Game of Thrones, Season 8

Eigentlich ist dazu im Internet alles geschrieben worden, was man schreiben kann. Nichts desto trotz, allein schon der Vollständigkeit halber, hier noch meine drei Cents zum Thema:

Die ersten Episoden fand ich toll, sie bauten eine super Stimmung auf. Auch die Night-King-Abschlussfolge fand ich gut. Klar, man muss über Einiges hinweg sehen, aber man kann sich damit anfreunden.

Dann ging es leider stark bergab. Folge 4 und 5 waren so schlimm, dass mir alles egal wurde und ich anfing mich durch die geleakten Spoiler zu lesen. Aha, so soll es also ausgehen. Lachhaft! Hahahaha.

Natürlich kam es am Ende tatsächlich genau so, trotz anscheinend mehrerer Enden, die gedreht wurden, um selbst alle, die dabei waren zu verwirren, leakte jemand das richtige Finale.

Tatsächlich hat es mich aber am Ende wieder mit der Staffel versöhnt? Klar, das ist alles vielleicht etwas anders, als man sich das so vorstellte, insgesamt ist es aber, wie ich finde, kein vollkommen unbrauchbares Ende — das einzige unbrauchbare war der Weg, also diese kurze letzte Staffel, wie es zu dem Ende kam. Alle 500 offenen Erzählstränge, die einfach abgeschlossen wurden, so viel verschenktes Potential.

Naja. Trotzdem bleibt Game of Thrones insgesamt eine wunderbare Serie, mit toller Musik, die mich 9 Jahre unterhalten hat. Vielleicht lese ich sogar mal die Bücher und eventuell gibt es ja in 15-20 Jahren ein Remake, dass die Fehler der letzten Staffel korrigiert, wer weiß!

Staffel 8: ★★★☆☆

Insgesamt: ★★★★★

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