Tja. Am Anfang hatte ich ja etwas Angst, das neue Album könnte nix werden. Aber Jasper hat mich glücklicherweise vom Gegenteil überzeugt — das Album ist ziemlich klasse und auf jeden Fall mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar besser als sein erstes.

  1. So Lala ([rating:5/5:tiny]) — In diesem Lied geht es darum, das man doch mal seinen Arsch hochkriegen und was machen soll, statt blöd rumzusitzen. Am Anfang hat es mich nicht so arg überzeugt, nach ein paar Mal hören ist es nun aber eines meiner Lieblingslieder der Platte. Ist einfach extrem eingängig und, ja, auch etwas motivierend.
  2. Unser Sommer ([rating:4/5:tiny]) — Sommerlied. Is in Ordnung.
  3. Jenny ([rating:2/5:tiny]) — An und für sich ein ganz lustiges Lied, das die aktuelle “Internetsüchtige” Generation beschreibt — das passiert allerdings in einer Weise die ich irgendwie nervig finde, so nach dem Motto “wie bekomm ich möglichst viele Buzzwords in das Lied” — Irgendwie skippe ich es gerne.
  4. Immer noch hier ([rating:4.5/5:tiny]) — Sehr schönes Lied, das eine gute Atmosphäre aufbaut, die durch die Pointe dann aber (freiwillig oder nicht) ziemlich zerstört wird. Hinterlässt dann irgendwie ein etwas komisches Gefühl
  5. Letzter Tag am Strand ([rating:3/5:tiny]) — Etwas ruhigeres Lied. Schön, aber jetzt nicht so spannend.
  6. Hätte ich ([rating:5/5:tiny]) — Ein Lied, dass ich schon von damals aus seinem Youtube-Channel kenne und ich damals schon total super fand. Hatte es auf dem ersten Album sehr vermisst, aber hier ist es ja nun endlich. Leider hat es nicht ganz soviel Kraft wie die Youtube Version, die ich direkt unten mal einbinde.
  7. Wann ([rating:4/5:tiny]) — Einfach sehr gut.
  8. Ich schlaf erst ein ([rating:3.5/5:tiny]) –Geht wieder in die Richtung “schön aber nicht besonders spannend”.
  9. Wie Immer ([rating:4.5/5:tiny]) — Gut.
  10. Gewittertierchen ([rating:4/5:tiny]) — Bei diesem Song muss ich immer wieder an Reinhard Mey denken. So wie es geschrieben ist, gesungen und gespielt wird, könnte es auch locker vom Herrn Mey sein. Nichts desto Trotz bzw. gerade deswegen gut.
  11. Lautlos ([rating:3.5/5:tiny]) — Angenehmes, wieder langsameres, Lied.
  12. Noch nicht müde ([rating:4.5/5:tiny]) — Schließt im Grunde ganz gut den Bogen zu “So Lala” und geht in eine ähnliche Richtung. Widerrum ein sehr gutes Lied.
  13. Dörte D. ([rating:5/5:tiny]) — Unplugged Live-Mitschnitt. Lustiges Lied. Wunderbar.

Insgesamt, wie schon gesagt, sehr gelungenes Album und jedem zu empfehlen, der auf diese Art von Liedermacher-Musik steht.

[rating:overall]

Zum Abschluss noch “Hätte ich”: Den ganzen Beitrag lesen »

0      5. May 2010  ·  Keine Kommentare

Ich bin ja ein Mensch, der an und für sich sehr an ein Dual-Monitor-Setup gewöhnt ist. Jahrelang hatte ich zwei Monitore. Zuerst meine alte Röhre + 17″ TFT, später dann 22″ TFT + 17″ TFT. Im und nach dem Praxissemester in München hab ich dann ja aber sehr viel nur mit dem Notebook gelebt — wobei ich das später in Furtwangen auch mit meinem 22″ TFT ergänzte. In der Arbeit hab ich natürlich, aus Produktivitätsgründen auch mindestens 2 Monitore auf dem Tisch.

