Die Zwiebel-Frage

Hallo Welt,

wie wir ja alle wissen bin ich großer Fan von Hello Fresh. Vor allem mag ich, dass die Rezepte immer sehr genau und einfach nach zu kochen sind, ohne, dass man viel Koch-Know-How braucht. Eines stört mich allerdings ein bisschen -- fast jedes Mal, wenn die grandiose Zutat Frühlingszwiebel genutzt wird steht im Rezept sowas wie "Schneide den Weißen und Grünen Teil der Zwiebel getrennt voneinander in dünne Ringe". Der weiße Teil wird dann meist angedünstet, der Rest landet am Ende als Deko auf dem Gericht.

Jeder, der so eine Zwiebel schon einmal genau betrachtet hat, wird wissen, dass es leider nicht so einfach ist, wie es im Rezept steht. Der Übergang zwischen weiß und grün und eher fließend und nich wirklich leicht bestimmbar. Je nach Zwiebel ist es auch ganz unterschiedlich. Manchmal sind nur die ersten zwei Zentimeter richtig komplett weiß. Soll ich dann wirklich die verbleibenden zwanzig Zentimeter als Deko verwenden? Was hat sich die Natur dabei nur gedacht!

Aber HelloFresh hat ja einen perfekten Twitter-Support, also Stellte ich meine Frage kurzerhand bei Twitter und bekam auch schnell die angeforderte Skizze -- mein Problem wurde dadurch nicht so richtig gelöst. Es scheint eine sehr subjektive Sache zu sein, wie viel vom Grünen man noch in den Weißen Teil der Zwiebel aufnimmt.

Das ganze kann ich so natürlich nicht einfach bei Seite legen. Daher hier nun der Versuch, die perfekte Frühlingszwiebel-Zerteilung zu crowdsourcen. Stimmt über den Slider unten einfach ab, wo ihr sagen würdet, dass der weiße Teil vorbei ist und der Grüne beginnt. Die graue Linie oben zeigt immer den aktuellen Durchschnitt an. Sobald diese Umfrage ein repräsentatives Ergebnis hat, werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Update

Mittlerweile gingen etwa 190 Abstimmungsergebnisse ein. Das reicht mir, ich schließe diese Umfrage damit. Hier das offizielle Ergebnis:

zwiebel.png

Schlürf & Schmatz

Die Lange Reihe wird natürlich von den großen Playern, wie dem grandiosen Café Gnosa dominiert — daneben gibt es allerdings noch allerhand weitere kleine Läden, die teilweise auch recht häufig Besitzer, Namen und Konzept wechseln.

Meistens habe ich nicht die Energie oder Zeit mich mit diesen neuen Läden auseinander zu setzen — vor zwei Jahren waren wir mal im Fränzi, das es schon lange nicht mehr gibt.

Ganz neu ist jedenfalls “Schlürf & Schmatz”, ein typischer Instagram-Hipster-Laden, so von der Aufmachung her.

Martin fuhr am Sonntag leider schon wieder nach Berlin und zum Abschied wollten wir uns noch kurz treffen. Ich empfand das als guten Zeitpunkt, dieses neue Lokal mal auf Herz und Nieren zu testen.

Ich hatte eine Acai-Bowl, auch wenn ich weder wusste, wie man es ausspricht, noch was es ist und [Martin](https://martinwolf.org) ein Sandwich. Beides war gut. Vor allem die Portionsgröße der Bowl war mehr als üppig — und lecker wars auch noch. Hier komme ich auf jeden Fall nochmal vorbei, wenn ich etwas instagrammen möchte!

20180603-125611-pwa-1549-Edit.jpg

Eine Straße, links und rechts.

20180527-142017-pwa-1232.jpg
20180527-142034-pwa-1233.jpg

Tauben und Kirschen

Seit ein paar Tagen kann ich im Innenhof regelmäßig eine ganze Gruppe Tauben dabei beobachten, wie sie sich über den Kirschbaum her machen. Kein Wunder, dass ich bisher nie mitbekommen habe, dass hier tatsächlich Kirschen wachsen. Bevor sie reif sind, ist der Baum wohl komplett leer gefressen.

20180530-201519-pwa-1494.jpg
20180528-145203-pwa-1445.jpg

(Um das noch genauer unter die Lupe zu nehmen brauche ich wohl doch mal das große weiße 600mm von Canon. Hat jemand 12.000€ übrig?)

DSGVO

Das große Thema, das aktuell alle unglücklich macht ist ja die Datenschutzgrundverordnung. Auch an mir geht das natürlich nicht vorbei, denn leider betreibe ich zu viele Webseiten.

Die Unsicherheit, was man nun genau tun muss, ist wahrscheinlich das größte Problem. Hier im Blog zum Beispiel. Kommentare deaktiviert, Google Analytics raus. Youtube- und Spotify-Embeds werde ich wohl auch noch rauswerfen -- und trotzdem muss ich am Ende so eine dämliche 20-seitige Datenschutzerklärung aus einem Generator copy-pasten? Das kann doch nicht... der Sinn sein.

Für watched.li bin ich immerhin schonmal fertig, glaube ich. Analytics rausgeworfen, alle JavaScript-Libraries von CDNs gekickt (und eine strenge Content Security Policy im nginx definiert) und fertig. Ich hatte dann sogar selbst versucht eine kurze, knackige Erklärung zu schreiben, was nun vom User noch wann gespeichert wird, am Ende war mir das aber auch zu unsicher und ich nahm jetzt doch etwas aus einem Generator. Ist das sicherer? Man weiß es auch nicht. Ich habe aber leider auch kein Geld einen Anwalt zu befragen, der mir dann auch nur antworten wird, dass er sich auch noch nicht so sicher ist.

Ein gutes hat die Sache aber auf jeden Fall: Ich werde auf allen Seiten die Einbindung jeglicher Third-Party-Sachen möglichst vermeiden. Das ist besser für alle.

Du suchst nach mehr? Ältere Posts von 2018 bis 2013 befinden sich im Archiv , viel Spaß!