Connichi. Mal wieder.

Das dürfte jetzt meine fünfte gewesen sein, und irgendwie ist es immer wieder anders und lustig. Diesmal habe ich quasi nichts vom Programm gesehen, dafür aber wieder ein paar Fotos gemacht, was ich in den letzten Jahren ja sehr vernachlässigt habe. Da meine Connichi-Posts bisher aber immer sehr lang waren hier mal wieder der Versuch einer sehr langen Schilderung:

Freitag ging es diesmal erst recht spät los. Ich glaub ich fuhr erst mit der 11-Uhr-EIB nach Wilhelmshöhe und dann mit dem Taxi zum Hotel. Ich wusste zwar, dass da irgendwo eine S-Bahn-Station ist, wusste aber auch, dass ich von der Station noch mindestens 5 Minuten Fußweg gehabt hätte. First world problems.

Im Hotel checkte ich schnell ein, stellte fest, dass sich wirklich nur der Name geändert hatte (Mövenpick wurde zu Mercure) und wartete, dass die Leni, Laura und Viola ankommen, damit wir uns auf die Con machen konnten. Das geschah, unterwarteterweise, auch recht zeitnah und so waren wir schon 16 Uhr da, oder so. Glaub ich.

Darauf folgte dann erstes Erkundschaften des Geländes. Durch den Anbau gab es ja einige Umstrukturierungen, insgesamt gefiel mit das alles sehr gut. Alles wirkt größer und besser. Der Go-Bereich ist sicher ruhiger und der neue Gamesroom wesentlich größer und besser belüftet. Letzterer bekam wohl nun auch mal ein wenig Sponsoring — gab einige Xbox-Demostationen und ein paar 3DSse zum rumspielen.

Irgendwann um 18:30 startete die Eröffnungsverstaltung — auch wenn mich der Rest des Programms meist nicht so interessiert, schau ich mir die meistens dann doch an. Diesmal kamen zuerst ein paar offizielle auf die Bühne, unter anderem auch ein hohes Tier aus Kassel, der wirklich sehr locker und positiv drauf war. Danach kam dann Shinji Schneider, seineszeichens sowas wie ein “Anime-Comedian”, auf die Bühne, der wohl moderieren sollte, leider wirkte das alles sehr statisch und, kA, nicht besonders gut.

Nachdem sie ein paar Orgas vorgestellt hatten kamen dann endlich die Ehrengäste. Besonders gut waren Kaya Matsutani und Kohei Tanaka. Sie ist irgendwie Seiyuu und er Komponist von Dingen. Jedenfalls sangen sie dann drei Lieder, die ich alle nicht kannte, die aber ziemlich super waren. Mit Piano. Und Live. Ziemlich super!

Danach wurde es aber schlagartig langweiliger und wir entschlossen uns zu gehen um irgendwo anders rumzuhängen. Rumhängen ist nämlich die hauptsache, die man so macht, auf einer Con. Rumlaufen und rumhängen. Irgendwann um 19:40 entdeckte ich im Händlerraum dann noch Dinge die ich haben wollte und ging zur Bank um mir Bargeld zu holen. Als ich 19:54 wieder da war, konnte ich schon nichtmehr rein, denn die Händlerräume schlossen um 20 Uhr. Schade.

Naja. Wir gingen dann noch mal zum Edeka um uns Abendessen zu besorgen (Brot und Gouda, yeah) und um 21 Uhr begab ich mich in den Go-Bereich wo mal wieder das Treffen des Fotografenzirkels von Animexx stattfand. Diesmal waren wir recht wenig. Nur sechs Leute oder so, aber die wichtigsten waren da und so konnte ich ein bisschen mit dem Herrn Gerlach und dem Hamsi schnacken. (Schnacken is voll das super wort)

Danach gabs dann nichtmehr soviel zu tun und wir fuhren mit dem Taxi ins Hotel. Diesmal ja zu viert und damit quasi sehr günstig. Danach gab es noch ein paar Folgen Supernatural, allerdings hat es mich nicht unendlich begeistert. Naja.

Am Samstag gings dann erstmal zum Frühstück, genauso wie letztes Jahr in dem Hotel, diesmal aber nicht inklusive, sondern mit 12,50€ recht teuer. Aber naja. Danach ging’s mit der S-Bahn zur Stadthalle.

Der Samstag bestand dann hauptsächlich aus rumlaufen, Fotos machen, rumhängen, den Stefan finden, mit ihrem rumlaufen, Fotos machen, unzählige Male durch die Händlerräume streifen, Dinge kaufen, Fotos machen und rumlaufen. Relativ früh am Morgen gabs noch eine Vorstellung einer Trommel-gruppe, die ganz gut waren.

