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Film (25)

Das Kabinett des Dr. Parnassus

Am letzten Freitag sah ich mit meiner lieben Freundin den neuen Terry Gilliam Film “Das Kabinett des Dr. Parnassus“.

Handlung (dilletantisch zusammengefasst, evtl. Spoiler)

Der Film dreht sich einerseits um den alten Herrn Dr. Parnassus (Christopher Plummer), der einen Wanderzirkus betreibt und es ziemlich gut findet, mit dem Teufel (Tom Waits) Wetten abzuschließen. Die Wetten drehen sich im Grunde immer wieder darum, wer mehr Seelen auf seine Seite bekommen kann. Dazu gibt’s im Wanderzirkus einen Spiegel, der als Tür in eine andere Welt fungiert. Leute, die dort reingelockt werden können, müssen sich dann am Ende entweder für ihr größtes Laster oder eben dagegen entscheiden. Im letzteren Fall geht die Seele auf Parnassus’ Konto, ansonsten auf die des Teufels.

Irgendwann wettete Herr Parnassus also mit dem Teufel und gewann Unsterblichkeit. Als er sich dann in eine Frau verliebte, fiel ihm ein, das Unsterblichkeit ziemlich dumm ist und wollte sie wieder abgeben. Dazu schloss er dann einen Pakt mit dem Herrn Teufel, wobei er eine eventuelle Tochter, die aus der Beziehung hervorgehen würde, mit ihrem 16. Lebensjahr dem Teufel vermachte.

Nun ist es tatsächlich alles so gekommen, und der Geburtstag von Valentina (Lily Cole1Sie ist so abartig hässlich. So ein ekliges rundes Gesicht!) ist nah. Weil der Teufel allerdings genauso gern wettet, schlägt er eine neue Wette vor. Wenn es Parnassus gelingt schneller 5 Seelen einzusacken kann er seine Tochter behalten.

Eines Tages finden sie dann den mehr oder weniger Hauptdarsteller, Tony (am Anfang gespielt von Hackfresse Ledger) an einer Brücke hängen und retten ihn. Es stellt sich dann heraus, dass er sehr begabt darin ist, Leute in den Spiegel zu locken und sie so zu bequatschen all ihre Laster abzulegen. So schaffen sie es immerhin recht fix 4 Seelen zu sammeln. Dann stellt sich allerdings heraus, das Tony garnicht so ein Saubermann ist sondern in Wirklichkeit der Joker ein böser Junger, der sich Geld von Russen leiht und Organe von Kindern verkauft. Als das am rauskommt, führt es nach ein bisschen Action dazu, das Valentina durch die Pforte des Teufels geht und er somit sowohl 5 Seelen2Er hat vorher noch 4 Russen an sich gerissen, als auch den Wetteinsatz bekommen hat.

Der Teufel findet das allerdings ein bisschen blöd, das es so gekommen ist und schlägt Parnassus vor, das er seine Tochter zurück bekommt, wenn er es schafft, das Tony stirbt. Letzendlich schafft er das auch. Tony tot, Tochter frei. Allerdings lässt der feine Herr Teufel den armen alten Parnassus natürlich im Unklaren darüber, wo er Valentina finden wird. Am Ende sieht man dann, das er — mittlerweile total verzweifelt und verwahrlost — sie in London wieder findet. Sie hat mittlerweile mit Anton, einem anderen Mitglied des Wanderzirkus, eine Familie gegründet.

Die Geschichte mit dem Hauptdarsteller, der plötzlich tot war.

Bei dem Dreh dieses Filmes war es nun so, das sich der Herr Ledger mittendrin plötzlich umbringen musste. Danach wurde das Drehbuch dann etwas umgeschrieben. Glücklicherweise waren alle Szenen außerhalb des Zauberspiegels wohl abgedreht, in denen Heath mitspielte. Daher entschied man sich dann dafür, Tony in den Szenen in der Traumwelt von 3 anderen Schauspielern spielen zu lassen. Beim ersten Betreten des Spiegels handelte es ich dabei um Johnny Depp. Yeah. Ultra. Das waren die besten drei Minuten des Films. Leider war es danach auch schon aus mit Johnny. Danach gab’s dann noch Jude Law und Colin Farell, die ihre Sache auch gut machten.

