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Sonstiges (14)

Das MegaEvent – Pur auf Schalke 2010

Heute war ich mit dem Matze hier im wunderschönen Gelsenkirchen, wie schon erwähnt, beim Pur Konzert. Im Moment ist es 2:49 Uhr und ich liege im Bett im Europahotel Essen, dass etwas versteckt neben Carglass und Pitstopp liegt, aber eigentlich ganz schön ist.

Eigentlich sollte ich schlafen, da ich dem Matze gesagt hab, dass wir um 9 Uhr frühstücken wollen, aber irgendwie hab ich noch zuviel Energie und lasse daher nun mal meinen Gedanken zum gestrigen Tag und dem Konzert freien Lauf.

Fahrt

Angefangen hat für mich alles um 8:45, als ich aufstand. Ich schmierte mir schnell zwei Brote, schaltete alles aus und ging zum Bahnhof um in den IC 2006 zu steigen, der uns bis Mülheim bringen sollte1Ja, wir hätten auch direkt bis Essen damit fahren können, aber dann hätten wir keinen Sparpreis bekommen.

Die Fahrt gestaltete sich relativ lang, da wir gut 7 Stunden lang mit dem IC durchfuhren. Einerseits ist nicht umsteigen müssen ja komfortabel, aber 7 Stunden is halt schon heftig. Dazu kommt, dass wir auf unserem reservierten 4er-Tischplatz sechs Stunden lang auch noch ein 85-jähriges Ehepaar sitzen hatten, was zwar ganz nett war, aber halt die Bewegungsfreiheit leider etwas einschränkte.

Irgendwo in der Mitte stiegen dann auch schon die ersten Hardcore-Pur-Fans ein und setzten sich auf den 4er-Platz gegenüber. Sie hatten an alles gedacht. Zuerst ein schöner Brunch mit Brötchen, Wurst, Sekt und Bier und später dann ein Käffchen vom BordBistro gemeinsam mit ein paar mitgebrachten Schokocroissants.

Zwei so Pärchen im mittleren Alter. Sie hatten auch Plastikbecher mit Pur-Aufdruck von den letzten Touren. Irgendwie. Jedenfalls sprachen sie die restliche Fahrt über dann ununterbrochen über ihre Pur-Erlebnisse, ihre Kinder und Tupperware.

Nun gut. In Mühlheim stiegen wir in eine Regionalbahn nach Essen, gingen zum Hotel zwecks Gepäckabladung und dann gings zurück zum Essener Hauptbahnhof um nach Gelsenkirchen zu fahren. Eine Straßenbahn brachte uns schließlich zur Veltinsarena, wo wir nach kurzer Zeit auch schon den richtigen Eingang fanden.

Hallenfüllung kurz nach unserem Eintreffen kurz nach 18:30

Konzert

Nachdem ich noch Getränke für jeweils 3,90 Euro gekauft hatte begann dann auch schon die Vorband, Luxuslärm. Hatte den Namen schon einige Male gehört, kannte aber keines ihrer Lieder wirklich. Daher hab ich textmäßig nich viel mitbekommen, war aber jetzt nicht soo der Burner.

Fast pünktlich um 20 Uhr begann dann das Haupt-Event. Pur! Von da an war dann alles ziemlich super. Da es ja ein “Pur & Friends”-Konzert war, waren auch einige Spezialgäste da.

Zuerst kamen ein paar Rentner aus dem “Rocken statt Rente“-Projekt von Sat1 auf die Bühne. Ist wohl eine Fernsehsendung in der ein paar Senioren eine Art Chor bilden. Naja, da haben sie wohl ein bisschen Geld bekommen, dass sie die da auftreten lassen. Jedenfalls haben sie dann kurz Highway to Hell gespielt und wars dann. Nichts besonderes.

Nach ein paar weiteren Songs kam dann noch Opus, die Band mit dem unglaublichen “Live is life”-Song. Ebendiesen haben sie dann auch gemeinsam performt.

Einige Lieder später kam dann der Frontmann von der alten Band Supertramp, die sicher keiner hier kennt, gemeinsam mit seinem Saxophonisten auf die Bühne und einige Klassiker, von denen ich die meisten kannte, aber nicht wusste, dass sie von Supertramp sind, angestimmt. Das Highlight war aber als sie dann gemeinsam auf deutsch/englisch Prinzessin sangen.

Natürlich durfte auch keine Anspielung auf die Lena fehlen, denn immerhin hat Pur ja ein Lied mit ihrem Namen. War jedenfalls lustig, wie der Hartmut Satellite sang.

