Now Featuring Up to 6-Core Processors and 32GB of Memory, True Tone Display and the Apple T2 Chip

Apple updates MacBook Pro with faster performance… auf apple.com

Endlich neue Macbooks. Leider läuft mein Lease noch bis Ende 2019. Sechs Kerne, 32 GB RAM und 4 TB SSD hätte ich allerdings schon gerne. Schade nur, dass das Macbook in Maximalkonfiguration dann 8.000,00 € kostet. Krasses Ding.

Also, die Hälfte davon geht für die riesige SSD drauf – ich bin gespannt, wie das dann zu Weihnachten 2019 aussieht, wenn ich ein Neues bekomme. Vielleicht kosten 4 TB SSD dann nur noch 2.000 € Aufpreis.

Nachdem gestern Instapaper dran glauben musste, habe ich mir heute spontan überlegt mein Instagram Konto zu löschen

Bye, Bye, Instagram auf need.computer

Seitdem ich Instagram in meinen Self Control-Ordner auf der zweiten Seite des Homescreens gepack habe, verschwende ich wesentlich weniger Zeit damit, Stories durchzuskippen. Wie lang dauert es, bis ich die App auch lösche?

Ich mag es schon noch durch die Fotos zu scrollen, aber gleichzeitig ist es mir auch egal. Ich selber poste fast nichts mehr, da es mir einfach nicht so viel Spaß macht, mir Fotos auf dem kleinen Screen anzugucken, statt z.B. auf dem Retina-Macbook im Blog.

Als die Stories dann kamen war ich erst erfreut – sie sorgten ja dafür, dass niemand mehr das dumme Snapchat benutzte, mit der Zeit fing ich aber auch an einfach durchzuskippen. Zum Einen weil viele Leute natürlich… sprechen und ich nie den Sound anhabe und zum Anderen, weil ich einfach viel zu vielen Leuten folge und ich es nie schaffe, alles zu gucken, wenn ich nicht durchskippe. Schwierig.

Also. Entweder entschlacke ich mal die Liste der Leute denen ich folge ordentlich, oder ich verzichte einfach komplett auf diese Facebook-Datenkrake. Leider verpass ich dann sicherlich auch das ein oder andere schöne Foto von Freunden. Das wäre auch wieder schade.

Wie toll wäre ein alternatives, privates, self-hosted Instagram, das einfach alle benutzen! Eins, wo man die Bilder am Rechner dann auch in 1200 Pixeln Breite anschauen kann! Toll und utopisch.

Wie alles begann

Vor ein paar Tagen trieb ich mich so im Internet herum und fand die Webseite von Hans, dem ich ja schon länger auf Twitter folge und sogar mal in Berlin traf (er baut mit Philipp zusammen, unter anderem, Scrumpy!). Dort fand ich folgenden Satz:

Als Kind bin ich in ein Turbo Pascal Buch gefallen.

Aha!

Ich habe noch nie erzählt, wie ich zum Programmieren gekommen bin, oder? Ich werde es vielleicht irgendwann nochmal genauer erläutern, aber auf jeden Fall startete alles mit diesem Buch:

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Ich fragte Hans natürlich direkt bei Twitter, um welches Buch es sich bei ihm gehandelt hatte und tatsächlich, es war das gleiche – nur, dass es sich bei ihm um die zweite, verbesserte Auflage handelte. Witzig!

Wenn ich mich richtig erinnere, war dies das zweite Programmier-Buch, welches mir meine Eltern schenkten. Ich weiß nicht mehr, welches das Erste war, so richtig interessiert hat es mich aber wohl nicht. Turbo Pascal & Delphi für Kids hat mich aber überzeugt und in mir etwas geweckt.

Ich weiß natürlich nicht mehr genau, was aus dem Buch ich genau nachprogrammiert habe, wenn überhaupt. Ich glaube, mit dem Turbo Pascal-Kram hab ich mich nicht lange aufgehalten, Delphi und den eingebauten Interface-Builder fand ich allerdings toll.

Das erste Programm, das ich geschrieben habe, das in meiner Erinnerung noch festhängt: Ein Programm, das… 12 Buttons hat, und auf Klick die aktuellen Horoskope anzeigt. Natürlich händisch abgeschrieben aus der aktuellen Tageszeitung.

Danke an meine Eltern! Ohne dieses Buch wäre einiges bestimmt anders gelaufen.

Sando & Ichi

Anscheinend gibt es hier eine Vorliebe für Läden mit einem “&” in der Mitte. Nach Schlürf & Schmatz war nun Sando & Ichi, das sich zwei Häuser daneben befindet, mein nächster Versuch, in der Langen Reine etwas essbares zu finden.

Das Angebot ist übersichtlich, es gibt Reis-Sandwiches (jetzt kann ich mit meinen Japanisch-Skills punkten. ”Sandwich” schreibt man auf Japanisch nämlich so: サンドイッチ, in Katakana, dem Schriftsatz für aus dem englischen übernommene Wörter. Die Silben heißen ausgeschrieben dann: sa·n·do·i·chi, Sando & Ichi, versteht ihr?) mit vier verschiedenen Füllungen und Soßen. Dazu Kaffee und Desserts.

Ich war bisher zwei mal da, beim ersten Mal hatte ich Lachs, beim zweiten Mal Chicken und es war toll. Die Soßen hab ich auch fast alle durchprobiert, da man immer zwei wählen darf. Alles lecker, einzig vielleicht etwas teuer, mit 7–8€ für ein Sandwich. Aber man wird auch gut satt, die Leute sind alle sehr nett und sie haben einen Gastro-Gründerpreis gewonnen. Toll!

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On July 31, 2018, we will be shutting down Moves. This means you won't be able to log in to the Moves app after July 30, 2018.

Thanks for using Moves auf moves-app.com, via Kevin

Tja, das war's wohl. Viel passiert ist mit der App in den letzten Jahren ja nich mehr, vielleicht, weil sie von Facebook gekauft wurde und die Entwickler abkommandiert wurden. Vor vielen Monaten gab's nochmal ein paar Fixes, die die Grundfunktionalität unter aktuellen iOS-Versionen am Laufen hielten, aber Features gab es nicht mehr.

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Immerhin funktionierte es aber die ganze Zeit. Mein Export umfasst 1947 Tage. Seit März 2013 habe ich ein ziemlich komplettes Bewegungsprofil von mir, das zu allem Überfluss auch noch bei einer Firma gespeichert wird, deren Entwickler von Facebook gekauft wurden. Aber ist ja alles privat und verschlüsselt, bestimmt.

Wie auch immer. Ich habe meinen Export heruntergeladen (und werde ihn archivieren, bis ich in 10 Jahren Lust habe, ein Interface zur Visualisierung zu schreiben) und den Moves-Account gelöscht.

Wie geht's jetzt weiter? Ich fing ja schonmal an eine eigene Alternative zu entwickeln, kam da aber aus Zeitgründen (und weil ich Kalman-Filter nicht verstand) nicht weiter. Markus schickte mir einen Link zu einer App Namens Arc App. Sieht gut aus und scheint die Daten nur lokal und in der iCloud zu speichern. Das ist doch mal was. Mal sehen, ob sie auch für fast zweitausend Tage funktionieren wird!