In den letzten Monaten, seitdem ich den Desktoprechner damals im Dezember wieder nach Furtwangen geholt hatte, arbeitete ich allerdings widerrum nur mit dem 22″ TFT, da merkt man dann direkt, das was fehlt. Man kann Chatfenster, Twitter, usw nicht auf den anderen Monitor schieben sondern ist die ganze Zeit nur am tabben. Der Grund, warum ich mir nicht schon früher wieder einen 2. Monitor kaufte war eigentlich die ganze Zeit, dass ich einfach kein Geld mehr für minderwertige TN-Panels rauswerfen wollte. Mein Fokus ging auf farbtreue und teure IPS/PVA-Panels.

Leider kosten die Dinger immernoch 400-600€ pro Stück im 24″-Format… und so langsam wurde es nun doch Zeit mich von dem Single-Monitor-Setup zu verabschieden und so entschied ich mich, mir den Samsung P2450 zu holen, nachdem er mir vom Leo empfohlen wurde. Mit einer Investition von knapp 200€ hab ich nun also einen recht guten neuen TFT, der zum Surfen und Spielen ausreicht. Ganz davon abgesehen ist es mein erstes Gerät, dass Full HD unterstützt.

Was mich ein bisschen stört ist, dass er 16:9-Format hat und nicht 16:10. Außerdem ist er irgendwie nicht merkbar größer als der 22″ — was warscheinlich an dem Format liegt. Aber das macht ja nix. Jedenfalls hab ich nun wieder mehr als genug Platz um halbwegs angenehm am Rechner zu arbeiten.

1      4. May 2010  ·  7 Kommentare

Ab und zu kaufe ich auch mal Musik in digitaler Form. Das kommt allerdings eigentlich nur vor, wenn ich interesse an einzelnen Titeln habe. Zum Beispiel kaufte ich letztens “Lieder, die die Liebe schreibt” von Nana Mouskouri. Leider fand ich einige der Titel nichtmehr in meiner lokalen Musiksammlung.

Das Problem bei iTunes, wo ich die meisten dieser Einkäufe tätige, ist allerdings, dass man es nur einmal downloaden darf. Laut meiner Recherchen ist das bei Amazon.de MP3 auch nicht anders. Diese Tatsache an sich ist schonmal furchtbar frech und wenn ich das vorher gewusst hätte, d.h. wenn ich die AGB gelesen hätte, hätte ich wahrscheinlich vielleicht sogar von einem Kauf abgesehen. Aber daran lässt sich ja nun nichts mehr ändern.

Im allmächtigen Internet las ich nun davon, dass es wohl Leute schon geschafft haben, dass Apple ihnen erlaubt die gekauften Titel erneut zu laden. Daher dachte ich, ich probiers einfach auch mal.

Hallo,

ich habe letztens sicher verschiedene Titel bei iTunes gekauft und war auch immer sehr zufrieden damit.

Allerdings war ich nicht informiert, dass man sie nur einmal downloaden darf. Bei einer System-Neuinstallation letztens gingen mir so alle gekauften Titel verloren, was ich sehr bedauere.

Daher würde ich sie freundlichst bitten mir einmalig die Erlaubnis zum erneuten Download zu erteilen.

Vielen Dank im Voraus,
Ihr Philipp Waldhauer

PS: Ich habe ein iPhone und an der Arbeit ein Macbook, finde beides ganz toll und denke sogar über den kauf eines iPads nach!1

Was kann bei dieser E-Mail schon schiefgehen?

  1. Beim letzten handelt es sich natürlich um eine Lüge

1      4. May 2010  ·  4 Kommentare

Irgendwie habe ich festgestellt, das ich in letzter Zeit recht wenig in die “Daily Life”-Kategorie poste. Beziehungsweise nichtmehr in der Art wie früher. Daher will ich das jetzt mal nachholen.

