Heute dachte ich, weil ich auch gerad die E-Mails meiner Freundin sortierte, “sortierst du mal deine E-Mails und kopierst sie danach auf den Google-Account, so als Backup”.

Im Rahmen dieser Sortier-Aktion schaute ich auch gleich mal, welche Postfächer ich noch brauche und welche nicht. andy@doshite.de fiel dabei aus dem Raster. Also auf den Mailserver eingeloggt und einmal kurz geguckt was der so für Aliase hat:

root@mailserver:/# dbmail-users -l andy@doshite.de

Nichts damit verknüpft, was wichtig wäre. Okay, also weg damit.

root@mailserver:/# dbmail-users -d andy@doshite.de

Okay. Nächster Schritt war zu gucken, welche Mail-Aliasse mit meinem Hauptaccount verbunden sind und diese, insofern ich sie nichtmehr brauche, aus Spam-Eingrenzungsgründen zu löschen. Also schnell in der bash-History eins nach oben, “doshite.de” durch “nein-andy.de” ersetzt und Enter gedrückt.

Das Problem

Na, Fehler erkannt? Genau. “Eins nach oben” war leider eins zu wenig. Als die Console dann “Deleting account…” ausgab war ich kurz geschockt, konnte aber noch recht schnell auf Strg + C drücken. Kurz verschnauft. Wieviel kann er wohl in diesen 2 Sekunden vernichtet haben? Ein DELETE * FROM mails WHERE mailbox_id = X kann wohl schon ein bisschen dauern, bei geschätzten 5000 Mails. Schnell Thunderbird neu aufgemacht. Den Benutzer hatte er jedenfalls schonmal gelöscht, Thunderbird konnte sich nicht mehr einloggen.

Die Lösung

Naja, da ich aber bald zum Zug musste hab ich das Postfach erstmal neu angelegt, damit keine E-Mails gebounced werden und ließ die Sache erstmal ruhen. Als ich dann zu Hause war begann die Rettungsaktion. Erstmal wieder auf dem Mailserver eingeloggt und die Datenbankstruktur von DBMail angeguckt. Ich bin ja froh, das wir DBMail verwenden und nich irgend so einen kranken Mailserver der Das Dateisystem verwendet, da hätte ich wahrscheinlich noch ein paar Jahre gesucht.

Jedenfalls war mein Benutzeraccount weg. Meine Ordner waren auch weg und meine Messages auch. Was allerdings noch da war, waren die E-Mail-Rohdaten in der messageblks-Tabelle und die Zuordnungen der Zieladressen mit den entsprechenden Rohdaten in der tofields-Tabelle. Mit einem kleinen PHP Skript konnte ich nun alle E-Mails erstmal wieder in ein paar Dateien schieben und diese dann an dbmail-smtp übergeben, was sie wieder meinem Account zuführte!

Fazit

Nochmal Glück gehabt. Ich hab zwar nicht viele Mails von denen ich behaupten würde, das sie wirklich sehr wichtig sind, aber ein paar halt schon. Und manche sind einfach schöne Andenken. Was lernt man daraus? Man sollte ein Backup machen. Lustig ist ja, das mir das gerade passiert, bevor ich ein Backup machen wollte.

2      25. May 2010  ·  4 Kommentare

So, nun folgt mehr oder weniger der letzte Part dieser informativen Reihe.

Diesmal geht’s um die obere Etage, die hauptsächlich aus der Musikecke und dem Schlafzimmer besteht.

flickr: Photo 4612125237
Fangen wir mit dem Besten an. Hier setz ich mich ab und zu hin um Gitarre zu spielen. Meine Grundidee bei der Einrichtung dieser dedizierten Musikecke war, dass ich mich da dann besser darauf konzentrieren kann, als wenn ich wie früher am Schreibtisch sitze und nebenbei noch die ganzen anderen Einflüsse (Twitter, Mails, …) habe. Klappt eigentlich auch ganz gut.

Ganz perfekt ist sie noch nicht. Ein kleines Regälchen oder so fehlt, wo ich meine Songbooks und Gitarrenzubehör reintun kann. Und für’s Keyboard spielen fehlt auch irgendwie noch eine Art Hocker, weil das geht vom Sitzsack aus auch eher weniger gut. Der Sitzsack ist an sich eh am Anfang nur eine Notlösung gewesen, aber mittlerweile finde ich dass es ganz gut funktioniert. Da ich dadurch höhenmäßig auch nicht soweit vom Verstärker entfernt bin, muss ich den auch nicht so laut drehen1.

