Am Freitag vor einer Woche war ich beim Saltatio Mortis-Konzert im Substage in Karlsruhe.

Los ging’s 14:35 in Furtwangen, nach Triberg, nach Karlsruhe und erstmal zu meinen Konzert-Mitgängern, da dann etwas rumgehangen und kurz vor 19 Uhr aufgebrochen, Richtung Substage. Vorher noch ein kleiner Snack im Subway. Nachdem wir uns dann Reingedrängelt hatten standen wir dann im relativ kleinen Substage, die Decke war nicht wirklich hoch und die Luft nicht wirklich angenehm, aber nunja.

Relativ pünktlich begann dann auch die Vorband zu spielen. Leider Gottes handelte es sich hierbei um Feuerschwanz. Also okay, nichts gegen Feuerschwanz an sich, aber seit ich sie auf dem Feuertanz 2007 mehrere Stunden lang immer wieder beim darbieten ihrer drei Songs bewundern konnte, hab ich irgendwie genug von ihnen. Texte die sich nur ums Saufen und Geschlechtsverkehren drehen zu Melodien, die entweder von andern Mittelalterbands stammen oder nicht sonderlich einfallsreich sind muss ich jetzt nicht solange haben. Einzig Met und Miezen war ganz lustig, letzendlich war ich aber froh als sie dann fertig waren.

Danach kamen dann Saltatio Mortis auf die Bühne. Bei den etwas größeren, wie dem Lasterbalk, erwies sich die tiefe Decke dann als kleiner Nachteil, die konnten nämlich kaum vernünftig stehen. Gut das er Schlagzeuger ist. Das nun folgende Konzert war äußerst gut. Die weniger guten Lieder haben sie gleich am Anfang abgehandelt (Rastlos, Ebenbild) und dann einige Stunden (hab keine Uhr mitgehabt) durchgerockt. Leider war das Publikum teilweise nicht so sehr von allein motiviert und hatte Probleme richtig mitzugehen, keine Ahnung woran das lag — ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Salome war ohne Doro Pesch leider nicht ganz so supi, aber trotzdem genial.

Eigentlich guck ich bei Konzerten ja auch einfach nur den Gitarristen und Bassisten auf die Finger. Auch das bereitete hier viel Spaß. Samoel und Bruder Frank haben es schon ziemlich drauf. Wobei die anderen natürlich nicht weniger schlecht sind, aber man kann sich ja nich auf alle konzentrieren. Alea hat auch besser gesungen als ich es erwartet hätte.

Alles in allem also ein gelungenes Konzert.

[rating:4.5/5]