Am Abend hielten wir uns dann hauptsächlich beim Gamesroom auf, wo ich Stefan mehrfach in dem Dragonball-Xbox 360-Spiel vernichtend schlug. Keine Ahnung wie es heißt, es war irgendwie total kompliziert und ich hab hauptsächlich die Buttons gemasht. Aber hat geklappt. 3 oder 4 Mal.

Irgendwann wollten wir essen — und wie es so Tradition ist, machten wir uns auf um beim Joeys eine Pizza zu besorgen. Wir aßen sie direkt vor der Joeys-Filiale sitzend und dabei über die Personen drinnen lästernd, die uns hoffentlich nicht hörten.

Danach gings zurück zur Con, wieder vor den Gamesroom. Draußen hatte sich mittlerweile ein netter Fotograf breit gemacht, der versuchte mit zwei Blitzen mit Funkauslösern stilvolle Fotos zu machen. Aus reinem Interesse probierte ich kurz, ob er die gleichen 30€-Funkdinger hatte wie ich — Hatte er. Der Spaß seine Blitze auszulösen hielt allerdings nicht lange, vor allem, da er garnicht irritiert schien.

Danach konnten wir noch eine spannende Geschichte miterleben, in der zwei Helfer versuchten den Besitzer eines verlorenen Handys ausfindig zu machen, das war auch ziemlich lustig.

Kurz nach zwölf machtne wir uns allerdings wieder zum Hotel, denn irgendwie war nicht mehr soviel los. Diesmal war der Stef dabei, also brauchten wir ein größeres Taxi und mussten etwas warten, war aber nicht weiter schlimm, da wir von ein paar besoffenen Jugendlichen aus Kassel dumm angemacht wurden. Naja.

Die Nacht war gut und billig, da ich mein Bett und damit den Zimmerpreis mit dem Stef teilte. Nach einer Runde Löwenzahn am nächsten morgen (es ging um Füchse), dem Frühstück und einem kurzen Umpark-Problem ging es dann wieder zur Con. Die meiste Zeit verbrachten wir hier nochmal im Händlerraum. Man will ja Geld ausgeben. Man muss ja. Danach noch etwas im Garten und Fotos gemacht.

Da die Leni und ihre Freundinnen noch eine mehrstündige Autofahrt vor sich hatten, verabschiedeten sie sich schon recht früh. Und ich musste nochmal mit, da ich ja mein Zeug bei ihnen ins Auto getan hatte. Aber die S-Bahnen fuhren alle recht gut und so kam ich gegen 15 Uhr nochmal zum Con-Gelände und entschied mich nochmal auszusteigen und den Stef zu suchen und mit ihm noch etwas abzuhängen. Irgendwann, ich glaube so gegen 17 Uhr fuhr ich dann mit der EIB zurück.

Fazit

Connichi. Super wie immer. Ich weiß, der Text da klingt nicht, als wäre es super spannend. Nix vom Programm gesehen. Nur rumgelaufen und Geld ausgegeben. Aber irgendwie macht mir diese ganze Sache einfach unterschweillig total viel Spaß. Überall Leute, die irgendwie leicht verrückt sind und ihrem Hobby nachgehen. Außerdem unterwegs sein mit Freunden, die man sonst das ganze Jahr nicht sieht, weil man irgendwie recht weit weg wohnt.

Außerdem hab ich nun gut 190 Begegnungen auf meinem 3DS, was ziemlich cool ist. Denn ich hab alle Puzzle komplettiert. Wunderbar. (Dabei musste ich aber auch feststellen, dass das 10-Begegnunen-pro-Session-Limit ganzschön nervig ist)

Loot

  • Lucky Star Manga (jap)
  • Lucky Star 4Koma, Band 4 (jap)
  • Touhoku Daisuki I
  • Saikano 1-6
  • X JAPAN – Jealousy
  • X JAPAN – Endless Rain Single
  • Mahou Shoujo Madoka Magika Artbook
  • K-ON Artbook

Die Lucky-Star Manga und das Touhoku-Buch sind hauptsächlich um mich zum japanisch Lernen zu motivieren. Saikano wollt ich eh mal zuende Lesen und da bot sich der Manga-zum-halben-Preis-stand an. Über die X JAPAN-Single für 10 Euro bin ich recht froh, da es ne CD von 1989 ist, in einem komischen Format auf Mini-CD. Die Artbooks, naja. Man muss sich auch mal was gönnen.

Cosplay

Insgesamt hab ich weniger Cosplay-Fotos gemacht, als ich wollte und sie kommen auch nicht wirklich an meine Qualitätsverstellungen ran, aber naja. Man muss sich erstmal wieder reinfinden. Da ich aber doch ein paar machte, wollte ich sie dann doch auch posten. (Falls irgendjemand nicht einverstanden sein sollte: andy@nein-andy.de).