Sucker Punch

13. April 2011 · Film, Reviews · 8 Kommentare · 1 Likes

Bis zuletzt war ich sehr unentschlossen, ob ich mir diesen Film anschauen soll. Ich las viele Reviews, die ihn als total bescheuert einstuften und mindestens genausoviele Berichte von Leuten, die ihn irgendwie total super finden. Da ich nicht unbedingt jemand bin, der eine dichte Story braucht und ich mir gern auch mal sinnlose Actionfilme anschaue und sowieso mal wieder ins Kino wollte, dachte ich also, was solls.

Die Story ist, wie zu erwarten war, ziemlich bescheuert. Ich will dazu jetzt auch nichts groß sagen, da Frank mich darum gebeten hat, nicht zu spoilern.

Dafür waren die Effekte und Kämpfe und so ziemlich super. Der Film wechselt immer zwischen relativ langezogenen Parts, welche die Story vorantreiben sollen und irgendwelchen zusammengeträumten Kämpfen, die allerdings ziemlich gut gemacht sind. Unter anderem gibt es Drachen, Dampfgetriebene Zahnrad-Nazi-Zombies und äh, noch viel mehr.

Ziemlich super ist der Soundtrack, vor allem das Hauptstück von Björk. Super. Wenn man es so auslegen will, kann man sich den Film natürlich auch wegen den vielen leicht bekleideten Mädchen anschauen, aber äh, naja. Eigentlich waren die jetzt alle nicht so toll.

Sehr schön fand ich den alten weisen Mann, der immer in den Kampfszenen aufgetaucht ist. Das Film-Arschloch, Blue, fand ich auch ganz cool, auch wenn ich von dem Schauspieler noch nichts gehört oder gesehen hab. Allgemein kannte ich keinen der Darsteller, aber das spricht ja nicht gegen den Film.

Wenn man also über die bescheuerte Story und die paar längen Zwischendurch hinweg sieht, hat man einen ganz guten Effekt-Action-Streifen mit tollem Soundtrack und einzigen Szenen, wo man sich die Hand vor die Stirn knallen lässt, weil sie so dumm und gleichzeitig genial sind. Kann man sich also anschauen.

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Der Ghostwriter

27. March 2011 · Film, Reviews · 3 Kommentare · 1 Likes

Der Ghostwriter. Gabs in irgendeiner Amazon-Aktion für 10€, erinnerte mich an einen Trailer und kaufte mal auf gut Glück.

Worum es geht, kann man auf Wikipedia nachlesen. Kurz zusammengefasst: Mann soll Memoiren von Ex-Primeminister schreiben und stößt dabei auf ein paar Ungereimtheiten.

Der Film läuft gute zwei Stunden, ist recht spannend und unterhaltend, und das ganz ohne große Special-Effects, Explosionen, Verfolgungsjagdten oder Sex-Szenen. Mit dem Ende bin ich nicht total zufrieden gewesen, aber er war in Ordnung.

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Mr. Nobody

20. February 2011 · Film, Reviews · Ein Kommentar · 1 Likes

Auf diesen Film brachte mich meine Mutter. Also sie erwähnte ihn mal am Telefon. Da Jared Leto mitspielt habe ich ihn dann direkt mal auf die Lovefilm-Liste gesetzt und letztens kam er dann auch.

Im Film geht es um Entscheidungen. Und so. Der kleine Nemo wird irgendwann vor die Entscheidung gestellt, ob er nun mit seiner Mutter oder mit seinem Vater mitgeht, nachdem diese sich trennten. In diesem Moment geht er quasi alle möglichen Wege durch, die passieren könnten, je nachdem wie er sich an bestimmten Punkten entscheidet.

Der Film springt ununterbrochen zwischen den verschiedenen “Parallelwelten” hin und her, weil die ganze Sache aber relativ gut gemacht ist, ist es nach den ersten paar Sprüngen nichtmehr so arg verwirrend, wie man am Anfang denken könnte. Es bleibt eigentlich auch die ganze Zeit über spannend, auch wenn der Film sich mit seinen 140 Minuten doch ein kleines Bisschen zieht. Aber nur ein Bisschen.

