Ziemlich beste Freunde. Klasse Film. Lustig, Traurig, super Soundtrack. Grandios.

Jedes weitere Wort erübrigt sich.

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House

Tja, jetzt ist es so weit. Vor ein paar Tagen wurde angekündigt, dass House, eine meiner Lieblingsserien, nach der achten Staffel, die gerade in Amerika läuft, nicht weitergehen wird. Normalerweise poste ich hier ja nicht jede 08/15-Newsmeldung, aber hierzu wollte ich dann doch mal was schreiben.

House-Cast zu guten Zeiten, Staffel 5.(©2008 Fox Broadcasting Co. Cr: Timothy White/FOX)

Denn House begleitete mich die letzten 6 oder 7 Jahre. Damals schaute ich es noch auf RTL, Dienstags um 21:15. Meistens im Wohnzimmer mit der Familie. Danach kam Monk. Auch gut. Es war in den stressigen Zivildienst-Wochen auch immer das Highlight auf das ich mich freute.

Irgendwann, als RTL die Ausstrahlung der 2. Staffel, glaube ich, mal wieder unterbrach um ein paar Wiederholungen zu zeigen, kam ich dann auf die Idee, dass man es ja auch auf Englisch gucken kann. Irgendwo im Internet. In den USA lief ja auch schon die dritte Staffel. Ab diesem Zeitpunkt schaute ich es dann hauptsächlich auf Englisch. Denn nach kurzer Zeit hasst man die deutschen Synchronstimmen. Kann man wohl nichts machen.

Nachdem ich dann schon House auf Englisch schaute, fing ich dann auch langsam an andere Serien zu schauen. Es war quasi mein Einstieg in die schillernde Welt der US-Serien.

Jedoch schwand mit der Zeit auch irgendwie, langsam aber konstant, die Lust an House. Am Anfang hatte es immer oberste Priorität, wenn ich einen Stapel an Folgen zu schauen hatte, mittlerweile schaue ich es fast immer als letztes. Klar, die Folgen sind meistens immernoch gut. Ich mag House immernoch und am Liebsten hatte ich immer die Interaktion zwischen House und Wilson. Folgen die irgendwie darauf ausgerichtet waren, waren immer die besten.

Jedenfalls. Was ich sagen will: ich bin einerseits ein bisschen traurig, andererseits finde ich es aber auch vollkommen okay, dass sie jetzt nach Staffel 8 schluss machen und es vielleicht schaffen mit dem Rest der Staffel noch ein paar gute Folgen abzuliefern damit man am Ende eine gute, abgeschlossene Serie hat. Besser als etwas, was noch drei Staffeln bei mieser Qualität rumdümpelt.

In diesem Sinne: Danke für schöne 8 Staffeln, Hugh Laurie.

Geschrieben am 11. February 2012, 3 Kommentare, 2
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Dame, König, As, Spion. Lang, ruhig und Gary Oldman.

Zuerst hörte ich von dem Film, als ich erfuhr, dass Benedict Cumberbatch, der den aktuellen Sherlock spielt, dort eine Rolle hat. Ohne Trailer oder so gesehen zu haben, dachte ich es handelt sich irgendwie um etwas lustiges. Irgendwann sah ich dann auch den Trailer und stellte fest, dass es wohl eher ernst ist. Auch gut.

Der Film ist jedenfalls nichts für Leute die permanent Action brauchen. Die gibt’s hier relativ wenig. Dafür viele sehr ruhige Szenen und lange Dialoge und einen tollen Gary Oldman. Allerdings bin ich auch erstaunt, was für ein alter Mann (höhöhö) mittlerweile aus ihm wurde. Habe ihn vor meinem inneren Auge meistens als Arsch aus Léon.

Am Ende geht man mit einem Gefühl raus, alles nicht richtig verstanden zu haben. Teilweise ist es durch die Flut an Charakteren auch etwas verworren. Wenn man danach aber mal auf der Wikipedia-Seite die Handlung kurz nachliest, klärt sich das meiste doch auf, was im Film vielleicht verloren ging, weil es nur in einer kurzen Einstellung angedeutet wurde.

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Die vernetzte Heizung

Auf irgendeiner Bahnfahrt, ich glaube es war zum Fotowalk (von dem ich noch keine Bilder zeigte — kommt noch!), letztens hörte ich den Build and Analyze Podcast, in dem Marco vom Nest erzählt. Das ist so ein schick aussehendes Steuerdings für die Heizung. Bei den Amis scheint es verbreiteter zu sein, zentrale Wandthermostate zu haben um die Heizung zu regeln. Keine Ahnung, aber ich glaube (basierend auf meiner langjährigen Erfahrung als Heizungsfachmann) ist es hierzulande doch recht selten anzutreffen, wenn die Heizung nich gerade erst vor ein paar Jahren erneuert wurde. Aber ich kann mich auch irren. Ich regelte meine Heizungen bisher jedenfalls immer mit solchen Drehthermostaten am Heizkörper direkt.

