Der Tag, an dem ich Kinoposter kaufte.

Es war Sonntag. Ich hatte gerade Tangled geschaut und durchsuchte das Internet nach Kram. Irgendwann dachte ich mir, dass es vielleicht cool wäre ein Kinoplakat davon irgendwo hinzuhängen um meinem Fandom ausdruck zu verleihen.

Letzendlich lief es dann darauf hinaus, das ich das 8er-Set der Kinoposter für The Hunger Games kaufte. Nun gut. Nicht ganz, was ich ursprünglich plante, aber was solls.

Jedenfalls fiel mir dann auf, dass 100×70cm ziemlich groß ist. Aber nun gut, erstmal eins ins Schlafzimmer gehängt. Denn das Schlafzimmer ist bisher immernoch das am Wenigsten wohnlich aussehende Zimmer hier.

Ich denke ich werde mir demnächst noch ein bis zwei weitere Rahmen besorgen und noch eines der Poster aufhängen. Und vielleicht noch ein anderes. Was ich mit den 6 verbleibenden mache, weiß ich auch noch nicht. Aber hey, sie sind limitiert. Sicher werden sie super-wertvoll, wenn der Film gut ist.

Geschrieben am 2. March 2012, 2 Kommentare, 2
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The Grey. Oder auch: Qui-Gon Jinn Liam Neeson vs. der große böse Wolf.

Tja. Dritte Sneak, dritter Film, der nicht so super war. Liam Neeson spielt hier einen alten, verzweifelten Einzelgängertyp, gefangen in der passenden Umgebung: der Eiswüste Alaskas. Dort erschießt er hauptsächlich Wölfe.

Irgendwann fliegt er gemeinsam mit seinen Arbeitskollegen nach Hause. Leider stürzt das Flugzeug mitten in der Pampa ab. Natürlich überlebt er und schlägt sich dann mit ein paar anderen Überlebenden durch, ankämpfend gegen die Kälte, Schneestürme und böse Wölfe. Einer nach dem anderen erliegt den Qualen der mehr oder weniger ziellosen Reise und am Ende kloppt Neeson sich, mit ein paar abgebrochenen Schnapsfläschchen bewaffnet, mit dem Wolf-Boss.

Der Anfang des Filmes war eigentlich am Besten. Der Flugzeugabsturz war ziemlich gut gemacht und haute ziemlich rein. Danach verkam es aber irgendwie zu einem relativ anstrengenden “Gruppe aus X Menschen landet mitten in der Pampa und läuft um ihr Leben”-Film, von denen es ja mehrere gibt. An und für sich müssen diese Filme ja nicht schlecht sein, aber irgendwie schaffte es The Grey bei mir nicht Spannung zu erzeugen.

Es gibt irgendwie kaum Konflikte in der Gruppe oder irgendwas anderes was es weniger langweilig machen würde. Dafür gibt es hässliche 3D-animierte Wölfe. Und Liams Frau, die ihn ab und zu im Schlaf besucht (und damit gleichzeitig die einzige Frau im Film ist, abgesehen von der Stewardess).

Immerhin kann man technisch insgesamt nicht meckern. Abgesehen von den hässlichen Wölfen gabs echt ein paar schöne Szenen. Sowohl vom visuellen als auch schauspielerisch. Aber irgendwie reicht das auch nicht über die etwas uninspirierte Story hinweg.

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Vagrant

Na, kennt ihr schon Vagrant? Wenn nicht, dann will ich es kurz vorstellen.

Vagrant ist im Grunde erstmal ein Commandline-Interface für Virtualbox und macht es sehr einfach neue Virtuelle Maschinen zu erstellen, konfigurieren und zu starten. Alles ist sehr eingängig, die Konfiguration lässt sich mit Ruby-Code schreiben und zum starten einer VM genügt ein einfaches vagrant up.

Wozu das ganze?

Naja. Wenn ich programmiere, dann habe ich den Code meistens in einer VM. Warum? Weil ich keine Lust habe mir mein Betriebsystem durch irgendwelche bescheuerten XAMP-Pakete (oder eigene entsprechende Installationen von Webserver, PHP, MySQL) zuzumüllen und weil ich will, dass mein Code möglichst in der Umgebung läuft, in der es auch im Produktivsystem laufen wird. Also ein Debian-Rechner.

Schon seit langem mache ich das mit Virtualbox. Was mir Vagrant hier erleichtert ist der ganze Startprozess, indem es ein paar Mausklicks durch ein einfaches Consolenkommando ersetzt. Außerdem hängt nirgens das dämliche Virtualbox-Fenster rum, da es Virtualbox ohne GUI startet. (Ja, das könnte man auch ohne Vagrant, aber nicht so komfortabel, wenn ich das recht in Erinnerung habe)

Und das ist jetzt alles?

