Connichi 2010

Auch dieses Jahr war ich nun mal wieder in Kassel. Dürfte jetzt das vierte Mal gewesen sein, wenn ich mich nicht irre. 2x im Zelt, 2x im Hotel. So merk ich mir das.

Diesmal war es von den Grundvoraussetzungen etwas anders, da ich aus Gründen letztendlich alleine hinfuhr und dann erstmal schauen musste, mit wem ich rumhänge und die Zeit totschlage. Glücklicherweise hat das alles ziemlich problemlos geklappt!

Freitag

Freitag. Nahm den 11:15-Zug von Mühlhausen aus. Eigentlich wollt ich kurz nach neun los, aber aus Gründen verschlief ich. Irgendwann kurz vor 13 Uhr war ich in Kassel und versuchte mich erstmal zu meinem Hotel durchzuschlagen. Nach etwas gewarte könnt ich dann zum Hauptbahnhof fahren und checkte in das Mövenpick-Hotel Kassel ein!

Hotelzimmer

Die Ecke am Hauptbahnhof is aber wirklich nicht gerade Kassels schönstes Stück. Überall baufälliges, Casinos, Sex-Shops und so Kram. Das Hotel war aber super. Okay, es war auch teuer. Vor allem wenn man alleine ein Doppelzimmer bezieht. Aber naja.

Nach einem Sprung unter die Dusche machte ich mich dann auf den Weg zur Stadthalle. Leider hatte ich mein Conventionticket noch nicht und daher auch keine Nahverkehrsflatrate, was dazu führte, dass ich ein Kurzstrecken-Ticket für 1,60 Euro kaufte. Ursprünglich fühlte ich mich damit sogar im Recht, da ich mich irgendwie verzählt hatte. Aber naja, wurde zum Glück nicht erwischt, wie ich 8 Stationen mit dem 4-Stationen-Ticket fuhr. u_u

An der Stadthalle angekommen, begab ich mich zunächst in den Garten um dort das leckere Chicken-Teriyaki-Sub zu verspeisen, welches ich mir im Subway neben dem Hotel gekauft hatte. Da ich das nun aber schon zwanzig Minuten durch die Weltgeschichte trug und die Sweet-Onion-Soße irgendwie recht flüssig war, hatte sich selbige bereits unten in der Tüte angesammelt und damit die letzten 15% des Subs total aufgeweicht. Ich aß also soweit es mir meine Ekelgrenze erlaubte und wartete dann bis meine liebe Exfreundin mit meinem Ticket eintraf, was relativ schnell geschah.

Um kurz nach 18 Uhr startete dann relativ unpünktlich, wie immer, die Eröffnungsveranstaltung, die ich leider nicht so unglaublich lustig fand, da sie so einen komischen Film parodierten, den ich nicht kannte. Um neun stand dann noch das Fotografenzirkel-Treffen an (Auf animexx, so einem Anime-Portal und der Veranstalter der Connichi, kann man so Gruppen anlegen). Leider konnten wir uns nicht wirklich auf einen guten Platz zum Sitzen eignen, also standen wir da zu sechst oder siebt in der Vorhalle und redeten über Kameras.

Den Rest des Tages verbrachte ich dann, glaube ich, im Gamesroom sitzend und mit verschiedenen Leuten plaudernd. Als wir dann um kurz nach zwölf rausgeschmissen wurden, hab ich schnell ein Taxi genommen und ließ mich zum Hotel kutschieren. Taxi fahren <3.

Samstag

Der Samstag startete gegen neun Uhr, als ich aufstand um zu duschen. Nachdem ich mich unter der Wärmelampe im Bad getrocknet hatte, ging ich dann das grandiose Frühstücksbüffet in Anspruch nehmen. Es gab eigentlich alles, was das Herz begehrt. Rührei, Speck, Rösti, gebratene Zucchini, Wurst, Käse, Lachs, Marmelade, Müsli, Eier, Früchte, Joghurt, Croissants, usw. Gut, dass ich das Frühstück im Zimmerpreis inklusive hatte, sonst hätte ich dafür 19,50 Euro zahlen müssen, was mir dafür dann doch etwas zu teuer gewesen wäre.