Ich schaute mir das Nest-Ding kurz an und dachte mir, dass es sowas doch auch für “normale” Heizungen geben muss. Eine kurze Google-Suche brachte mich erstmal zu diesem recht günstigen Gerät, welches schonmal irgendwie automatisches Regeln bietet. Ich schrieb meinem Vater kurz eine E-Mail und fragte, ob es kompliziert is die Dinger an der Heizung zu tauschen. Bei wichtigen handwerklichen Fragen schreibe ich immer erst Papa ne E-Mail bevor ich googele. Er meinte: kein Problem.

Aber ich wollte mehr als nur langweilige, kompliziert zu erstellende und unflexible Programme. Ich wollte Funk. Internet. Cloud!

Glücklicherweise ist ELV ein recht guter Laden. Sie führen nämlich auch das MAX!-System. Da gibt’s allerhand Kram, unter anderem aber auch normale Heizungsthermostate und einen kleinen Würfel, der die per Funk anspricht und den man dann widerrum per Netzwerk ansprechen kann. Dieser übernimmt dann die zentrale Verwaltung und Konfiguration. Außerdem las ich, dass man es auch übers Internet und mit einer iPhone-App ansprechen kann. Es bot damit alles, was ich wollte.

Also bestellte ich gestern zum Test mal den LAN-Cube und ein Thermostat. Heute kam es an (überraschenderweise. Super fix, Amazon-Verhältnisse!) und ich montierte es erstmal in der Küche, weil ich da das alte Ding ohne den Einsatz einer Rohrzange abschrauben konnte:

Meiner Meinung nach könnten die Dinger ruhig etwas kleiner sein, denn ganz blind bin ich noch nicht. Aber was solls. Letzendlich einen Tick größer als normale Dreh-Dinger, aber stört ja eigentlich auch nicht.

Der LAN-Cube war eine schöne Überraschung, denn es ist wirklich ein kleiner süßer weißer Würfel. Hihihihi. Und er bezieht Strom über einen Mini-USB-Anschluss. Aus irgendwelchen Gründen finde ich das sympatisch.

Inbetriebnahme gestaltete sich problemlos. Komische Software installiert, automatisches Firmwareupdate, alles fand sich und ließ sich regeln. Wunderbar. Die iPhone-App is relativ hässlich, tut aber was sie soll.

Die einzige Sache, die mich bisher stört ist, dass die Software, die man auf seinem Rechner installiert wiederrum nichts weiter ist als ein mittelschlechtes Webinterface. Man installiert einen Java-Applicationserver, der per UDP mit dem LAN-Cube kommuniziert. Das ist eine ziemlich abstruse Architektur. Ich hätte erwartet, dass der LAN-Cube selber ein Webinterface bereitstellt, und man diese Windows/Mac-Software nur für die initiale Konfiguration oder so benötigt.

Diese Tatsache hat mehrere Nachteile:

Erstens bin ich gezwungen die “Cloud-Lösung” zu nutzen, wenn ich meine Heizung von unterwegs regeln will (z.B. wenn ich die Heizung schonmal anmachen will, wenn ich in den Bus steige, damit es warm ist, wenn ich Heim komme).

Zweitens kann ich nicht einfach ein paar PHP-Scripts schreiben, die mit dem Webinterface irgendwas cooles anstellen. (Weil das doof ist, wenn das Interface auf meinem Windows-Rechner laufen muss)

Drittens hatte ich insgeheim gehofft, dass sie vielleicht irgendeine (evtl undokumentierte) REST-API haben, die man für coole Sachen benutzen könnte. So müsste ich jetzt irgendwie entweder die Kommunikation reverse engineeren (oder die Java-App decompilieren), oder mal schauen wie die das Cloud-Portal mit dem Cube kommuniziert und das irgendwie reversen. Stress!

Nun gut. Immerhin hat mein Test gezeigt, dass das wohl ganz gut funktioniert. Werde jetzt wohl erstmal noch zwei weitere von den Thermostaten erwerben, sie im Wohnzimmer anbringen und dann testen wie gut es sich im Alltag schlägt. Werde euch auf dem Laufenden halten, ob ihr wollt, oder nicht.

Falls sich jemand fragt, wozu man sowas überhaupt braucht: Meine Heizungen sind aus, wenn ich nicht daheim bin. Wenn ich dann nach Hause komme (irgendwann zwischen 18 und 23 Uhr, sehr verschieden) ist es hier meistens sehr kalt. Dann muss ich erstmal hier und da die Dinger aufdrehen und warten. Es wär doch viel schöner, wenn es schon warm wäre, wenn ich heim käme, oder? Genau. Und Heizkörper einfach den ganzen Tag anlassen kommt nicht in Frage. Kostet ja auch Geld.

