schlägt er eine neue Wette vor. Wenn es Parnassus gelingt schneller 5 Seelen einzusacken kann er seine Tochter behalten.

Eines Tages finden sie dann den mehr oder weniger Hauptdarsteller, Tony (am Anfang gespielt von Hackfresse Ledger) an einer Brücke hängen und retten ihn. Es stellt sich dann heraus, dass er sehr begabt darin ist, Leute in den Spiegel zu locken und sie so zu bequatschen all ihre Laster abzulegen. So schaffen sie es immerhin recht fix 4 Seelen zu sammeln. Dann stellt sich allerdings heraus, das Tony garnicht so ein Saubermann ist sondern in Wirklichkeit der Joker ein böser Junger, der sich Geld von Russen leiht und Organe von Kindern verkauft. Als das am rauskommt, führt es nach ein bisschen Action dazu, das Valentina durch die Pforte des Teufels geht und er somit sowohl 5 Seelen2Er hat vorher noch 4 Russen an sich gerissen, als auch den Wetteinsatz bekommen hat.

Der Teufel findet das allerdings ein bisschen blöd, das es so gekommen ist und schlägt Parnassus vor, das er seine Tochter zurück bekommt, wenn er es schafft, das Tony stirbt. Letzendlich schafft er das auch. Tony tot, Tochter frei. Allerdings lässt der feine Herr Teufel den armen alten Parnassus natürlich im Unklaren darüber, wo er Valentina finden wird. Am Ende sieht man dann, das er — mittlerweile total verzweifelt und verwahrlost — sie in London wieder findet. Sie hat mittlerweile mit Anton, einem anderen Mitglied des Wanderzirkus, eine Familie gegründet.

Die Geschichte mit dem Hauptdarsteller, der plötzlich tot war.

Bei dem Dreh dieses Filmes war es nun so, das sich der Herr Ledger mittendrin plötzlich umbringen musste. Danach wurde das Drehbuch dann etwas umgeschrieben. Glücklicherweise waren alle Szenen außerhalb des Zauberspiegels wohl abgedreht, in denen Heath mitspielte. Daher entschied man sich dann dafür, Tony in den Szenen in der Traumwelt von 3 anderen Schauspielern spielen zu lassen. Beim ersten Betreten des Spiegels handelte es ich dabei um Johnny Depp. Yeah. Ultra. Das waren die besten drei Minuten des Films. Leider war es danach auch schon aus mit Johnny. Danach gab’s dann noch Jude Law und Colin Farell, die ihre Sache auch gut machten.

Fazit

Okay. Der Film war durchaus sehr unterhaltend und eigentlich kaum langweilig. Am Anfang hat’s etwas gebraucht, bis er in Fahrt kam. Schauspielerische Leistung von Tom Waits als Teufel/Mr. Nick sehr gut, Plummer als Parnassus war auch gut. Heath Ledger, naja. Okay. Leider war die Johnny Depp-Szene viel zu kurz, aber die anderen “Vertretungen” machten ihren Job auch ganz gut.

Die Story fand ich eigentlich ganz gut und spannend, auch wenn Wetten mit dem Teufel jetzt nicht das neuste sind. Die Szenen in der Traumwelt kommen recht imposant und bunt daher. Würde eine Empfehlung aussprechen.

starstarstarstarblankstar

Fußnoten

  1. Sie ist so abartig hässlich. So ein ekliges rundes Gesicht!
  2. Er hat vorher noch 4 Russen an sich gerissen
Geschrieben am 20. Januar 2010, in Film, Reviewskeine Kommentare, niemand mag diesen Post

Endlich kam ich mal dazu den neusten Quentin Tarantino Film “Inglourious Basterds” anschauen. Kurz und Knapp: Lang, zwischendurch teilweise ein paar Längen, im Großen und Ganzen aber ziemlich gut und sehr Tarantino-ig. Gut finde ich das soviele Deutsche Schauspieler mitspielen, Herr Chris Ritter aus “Alarm für Cobra 11″ war mir allerdings etwas suspekt.

starstarstarstarblankstar

Geschrieben am 14. Dezember 2009, in Film, Reviews4 Kommentare, 4 Leute mögen diesen Post

2012


Letzten Freitag waren wir im Kino. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns für 2012.