Frühstück

Leider konnte ich am Samstag nicht mit der Tram 7 zur Stadthalle fahren, da sie nicht fuhr — also entschied ich mich für die Buslinie 52. Musste zwar etwas warten, hat aber ganz gut geklappt. Auf der Con angekommen, versuchte ich erstmal an eine Cola zu kommen, indem ich twitterte, dass mir jemand eine bringen soll. Hat leider erstmal nicht so gut geklappt. Glücklicherweise bekam ich dann trotzdem später noch eine!

Ein bisschen rumlaufen, dann erstmal in den Festsaal. Den Rest von “Kira Kira Hikaru” angeschaut und danach “InMotion“. Ich war ja bisher von so Showgruppen nicht so arg überzeugt, aber die waren gar nicht so schlecht. “InMotion” hatten so einen sexy Typen dabei!

Danach war es dann erstmal wieder weniger spannend. Getränke holen, Gamesroom rumhängen, rumlaufen. Um 18 Uhr gab es dann das grandiose, von @keichisan ins Leben gerufene Twitterer-Treffen. Zuerst wollt ich garnich hingehen, als ich dann aber hörte, dass schon sieben Leute da waren, war mein Interesse dann doch geweckt!

Lustigerweise erinnerten sich alle an die Geschichte mit der Cola. Half mir leider nicht sehr viel weiter, denn von denen hatte mir keiner eine gebracht. :( Ein anderer Teil fand meinen Smartphone-Programmführer super und brachte Verbesserungsvorschläge. Mal sehen, vielleicht nächstes Jahr. Nachdem sich einer der Twitterer dann aber als Bisafans.de-Mitarbeiter ausgegeben hatte, verwandelte sich das Treffen dann in einen Bisafans-vs-Filb.de-Flamewar und wir lösten uns auf. Lustig war es trotzdem.

Als wir dann am Abend Hunger hatten stellte ich glücklicherweise fest, dass es bis zum Joeys Pizza-Laden nur gut 600 Meter sind. In den letzten Jahren als wir dort waren, sind wir irgendwie immer irrwitzige Wege gelaufen und mir kam das irgendwie ewig weit weg vor. Jedenfalls ging ich dann los um Pizza zu holen. Nett wie ich bin, fragte ich noch bei Twitter nach, ob ich jemandem eine mitbringen soll! Nach ner halben Stunde oder so war ich dann mit 4 Pizzen wieder in der Stadthalle und der Hunger konnte gestillt werden.

Am Abend spielte ich mit dem Stef dann noch ein komisches Taiko-Trommel-Spiel für die Wii, was ziemlich laut war. Aber ganz lustig. Zu gewohnter Zeit ging es dann abermals mit dem Taxi ins Hotel. Taxi fahren <3.

Sonntag

Um 9 aufgestanden, alles eingepackt, geduscht, gefrühstückt, mit irgendeiner Tram zur Stadthalle. Rumgehangen, Dinge angeguckt, gelabert. 12:45 “Tsuki no Senshi” angeschaut. War streckenweise ganz gut, wenn auch etwas verwirrend, wenn man Final Fantasy Crisis Core nicht kennt.

Dann wars auch schon etwa 14 Uhr. Also noch ein Bisschen vor der Halle rumgesessen, allen tschüss gesagt und 14:42 mit der Tram nach Wilhelmshöhe um die Bahn um 15:07 zu kriegen.

Fazit

Jo, war gut. Hatte vorher ja überlegt, gar nicht erst hinzugehen. War aber eine gute Entscheidung hinzufahren. War nicht schlechter als die letzten Male. Diesmal hab ich sogar relativ “viel” vom Programm angesehen — 3 Showgruppen und die Einführungsveranstaltung.