Geschrieben am 10. February 2012, 16 Kommentare, 1
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Assassins Creed: Brotherhood

Ich spielte soeben Assassins Creed: Brotherhood durch. Also ich beendete die Hauptstory. Mein Fazit: Joa, gutes Spiel. Leider etwas kurz.

Nach den ersten 1-2 Stunden, als ich die Steuerung wieder drin hatte, machte es tatsächlich auch dann wieder richtig Spaß. Wieder mal gab es viele Dinge zu tun neben der Hauptstory. Wieder mal tut man natürlich die Meisten Sachen niemals.

Nach fast 14 Stunden war ich diesmal durch, etwa fünf Stunden weniger als beim Vorgänger. Und das obwohl ich diesmal wesentlich mehr Nebenquestzeug gemacht habe (Läden gekauft, Borgia-Türme gesprengt, Viewpoints alle synchronisiert). Ich fand es insgesamt zu kurz, das Ende kam irgendwie zu schnell. Aber naja. Revelations ist bestellt.

Man könnte nun Argumentieren, dass ich das Spiel ja nich wirklich durch hab, wenn die Gesamtsynchronisation nur 45% beträgt. Ja, okay. Es gibt noch ein bisschen zu tun: Dämliche Attentatmissionen, dämliche Kurtisanenmissionen, dämliche Leonardo-Missionen (“Entdeckt werden führt zu Desynchronisation”).

All diese Sidequests haben bei mir keinen Wert mehr, nachdem ich den Hauptquest durch habe. Irgendwie ist das alles nur Quark, der das Spiel strecken soll. Aber warum sollte man es machen, wenn es nicht in den Hauptquest integriert ist?

Außerdem war meine Assassinen-Rekrutengruppe auch zu wenig involviert. Am Anfang fand’ ich sie sowieso blöd, war mir zuviel Mikromanagement. Trotzdem mochte ich sie dann doch und hab sie fleißig gelevelt. Hatte gedacht, dass sie später vielleicht nochmal zu gebrauchen sind.

Aber das eine Mal, wo ich sie im Hauptquest gebraucht hätte, bei dem Rennen zur Petersbasilika, waren sie nicht verfügbar. Tolle Wurst. Ansonsten hat man sie auch nie wirklich gebraucht.

Insgesamt war das Spiel irgendwie konstant auf der Schwelle zwischen “Zu leicht” und “Frust”. Wobei ersteres hauptsächlich für jegliche Kämpfe gilt (bin insgesamt 6 Mal gestorben, davon 6 mal durch falsche Sprünge). Frust gab’s dann in den dämlichen Sprungeinlagen. Wenn Ezio mal wieder nen Meter daneben springt, weil man den Joystick nen Millimeter in die falsche Richtung drückt.

Ebenfalls frustig waren die Leonardomissionen, in denen man nicht entdeckt werden durfte. Deswegen habe ich danach auch keine mehr davon gemacht, als ich meinen Supersprungfesthalte-Handschuh hatte. War ja storytechnisch auch nicht nötig.

Hach. Keine Ahnung, was ich damit genau sagen will. Ich hätte einfach gerne, dass die ganzen Nebenelemente die das Spiel bietet mehr in die Hauptstory eingewoben wären, so dass man mehr Lust hat, den Rest auch zu machen. Denn irgendwie ist es ja auch schade um das ganze Zeug, was da eingebaut wurde.

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Geschrieben am 7. February 2012, 3 Kommentare, 3
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¡Más Shake!

Am Donnerstag war ich im Indra, bei ¡Más Shake!.

Niemandem wird die Band etwas sagen — es handelt sich um ein kleines Projekt von Rod (dem Bassisten von die ärzte). Sie machen jedenfalls so Beatles-like Musik, scheinbar Covern sie hauptsächlich südamerikanische Bands.

Hier ein sehr sehr schlechtes Foto:

Mit viel Fantasie kann man auf dem Bild Rod erkennen. Und man sieht, dass ich nicht weit von ihm entfernt stand (vor mir war nur ein verrückt tanzender dicker kleiner Mann und eine sich nicht stark bewegende Oma)

Auf jeden Fall war es sehr schön und musikalisch mal was Neues (sonst hör ich sowas ja eher selte, vor allem nicht live). Außerdem war ich Rod so nah, wie ich ihm wahrscheinlich nie wieder kommen werde, bei ärzte-Konzerten steht man ja immer 2-3 Kilometer von der Bühne entfernt.

Leider sprach er hier auch nicht wesentlich mehr als sonst so. Wenn er etwas sagte war es aber Rod-typisch sehr lustig. Hach.

Geschrieben am 5. February 2012, 3 Kommentare, 5
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