Sucker Punch
Bis zuletzt war ich sehr unentschlossen, ob ich mir diesen Film anschauen soll. Ich las viele Reviews, die ihn als total bescheuert einstuften und mindestens genausoviele Berichte von Leuten, die ihn irgendwie total super finden. Da ich nicht unbedingt jemand bin, der eine dichte Story braucht und ich mir gern auch mal sinnlose Actionfilme anschaue und sowieso mal wieder ins Kino wollte, dachte ich also, was solls.
Die Story ist, wie zu erwarten war, ziemlich bescheuert. Ich will dazu jetzt auch nichts groß sagen, da Frank mich darum gebeten hat, nicht zu spoilern.
Dafür waren die Effekte und Kämpfe und so ziemlich super. Der Film wechselt immer zwischen relativ langezogenen Parts, welche die Story vorantreiben sollen und irgendwelchen zusammengeträumten Kämpfen, die allerdings ziemlich gut gemacht sind. Unter anderem gibt es Drachen, Dampfgetriebene Zahnrad-Nazi-Zombies und äh, noch viel mehr.
Ziemlich super ist der Soundtrack, vor allem das Hauptstück von Björk. Super. Wenn man es so auslegen will, kann man sich den Film natürlich auch wegen den vielen leicht bekleideten Mädchen anschauen, aber äh, naja. Eigentlich waren die jetzt alle nicht so toll.
Sehr schön fand ich den alten weisen Mann, der immer in den Kampfszenen aufgetaucht ist. Das Film-Arschloch, Blue, fand ich auch ganz cool, auch wenn ich von dem Schauspieler noch nichts gehört oder gesehen hab. Allgemein kannte ich keinen der Darsteller, aber das spricht ja nicht gegen den Film.
Wenn man also über die bescheuerte Story und die paar längen Zwischendurch hinweg sieht, hat man einen ganz guten Effekt-Action-Streifen mit tollem Soundtrack und einzigen Szenen, wo man sich die Hand vor die Stirn knallen lässt, weil sie so dumm und gleichzeitig genial sind. Kann man sich also anschauen.