Der letzte Spezialgast war dann etwas weniger schön, denn es handelte sich um DJ Ötzi. Außerdem hatte er 4 Hupfdohlen im Glitzerkleid dabei um ihn zu unterstützen. Nach Anton aus Tirol, Ein Stern der deinen Namen trägt und Hey Baby war es dann zum Glück auch schon geschafft. Die letzten Lieder waren dann wieder schön!

Fast pünktlich, kurz nach 23 Uhr war es dann vorbei. Immerhin haben sie gute 3 Stunden durchgespielt, was ja durchaus recht gut ist. Was ich sehr komisch fand, war, dass die Leute dann einfach gingen, ohne irgendwie um Zugabe zu kreischen. Normalerweise macht man das doch immer! Also viele Leute gingen auch schon so 22:45, als die Band mal kurz von der Bühne ging um ein paar Fans durch ihre körperliche Anwesenheit zu beglücken. Aber wtf, wer geht denn so früh?

Fazit

Es war super! Auch die neuen Lieder sind gut gegangen und es war schon eine coole Sache. Die Veltins-Arena ist auch eigentlich ziemlich groß, auch wenn sie irgendwie aus der Perspektive von da wo wir saßen ziemlich klein wirkte. Aber irgendwie waren die Männchen auf der Bühne schon ziemlich klein, was ja bedeutet, dass sie ziemlich weit weg waren.

Womit wir zum ersten Problem kommen: wir waren zuweit weg. Zwar gab es auch ne Videowand, aber näher dran wäre schon cooler gewesen. Aber leider war ja sogut wie alles ausverkauft.

Das zweite Problem war dann der Sitzplatz an sich. Sitzplätze auf solchen Konzerten geht irgendwie garnicht. Fehlt die Atmosphäre, man kann sich nicht wirklich bewegen und man ist, wie gesagt, zuweit weg.

Was uns zum dritten Problem führt: es war zu leise. Lag wahrscheinlich auch an der Entfernung. Die niedrige Lautstärke führte dazu, dass man die Leute in der unmittelbaren Nähe sehr gut hört, was leider nicht besonders gut ist, wenn die jenigen nicht singen können. Also normalerweise find ich Fangesänge ja super, aber halt nur wenn die Stimmen aller Fans zu einem undifferenzierbaren Ganzen verschmelzen.2Was glücklicherweise bei den meisten Liedern auch wunderbar geklappt hat und ziemlich awesome klang

Ansonsten kann ich nichts negatives sagen, war wie gesagt super.

starstarstarstarhalfstar

05. September 2010 — Daily Life, Reviews, Sonstiges

Connichi 2009 in etwa 924 Worten

Am vergangenen Wochenende waren shao und ich malwieder auf der Connichi. Diesmal erstmals in einem Hotel und nicht auf dem kalten, harten und unkomfortablen Zeltplatz. Ich habe zwar schon viel dazu getwittert, werde das ganze aber jetzt nochmal zusammenfassen.
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24. September 2009 — Reviews, Sonstiges

Animagic 2009 in etwa 900 Worten

Am Wochenende waren shao und ich wie geplant auf der AnimagiC in Bonn. Für mich war’s das erste mal, für shao schon das dritte Mal oder so. Bisher hatte ich sie immer gemieden, da die Eintrittskarte mit 75€ schon ziemlich derbe reinhaut (ok, ist die Version mit XXL-Goodies und Kinopass und T-Shirt und allen Schikanen)1Aber Nahverkehr-Flatrate ist nicht dabei :/.

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04. August 2009 — Daily Life, Reviews, Sonstiges

Die Animuc 2009: Großkotzige Eindrücke.

Am Wochenende war es nach langer Zeit malwieder soweit: Anime-Convention. Also die erste größere seit der Connichi im letzten Jahr. Laut animexx-Event haben sich gut 1000 Leute eingetragen, ich denke in etwa soviele waren letzendlich auch anwesend.

Die Location an sich war das Kloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck, 25 Minuten mit der S-Bahn von München entfernt. Idealerweise besitzt dieses beschauliche Örtchen eine Sparkassen-Filiale direkt neben dem Bahnhof. Sehr löblich. Die Aufteilung der Räumlichkeiten war ganz gut gelöst, der Händlerraum war ziemlich groß, größer als auf der Hanami, der Gamesroom war vergleichsweise riesig und dadurch wenig stickig und daher wenig atmosphärisch. Durch die großen Wiesen im Innenhof und drumherum gab es mehr als genug Platz um sich hinzusetzen, auszuruhen oder Fotos zu machen ohne von allzuvielen Menschen gestört zu werden, da könnte sich so manche Con was von abschneiden.