Auf der Con an sich hab ich auch nur etwas 48 Euro ausgegeben, praktisch ein richtiges Schnäppchen. Lag aber auch daran, dass ich diesmal nichts in den Händlerräumen erworben hab. Also im Grunde nur Taxifahrten und Essen. Wenn man allerdings die Kosten für Eintrittskarte, Hotel und Bahnfahrt dazurechnet kommt man wohl wieder auf den Preis für ein normales Con-Wochenende. n_n

Nächstes Jahr ist zehnjähriges Jubiläum der Connichi (und gleichzeitig meinte fünfte) — ich denke da werd ich nochmals hingehen, mit wem auch immer. oô

starstarstarstarblankstar

Geschrieben am 13. September 2010, 4 Kommentare, 1
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Das MegaEvent – Pur auf Schalke 2010

Heute war ich mit dem Matze hier im wunderschönen Gelsenkirchen, wie schon erwähnt, beim Pur Konzert. Im Moment ist es 2:49 Uhr und ich liege im Bett im Europahotel Essen, dass etwas versteckt neben Carglass und Pitstopp liegt, aber eigentlich ganz schön ist.

Eigentlich sollte ich schlafen, da ich dem Matze gesagt hab, dass wir um 9 Uhr frühstücken wollen, aber irgendwie hab ich noch zuviel Energie und lasse daher nun mal meinen Gedanken zum gestrigen Tag und dem Konzert freien Lauf.

Fahrt

Angefangen hat für mich alles um 8:45, als ich aufstand. Ich schmierte mir schnell zwei Brote, schaltete alles aus und ging zum Bahnhof um in den IC 2006 zu steigen, der uns bis Mülheim bringen sollte1.

Die Fahrt gestaltete sich relativ lang, da wir gut 7 Stunden lang mit dem IC durchfuhren. Einerseits ist nicht umsteigen müssen ja komfortabel, aber 7 Stunden is halt schon heftig. Dazu kommt, dass wir auf unserem reservierten 4er-Tischplatz sechs Stunden lang auch noch ein 85-jähriges Ehepaar sitzen hatten, was zwar ganz nett war, aber halt die Bewegungsfreiheit leider etwas einschränkte.

Irgendwo in der Mitte stiegen dann auch schon die ersten Hardcore-Pur-Fans ein und setzten sich auf den 4er-Platz gegenüber. Sie hatten an alles gedacht. Zuerst ein schöner Brunch mit Brötchen, Wurst, Sekt und Bier und später dann ein Käffchen vom BordBistro gemeinsam mit ein paar mitgebrachten Schokocroissants.

Zwei so Pärchen im mittleren Alter. Sie hatten auch Plastikbecher mit Pur-Aufdruck von den letzten Touren. Irgendwie. Jedenfalls sprachen sie die restliche Fahrt über dann ununterbrochen über ihre Pur-Erlebnisse, ihre Kinder und Tupperware.

Nun gut. In Mühlheim stiegen wir in eine Regionalbahn nach Essen, gingen zum Hotel zwecks Gepäckabladung und dann gings zurück zum Essener Hauptbahnhof um nach Gelsenkirchen zu fahren. Eine Straßenbahn brachte uns schließlich zur Veltinsarena, wo wir nach kurzer Zeit auch schon den richtigen Eingang fanden.

Hallenfüllung kurz nach unserem Eintreffen kurz nach 18:30

Konzert

Nachdem ich noch Getränke für jeweils 3,90 Euro gekauft hatte begann dann auch schon die Vorband, Luxuslärm. Hatte den Namen schon einige Male gehört, kannte aber keines ihrer Lieder wirklich. Daher hab ich textmäßig nich viel mitbekommen, war aber jetzt nicht soo der Burner.

Fast pünktlich um 20 Uhr begann dann das Haupt-Event. Pur! Von da an war dann alles ziemlich super. Da es ja ein “Pur & Friends”-Konzert war, waren auch einige Spezialgäste da.

