Am Ostermontag zappte ich durch die Programme und blieb auf ZDFneo hängen, wo gerade ein Knoff-Hoff-Show-Marathon lief. Ich hielt kurz an und erinnerte mich kurz daran zurück, dass ich das damals sicher das ein oder andere mal bei meinem Opa auf dem Fernseher sah.

Die Knoff-Hoff-Show lief hauptsächlich zwischen 1986 und 1999. Moderiert wurde die Sendung von Joachim Bublath, den man auch vielleicht schonmal irgendwo gesehen hat — immerhin hatte er später noch eine, nach ihm benannte, Wissenschaftssendung), und erhielt 2008 den Carl-Sagan-Preis für seine journalistische Arbeit — gemeinsam mit wechselnden Co-Moderatorinnen.

Ich bliebt dann etwas hängen, schaute mindestens zwei Folgen und war eigentlich ganz hin und weg vom Konzept. Die ganze Sendung wirkt im Grunde als hätte man die guten Elemente aus allen Physik- und Chemie-Schulstunden genommen — die Experimente — und alles dann in Rekordgeschwindigkeit hintereinander abgespielt (“wir haben jede Minute ein neues Experiment gestartet”). Meist im Wechsel stellen die Moderatoren ein Experiment nach dem anderen vor, teils mit tiefergehenden Erklärungen, oft aber auch nur so. Ab und zu gibt es dann auch Experten oder Hobbybastler, die ihre Erfindungen ähnlich knapp vorführen.

Insgesamt freute ich mich sehr darüber, dass das ZDFneo den alten Kram wiederholt. Ich finde das Sendungskonzept gut, ich hab mich kurz zurückerinnert und einzelne Beiträge, z.B. über den Entwicklungsstand von Digitalkameras (zum Anfang der 90er Jahre!) waren sehr faszinierend.

(Man kann ein paar Folgen bei YouTube finden, schaut doch mal rein!)