Das große Thema, das aktuell alle unglücklich macht ist ja die Datenschutzgrundverordnung. Auch an mir geht das natürlich nicht vorbei, denn leider betreibe ich zu viele Webseiten.

Die Unsicherheit, was man nun genau tun muss, ist wahrscheinlich das größte Problem. Hier im Blog zum Beispiel. Kommentare deaktiviert, Google Analytics raus. Youtube- und Spotify-Embeds werde ich wohl auch noch rauswerfen — und trotzdem muss ich am Ende so eine dämliche 20-seitige Datenschutzerklärung aus einem Generator copy-pasten? Das kann doch nicht… der Sinn sein.

Für watched.li bin ich immerhin schonmal fertig, glaube ich. Analytics rausgeworfen, alle JavaScript-Libraries von CDNs gekickt (und eine strenge Content Security Policy im nginx definiert) und fertig. Ich hatte dann sogar selbst versucht eine kurze, knackige Erklärung zu schreiben, was nun vom User noch wann gespeichert wird, am Ende war mir das aber auch zu unsicher und ich nahm jetzt doch etwas aus einem Generator. Ist das sicherer? Man weiß es auch nicht. Ich habe aber leider auch kein Geld einen Anwalt zu befragen, der mir dann auch nur antworten wird, dass er sich auch noch nicht so sicher ist.

Ein gutes hat die Sache aber auf jeden Fall: Ich werde auf allen Seiten die Einbindung jeglicher Third-Party-Sachen möglichst vermeiden. Das ist besser für alle.