Für die Organisatoren wird die Verteilung der Räumlichkeiten aber eher schlecht gewesen sein, denn daraus resultierten 100 kleine Eingänge die bewacht werden mussten — denn rein gings natürlich nur mit Ticket. Und das war teuer. Ich empfinde 28 Euro für ein Zwei-Tages-Ticket doch schon relativ hoch. Die Hanami kostet nur die Hälfte1Ja, ok, da kostet die Location vielleicht auch nur ein Viertel an Miete, …. Immerhin schien von der Organisation alles relativ gut geplant und zumindest mir ist nichts aufgefallen was aus den Ufern gelaufen wäre.

Selbst die Technik lief ziemlich reibungslos. Zumindest bei den beiden Showveranstaltungen wo wir anwesend waren. Das war zum einen Tsuki no Senshi, eine komische Truppe von umherhüpfenden und “Theaterspielenden” Leuten und zum anderen der Fremdschäm Cosplay Wettbewerb.

Tsuki no Senshi war, naja, sie haben sich Mühe gegeben. Angesagt war ein “Musical”, allerdings haben sie nicht wirklich oft gesungen, nennen wir es also eher “Theaterstück”. Worum es ging ist nicht von belang, jedoch schwankte die Story zwischen schnulzig und ganz gut. Als größte Störung hierbei empfand ich die technische Durchführung. Weils nich genügend Headsets gab haben einige Leute Handmikofone gehabt, andere gesprochene Parts wurden geplaybackt. Das ergab irgendwie eine sehr unschöne Mischung2Ja, ich weiß, Headsets sind teuer, …. Das Licht war auch öfters nicht besonders ideal gesetzt3Ja, ich weiß, es sind keine Profis in der Technik.. Insgesamt war es aber doch ganz gut, vor allem visuell, denn die Kostüme waren schon ziemlich gut. Ich glaub ich wär zu perfektionistisch um bei soetwas mitzumachen.

Der Cosplay Wettbewerb, war wie schon gesagt, relativ naja.

Fotos habe ich nicht viele gemacht, eigentlich nur ein paar von shao. War aber nicht soviel los an Fotografen, 1-2 erstzunehmende DSLR-Benutzer4Damit meine ich mal ganz materialistisch gesehen Leute die nicht mit 400D + Kit-Objektiv + Interner Blitz rumgelaufen sind. Ja, ich weiß, damit kann man auch gute Fotos machen, leider weder der Gerlach noch der Hamsi da :|

Mal schauen ob es eine nächste Animuc geben wird und ob sie dann auf mehr Anklang stoßen wird.

Noch ein bisschen Ungeordnetes:

  • Die “Extras” die es zum Con-Ticket gab bestanden nur aus ner dummen RTL II-Tüte mit Flyern und nem RTL II-Schlüsselband. Bei 28€ hätte ich da schon etwas mehr erwartet. Ja, ich weiß… Location… teuer…
  • Dieser kranke “Foto-Workshop” war ja mal schrott. Ein Sessel/eine Bank, vor einer Wand zugepflastert mit Werbung, davor 2 Lichterchen und irgendeine Billigkamera, ein tolles Gespann was letzendlich qualitativ hochwertigste Fotos erzeugt hat, Schlagschatten inklusive. Ich glaub das hätte jeder 08/15-DSLR-User draußen besser hinbekommen. Interessanterweise schien die Sache jedoch recht beliebt zu sein…

starstarstarstarblankstar

24. April 2009 — Reviews, Sonstiges

Crumpler Dinky Di

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Ein schon lange überfälliger Blogpost!

Die oben abgebildete super Umhängetasche, namentlich den Dinky Di von Crumpler, habe ich bereits Anfang Dezember erworben. Zu dem Kauf bewegte mich die Tatsache, dass mein Rucksack doch teilweise etwas wenig Platz bot, wenn ich neben Laptop und Kamera auch noch Klamotten und so rumschleppen wollte.

So begab ich mich also auf die Suche nach einer schmucken Tasche für allerlei Kleinzeugs, das ein oder andere Buch und vielleicht auch was zu essen — alles was im Rucksack vorher immer ziemlich gequetscht wurde und kaum Platz fand (insbesondere Bücher haben die Rucksack-Reisen immer nicht ganz unbeschadet überstanden). Außerdem sollte die Tasche natürlich auch noch die Möglichkeit bieten das Notebook reinzutun um damit auch mal in die FH gehen zu können!

