Haruki Murakami – 1Q84

24. January 2012 · Bücher, Reviews · 3 Kommentare · 3 Likes

Ich nehme mir ja quasi ständig vor, endlich mal mehr zu lesen. Quasi bei jeder längeren Zugfahrt mit Bahnhofsaufenthalt, den ich meist im entsprechenden Bahnhofsbuchladen verbringe, denke ich mir “Ach komm, jetzt mal mehr lesen!”, kaufe mir irgendein Buch, fange es an, und dann wandert es auf meinen “Fertig zu lesen”-Stapel.

Nun ist es allerdings ja so, dass ich etwas länger zur Arbeit fahre als zuvor und es sich daher ja auch anbietet die Zeit in der U-Bahn sinnvoll zu nutzen. Vor ein paar Wochen oder Monaten lud ich mal 1Q84 (Buch 1 und 2) von Haruki Murakami auf den Kindle, weil Amazon.de es kostenlos anbot. Super Deal. Ich mag Murakami ja eh.

Als ich vor ein paar Wochen dann zum Ersten Mal ins Büro fuhr fing ich an es zu lesen. Fahrt für Fahrt las ich meine 5% und nach knapp 2 Wochen hatte ich die gut 1000 Seiten durch. Aber es gibt ja noch Buch 3. Eine Woche und 500 Seiten später hatte ich es dann geschafft. Ich glaube soviel las ich noch nie am Stück.

Ich bin kein super Buchkritiker, daher sage ich nur kurz: Das Buch ist gut. Fand ich. Also ja, es ist etwas lang gezogen, die Story hätte nicht unbedingt 1500 Seiten gebraucht. Aber Murakami schreibt ja gern viel drumherum.

Außerdem ist es nicht ganz zu psycho, wie man es vielleicht von Murakami kennt. Aber das ist okay. Ich hatte auf jeden Fall immer den Drang weiterlesen zu müssen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht, die nötige Spannung war also da.

Das Buch erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der zwei Hauptcharaktere Tengo und Aomame. Im dritten Buch kommt noch eine Person, Ushikawa, dazu, was die Sache etwas auflockert. Tengo versucht Schriftsteller zu werden, Aomame ist Auftragsmörderin. Allerdings verbindet die beiden etwas, und die Story dreht sich letzendlich darum ob sie am Ende zusammenfinden. Alles etwas ausgeschmückt mit einer leicht verworrenen Story mit verschiedenen Zeitebenen, kleinen Männchen, und Murakami-typisch etwas Erotik.

(Und das Hardcover ist schön. Werde mir bei Zeiten Buch 1 und 2 auch noch in Hardcover-Form kaufen)

Und nun mit dem nächsten Buch weitermachen versuchen nicht die Motivation zu verlieren.

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Meine zweite iPhone-App.

22. January 2012 · Code, watched.li · 4 Kommentare · 5 Likes

Keine Sorge, ich werde jetzt hier nicht allen Quatsch posten, den ich mache. Aber hier hat es ja einen direkten Bezug zu einem Projekt von mir, nämlich watched.li.

Ich hatte mir für dieses Wochenende vorgenommen etwas tiefer in die Materie einzusteigen und mich langsam an die watched.li-iPhone-App zu machen, die ich schon vor Jahrhunderten versprochen hatte.

Mein erster Plan war erstmal eine einfache TableView, welche die verfolgten Serien anzeigt, samt letzter gesehener Episode und einem Button um die ganze Sache zu inkrementieren. Login-Kram und so erstmal außen vorgelassen.

Watched.li hat zum Glück schon eine (sehr) kleine API, die ich mal machte um eine mobile Seite zu gestalten (mit jQuery Touch-Kram), die genau die beiden benötigten Funktionen bot, also musste ich schonmal keinen PHP-Code schreiben. Nur schnell den Authentifizierungskram entfernt und alles auf den User mit ID 1 umgebogen (in meiner Testumgebung, versteht sich).