Fazit

Okay. Der Film war durchaus sehr unterhaltend und eigentlich kaum langweilig. Am Anfang hat’s etwas gebraucht, bis er in Fahrt kam. Schauspielerische Leistung von Tom Waits als Teufel/Mr. Nick sehr gut, Plummer als Parnassus war auch gut. Heath Ledger, naja. Okay. Leider war die Johnny Depp-Szene viel zu kurz, aber die anderen “Vertretungen” machten ihren Job auch ganz gut.

Die Story fand ich eigentlich ganz gut und spannend, auch wenn Wetten mit dem Teufel jetzt nicht das neuste sind. Die Szenen in der Traumwelt kommen recht imposant und bunt daher. Würde eine Empfehlung aussprechen.

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20. January 2010 — Film, Reviews

Inglourious Basterds

Endlich kam ich mal dazu den neusten Quentin Tarantino Film “Inglourious Basterds” anschauen. Kurz und Knapp: Lang, zwischendurch teilweise ein paar Längen, im Großen und Ganzen aber ziemlich gut und sehr Tarantino-ig. Gut finde ich das soviele Deutsche Schauspieler mitspielen, Herr Chris Ritter aus “Alarm für Cobra 11″ war mir allerdings etwas suspekt.

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14. December 2009 — Film, Reviews

2012

Letzten Freitag waren wir im Kino. Nach einigem Überlegen entschieden wir uns für 2012.

Handlung (kurz)

Die Welt geht unter. Ein erfolgloser Autor rettet seine Familie. Explosionen, Feuer, Rauch, Umherfliegende Autos, Menschen, Flugzeuge, Häuser, Schiffe, Flugzeugträger, Petersdome, kaputte Eiffeltürme, Weiße Häuser, alles Mögliche. Am Ende Friede-Freude-Eierkuchen.
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26. November 2009 — Film, Reviews

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Endlich hatte ich die Möglichkeit Pelham 123 anzuschauen. Hatte ja schon eine längere Zeit vor den Film anzuschauen, da der Trailer eigentlich ganz interessant aussah. Und Denzel Washington mag ich eigentlich auch, John “Scientology” Travolta eher weniger, aber das sollte dem Spaß keinen Abbruch tun.

Kurz und Knapp1Spoiler!

Wie der Titel schon sagt geht es um die Entführung einer U-Bahn in New York. Im Grunde spielt sich ein Großteil des Filmes zum Einen in der U-Bahn und zum Anderen in der Kontrollzentrale statt. Nachdem der Herr Travolta, in der Rolle des Bösewichts Ryder, mit ein paar anderen Flitzpiepen die U-Bahn entführt hat unterhält er sich erstmal ein paar mit dem Helden, Herrn Washington als Walter Garber. Dieser war bis zu einem Schmiergeldskandal ein etwas höheres Tier im Nahverkehrsgeschäft, wurde dann aber wieder zum 08/15-U-Bahn-Fahrten-Wächter degradiert.

Ryder fordert 10 Millionen Dollar innerhalb einer Stunde, außerdem weigert er sich mit anderen als Walter zu reden. Nachdem ein unachtsamer Polizist den Ryders Fahrer erschossen hatte, beschloss er, dass es gut wäre wenn Walter das Geld bringt und dann gleich noch ein bisschen Fahrer spielt.

So kommt es dann auch, bei der anschließenden Flucht der Bösewichter gelingt es ihm allerdings von der Gruppe zu trennen und schafft es sogar Ryder zu stellen und abzumurksen.

Em Ende kommt noch heraus, das es Ryder garnicht um die drei Mark fuffzich ging, sondern um die aufgrund des “Terrors” zusammenbrechenden Aktienmärkte und dem dadurch steigenden Goldpreis. Im normalen Leben war er nämlich Börsianer!

Fazit

Tja, was soll man sagen. Eigentlich ist der Film recht spannend und baut nen schönen Spannungsbogen auf. Die Story ist jetzt nicht die ultra tiefgängige Mustergeschichte aber für einen Actionstreifen durchaus gut. Ein unvorhergesehene Dinge gab es auch, insgesamt also ein gut unterhaltender Film.

