Kabelweg.

Da mein Fernseher, dank Einsatz meines Vaters, nun an der Wand hängt kümmerte ich mich nun mal darum, den Kabelhaufen, den ich bisher einfach hinter der TV-Bank einquetschte, irgendwie geordnet irgendwo unter zu bringen.

Also fuhr ich mal zum Obi und erwarb zwei Kabelkanäle und eine Säge. Bisher besaß ich keine Säge und sägte, wenn ich etwas sägen musste, immer mit dem Brotmesser. Später stellte sich heraus, dass die 3,50-Euro-Säge ausm Obi allerdings auch nicht wesentlich besser performt. Was solls.

Also das Ding zurechtgeschnitten, an den LACK gehämmert, Kabel reingestopft und schwupps! Immerhin liegt jetz fast nichts mehr auf dem Boden, abgesehen vom Stromverteiler. Den hätt ich auch gern noch irgendwie in der Luft befestigt, aber er hat ja leider keinen Support dafür :/

Insgesamt sieht das jetzt so aus. Spitzfindigen Leuten wird auffallen, dass der Kabelkanal nicht in der Mitte des Fernsehers ist. Das liegt daran, dass ich den an der Mitte der Wanderhalterung ausgerichtet habe und der Fernseher nicht ganz mittig hängt. Das muss ich auch irgendwann mal besser machen.

Geschrieben am 19. May 2012, 2 Kommentare, 7
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Schreibtisch−−;

Letztens kam mir mal wieder in den Sinn, das mir mein “Arbeitszimmer”, also das Zimmer wo mein Rechner und die Gitarren stehen, irgendwie nich so arg gefällt. Alles zu voll.

Bisher sah das ganze so aus. Zwei Schreibtische in der Ecke. Auf dem einen stand quasi nur der Drucker und meistens lag allerhand Papier drauf. Ich hatte ursprünglich (also damals, als ich auf die Idee kam, dass ein Zweitschreibtisch super wäre, so Ende 2010) gedacht, wenn ich irgendwie mal was manuelles mache, wäre der zusätzliche Platz sicher knorke.

Tja. Irgendwie ergab sich, dass das Einzige manuelle was ich mit dem Platz tat, war, dort Papier abzulegen. Also schnell gehandelt und, den Schreibtisch entfernt und alles etwas umgeräumt. Nun habe ich mehr Platz für die Gitarren (und mehr Platz für neue Gitarren) und es wäre sogar möglich das Keyboard aufzubauen, falls ich doch irgendwann nochmal die Idee hab, Noten zu lernen.

Jetzt brauch ich nur noch einen vernünftigen neuen Platz für den Drucker. Da er netzwerkfähig ist, kann ich ihn ja quasi sonstwohin stellen. Mal schauen.

(Kabelführung da hinten ist noch nicht optimal, bisher hat der andere Schreibtisch das gut verdeckt. Brauch erstmal neue Kabel-an-Fußleisten-festnagel-Dinger)

(Und der alte Schreibtisch liegt gerade auf dem Rücken im Wohnzimmer herum. Darum kümmer ich mich dann morgen.)

Geschrieben am 24. April 2012, ein Kommentar, 0
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Mein Leben spielt sich nun hauptsächlich im Wohnzimmer ab.

Schon vor längerer Zeit wollte ich mir angewöhnen mich nach der Arbeit nicht noch den Rest des Abends weiter an den Schreibtisch zu setzen um da sinnlos im Internet rumzusurfen.

Mittlerweile ist es mir irgendwie gelungen. Mein Hauptrechner ist unter der Woche kaum noch an, weil ich mich meistens direkt auf die Couch begebe, den Fernseher einschalte und Serien oder Anime schaue. Oder auch mal irgendwas, was sonst so im TV läuft. Natürlich lässt sich drüber streiten, ob das nun sinnvoller ist, aber immerhin ist es gemütlicher — und ich sitz nichtmehr den ganzen Tag am Schreibtisch.

Falls ich mal nichts schaue, dann lieg ich rum und hör Musik, was mit AirPlay und dem Denon-Ding ziemlich super funktioniert. Damit bin ich mittlerweile gänzlich von der Idee abgekommen noch ein zusätzliches 2.1-Set für meinen Desktop-Rechner zu kaufen. Da begnüge ich mich jetzt mit meinen Kopfhörern. Alles wofür ich richtige Boxen brauche, mach ich eh im Wohnzimmer.

(Temporäres Layout, bis der Fernseher an der Wand hängt)

Auch am Wochenende hänge ich dann meistens auf der Couch rum, spiele, schaue Zeug, oder probiere Dinge aus. Für nicht ganz so ernsthaftes Arbeiten eignet sich die Couch auch ganz in Ordnung.

Ich fänd’s übrigens super wenn Sofas eingebaute Verteilersteckdosen hätten. Dann müsste ich keine Netzteile quer durch den Raum spannen (Hier eine Liebe Grußbotschaft an den Erfinder von MagSafe: ♥).

Geschrieben am 4. March 2012, 4 Kommentare, 10
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Heimwerkerarbeiten.

