In den letzten Wochen kaufte ich mir drei CD von verschiedenen Interpreten, die allerdings alle eines gemeinsam haben: Ihre Musik besteht hauptsächlich aus ihrer Stimme und der Gitarre. Liedermacher würde ich es nennen.

Das wäre zum einen das neue Album von Jasper, das wirklich recht gut ist. Nicht unbedingt ganz so gut wie das Erste, aber doch ziemlich angenehm.

Des Weiteren kaufte ich das neue Gregor Meyle-Album. Auch im Grunde auf gut Glück, weil das letzte ja gut war. Das hab ich aber noch nich genug gehört um mir eine abschließende Meinung Bilden zu können.

Album Nummer drei ist “unerreichbar” von Rüdiger Bierhorst. Das Album ist zwar schon im Januar erschienen, ist mir aber irgendwie erst letztens aufgefallen. Der Herr Bierhorst ist ein Mitglied der Monsters of Liedermaching und seine Lieder gefallen mir eigentlich meistens mit am Besten, deswegen habe ich mich entschieden seine Solo-Platte zu erwerben.

Besonderes Highlight an dieser CD ist, das alle Songs direkt als Unplugged-Version in MP3-Form im Datenteil der CD vorhanden sind. Da ich die Unplugged-Versionen eh den ganzen verarrangierten Versionen im Hauptteil der CD vorziehe, ist das natürlich ideal.

4      20. April 2010  ·  ein Kommentar

Ich habe seit längerer Zeit Beschwerden mit meinem Darm. Bin ich nie näher drauf eingegangen, weil ich nich genau wusste was. Jedenfalls hat mir mein Arzt letzten Dienstag nun eine Darmspiegelung verordnet. Die war nun gestern und war eigentlich halb so schlimm.

Das ganze beginnt im Grunde eine Woche vor dem Termin: erstmal bekommt man Blut abgenommen und ein Rezept für das Mittel, mit dem der Darm gereinigt werden soll. Außerdem gibt’s noch ein paar Info-Zettel wo genau steht, wie man vorgehen muss.

Ich hatte die Untersuchung erst am Nachmittag, daher begann der Spül-Marathon für mich auch am gleichen Tag frühs und nich schon am Tag davor am Abend. Um 7 Uhr, 8 Uhr, 10 Uhr und 11:30 Uhr musste ich jeweils einen Liter dieser leckeren Flüssigkeit trinken. “Mit Orangen-Passionsfrucht-Aroma”.

Das Zeug schmeckt schon ein bisschen danach, aber nur in Nuancen. Vor allem stinkt es danach. Auch wenn man es mit Tee, Multivitamin-Brausetabletten oder was-auch-immer Verdünnt ist es immernoch ungenießbar. Es schmeckt nämlich extrem salzig. Jeder Becher ist ungefähr, wie wenn man versucht nen Teelöffel Salz pur zu essen.

Naja, irgendwann muss man dann auch mal auf die Toilette. Ein paar mal. Bis der Darm irgendwann sauber ist. Bei mir war das zum Glück relativ schnell erreicht und ich musste nich die kompletten vier Liter der Salzlösung trinken.

Mit den Taxi, man gönnt sich ja sonst nix, fuhr ich dann gegen 14 Uhr zum Ärztehaus und kam auch recht schnell dran. Die Leute in der Praxis waren eigentlich alle nett. Zuerst kommt man in ne Umkleide und kriegt ein schmuckes neues Höschen, das viel zu weit ist und hinten einen Schlitz hat. Dann gehts auf die Liege. Blutdruck messen. Außerdem bekommt man noch nen peripheren Venenkatheter gelegt.

Dann kommt der unangenehme Teil, erstmal muss nämlich die Kamera in die “Ausgangsposition” gebracht werden, da hat man leider noch keine Betäubung. Aber das Gefühl vergisst man schnell wenn dann das Propofol in die Vene fließt. Dann schläft man nämlich erstmal. Ich bin dann auch erst wieder aufgewacht, als die ganze Sache vorbei war, hab also eigentlich nix mitbekommen von der ganzen Sache.