Nein. Das Basis-System, mit der man bei Vagrant eine neue VM startet, hat bereits entsprechend Support für Configuration-Management-Systeme wie Puppet oder Chef eingebaut. Mit ein paar Zeilen in der Vagrant-Konfiguration ist es dadurch möglich in windeseile eine komplett fertig installierte und konfigurierte VM zu basteln.

Das hilft dann z.b. wenn man schnell mal lokal irgendetwas nachstellen oder ausprobieren will und dafür ein paar VMs braucht.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man entsprechende Chef/Puppet-Konfigurationen hat. Aber da ich mich damit eh schon seit längerem mal beschäftigen wollte ist das hier der perfekte Anlass dafür. Eventuell berichte ich später über meine Erfolge!

Geschrieben am 27. February 2012, 2 Kommentare, 5
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Tangled. Super Disneyfilm. Supersüße Prinzessin.

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Heimwerkerarbeiten.

In meinem ständigen Bestreben meine Wohnung so perfekt zu gestalten wie es mir meine handwerklichen Fähigkeiten ermöglichen, verlegte ich bereits vor ein paar Tagen ein paar Meter Kabelkanal um die Lautsprecherkabel für die Surroundboxen darin zu verstecken. Die Kanäle hatte ich zum Glück noch aus der alten Wohnung mitgenommen und sie nicht weggeworfen. Fahrradfahren mit 2 Meter langen dünnen Stangen hätte sicher nicht soviel Spaß gemacht.

Mein Problem war zunächst, dass die Kabel beide etwa 20cm zu kurz waren um sie in den Kanal zu stopfen und dann noch alles vernünftig hinstellen zu können. Zuerst dachte ich, dass ich jetzt erstmal 200 Meter neue Kabel kaufen muss. Gestern Abend, in einer Facebook-Unterhaltung, empfahl mir Papa dann, sie doch einfach mit ein paar anderen Kabelresten zu verlöten und damit länger zu machen.

Da ich meinen Lötkolben eh mal ausprobieren wollte und mir die Idee, Geld zu sparen, indem ich ein paar alte gesammelte Kabelreste verwende, sehr gut gefiel machte ich mich direkt an die Arbeit. Das Ergebnis sind nun zwei entsprechend längere Kabel die ich problemlos in den Kabelkanal packen kann und damit wieder ein Schritt mehr Richtung Ordnung.

(Zum Glück ist mein Gehör eh nicht so gut, als dass mir etwaige tonqualitätverschlechternde Fehler aufgrund der amateurhaften Verlötung auffallen würden.)

Vorher:

Nachher:

(Am Besten wäre es, wenn ich die Lautsprecherkabel einfach in den Heizungsrohren verlegen könnte)

Geschrieben am 25. February 2012, ein Kommentar, 2
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Bye, bye umbranet.

Nach meinem hochsentimentalen Post über den Abschied von House naht bereits der nächste. Der Abschied vom umbranet.

Das umbranet war ein IRC-Netzwerk. Naja, Netzwerk. Es war um genau zu sein ein kleiner Server, der irgendwo in Holland stand, von einem Holländer betrieben wurde und hauptsächlich IRCs von ein paar kleinen bis mittelgroßen Bands beherbergte (u. a. Within Temptation und Epica).

Dorthin gelangte ich irgendwann vor einigen Jahren. Ich glaube es war irgendwie gegen 2005. Damals lernte ich in der Schule den Reinhard kennen, er organisierte nämlich eine LAN-Party. Irgendwie meinte er, ich soll mal ins umbranet kommen, Channel #withintemptation.de.

Und so kam es dann auch. Dort waren dann erstmal ein paar Leute. Grüße an Dominic, falls er den Blog noch liest. Außerdem der Tobias, den ich ein paar Jahre später in Konstanz wieder traf. Über die Jahre verloren sich die Spuren etwas, irgendwann gab es Unstimmigkeiten und #raupenalarm wurde abgespalten. Dort hielten wir uns jetzt noch einige Jahre auf. Wir, das heißt Britta, Christian und die raupe.

Vor ein paar Tagen kam dann der Server-Admin in unseren Channel und teilte mir mit, dass er den Server abschalten wird. Das Internet hat sich verändert, keine Band will mehr Fan-Chats. Focus liegt nun auf Twitter & Co. Kein Bedarf mehr.

Nun gut. Gibt ja noch genug andere IRC-Server auf der Welt. Aber trotzdem ist es nach jetzt 7 Jahren, die man dort rumhing und während denen man tolle Freunde kennengelernt hat, schon etwas traurig.

Bye, bye umbranet. Danke für alles!

Geschrieben am 23. February 2012, 3 Kommentare, 2
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