Was geht denn so Studiums-technisch?

Okay. Ich bin im Moment bei einer Firma in Konstanz wo ich meine Thesis schreibe. Thema: “Konzeption und Implementierung eines medizinischen Bildbetrachters in einem Verteilten System”. Details dazu folgen vielleicht einmal zu einem späteren Zeitpunkt.

Wie man vielleicht schonmal mitbekommen hat, hab ich in der Firma auch schon vorher als Werkstudent ein bisschen gewerkelt, daher viel mir der Einstieg hier entsprechend leicht. Büro ist auch super, bei gutem Wetter hat man einen guten Blick auf die Alpen.

Im Zuge der Thesis bin ich, wie ich durchaus schon erwähnt habe, nach Radolfzell umgezogen. Die Wohnung befindet sich mittlerweile in einem fast “fertigen” Zustand, Bilder gabs ja letztens schon, weitere folgen.

Mehr gibt’s zum Studium eigentlich nicht zu sagen, wenn alles gut geht, bin ich nach diesem Semester fertig.

Und wie gehts musikalisch voran?

Zu diesem Thema muss ich leider sagen, dass ich seitdem ich in Radolfzell bin erschreckend wenig musikalisch getan hab. Einfach bisher nie so richtig Zeit gehabt. Meine SG hab ich auch noch nicht so richtig einspielen können, aber ich sehe positiv in die Zukunft.

Abseits vom Gitarre spielen hab ich immerhin ein bisschen versucht mich in der Musiktheorie etwas weiterzubilden, was durch meine Krankheit letztens leider auch etwas unterbrochen wurde.

Krankheit?

Ja, nach Ostern hatte ich irgendwie plötzlich relativ starke Magen/Darm-Beschwerden. Aufgrund einer vorangegangenen Reizdarm-Diagnose einer Ärztin aus Furtwangen wurde mir direkt mal eine Darmspiegelung verordnet, über die ich ja schon berichtet hab. Die genaue Diagnose lässt leider noch auf sich warten. Mittlerweile gehts mir aber schon wieder besser, so dass ich immerhin arbeiten gehen kann.

1      2. May 2010  ·  Keine Kommentare

Endlich hab ich mal alles eingeräumt und geputzt, sodass man es halbwegs vorzeigen kann. Beginnen werde ich diese Artikelserie mit dem Wohnzimmer, denn dort verbringe ich ja auch die meiste Zeit. Wie man sieht haben wir die Wände nicht direkt gestrichen, aus zeitnot.

flickr: Photo 4561458194

Insgesamt ist noch nicht alles perfekt. Es führt noch ein Netzwerk-Kabel quer durch den Raum zur Xbox360. Außerdem ist die Kabelführung vom Internet noch etwas suboptimal, auch wenn ich es gut hinter der Gitarre verstecken kann. Der Schreibtisch ist auch noch nich optimal, hier fehlt noch eine Art Rollcontainer, wo ich den Inhalt der Ablagen und Dinge die ich gerad nicht benutze, aber trotzdem in Reichweite haben will, verstauen kann. Zum Beispiel das Gamepad, das Wacom und diverse Festplatten. Außerdem gefällt mir das Single-Monitor-Setup natürlich nicht unbegrenzt, aber vernünftige Monitore kosten leider recht viel Geld.