Zuerst kamen ein paar Rentner aus dem “Rocken statt Rente“-Projekt von Sat1 auf die Bühne. Ist wohl eine Fernsehsendung in der ein paar Senioren eine Art Chor bilden. Naja, da haben sie wohl ein bisschen Geld bekommen, dass sie die da auftreten lassen. Jedenfalls haben sie dann kurz Highway to Hell gespielt und wars dann. Nichts besonderes.

Nach ein paar weiteren Songs kam dann noch Opus, die Band mit dem unglaublichen “Live is life”-Song. Ebendiesen haben sie dann auch gemeinsam performt.

Einige Lieder später kam dann der Frontmann von der alten Band Supertramp, die sicher keiner hier kennt, gemeinsam mit seinem Saxophonisten auf die Bühne und einige Klassiker, von denen ich die meisten kannte, aber nicht wusste, dass sie von Supertramp sind, angestimmt. Das Highlight war aber als sie dann gemeinsam auf deutsch/englisch Prinzessin sangen.

Natürlich durfte auch keine Anspielung auf die Lena fehlen, denn immerhin hat Pur ja ein Lied mit ihrem Namen. War jedenfalls lustig, wie der Hartmut Satellite sang.

Der letzte Spezialgast war dann etwas weniger schön, denn es handelte sich um DJ Ötzi. Außerdem hatte er 4 Hupfdohlen im Glitzerkleid dabei um ihn zu unterstützen. Nach Anton aus Tirol, Ein Stern der deinen Namen trägt und Hey Baby war es dann zum Glück auch schon geschafft. Die letzten Lieder waren dann wieder schön!

Fast pünktlich, kurz nach 23 Uhr war es dann vorbei. Immerhin haben sie gute 3 Stunden durchgespielt, was ja durchaus recht gut ist. Was ich sehr komisch fand, war, dass die Leute dann einfach gingen, ohne irgendwie um Zugabe zu kreischen. Normalerweise macht man das doch immer! Also viele Leute gingen auch schon so 22:45, als die Band mal kurz von der Bühne ging um ein paar Fans durch ihre körperliche Anwesenheit zu beglücken. Aber wtf, wer geht denn so früh?

Fazit

Es war super! Auch die neuen Lieder sind gut gegangen und es war schon eine coole Sache. Die Veltins-Arena ist auch eigentlich ziemlich groß, auch wenn sie irgendwie aus der Perspektive von da wo wir saßen ziemlich klein wirkte. Aber irgendwie waren die Männchen auf der Bühne schon ziemlich klein, was ja bedeutet, dass sie ziemlich weit weg waren.

Womit wir zum ersten Problem kommen: wir waren zuweit weg. Zwar gab es auch ne Videowand, aber näher dran wäre schon cooler gewesen. Aber leider war ja sogut wie alles ausverkauft.

Das zweite Problem war dann der Sitzplatz an sich. Sitzplätze auf solchen Konzerten geht irgendwie garnicht. Fehlt die Atmosphäre, man kann sich nicht wirklich bewegen und man ist, wie gesagt, zuweit weg.

Was uns zum dritten Problem führt: es war zu leise. Lag wahrscheinlich auch an der Entfernung. Die niedrige Lautstärke führte dazu, dass man die Leute in der unmittelbaren Nähe sehr gut hört, was leider nicht besonders gut ist, wenn die jenigen nicht singen können. Also normalerweise find ich Fangesänge ja super, aber halt nur wenn die Stimmen aller Fans zu einem undifferenzierbaren Ganzen verschmelzen.2

Ansonsten kann ich nichts negatives sagen, war wie gesagt super.

starstarstarstarhalfstar

Fußnoten

  1. Ja, wir hätten auch direkt bis Essen damit fahren können, aber dann hätten wir keinen Sparpreis bekommen
  2. Was glücklicherweise bei den meisten Liedern auch wunderbar geklappt hat und ziemlich awesome klang
Geschrieben am 5. September 2010, 15 Kommentare, 3
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Connichi 2009 in etwa 924 Worten