Nachdem ich noch ein paar Serien schaute, Wäsche wusch und anderen Kram tat, konnte ich mich dann heute gegen 23:30 dazu aufraffen damit anzufangen. Erstmal festgestellt, dass es jetzt Automatisches Reference-Counting gibt, welches mein Buch noch nich kennt. Dankend angenommen. Dann herausgefunden, dass iOS scheinbar keine JSON-Parsing-Sachen mitbringt. Dafür scheint es aber eine recht weit verbreitete Lösung zu geben, die sich auch problemlos einbinden lies. Hier Screenshots vom Anfang und vom Ende:

Mit Hilfe des Buches und Google (ok, eher StackOverflow) gelang es mir dann meinen Plan umzusetzen. Funktioniert! Natürlich is der Code noch etwas zusammengehackt, aber naja, hey. Meine erste vernünftige App. Hier ein Video, welches ich vom Simulator drehte:

(Wer genau aufpasst erkennt noch einen Bug, den ich aber mittlerweile schon fixte — war aber auch zu faul das Video nochmal zu machen)

Wer sich jetzt fragt: “BOAH, KANN ICH DAS JETZT MORGEN IM APPSTORE RUNTERLADEN?” — Nein, so schnell geht’s dann doch nicht. Wie gesagt fehlt noch das einloggen und ein bisschen hübscher soll es auch noch werden. Und ich muss mal schauen ob das alles sinnvoll ist, so wie ich es jetzt gemacht hab, oder ob es gegen alle Best Practises der iOS-Programmierung verstößt. Wer weiß. Dauert also noch nen Moment, Freunde.

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Meine erste iPhone-App.

21. January 2012 · Code · 13 Kommentare · 4 Likes

Ich lerne gerade Objective C und Kram, um demnächst auch ein paar supergute iPhone Apps zu bauen. Muss man ja können heutzutage, sowas.

Aktuell lese ich dazu auch dieses Buch, welches mir irgendwer auf Twitter empfahl.

Am Wochenende plane ich nun, endlich mal die watched.li-App in Angriff zu nehmen. Meine ersten Versuche waren allerdings ein paar Spielereien mit dem Accelerometer. Buuuuunt.

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Glinde, Gefrierfach.

16. January 2012 · Foto, Galerie · 17 Kommentare · 16 Likes

Heute war meine nette Vermieterin in meiner Wohnung um den Herd zu checken und stellte dabei fest, dass ich mein Gefrierfach nicht richtig verschlossen hatte. Darin bildete sich in den letzten Tagen eine schöne Eislandschaft (auf Kosten meiner Stromrechnung).

Um der Stromverschwendung wenigstens noch etwas gutes abzugewinnen versuchte ich schnell ein paar Fotos zu machen. Blitz ins Gefrierfach gelegt, Zwischenringe vors 50er und los. Mal wieder vergessen, dass ich die Blende weiter zu machen sollte bei Makro-Dingen.

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Glinde, Park.

15. January 2012 · Foto, Galerie · 2 Kommentare · 9 Likes

Weil heut so schön die Sonne schien, dachte ich, ich geh mal etwas rumspazieren und stieß dabei auf eine Art Park, der aufgrund der Winterlichkeit allerdings recht trostlos aussah. Trotzdem machte ich ein paar Fotos, um mal wieder reinzukommen ins Fotowesen. Machte ich nämlich schon ewig nicht mehr. Quasi.

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Offroad. Nora Tschirner in einer langatmigen, aber teilweise ganz lustigen 08/15-Selbstfindungs-Komödie.

Ich schaute den Film, ich gebe zu, hauptsächlich wegen Nora Tschirner. Aber selbst, wenn ich dem Film aufgrund ihrer Anwesenheit 10 Bonuspunkte geben würde, würde es ihm auch nicht groß aus dem Loch heraushelfen. Irgendwie wirkt alles so abgeschrieben und nach Schema F abgearbeitet. Kreative Abweichungen vom Standardkonzept sind dann meist in kurzen, unklaren Szenen eingeworfen.

Fast alle guten Szenen, die der Film zu bieten hatte, waren bereits im Trailer verbaut. Außer denen gab es nur noch 2-3 weitere Szenen, an die ich mich erinnere. Die drei “bösen Jungs” sind an sich zwar ganz lustige Gestalten und sorgen auch für die ein oder andere amüsante Szene, können den Film dann aber auch nicht retten, da sie Klischeemäßig auch einfach zu dumm sind.

Trotz schnellen Schnitten, die wohl ein gewisses Tempogefühl aufkommen lassen sollen erscheint mir der ganze Film irgendwie langsam. Ich weiß auch nicht. Habe mich mehrfach gefragt, ob es nicht langsam Zeit wird, dass der Film besser wird. Ich glaube, der zweite Teil war dann auch etwas besser als der Anfang. Aber nur marginal.

Ich hoffe, dass Frau Tschirner vielleicht irgendwann mal wieder einen guten Film macht. Solang kann ich Offroad nur bedingt empfehlen. Also man kann ihn anschauen, aber besonders gut oder neu oder kreativ ist er nicht.

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