flickr: Photo 4612125827
Neben den Instrumenten gibt’s hier auch noch ein wenig Stauraum, wo ich mein ganzes Kleinzeug unterbringen kann. Und diese EXPEDIT-Kopie tut eigenet sich wunderbar dazu. Durch die schier endlose Anzahl an Fächern konnte ich meinen Technik-Schrott und den Rest gut aufteilen. Es gibt Fächer für Netzteile, Stromkabel, USB-Kabel, Netzwerkkabel, Rechnerkomponenten, Zeitschriften, Kamerazubehör, Audiokabel, PC-Peripherie, usw. Ein paar Dinge passen leider nicht rein, die liegen im Moment oben drauf.2 Ich wollte mir noch ein paar dieser LEKMAN-Kisten besorgen, damit das alles etwas besser aussieht, aber ich habs leider noch nicht zu einem IKEA geschafft.

flickr: Photo 4612740592
Das Schlafzimmer Die Schlafecke ist noch etwas kahl. Links zu sehen ist der Kleiderschrank, der hauptsächlich dazu verwendet wird meine Kleider zu schranken. Das Bett hab ich natürlich extra für das Foto zugerichtet, welcher alleinlebende junge Mann macht denn jeden Tag sein Bett?

Zum perfekten Einschlafen fehlt hier natürlich ein Fernseher, aber die letzten Wochen ging es eigentlich auch gut ohne. Da es relativ problematisch ist ein Fernsehsignal nach da oben zu kriegen3, wird es wohl auch noch eine Weile fernseh-los bleiben. Wahrscheinlich schlaf ich dadurch auch Feng-Shui und Zen-mäßig viel besser.

  1. Ich würde ihn natürlich gern hoch drehen, aber man will ja die Nachbarn nicht verärgern

  2. Die USV die daneben steht hat das halbe Jahr unbenutzt stehen wohl nicht so gut verkraftet und springt nichtmehr an

  3. Ich hab hier Satellit und nur einen Anschluss. Bräuchte daher nen Receiver der durchschleift und ein sehr langes Kabel, das ich quer durch die Wohnung spannen muss. Und Funk-Übertragung ist zu fehleranfällig

2      16. May 2010  ·  7 Kommentare

Na, wenn dieser Titel mir nicht mindestens zehntausend Google-Klicks einbringt. Aber es ist tatsächlich so.

Schon vor einigen Wochen kündigte Farin es auf der Homepage an. Eigentlich war eine DVD geplant, aber irgendwie gab es wohl Datenverlust und somit gab es keine vernünftige Tonspur mehr — da Farin nun nichts unperfektes auf DVD pressen wollte, sollte es statt dessen die gesamte DVD, aber mit nicht so perfektem Ton, ab dem 15.5. zum kostenfreien Download geben.

Tja, und gestern war es soweit. Auf dieser Seite gibt es Informationen wie man an die Dateien kommt. Alles .avi-Files in DVD-Qualität, alle so etwa 180MB groß. Gestern waren die Server noch sehr überlastet, mittlerweile geht es aber eigentlich wieder. Leider sind die Dateien etwas unglücklich benannt, soll heißen sie fangen nicht mit der Tracknummer an, was das sortieren im nachhinein etwas erschwert. Aber es ist kostenlos, also warum sollte man sich beschweren!

Das war ein kostenloser Service für alle Farin Urlaub (und Racing Team)-Fans!

5      16. May 2010  ·  7 Kommentare

Heute konnte ich mich durchringen mal allerhand Dinge zu tun, die gemacht werden müssen.

Der Tag begann damit, dass ich um 10 Uhr von dem Brummen der mysteriösen Maschine, die hier irgendein Nachbar betreibt, geweckt wurde. Zwecks Säuberung sprang ich dann erstmal in die Badewanne. Als ich dann sauber war, begann ich das Wohnzimmer in einen ähnlichen Zustand zu versetzen, was mir auch ganz gut gelang. Zur Komplettierung wurde dann noch die gesamte untere Etage gesaugt und der Staubsauger sauber gemacht. Was will man mehr?

Das war aber noch nicht alles. Beim Aufräumen fand ich verschiedene schmutzige Kleidungsstücke, also entschloss ich mich, die Waschmaschine zu befüllen und anzumachen. Während die lief ging ich dann zum Kaufland um einen Wochenendeinkauf zu tätigen. Dabei kaufte ich auch mal einen kleinen Mülleimer, den ich unter dem Schreibtisch platzieren kann, damit ich den Müll nicht immer auf dem Schreibtisch lagern muss.

Nachdem die Einkäufe zuhause verstaut waren spielte ich erstmal ein wenig Gitarre und Bass, gefolgt von den zwei Folgen House von letzter und vorletzter Woche. Mittlerweile war nun auch die Waschmaschine fertig und ich befüllte sie erneut mit Wäsche.

