Ihr kennt das. Zuerst kommt der Router, dann kauft ihr euch ein paar TRÅDFRI-Lampen, die natürlich einen Internet Gateway brauchen, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Kein Problem, direkt an den Router anschließen und irgendwie daneben legen.

Die Zeit vergeht, ihr überlegt, dass es doch ganz cool wäre, einen Raspberry Pi mit Plex zu haben um die ein oder andere alte VHS-Aufnahme von Familienvideos parat zu haben — für alles andere gibt’s ja Netflix. Also Raspberry Pi und eine Festplatte nehmen, irgendwo hinter den Router werfen, ein USB-Netzteil suchen (weil der Router natürlich keine High-Power-USB-Ports hat, die den Raspberry genug füttern können) und hinter den Router werfen und — ach Mist — jetzt brauchen wir da oben auch noch eine Mehrfachsteckdose.

Zu guter Letzt bekommt ihr auch noch durch eine Rabatt-Aktion ein paar Tado-Thermostate mit 50% Rabatt. Juchu, ein weiteres Internet-Gateway, das man hinter den Router werfen kann.

Schon von Anfang an war ich nicht sehr zufrieden damit, dass der Router in der Abstellkammer einfach auf dem Regal oben steht, aber wie das so ist, es gibt immer wichtigere Sachen zu tun. Mittlerweile befanden sich allerdings gefühlt zwanzig Plastikboxen mit Elektronik, 24km Patch- und Micro-USB-Kabel und eine Menge Staub hinter dem Router. Zeit aufzuräumen!

Im Keller fand ich zum Glück noch ein Brett. Ich schnitt daraus ein 30 × 80cm großes Stück heraus, was genau über die Abstellraum-Tür passt und begann meinen Kram drauf anzuordnen. Außerdem fand ich noch eine Steckerleiste mit Schalter — perfekt um den Router neuzustarten, wenn das Internet mal wieder kaputt ist. Und für den Urlaub.

Die ganzen Geräte klebe ich mit Velcro am Brett fest. Das Zeug ist so unglaublich stark, da könnte ich auch einen Elefanten im Abstellraum befestigen. Für das (lausige) Kabelmanagement benutzte ich ein paar Kabel-Klemmen, die ich rumliegen hatte. Da ist noch viel Luft nach oben, aber ich wollte jetzt auch nicht unendlich viel Zeit investieren.

Endlich Ordnung. Juchu. Jetzt müsste nur noch jemand die ganzen Holzspäne weg saugen und den Schreibtisch aufräumen…

(Erfahrungen zu Tado und TRÅDFRI gibt es später, in einem separaten Blogpost (wie immer, wenn ich das schreibe, bedeutet das eigentlich nie (vielleicht ist das diesmal anders!)))

(Ein Blogpost exklusiv mit iPhone-Fotos, das gab’s auch noch nicht häufig.)