Handlung (kurz)

Die Welt geht unter. Ein erfolgloser Autor rettet seine Familie. Explosionen, Feuer, Rauch, Umherfliegende Autos, Menschen, Flugzeuge, Häuser, Schiffe, Flugzeugträger, Petersdome, kaputte Eiffeltürme, Weiße Häuser, alles Mögliche. Am Ende Friede-Freude-Eierkuchen.
Weiterlesen »

Geschrieben am 26. November 2009, in Film, Reviews3 Kommentare, 2 Leute mögen diesen Post

Endlich hatte ich die Möglichkeit Pelham 123 anzuschauen. Hatte ja schon eine längere Zeit vor den Film anzuschauen, da der Trailer eigentlich ganz interessant aussah. Und Denzel Washington mag ich eigentlich auch, John “Scientology” Travolta eher weniger, aber das sollte dem Spaß keinen Abbruch tun.

Kurz und Knapp1Spoiler!

Wie der Titel schon sagt geht es um die Entführung einer U-Bahn in New York. Im Grunde spielt sich ein Großteil des Filmes zum Einen in der U-Bahn und zum Anderen in der Kontrollzentrale statt. Nachdem der Herr Travolta, in der Rolle des Bösewichts Ryder, mit ein paar anderen Flitzpiepen die U-Bahn entführt hat unterhält er sich erstmal ein paar mit dem Helden, Herrn Washington als Walter Garber. Dieser war bis zu einem Schmiergeldskandal ein etwas höheres Tier im Nahverkehrsgeschäft, wurde dann aber wieder zum 08/15-U-Bahn-Fahrten-Wächter degradiert.

Ryder fordert 10 Millionen Dollar innerhalb einer Stunde, außerdem weigert er sich mit anderen als Walter zu reden. Nachdem ein unachtsamer Polizist den Ryders Fahrer erschossen hatte, beschloss er, dass es gut wäre wenn Walter das Geld bringt und dann gleich noch ein bisschen Fahrer spielt.

So kommt es dann auch, bei der anschließenden Flucht der Bösewichter gelingt es ihm allerdings von der Gruppe zu trennen und schafft es sogar Ryder zu stellen und abzumurksen.

Em Ende kommt noch heraus, das es Ryder garnicht um die drei Mark fuffzich ging, sondern um die aufgrund des “Terrors” zusammenbrechenden Aktienmärkte und dem dadurch steigenden Goldpreis. Im normalen Leben war er nämlich Börsianer!

Fazit

Tja, was soll man sagen. Eigentlich ist der Film recht spannend und baut nen schönen Spannungsbogen auf. Die Story ist jetzt nicht die ultra tiefgängige Mustergeschichte aber für einen Actionstreifen durchaus gut. Ein unvorhergesehene Dinge gab es auch, insgesamt also ein gut unterhaltender Film.

Visuell besonders ansprechend ist er nicht, da 80% des Filmes in den gleichen zwei Locations spielen, einzig bei der, durchaus etwas obskuren Lieferung des Lösegeldes und am Ende gibt’s etwas Abwechslung.

Wo wir gleich beim Thema sind: 10 Millionen Euro in 100-Dollar-Scheinen2Oder warens 1000er? müssen von einer Bank zu einer U-Bahn-Haltestelle transportiert werden. Schnell. Wie macht die Polizei das? Natürlich mit einigen Polizeiautos und Motorrädern die wie bekloppt durch die Innenstadt heizen. Die Szenen wirkten irgendwie, als wollte der Regisseur unbedingt eine abgefahrene Verfolgungsjagdt einbauen — leider ohne Verfolgten. Zu schrott gefahrene Polizeiautos gabs natürlich trotzdem. Fragte mich allerdings die ganze Zeit, warum sie das Geld nich einfach mit’m Hubschrauber transportiert haben?!

starstarstarstarblankstar

(Bild von Adam E. Moreira, Bearbeitung von mir)

Fußnoten

  1. Spoiler!
  2. Oder warens 1000er?
Geschrieben am 10. November 2009, in Film, Reviews2 Kommentare, einer mag diesen Post

Sunshine


Letztens sah ich Sunshine, einen Film, dessen Trailer ich damals, so vor drei Jahren mal im Kino sah und aufgrund der Effekte total super fand. Aus irgendeinem Grund kam es allerdings nie dazu, dass ich den Film im Kino sah. Das habe ich dann jetzt nachgeholt, wenn auch nicht im Kino.

Weiterlesen »

Geschrieben am 24. Oktober 2009, in Film, Reviewskeine Kommentare, 3 Leute mögen diesen Post