Am vergangenen Wochenende waren shao und ich malwieder auf der Connichi. Diesmal erstmals in einem Hotel und nicht auf dem kalten, harten und unkomfortablen Zeltplatz. Ich habe zwar schon viel dazu getwittert, werde das ganze aber jetzt nochmal zusammenfassen.
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Geschrieben am 24. September 2009, keine Kommentare, 0
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Animagic 2009 in etwa 900 Worten

Am Wochenende waren shao und ich wie geplant auf der AnimagiC in Bonn. Für mich war’s das erste mal, für shao schon das dritte Mal oder so. Bisher hatte ich sie immer gemieden, da die Eintrittskarte mit 75€ schon ziemlich derbe reinhaut (ok, ist die Version mit XXL-Goodies und Kinopass und T-Shirt und allen Schikanen)1.

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Fußnoten

  1. Aber Nahverkehr-Flatrate ist nicht dabei :/
Geschrieben am 4. August 2009, 2 Kommentare, 0
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Die Animuc 2009: Großkotzige Eindrücke.

Am Wochenende war es nach langer Zeit malwieder soweit: Anime-Convention. Also die erste größere seit der Connichi im letzten Jahr. Laut animexx-Event haben sich gut 1000 Leute eingetragen, ich denke in etwa soviele waren letzendlich auch anwesend.

Die Location an sich war das Kloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck, 25 Minuten mit der S-Bahn von München entfernt. Idealerweise besitzt dieses beschauliche Örtchen eine Sparkassen-Filiale direkt neben dem Bahnhof. Sehr löblich. Die Aufteilung der Räumlichkeiten war ganz gut gelöst, der Händlerraum war ziemlich groß, größer als auf der Hanami, der Gamesroom war vergleichsweise riesig und dadurch wenig stickig und daher wenig atmosphärisch. Durch die großen Wiesen im Innenhof und drumherum gab es mehr als genug Platz um sich hinzusetzen, auszuruhen oder Fotos zu machen ohne von allzuvielen Menschen gestört zu werden, da könnte sich so manche Con was von abschneiden.

Für die Organisatoren wird die Verteilung der Räumlichkeiten aber eher schlecht gewesen sein, denn daraus resultierten 100 kleine Eingänge die bewacht werden mussten — denn rein gings natürlich nur mit Ticket. Und das war teuer. Ich empfinde 28 Euro für ein Zwei-Tages-Ticket doch schon relativ hoch. Die Hanami kostet nur die Hälfte1. Immerhin schien von der Organisation alles relativ gut geplant und zumindest mir ist nichts aufgefallen was aus den Ufern gelaufen wäre.

Selbst die Technik lief ziemlich reibungslos. Zumindest bei den beiden Showveranstaltungen wo wir anwesend waren. Das war zum einen Tsuki no Senshi, eine komische Truppe von umherhüpfenden und “Theaterspielenden” Leuten und zum anderen der Fremdschäm Cosplay Wettbewerb.

Tsuki no Senshi war, naja, sie haben sich Mühe gegeben. Angesagt war ein “Musical”, allerdings haben sie nicht wirklich oft gesungen, nennen wir es also eher “Theaterstück”. Worum es ging ist nicht von belang, jedoch schwankte die Story zwischen schnulzig und ganz gut. Als größte Störung hierbei empfand ich die technische Durchführung. Weils nich genügend Headsets gab haben einige Leute Handmikofone gehabt, andere gesprochene Parts wurden geplaybackt. Das ergab irgendwie eine sehr unschöne Mischung2. Das Licht war auch öfters nicht besonders ideal gesetzt3. Insgesamt war es aber doch ganz gut, vor allem visuell, denn die Kostüme waren schon ziemlich gut. Ich glaub ich wär zu perfektionistisch um bei soetwas mitzumachen.

