Die liebe Klausurzeit. Tja. Für mich ist die immer ein zweischneidiges Schwert. Zuerst ist es erstmal ziemlich stressig, da man lernen muss. Für manche Klausuren sogar recht viel, wenn man halbwegs erfolgreich sein möchte.

Ist die Klausur dann geschrieben, könnte man ja denken, es ist erstmal Ruhe… aber nein, dann beginnt etwas, das noch viel schlimmer ist, als die Aufregung vor der Klausur — das endlose Warten auf die Noten. Manche Professoren sind schneller, andere langsamer und so dauert es teilweise schon ziemlich lange, bis man erfährt, was das Lernen nun gebracht hat…

So bleibt einem nichts anderes übrig als alle fünf Minuten bei der freundlichen Roboterstimme von der telefonischen Notenauskuft anzurufen. Das klingt dann etwa so:

[audio:noten.mp3]
9. February 2010  /  4 Kommentare  /  2

Das knspr-imgnNote-Plugin ist im Grunde meine erste Entwicklung die es in ein Release-Fertiges Stadium gebracht wurde und jetzt auch rege von vielen Leuten benutzt wird. Die Entwicklung an sich und die Tage nach dem Release haben dabei ein paar Dinge zu Tage gebracht, deren ich mir vorher nicht so bewusst war:

  • Die WordPress Codebase ist… schmutzig.1
  • jQuery URL-escaped nicht automatisch alles wenn man AJAX’d
  • Leute lesen keine Projektseiten komplett durch und beschweren sich dann über known Bugs
  • Leute lesen keine Kommentare von anderen und beschweren sich dann über Bugs die schon lange in Arbeit sind
  • Fast niemand benutzt das Supportforum2, alle lassen ihr Feedback lieber in irgendwelchen Blogkommentaren zurück
  • 1&1 hat in ihren Hosting-Angeboten immernoch standardmäßig PHP4
  • Es gibt immernoch Hoster mit Apache 1.3
  • Man sollte nicht direkt Release Candidates raushauen, nur weil man denkt, das ja sicher nich viel schief gehen kann
  1. Okay, das war mir schon vorher klar

  2. Vielleicht liegt’s daran, dass man sich registrieren muss

8. February 2010  /  5 Kommentare  /  0

Der zweite Film, den ich im Rahmen meines Lovefilm-Abos bekommen hab war der deutsche Oscarprämierte Fim “Das Leben der Anderen”.

Der Film handelt, grob und dilletantisch gesagt, vom Stasi-Mitarbeiter Gerd Wiesler, der einen bisher ziemlich linientreuen Autor überwacht und dabei feststellt, dass das ganze System, für das er da die letzten Jahre gearbeitet, beziehungsweise eher gelebt hat, ziemlich hinterfragungswürdig ist.

Am Anfang hat mich der Film nicht sonderlich überzeugt. Irgendwie wirkte es ein bisschen, wie so eine “mmh, der arme alte Stasi-Mensch ohne Freunde, erkennt aufeinmal das es auch ein Leben gibt. So mit Nettigkeiten und sozialen Kontakten”-Geschichte. Von dieser Klischee-Sache kommt der Film allerdings recht schnell ab und wird ziemlich fesselnd und mitreißend. Zum Ende hin dann auch ziemlich emotional. Auf jeden Fall gute Schauspielarbeit von Ulrich Mühe, der ja leider nicht mehr unter uns weilt.

Fazit: Wenn ihr mal ein paar Stunden Zeit habt, anschauen. Plant durchaus mehr ein als die 137 Minuten Filmlaufzeit, ich hab durchaus noch ein paar Minuten danach zum Verarbeiten gebraucht. Guter Film.

[rating:4.5/5]

8. February 2010  /  Keine Kommentare  /  3

Gestern schrieb ich eine Klausur, die wohl vorletzte meines Semesters, wenn alles so lief wie ich mir das erhoffe. Kurz danach kam dann auch schon, wie geplant, der Matze und wir packten die paar Kisten und Gitarren in sein Auto und fuhren schnurstracks nach Radolfzell. Nach etwa 1,5h Fahrt parkten wir dann im Parkhaus der Höllturmpassage und suchten erstmal meine Wohnung, die ich dann nach kurzer Verwirrung auch wiederfand.

