Contagion. Ein Film über Viren mit einer Reihe guter Schauspieler, einer Prise zuviel Trockenheit und fehlender Spannung.
Mehr Kommentar (evtl. Spoiler-Belastet)
Erstmal ist positiv zu bewerten, dass ich die Schauspieler alle gut fand. Morpheus ist allerdings ganzschön alt geworden und verkam irgendwie zu einem Sprücheklopfer — erinnerte mich ein wenig an seine Rolle in CSI, wo er ja auch immer einen Spruch auf den Lippen hat. Aber vielleicht wirkten die einfach durch die bescheidene deutsche Synchro nicht so gut platziert.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Film zuviele Handlungsstränge hatte, die irgendwie alle parallel liefen und sich nicht wirklich mal überschnitten. Ich denke, dass hätte der Sache gut getan. Insgesamt fehlte auch insgesamt die Spannung, vielleicht durch die recht trockene und realistisch-anmutende1 Erzählweise.
Der Film macht zwar ziemlich große Zeitsprünge von Szene zu Szene, aber irgendwie wirkt es im Gesamtverlauf dann doch irgendwie langsam. Irgendwie fehlte halt auch ein gewisser Twist in der Story. Alles läuft irgendwie fast problemlos ab. Virus bricht aus → paar Tote → *forsch forsch* → Wissenschaftlerin findet was, probiert’s schnell an sich selber aus → funzt → alles gut.
Es ist jetzt nicht so, als hätte ich mir mehr Action und Explosionen gewünscht, aber eine Story die nich ganz so nach Plan verläuft und vorhersehbar ist, wäre wohl besser gewesen. Allenfalls die Endszene war dann nochmal gut. Aber auch nicht herausragend special-awesome.
Fußnoten
- Wobei ich mir nicht anmaße zu bewerten, wie realistisch der Film war, da ich mich mit der Sache nicht wirklich gut auskenne