Der Cosplay Wettbewerb, war wie schon gesagt, relativ naja.

Fotos habe ich nicht viele gemacht, eigentlich nur ein paar von shao. War aber nicht soviel los an Fotografen, 1-2 erstzunehmende DSLR-Benutzer4, leider weder der Gerlach noch der Hamsi da :|

Mal schauen ob es eine nächste Animuc geben wird und ob sie dann auf mehr Anklang stoßen wird.

Noch ein bisschen Ungeordnetes:

  • Die “Extras” die es zum Con-Ticket gab bestanden nur aus ner dummen RTL II-Tüte mit Flyern und nem RTL II-Schlüsselband. Bei 28€ hätte ich da schon etwas mehr erwartet. Ja, ich weiß… Location… teuer…
  • Dieser kranke “Foto-Workshop” war ja mal schrott. Ein Sessel/eine Bank, vor einer Wand zugepflastert mit Werbung, davor 2 Lichterchen und irgendeine Billigkamera, ein tolles Gespann was letzendlich qualitativ hochwertigste Fotos erzeugt hat, Schlagschatten inklusive. Ich glaub das hätte jeder 08/15-DSLR-User draußen besser hinbekommen. Interessanterweise schien die Sache jedoch recht beliebt zu sein…

starstarstarstarblankstar

Fußnoten

  1. Ja, ok, da kostet die Location vielleicht auch nur ein Viertel an Miete, …
  2. Ja, ich weiß, Headsets sind teuer, …
  3. Ja, ich weiß, es sind keine Profis in der Technik.
  4. Damit meine ich mal ganz materialistisch gesehen Leute die nicht mit 400D + Kit-Objektiv + Interner Blitz rumgelaufen sind. Ja, ich weiß, damit kann man auch gute Fotos machen
Geschrieben am 24. April 2009, ein Kommentar, 0
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Crumpler Dinky Di

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Ein schon lange überfälliger Blogpost!

Die oben abgebildete super Umhängetasche, namentlich den Dinky Di von Crumpler, habe ich bereits Anfang Dezember erworben. Zu dem Kauf bewegte mich die Tatsache, dass mein Rucksack doch teilweise etwas wenig Platz bot, wenn ich neben Laptop und Kamera auch noch Klamotten und so rumschleppen wollte.

So begab ich mich also auf die Suche nach einer schmucken Tasche für allerlei Kleinzeugs, das ein oder andere Buch und vielleicht auch was zu essen — alles was im Rucksack vorher immer ziemlich gequetscht wurde und kaum Platz fand (insbesondere Bücher haben die Rucksack-Reisen immer nicht ganz unbeschadet überstanden). Außerdem sollte die Tasche natürlich auch noch die Möglichkeit bieten das Notebook reinzutun um damit auch mal in die FH gehen zu können!

Da mein 1.2 Jahre alter Pretty Boy von Crumpler mir bisher gute Dienste geleistet hat und nahezu keine Abnutzungserscheinungen hat (trotz täglicher Benutzung), entschied ich mich wieder für ein Produkt aus dem Hause Crumpler.

Nun hab ich die Tasche ja schon zwei Monate im Einsatz und muss sagen, dass sich der Kauf auf jeden Fall gelohnt hat. Bis auf das etwas steife Umhängeband fällt mir eigentlich nix ein was zu bemängeln wäre.

Im Moment transportier ich damit neben allerlei Kram (Handtaschenmäßig: Schreibzeug, Notizbuch, Schlüssel, Handyladekabel, Handy-USB-Kabel, Handy-Headset, …) entweder Notebook + “FH-Unterlagen” im FH-Modus, bzw 2-3 Bücher/Manga, Essen, Trinken im Zugfahr-Modus. So gehen die Bücher wenigstens nicht kaputt vom ständigen rein/raus-gequetsche in einem überfüllten Rucksack.

starstarstarstarhalfstar

Geschrieben am 28. January 2009, ein Kommentar, 0
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