Danach taumelte ich noch etwas umher, erst ins Wartezimmer, dann nochmal zum Arzt und dann brachte mich der Matze nach Hause. Weil ich den ganzen Tag, aufgrund der Abführmaßnahmen, noch nix gegessen hatte, kochte ich mir dann erstmal lecker Kartoffelsuppe.

Zusammenfassend kann ich also sagen, das es, bis auf das Trinken von der Lösung, eigentlich halb so schlimm ist.

6      15. April 2010  ·  6 Kommentare

Hallo.

Letzte Woche irgendwann bekam ich einen Anruf von meiner Mutter. Sie teilte mir mit, das mein Bafög neu berechnet wurde und ich nun, statt eines mittleren dreistelligen Betrages nurnoch einen hohen einstelligen Betrag bekomme.

Okay. Die Sache hatte ich erwartet. Hatte dem Bafögamt ja auch mitgeteilt das ich nun die Thesis schreibe und daher auch ein bisschen Geld verdiene.

Das unschöne daran ist nun, dass das Bafög-Amt nun das Gesamte gezahlte Bafög von September – Februar wiederhaben will — immerhin auch ein nicht unerheblicher vierstelliger Betrag. Da ich den nicht aufeinmal überweisen kann, hab ich nun ausgehandelt das ich es in 6 Monatsraten abbezahlen kann, da war meine Sachbearbeiterin recht kulant.

Das Lustige daran ist allerdings das ich im September extra bei “Bewilligungszeitraum” “6 Monate” eingetragen hab, weil ich schon vermutete, dass ich ab März Geld verdiene. Leider geht das nicht. “Die Bewilligungszeit legen wir fest, nicht sie.”, so meine Sachbearbeiterin.

Ich frag mich nur, was ich hätte machen sollen um das zu vermeiden? Mit der Hoffnung, das ich im März Geld verdienen werde, kein Bafög beantragen und von September – Februar ohne Geld leben?

Nun gut, wollte das nur mal loswerden. Soll keine Beschwerde sein.

4      8. April 2010  ·  5 Kommentare

Wie schon angekündigt bestellte ich, kurz nachdem ich mir meine DSi kaufte, auch die neue Pokémon-Edition1 vor.

Letzten Freitag war nun der Erscheinungstag und Amazon hat natürlich zuverlässig geliefert. Gleich eingelegt und in der Mittagspause kurz losgespielt. Wunderbar. Das Spiel ist im Grunde, wie der, durchaus etwas lang geratene Name, schon erkennen lässt, ein Remake der Gameboy-Silbernen Edition.

Grafisch sieht es so aus wie die Platin-Edition, gibt aber auch ein paar neue Sachen, auf die ich jetz aber garnicht genauer erwähnen will. Jedenfalls kommen bei der Edition wesentlich mehr Nostalgie-Gefühle auf als bei Platin. Weil ich die Silberne Edition damals einfach ewig gespielt habe. Außerdem kommen, zumindest am Anfang, hauptsächlich “alte” Pokémon vor, d.h. welche aus der ersten Generation. Und die kenn ich alle! Bei Platin hatte ich immer nur so ein “wtf ist das denn jetz schonwieder?”-Gefühl.

Ich kann die neue Silberne Edition nur weiterempfehlen, an Leute die gerad ein bisschen nostalgisch sind und gern mal wieder ein bisschen Pokémon zocken wollen, aber nicht auf die Vorzüge der neueren Generationen (mehr Pokémon, mehr Items, läuft schneller, bessere Grafik, …) verzichten wollen.