Visuell besonders ansprechend ist er nicht, da 80% des Filmes in den gleichen zwei Locations spielen, einzig bei der, durchaus etwas obskuren Lieferung des Lösegeldes und am Ende gibt’s etwas Abwechslung.

Wo wir gleich beim Thema sind: 10 Millionen Euro in 100-Dollar-Scheinen2Oder warens 1000er? müssen von einer Bank zu einer U-Bahn-Haltestelle transportiert werden. Schnell. Wie macht die Polizei das? Natürlich mit einigen Polizeiautos und Motorrädern die wie bekloppt durch die Innenstadt heizen. Die Szenen wirkten irgendwie, als wollte der Regisseur unbedingt eine abgefahrene Verfolgungsjagdt einbauen — leider ohne Verfolgten. Zu schrott gefahrene Polizeiautos gabs natürlich trotzdem. Fragte mich allerdings die ganze Zeit, warum sie das Geld nich einfach mit’m Hubschrauber transportiert haben?!

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(Bild von Adam E. Moreira, Bearbeitung von mir)

10. November 2009 — Film, Reviews

Sunshine

Letztens sah ich Sunshine, einen Film, dessen Trailer ich damals, so vor drei Jahren mal im Kino sah und aufgrund der Effekte total super fand. Aus irgendeinem Grund kam es allerdings nie dazu, dass ich den Film im Kino sah. Das habe ich dann jetzt nachgeholt, wenn auch nicht im Kino.

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24. October 2009 — Film, Reviews

Public Enemies

IMG_0298Am Freitag Abend sah ich nun endlich auch Public Enemies, den neuen Film mit meinem Lieblingsdarsteller Johnny Depp! Seitdem ich mal den Trailer dazu sah (wahrscheinlich vor Illuminati) war mir eigentlich klar, dass ich ihn mir angucken muss, denn der Depp ist ja eigentlich ein Garant für tolle Filme. Leider ging ich am Ende nicht mit großer Begeisterung aus dem Film.

Handlung (Spoilergefahr)

Der Film behandelt die Geschichte von John Dillinger, einem recht bekannten1Ich hab vorher allerdings noch nichts von ihm gehört :/ amerikanischen Bankräuber. Der Film gibt die Geschichte wohl recht realitätsgetreu wieder, was allerdings auch das Problem des Films ist — die Spannungskurve ist etwas suboptimal und das Ende ziemlich bescheiden.

Kurz und dilletantisch zusammengefasst: John befreit Freunde aus Gefängnis, alle überfallen Banken, John verliebt sich, sie überfallen Banken, sie werden gefasst, sie brechen aus, sie überfallen ne Bank, sie werden in ihrem Unterschlupf gefunden und bin auf John alle erschossen, John lebt kurz bei Freundin, dann bei Bordellbesitzerin und wird letzendlich nach dem Kino erschossen. Zwischendurch gibt’s allerhand Feuergefechte und tote Gangster, FBI-Agenten und Zivilisten.

Fazit

Der Film an sich ist gut. Die Story ist halt, naja, da Michael Mann sich weitesgehend an die Geschichte gehalten hat halt vom Spannungsverlauf etwas blöde. Der Depp spielt seine Rolle selbstverständlich wunderbar und es gibt auch den ein oder anderen “coolen Spruch”, allerdings hab ich das Gefühl, dass der Film mehr Waffensounds2Die im Übrigen exzellent und realistisch klangen hatte als Dialoge.

Das was mich aber wirklich im ganzen Film, schon seit der ersten Sekunde extrem gestört hat, war diese neuartige digitale Aufnahmetechnik. Es wirkt einfach alles so komisch. Dazu kommt noch die elende Wackelkamera.

Insgesamt war ich direkt nach dem Film schon ziemlich enttäuscht weil ich mehr erwartet hatte. Im Nachhinein muss ich aber sagen das er bis auf die Aufnahmetechnik doch eigentlich in Ordnung war. Ich werd ihn mir nochmal anschauen wenn’s ihn auf DVD gibt.

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PS: Wie ist das eigentlich mit Kinoplakaten? Darf man die zur Illustration von Review-Blogposts verwenden oder wird man dann direkt verklagt?

23. August 2009 — Film, Reviews