Zwar hab ich ja meine Musikecke oben eingerichtet, aber irgendwie isses doch ganz gut wenn man ne Gitarre in griffweite hat, deswegen steht die Akustische nun unten.

flickr: Photo 4561458166

Die “Wohnwand”. Regale mit meiner viel zu kleinen Büchersammlung, ein paar DVDs und Musik-CDs. 5.1-System ist etwas kompakt aufgestellt, da ich im Moment keine große Lust auf Kabelverlegeaktionen für die Surround-Boxen habe. Mitten drin mein alter guter Fernseher, der jetzt auch schon oft genug umgezogen ist. An der Wand ein paar Bilder, die mir meine Freundin gemalt hat. Hier fehlt vll noch eine Art CD-Regal, damit die da nich so blöd rumliegen.

flickr: Photo 4561458184

Die Couch. Hier kann man sich hinsetzen und so. Außerdem benutze ich sie recht häufig zum Schlafen, da ich oben keinen Fernseher hab. Dafür muss man sie allerdings ausklappen, dann ist sie auch recht bequem. Der Couchtisch ist in Ordnung, wobei eine Glasscheibe natürlich enormen Reinigungsaufwand bedeutet. Meinen guten Notebook-auf-den-Schoß-Setzer-ohne-das-man-verbrennt habe ich leider etwas kaputt gemacht als ich ihn reinigen wollte. Da war ein Reißverschluss, also dachte ich, man könnte den Bezug einfach abnehmen. Leider war der aber irgendwie von innen zu, so dass man ihn jetzt nicht mehr zubekommt. Super!

flickr: Photo 4561462936

Treppe nach oben, in der Ecke ein Kartonlager. Tja, da gibt’s nicht viel zu sagen. Das Kartonlager muss demnächst mal in die Abstellkammer wandern.

flickr: Photo 4560835795

Tja. Das war’s erstmal. Demnächst geht es dann mit dem Rest weiter.

5      29. April 2010  ·  2 Kommentare

Auf dem Bild sieht man schonmal schön, was passiert, wenn man aufeinmal das Buch bei nem anderen Verlag rauskommt. Passt nichtmehr von der Höhe. Allein das ist schon ein ziemlicher Negativpunkt. Gekauft habe ich das Buch mit dem Anspruch einer lockeren Unterhaltung für die Zugfahrt am Sonntag, nicht um literarische Roman-Perfektion zu erhalten, das ist das Buch nämlich nicht. Aber deswegen ist es ja auch ein “Comedy-Roman”.

Im Buch erzählt der Tommy von einer geführten Reise durch Namibia, in einer Reisegruppe aus neun recht verschiedenen Charakteren, die aber alle nen ziemlichen Dachschaden haben. Im Grunde geht das Buch dabei auf die Geschichte von jedem Charakter mehr oder weniger ein, wobei der Fokus natürlich auf Matze, dem Hauptcharakter liegt.

Die ganze Geschichte wird eigentlich ganz gut erzählt, mehr oder weniger ganz im Stil den ich vom Tommy erwartet habe. Allerdings gibt es, besonders am Anfang, recht viele Stellen wo ein gewisses Fremdschäm-Aroma aufkommt, was es schwer macht, sich mit dem Hauptcharakter zu identifizieren. Daran scheitert dann auch das ganze Buch. Die Spannung bleibt allerdings mehr oder weniger erhalten und man will schon wissen wie es nun ausgeht, auch wenn man natürlich weiß, das es sowieso gut ausgehen wird, da man es von einem Jaud-Roman nicht anders erwartet. So hab ich mich dann doch recht schnell (Zugfahrt am Sonntag, Dienstag im Zug zur Arbeit und abends noch ein Stündchen) durch die 300 Seiten gelesen, wobei der zweite Teil schon eher von so einem “ach, jetz komm endlich zum Ende, damit ich das Buch beruhigt und ohne schlechtes Gewissen weglegen kann”-Gefühl begleitet war. Die letzten Seiten gefielen mir dann allerdings nochmal ein Stück besser und somit habe ich es auch nicht bereut es zu Ende gelesen zu haben.

Die Frage nun ist, kann ich das Buch empfehlen? — Für Jaud-Fans vielleicht, für alle anderen nicht unbedingt. Wer Jaud kennenlernen will sollte lieber Vollidiot und Millionär lesen.

[rating:2.5/5]

4      28. April 2010  ·  ein Kommentar

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

Impressum