  1. Die im Moment bei Amazon ziemlich ausverkauft scheint

8      1. April 2010  ·  4 Kommentare

Hallo liebe Telekommunikationsunternehmen,

ich bin überzeugter iPhone-Benutzer. Viele Leute in meinem Umfeld benutzen allerdings andere Smartphones, allen vorran mit Android-Betriebsystem und versuchen mich immer wieder zu bekehren. Allerdings habe ich leider keinerlei Möglichkeit mich ausführlich mit den Vorzügen eines Android-Smartphones zu beschäftigen, da ich leider keins besitze.

Mein Angebot: sie schicken mir ein gutes Android-Smartphone (ein Motorola Milestone wäre zum Beispiel ganz cool) mit einem guten Internet-Tarif und stellen es mir zum ausführlichen Testen für einige Zeit zur Verfügung. Sie könnten es mir natürlich auch einfach schenken, um den Verwaltungsaufwand zu minimieren. Ich mein, ein Smartphone, das jemand 2-4 Monate benutzt hat, will ja dann auch keiner mehr kaufen.

Im Gegenzug würde ich dann natürlich auch mal nen Blogeintrag in diesem extrem stark frequentierten Blog springen lassen und der ganzen Welt mitteilen wie toll der Anbieter ist, der mir ein Testgerät zur Verfügung gestellt hat. Außerdem würde ich mich natürlich für den Rest meines Lebens diesem Anbieter zugehörig fühlen und auf Android setzen.

Danke im Voraus,
Herzlichst,
ihr Philipp Waldhauer

9      29. March 2010  ·  10 Kommentare

Letztens berichtete ich ja, das sich diese Gitarre auf dem Weg zu mir befand. Also im Grunde hab ich Dienstag Abend bestellt und Donnerstag war sie bei mir in der Firma, die Versandabteilung von thomann war also malwieder ziemlich schnell dabei.

Was ich glaub ich noch nicht im großen Rahmen erwähnt hatte, ist wie ich die Gitarre finanziert habe. Ich wollte sie ja schon haben, seitdem ich sie damals im Music World in Augsburg getestet habe. Dank Umzug und Co. ist im Moment leider aber nicht arg viel Geld übrig gewesen und deswegen musst ich die 650€ immer etwas vertagen. Zuerst versuchte ich ja auch ein paar Spenden zu sammeln, aber nicht sehr öffentlich. Immerhin spendete der Leo 10€! Vielen Dank nochmal.

Jedenfalls begab es sich dann irgendwann im Januar oder so, dass es auf bonedo.de ein Gewinnspiel gab mit einem Hauptgewinn in Form eines 500€-thomann.de-Gutscheines. Hab mir nicht viel bei gedacht und mitgemacht. Mitte Februar bekam ich dann einen Anruf, den ich verpasste und eine E-Mail, die ich aber las, in der ich darauf hingewiesen wurde, dass ich gewonnen hatte. Zuerst hielt ich es für Spam, aber dann erinnerte ich mich was bonedo.de ist und an das Gewinnspiel. Grandios.

Nach ein paar weiteren E-Mail-Wechseln hatte ich dann auch das Guthaben aufm thomann-Konto und konnte die Bestellung absetzen. Also, ich mag ja thomann wirklich, aber aufgrund der Beratung die ich im Music World hatte, hatte ich ursprünglich vor die Gitarre dann auch dort zu erwerben, aber der Gutschein hat nun halt Vorrang gehabt. ;)

Jeedenfalls. Lieferung top, gut verpackt, mit Gigbag, gut nach Hause gekommen und klingt genauso wie erwartet. Wird jetz wohl einige Jahre dauern, bis ich Skillmäßig der Gitarre gerecht werde. Aber immerhin kanns nun nichmehr an der Gitarre liegen, wenn was kacke klingt!

Es is übrigens auch nich so leicht scharf zu stellen, wenn man keinen Funkauslöser hat. Und so. Ausleuchtung is auch nich so top mit nur einem Blitz. Sah ungefähr so aus oben. Aber bin auch kein großer Ausleucht-Profi :D

flickr: Photo 4462880719

4      26. March 2010  ·  3 Kommentare

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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