Da mein 1.2 Jahre alter Pretty Boy von Crumpler mir bisher gute Dienste geleistet hat und nahezu keine Abnutzungserscheinungen hat (trotz täglicher Benutzung), entschied ich mich wieder für ein Produkt aus dem Hause Crumpler.

Nun hab ich die Tasche ja schon zwei Monate im Einsatz und muss sagen, dass sich der Kauf auf jeden Fall gelohnt hat. Bis auf das etwas steife Umhängeband fällt mir eigentlich nix ein was zu bemängeln wäre.

Im Moment transportier ich damit neben allerlei Kram (Handtaschenmäßig: Schreibzeug, Notizbuch, Schlüssel, Handyladekabel, Handy-USB-Kabel, Handy-Headset, …) entweder Notebook + “FH-Unterlagen” im FH-Modus, bzw 2-3 Bücher/Manga, Essen, Trinken im Zugfahr-Modus. So gehen die Bücher wenigstens nicht kaputt vom ständigen rein/raus-gequetsche in einem überfüllten Rucksack.

starstarstarstarhalfstar

28. January 2009 — Daily Life, Geld, Geld, Geld!, Reviews, Sonstiges

Connichi 2008

Drittes Jahr Connichi, dritter Connichi Post :o

Freitag
Halb Sieben aufgestanden um 7:14 mit ner EIB nach Kassel zu kommen, da dann noch kurz auf den Stef gewartet und mit ihm dann erstmal in den winzigen Bahnhofs-McDonalds und drei BigMacs gekauft. Die haben wir dann während wir auf die Straßenbahn gewartet haben verzehrt. Dabei musste ich feststellen das mich ein einzelner Bigmac leider nicht vollständig sättigt. Schade. Aber für einen zweiten war ich dann auch zu geizig.

Zuerst sind wir erstmal zum Zeltplatz gefahren um uns anzumelden und unser Zelt zu platzieren, was erfreulicherweise auch recht problemlos geklappt hat. Lediglich eine komische kurze Stange blieb am Ende übrig, ohne das wir einen vernünftigen Verwendungszweck für sie gefunden haben. Die Zeltplatzbesitzer haben nun auch eine Katze, die sich sehr katzenhaft verhalten hat. Süß.

Dann schnell mit’m Bus zur Con und auf dann im Park auf die Öffnung um 14 Uhr gewartet. Da shao und Patrick noch nich da waren, sind wir erstmal übers Gelände gegangen und haben uns dann letzendlich im Go-Bereich niedergelassen, da es dort funktionierende Steckdosen gab und der Stef sein Notebook aufladen wollte. Irgendwann Als Stef meine Cola ausgesoffen hatte, haben wir uns dann dazu entschlossen in den Edeka zu gehen um dort Getränke zu kaufen, auf dem Weg dorthin haben wir dann noch die shao getroffen und sie mitgenommen.

Nach einer kurzen Auseinandersetzung mit Patrick sind Stef und ich dann erstmal allein wieder reingegangen, kurz zum Go und dann in den Händlerraum, wo ich mir einen blauen Yoshi gekauft hab. Tollerweise gab’s von dem Shop auch noch ein kostenloses Werbe-T-Shirt zum kauf dazu. Leider liegt es in der Wäsche und ich hab vergessen wie der Shop heißt (o.o)

Den Rest der Zeit haben wir dann wieder im Go-Bereich zugebracht, mit ein paar Ausflügen zu verschiedenen anderen Räumen. Irgendwann haben wir dann auch den Christian und den Dennis getroffen, der uns ja letztes und vorletztes Jahr so super zum Campingplatz gefahren hat nachts. Dieses Jahr brauchten wir diesen Shuttle-Service ja dank Patrick nicht.

So gegen acht sind wir dann wohl in den Festsaal gegangen und haben uns den Rest vom Cosplay-Wettbewerb angesehen und danach das Special in Form des nigelnagelneuen Tengen Toppa Gurren Lagann Movies, den die Leute von GAINAX wohl taufrisch aus Japan mitgebracht haben. Leider besteht der Movie lediglich aus dem Material aus den ersten paar Folgen, also Story mäßig nix neues. exzellenter Weise haben scheinbar auch alle mitgedacht — immerhin durften wir den Film als Japanisch Raw ohne jegliche Untertitel genießen. shao, Stef und mich hat das eher weniger gestört, da wir die Story kannten, allerdings hat sich der Festsaal recht schnell geleert bis nur noch der harte Kern da war.

Wie ich dann so aus Gesprächsfetzen mitbekommen hab, soll wohl ein Teil der ganzen Sache komplett neu animiert worden sein für den Movie, aber gemerkt hat man davon nicht soviel.