In meinem ständigen Bestreben meine Wohnung so perfekt zu gestalten wie es mir meine handwerklichen Fähigkeiten ermöglichen, verlegte ich bereits vor ein paar Tagen ein paar Meter Kabelkanal um die Lautsprecherkabel für die Surroundboxen darin zu verstecken. Die Kanäle hatte ich zum Glück noch aus der alten Wohnung mitgenommen und sie nicht weggeworfen. Fahrradfahren mit 2 Meter langen dünnen Stangen hätte sicher nicht soviel Spaß gemacht.

Mein Problem war zunächst, dass die Kabel beide etwa 20cm zu kurz waren um sie in den Kanal zu stopfen und dann noch alles vernünftig hinstellen zu können. Zuerst dachte ich, dass ich jetzt erstmal 200 Meter neue Kabel kaufen muss. Gestern Abend, in einer Facebook-Unterhaltung, empfahl mir Papa dann, sie doch einfach mit ein paar anderen Kabelresten zu verlöten und damit länger zu machen.

Da ich meinen Lötkolben eh mal ausprobieren wollte und mir die Idee, Geld zu sparen, indem ich ein paar alte gesammelte Kabelreste verwende, sehr gut gefiel machte ich mich direkt an die Arbeit. Das Ergebnis sind nun zwei entsprechend längere Kabel die ich problemlos in den Kabelkanal packen kann und damit wieder ein Schritt mehr Richtung Ordnung.

(Zum Glück ist mein Gehör eh nicht so gut, als dass mir etwaige tonqualitätverschlechternde Fehler aufgrund der amateurhaften Verlötung auffallen würden.)

Vorher:

Nachher:

(Am Besten wäre es, wenn ich die Lautsprecherkabel einfach in den Heizungsrohren verlegen könnte)

Geschrieben am 25. February 2012, ein Kommentar, 2
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Hallo, Denon.

Bereits seit längerer Zeit suchte ich nach einer besseren Lösung für die Soundverteilung für mein Heimkino-System™.

Bisher hatte ich mein Teufel 5.1-System, angeschlossen an der “decoderStation 3″, ebenfalls von Teufel. Damals (das System ist jetzt schon 4 oder 5 Jahre alt!), als ich nur den PC an dem System hatte war das auch alles noch ganz gut, aber heute, im Zeitalter von HDMI war die decoderStation mit seinen lediglich zwei optischen Eingängen etwas schwach ausgerüstet.

Sonntag Abend war es dann mal wieder soweit, dass ich nach einem entsprechenden AV-Receiver suchte um endlich alle Probleme aus der Welt zu schaffen. Zuerst dachte ich, ich müsste dann auch neue Boxen kaufen, aber irgendwann fiel mir auf, dass man das Teufel-Set auch Teilaktiv betreiben kann. Top!

Nach ein paar Fragen auf Twitter kam ich dann recht schnell zum Denon AVR 1912. Hat alles was ich brauche und ist zudem noch steuerbar per Webinterface und hat AirPlay. Außerdem gab es noch die Transformers 3 3D-Bluray von Amazon dazugeschenkt (hab aber keinen 3D-Bluray-Player, schade).

Von vorne. Wer das Lied (und Interpret) erkennt, bekommt nen Keks.

Dienstag war er da. Alles top, alles funktioniert. Ein paar wenige Kritikpunkte hab ich allerdings bisher. Zum Einen is die GUI hässlich und zum Anderen hat das Ding kein WLAN eingebaut und auch keinen Steckplatz für einen entsprechenden Dongle. Hier musste ich mir anders helfen. Das Ding wurde zum Glück direkt auf der Amazon-Seite unter “Leute die das kauften, kauften auch” empfohlen, sonst wär ich wohl nie drauf gekommen.

Warum ich kein Kabel zum Fernseher lege? Weil da schon genug Kabel liegen und alles andere da auch per WLAN angestöpselt is. Fertig, aus.

Kabelsalat. Da muss ich mal wieder etwas Ordnung rein bringen.

Jedenfalls läuft das Ding nun. Es steht noch behelfsmäßig auf nem LACK neben dem eigentlichen TV-Tisch, was etwas doof aussieht, aber eine bessere Lösung fällt mir jetzt nicht ein. Außer dem Fernseher an die Wand zu dübeln. Mal schauen.

Insgesamt bin ich zufrieden. Tut, was es soll und das AirPlay scheint auch recht problemlos zu funktionieren — im Gegensatz zu den Berichten in den Amazon-Rezensionen.

Geschrieben am 16. February 2012, 5 Kommentare, 4
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Die vernetzte Heizung

Auf irgendeiner Bahnfahrt, ich glaube es war zum Fotowalk (von dem ich noch keine Bilder zeigte — kommt noch!), letztens hörte ich den Build and Analyze Podcast, in dem Marco vom Nest erzählt. Das ist so ein schick aussehendes Steuerdings für die Heizung. Bei den Amis scheint es verbreiteter zu sein, zentrale Wandthermostate zu haben um die Heizung zu regeln. Keine Ahnung, aber ich glaube (basierend auf meiner langjährigen Erfahrung als Heizungsfachmann) ist es hierzulande doch recht selten anzutreffen, wenn die Heizung nich gerade erst vor ein paar Jahren erneuert wurde. Aber ich kann mich auch irren. Ich regelte meine Heizungen bisher jedenfalls immer mit solchen Drehthermostaten am Heizkörper direkt.