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7. February 2010  /  3 Kommentare  /  3

Tja. Heute musste ich malwieder ‘gen Süden fahren und mir ein paar Wohnungen angucken. Genauergesagt zwei. Eine Wohnung in Radolfzell, Zentrum, 14 Uhr und eine Wohnung etwas außerhalb um 15 Uhr.

Also kämpfte ich mich um 1041 zum Rössleplatz vor und durfte erstmal warten, bis der Bus mit 7 Minuten Verspätung dann endlich ankam. Im Bus dachte ich mir dann schon, dass es ein ziemlicher Spaß werden wird durch den Schneesturm nach Triberg zu fahren. Bis zum Ortseingangsschild ging es allerdings noch recht gut, dann kamen wir allerdings zum stehen. Zu diesem Zeitpunkt war es 11:15 — mein Zug fuhr 11:44. Ich dachte, ja ok, alles noch im grünen Bereich, zum Bahnhof braucht man maximal 6 Minuten mit dem Bus.

Der Grund für den plötzlichen Stillstand war ein LKW mit Anhänger, weiter unten auf der Gegenspur in der Kurve, der im Schnee feststeckte — bzw eher halt aufgrund fehlenden Grips nicht loskam. Immer wieder versuchte der Fahrer es, stieg wieder aus und schaufelte Schnee von A nach B, versuchte es wieder, …

Es war dann gegen 11:40 als ich mich entschloss den Weg zum Bahnhof zu Fuß anzutreten. Klar, es würde unmöglich sein, die 2.4km zu Fuß in 4 Minuten zu schaffen, aber zum Glück fahren die Züge nach Konstanz ja etwa im Stundentakt. Um 12:10 oder so war ich dann da und wartete noch kurz auf meinen Zug, der dann 12:39 fuhr. Dieser kam dann auch pünktlich, und ich war dann um 14 Uhr in Radolfzell. Auf dem Weg rief ich dann noch kurz bei Vermieter #1 an und sagte, das ich etwas später komme — man will ja einen guten Eindruck machen.

Und naja, Wohnung kurz gesucht, rein gegangen, angeguckt, direkt gut mit dem Vermieter verstanden und die Wohnung bekommen. Am Sonntag werd ich dann wohl den Schlüssel entgegennehmen, dann gibts auch weitere Informationen zur Wohnung.

Den zweiten Besichtigungstermin musste ich dann garnich mehr wahrnehmen, konnte ihn aber auch nich absagen, ging keiner ans Telefon. Schade.

Jedenfalls bin ich dann direkt wieder nach Hause gefahren und kam dort dann auch um etwa 17:30 wieder an, ganz ohne Schneebedingte Störungen! Grandios.

4. February 2010  /  ein Kommentar  /  3

Am Freitag war ich mit shao im Kino. Diesmal ging’s in Sherlock Holmes. Ein Film, auf den wir uns beide eigentlich schon seit längerer Zeit freuten.

Leider verwandelt Guy Ritchie den armen Herrn Holmes eher in eine Art Rambo des 19. Jahrhunderts. Ich muss dazu sagen, das ich vom Original keine richtige Ahnung habe, da ich nie einen der Romane gelesen habe. Trotzdem erschien Holmes hier nicht wirklich so, wie man ihn sich, den weitgehenden Erzählungen nach vorstellt. Unterstützt wird meine Einschätzung auch von verschiedenen anderen Reviews.

Wenn man den Film also nicht als Sherlock Holmes-Originalverfilmung sieht sondern einfach als recht flachen Action-Haudrauf-Streifen mit einem ganz guten Robert Downey Jr. in der Hauptrolle sieht, wird man nicht mehr so arg enttäuscht. Die Dialoge zwischen Holmes und Watson sind teilweise recht knackig und machen Spaß. Man kann sich den Film durchaus angucken und sich unterhalten fühlen, man sollte aber, wie gesagt, nicht erwarten eine originalgetreue Romanverfilmung geliefert zu bekommen.

[rating:3.5/5]

3. February 2010  /  ein Kommentar  /  1

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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