Der Soundtrack ist auch ganz gut gewählt, vor allem ist mir die Verwendung von Faurés Pavane aufgefallen. Dieses Stück ist so wunderschön.

Nach dem Film schaute ich mir dann noch das 45-minütige Making of an, was insgesamt sehr interessant war und einige Details beleuchtet hat, die mir während des Filmes garnicht aufgefallen sind. Wie immer.

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Zombieland

12. February 2011 · Film, Reviews · 3 Kommentare · 0 Likes

Ein weiterer Spontankauf aufgrund von Amazon-Angebot. Die magische 10-Euro-Grenze, die ich bei Blurays habe, wurde mal wieder geknackt.

Auch von diesem Film hörte ich im Voraus nur gutes. Außerdem auch hier wieder zwei Schauspieler, die ich gut finde, nämlich Jesse ZuckerEisenberg und Emma Stone. Ja, ich ein ein Mensch, der sich Filme wegen Schauspielern anschaut.

Insgesamt ist es ein sehr angenehm laufender, unterhaltsamer, lustiger Film, der allerdings, für mich, sein Potential nicht ganz ausspielt. Zu wenig Zombies, zu wenig Zombie-Splatter-Action, zu wenig Emma Stone. Äh. Ja.

Auf Wikipedia steht es soll eine Fortsetzung geben. Ich hoffe sie wird gut.

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500 Days of Summer

12. February 2011 · Film, Reviews · 2 Kommentare · 0 Likes

Schon lange lag dieser Film, eingepackt in einen Lovefilm-Umschlag auf meinem Couchtisch. Letztens gab’s ihn dann auch noch im Angebot bei Amazon, da hab ich ihn dann direkt auch gekauft. Äh. Ja. Heute konnte ich ihn endlich mal anschauen.

Im Voraus hatte ich eigentlich ziemlich riesige Erwartungen an den Film, weil ihn irgendwie alle total super fanden, die ich so kannte. Das ist natürlich erstmal nicht so gut, für nen Film.

Der Film hat mir durchaus sehr gut gefallen. Die Storyline ist durch die Art der Präsentation zwar etwas verwirrend, aber eigentlich ganz cool. Insgesamt gibt einem der Film ein gutes Gefühl, der Soundtrack ist toll und natürlich Zooey ♥. Und den Joseph mag ich ja auch.

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Tron – Legacy

10. February 2011 · Film, Reviews · 2 Kommentare · 0 Likes

Nachdem ich in diesem Jahr noch nicht im Kino war, hatte ich mal wieder Lust drauf. Also fix ein paar Arbeitskollegen zusammengetrommelt. Da sonst nichts sinnvolles lief sind wir in Tron gegangen.

Eigentlich hat mich der Film vorher nicht groß interessiert, Tron war für mich einfach immer nur dieses Spiel wo man so rumfährt und Striche macht. Nicht meine Zeit gewesen. Deshalb ging ich ohne große Erwartungen in den Film.

Was mich erwartete war nun ein recht actionreicher, gut fließender Film ohne größere Längen und mit einer, sagen wir, recht, äh, naja, nullachtfünfzehn Story. Fühlte mich allerdings die meiste Zeit über sehr gut unterhalten und wüsste nicht, was ich groß bemängeln soll. Die Kampfszenen waren ganz nett choreografiert und ansehnlich.

Besonders gut gefiel mir der Soundtrack von den Jungs von Daft Punk, der durchweg ziemlich awesome war und wahrscheinlich auch die Basis für den guten Flow des Filmes ist. Dazu kommt dann Olivia Wilde. Bei House spielt sie ja die 13, da hat sie allerdings so eine hohe Stirn, was ich nicht so gut finde. Bei Tron jetzt aber mochte ich sie sehr! <3

Fazit: Blau-orangenes Popkorn-Kino mit tollem Soundtrack und ansehnlicher weiblicher Nebenrolle.

Achso, 3D. War wieder Quatsch und nicht der Rede wert. Aber egal.

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