Gegen 19 Uhr bekam ich dann Hunger und ich fing daher an, die Küche auf Vordermann zu bringen — Geschirr abwaschen und alles putzen. Danach kochte ich dann, was natürlich neues schmutziges Geschirr zur Folge hatte, ein ewiger Teufelskreis.

Nach dem Essen hängte ich dann noch die 2 Maschinen Wäsche auf, was mehr oder weniger das Ende dieses sehr produktiven Tages besiegelte.

Und nebenbei hab ich dann noch verschiedene Dinge programmiert. So produktiv war ich schon lange nichtmehr!

2      15. May 2010  ·  ein Kommentar

Etwas verspätet zum nächsten Teil der “andys Wohnung”-Reihe. Die Küche. Dazu gibt’s nicht viel zu sagen. Ich freue mich das sie so groß ist. Im Vergleich zu meiner damaligen Wohnheims-Küchenzeile ist das praktisch rieeeesenhaft.

Leider hat man durch die vielen Abstellflächen natürlich auch viel Platz für schmutziges Geschirr! Aber spätestens, wenn man nichts mehr hat wo man sein Essen drauf tun kann, muss man ja eh abwaschen.

Ich fänd’s noch gut, wenn über der Spüle ne Lampe wär. Weil beim Abwaschen steht man sonst immer im Licht und sieht nicht besonders gut wie sauber nun denn alles ist.

4      15. May 2010  ·  4 Kommentare

Kurze Antwort: Ich brauch’s nicht. Lange Antwort:

Ich habe durchaus darüber nachgedacht. Natürlich ist das iPad gewissermaßen ganz cool, ist halt ein Apple-Gadget. Aber mir viel bis heute kein richtig sinnvoller Einsatzzweck dafür ein.

Es passt nicht zu meinem Tagesablauf

Denn mein Tag sieht meistens so aus, das ich halt vor meinem Desktop-Rechner sitze. Dort nehme ich das Internet auf und kommuniziere. Dort mache ich alles. Weniger anspruchsvolle Dinge und auch anspruchsvollere Dinge. Ich mag es einfach. Mein Stuhl ist bequem, hier habe ich gute Musik-Beschallung, hier habe ich zwei riesige Monitore. Ich habe die Möglichkeit jederzeit alles zu tun, egal wie resourcenhungrig es ist.

Natürlich könnte ich mich auch mit meinem iPad auf die Couch oder ins Bett setzen und dort meine RSS-Feeds lesen, doch es würde mir etwas fehlen. Abgesehen davon kann man mit dem iPad nicht so arbeiten kommunizieren, wie ich es gewohnt bin, schon allein aufgrund des fehlenden Multi-Taskings1, aber halt auch weil ich zuwenig Monitore habe.

Wenn ich mich dann mal von meinem Schreibtisch löse, dann tu ich es aber auch um XBox zu spielen um mich auch mal aus der “digitalen Welt” zu lösen. Dann setzt man sich halt auf die Couch und liest ein Buch oder guckt fernsehen. Dann brauche ich kein iPad.

Falls ich dann doch mal aus dem Bett oder von der Couch aus online sein will hab ich ja auch immernoch mein Notebook, womit ich wesentlich besser kommunizieren und konsumieren kann — das kommt allerdings auch nur selten vor, eigentlich benutz ich das Notebook nur wenn ich unterwegs bin. Oder krank. Oder zum Beispiel Musik hören will, wenn ich bade.

Ich lese keine digitalen Bücher

Und als eReader würde ich das iPad auch nicht einsetzen. Ich kann mit dem ganzen eReader-Konzept sowieso nichts anfangen. Bücher müssen aus Papier sein, Bücher müssen in einem Bücherregal stehen. Das ist genauso wie Musik-CD’s. Da bin ich ganz altmodisch. So ein schönes altes großes volles Bücherregal macht doch viel mehr her als ein C:\Dokumente\iTunes\iBooks\.

Es ist zu teuer

Ein paar ganz okaye Einsatzmöglichkeiten fallen mir ja doch noch ein, aber das sind dann eher so Dinge, die auf dem iPhone auch problemlos gehen, nur halt auf dem iPad etwas komfortabler wären, da das Display größer ist. Ein Beispiel hierfür wäre RSS-Feeds lesen, früh’s im Zug zur Arbeit. Aber dafür bräuchte man direkt mal die UMTS-Version und noch nen entsprechenden Datenvertrag — da les ich doch lieber aufm iPhone.

Das iPad wäre bei mir so ein typisches Geek-Spielzeug, wo man 2 Tage mit rumspielt und dann liegt es halt in der Ecke. Daher verzichte ich. Danke.

  1. Ja, ich weiß, das kommt dann mit iPhone OS 4 irgendwann

7      11. May 2010  ·  11 Kommentare

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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