Danach waren wir dann nochmal kurz draußen und sind dann recht zeitig Richtung Zeltplatz gefahren, wo wir uns dann erstmal eine Mütze Schlaf gönnten. Leider war es arschkalt und hat geregnet, das Zelt war zum Glück dicht. Leider nicht besonders schalldicht, denn ich konnte das Schnarchen unserer Zeltnachbarn sehr gut wahrnehmen ;_;

Samstag

Am nächsten Morgen war ich dann schon so gegen 7 wach, lag aber aus Solidarität noch ein wenig rum und hab mit dem Stef noch etwas Anime geguckt. Danach bin ich dann erstmal duschen gegangen. Um die Zeit zu überbrücken die Patrick zum Aufstehen und Duschen benötigt hat, sind wir dann erstmal in den Aufenthaltsraum gegangen, denn dort war es warm und es gab Strom für Stefs Notebook. Und ein tolles Touchscreen-Multigame-Ding das lustige Töne gespielt hat wenn man ein Spiel ausgewählt hat. Kurz darauf kam dann der Patrick auch schon und hat nochmal gefühlte 10000 Runden Flipper gespielt.

Zurück auf der Con sind wir dann erstmal zum Joey’s Pizza gegangen, wo wir uns, wie sollte es anders sein, Pizzen gekauft haben. Ich hatte eine verkackt teure super Italia Spezial Pizza für 7,25€ (normale Pizzen kosten 6,25€ — eigentlich auch schon ziemlich teuer) die zu allem Übel dann auch noch nichmal besonders gut geschmeckt hat. Dabei hatte sie soviel Potential mit Salami, Mozarella, Tomatenscheiben und Parmesan. Naja, wie gesagt, Pizza gekauft und damit zur Con gelaufen und dort verspeist.

Der Rest des Tages bestand dann aus rumlaufen, rumsitzen, Go spielen, Anime im Video Raum gucken, im Gamesroom lustige Button-Mashing-Spiele spielen, einkaufen gehen, rumsitzen, rumlaufen, usw.

Zuletzt saßen wir dann noch im Go-Bereich und haben uns mit Stefs Notebook die ersten 3 Episoden von Detroit Metal City angeguckt, einem sehr kranken Anime. Danach haben wir uns irgendwann entschlossen zum Zeltplatz zu fahren, nach einer kleinen Auseinandersetzung mit Patrick haben wir das Ziel dann auch erfolgreich erreicht. Es folgte Schlafen. Diesmal mit dem Kopf in die andere Richtung, da ich in der Nacht zuvor eine unschöne Neigung des Bodens feststellen musste, die mir das Schlafen erschwert hat, mich aber nicht komplett Wenden wollte, da ich den Stef nicht aufwecken wollte. Schnarchproblematik der Zeltnachbarn war allerdings die gleiche.

Sonntag
Recht früh aufgestanden und trotzdem recht lang liegen geblieben, dann alles zusammengepackt und das Zelt in Rekordzeit wieder in die Tasche befördert, dann gewartet bis Patrick endlich in der Lage war aufzustehen und sich fertig zu machen. Nach gefühlten tausend Stunden in der Kälte war Patrick dann auch fertig und hatte sein Zelt ebenfalls verpackt und wir konnten wieder zur Con fahren.

Dort gabs dann nochmal ein paar Runden durch die Händlerräume und ein bisschen rumsitzen und ausruhen und essen. Leider haben wir auf dem Weg dann den Stef verloren und ihn irgendwie auch nicht wiedergefunden bis er schon zum Zug musste. shao, Patrick und ich blieben dann noch bis nach der Abschlussveranstaltung.

Dann also schnell mein Zeug ausm Auto geholt und langsam zum Bahnhof gelaufen, da mein nächster Zug eh erst um 19:09 gefahren is. Im Bahnhof hab ich mir erstmal noch nen BigMac gekauft und ihn mit viel Kleingeld bezahlt, was den Verkäufer aufgrund des massiven Kundenandrangs und der massiv leeren Wechselgeldbehälter in der Kasse sehr glücklich gemacht hat. In der EIB hab ich den BigMac dann erstmal verzehrt und noch das Trinkpäckchen, welches ich freundlicherweise von shao erhalten hatte getrunken, denn mein Wasser war ja alle.

Die Heimfahrt war dann geprägt von ein paar Fußballpöbeln die im Zug geraucht und rumgeschrien haben, aber ansonsten ganz in Ordnung.

starstarstarstarstar

16. September 2008 — Daily Life, Reviews, Sonstiges