Ich schaute mir das Nest-Ding kurz an und dachte mir, dass es sowas doch auch für “normale” Heizungen geben muss. Eine kurze Google-Suche brachte mich erstmal zu diesem recht günstigen Gerät, welches schonmal irgendwie automatisches Regeln bietet. Ich schrieb meinem Vater kurz eine E-Mail und fragte, ob es kompliziert is die Dinger an der Heizung zu tauschen. Bei wichtigen handwerklichen Fragen schreibe ich immer erst Papa ne E-Mail bevor ich googele. Er meinte: kein Problem.

Aber ich wollte mehr als nur langweilige, kompliziert zu erstellende und unflexible Programme. Ich wollte Funk. Internet. Cloud!

Glücklicherweise ist ELV ein recht guter Laden. Sie führen nämlich auch das MAX!-System. Da gibt’s allerhand Kram, unter anderem aber auch normale Heizungsthermostate und einen kleinen Würfel, der die per Funk anspricht und den man dann widerrum per Netzwerk ansprechen kann. Dieser übernimmt dann die zentrale Verwaltung und Konfiguration. Außerdem las ich, dass man es auch übers Internet und mit einer iPhone-App ansprechen kann. Es bot damit alles, was ich wollte.

Also bestellte ich gestern zum Test mal den LAN-Cube und ein Thermostat. Heute kam es an (überraschenderweise. Super fix, Amazon-Verhältnisse!) und ich montierte es erstmal in der Küche, weil ich da das alte Ding ohne den Einsatz einer Rohrzange abschrauben konnte:

Meiner Meinung nach könnten die Dinger ruhig etwas kleiner sein, denn ganz blind bin ich noch nicht. Aber was solls. Letzendlich einen Tick größer als normale Dreh-Dinger, aber stört ja eigentlich auch nicht.

Der LAN-Cube war eine schöne Überraschung, denn es ist wirklich ein kleiner süßer weißer Würfel. Hihihihi. Und er bezieht Strom über einen Mini-USB-Anschluss. Aus irgendwelchen Gründen finde ich das sympatisch.

Inbetriebnahme gestaltete sich problemlos. Komische Software installiert, automatisches Firmwareupdate, alles fand sich und ließ sich regeln. Wunderbar. Die iPhone-App is relativ hässlich, tut aber was sie soll.

Die einzige Sache, die mich bisher stört ist, dass die Software, die man auf seinem Rechner installiert wiederrum nichts weiter ist als ein mittelschlechtes Webinterface. Man installiert einen Java-Applicationserver, der per UDP mit dem LAN-Cube kommuniziert. Das ist eine ziemlich abstruse Architektur. Ich hätte erwartet, dass der LAN-Cube selber ein Webinterface bereitstellt, und man diese Windows/Mac-Software nur für die initiale Konfiguration oder so benötigt.

Diese Tatsache hat mehrere Nachteile:

Erstens bin ich gezwungen die “Cloud-Lösung” zu nutzen, wenn ich meine Heizung von unterwegs regeln will (z.B. wenn ich die Heizung schonmal anmachen will, wenn ich in den Bus steige, damit es warm ist, wenn ich Heim komme).

Zweitens kann ich nicht einfach ein paar PHP-Scripts schreiben, die mit dem Webinterface irgendwas cooles anstellen. (Weil das doof ist, wenn das Interface auf meinem Windows-Rechner laufen muss)

Drittens hatte ich insgeheim gehofft, dass sie vielleicht irgendeine (evtl undokumentierte) REST-API haben, die man für coole Sachen benutzen könnte. So müsste ich jetzt irgendwie entweder die Kommunikation reverse engineeren (oder die Java-App decompilieren), oder mal schauen wie die das Cloud-Portal mit dem Cube kommuniziert und das irgendwie reversen. Stress!

Nun gut. Immerhin hat mein Test gezeigt, dass das wohl ganz gut funktioniert. Werde jetzt wohl erstmal noch zwei weitere von den Thermostaten erwerben, sie im Wohnzimmer anbringen und dann testen wie gut es sich im Alltag schlägt. Werde euch auf dem Laufenden halten, ob ihr wollt, oder nicht.

Falls sich jemand fragt, wozu man sowas überhaupt braucht: Meine Heizungen sind aus, wenn ich nicht daheim bin. Wenn ich dann nach Hause komme (irgendwann zwischen 18 und 23 Uhr, sehr verschieden) ist es hier meistens sehr kalt. Dann muss ich erstmal hier und da die Dinger aufdrehen und warten. Es wär doch viel schöner, wenn es schon warm wäre, wenn ich heim käme, oder? Genau. Und Heizkörper einfach den ganzen Tag anlassen kommt nicht in Frage. Kostet ja auch Geld.

Geschrieben am 10. February 2012, 16 Kommentare, 1
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