Als ich erfuhr, dass Helge in der Elbphilharmonie auftreten wird, war ich natürlich total aus dem Häuschen. Der Vorverkauf sollte ausgerechnet dann starten, als wir planmäßig gerade im Flugzeug auf die Färöer-Inseln sitzen sollten. Zum Glück gab es da etwas Verzögerung und ich konnte mein Glück versuchen.

Natürlich war die Elbphilharmonie-Webseite, wie immer, völlig überlastet. Ich kaufte direkt über den Konzertveranstalter, dort konnte ich nur die Anzahl der Plätze und die Kategorie wählen, nix mit Saalplanbuchung. Egal. 2× 64€, bezahlen, vergessen und ab ins Flugzeug.

Ein halbes Jahr später war es soweit — und wir staunten nicht schlecht, als die Platzeinweiserin uns bestätigte, dass wir tatsächlich in der allerersten Reihe direkt vor der Bühne unsere Plätze einnehmen sollten. Krass! Danke an die Webseite des Konzertveranstalters!

Das Konzert an sich war auch super. Ganz abgesehen von der perfekten Sicht (und fast hätte ich ihm die Hand geschüttelt!) gab es eine gute Setlist (die ganz viel anderen Kram, als das, was man sonst so hört, beinhaltete) und sogar ein Publikum, das nicht bei jedem Witz lacht und nichtmal in ausschweifenden Jazz-Einlagen anfing unruhig zu werden. Alles in allem ein sehr gelungener Abend, der mit einem Highlight endete, als Helge Schneider sich noch an die Orgel setzte.

Die klingt nämlich zum Einen schon mal ziemlich geil — zum Anderen war es auch schön, als er “Auf der Reeperbahn nachts um halb eins” anstimmte und der gesamte Konzertsaal direkt mit einstimmte.