Am Freitag war ich mal wieder auf bekannter Strecke unterwegs nach Friedberg bei Augsburg um meine Freundin zu besuchen. Die Fahrt verlief an sich relativ normal. Im IC von Ulm nach Augsburg wurde ich mal wieder von der Bahnpolizei kontrolliert.

Das passierte mir in den letzten sechs Monaten jetz schon zum dritten mal. Mittlerweile kannte ich die Prozedur ja. “Hallo, wir suchen nach Drogen. Ausweis bitte?”. Normalweise nimmt dann einer der beiden den Ausweis und rennt weg um zu telefonieren. Der andere fragt dann meist so Dinge wie “Und, wo gehts denn hin?”, “Wielang bleiben sie denn da?”, “Drogen dabei?”. Dann kommt der andere wieder, ich bekomm den Ausweis wieder und fertig.

Die Beamten am Freitag waren allerdings besonders gründlich. Neben der Überprüfung des Ausweises hatten sie dann auch großen Spaß daran meine Jacke und den Rucksack zu durchsuchen. Der Jacken-Beamte war sichtlich erfreut, das ich ungefähr 20kg benutzte Taschentücher, Schokoriegelverpackungen und anderen Müll in meiner Jacke hatte. Als er die Spikes für die Schuhe fand, konnt ich wenigstens noch eine Anekdote über Furtwangener Winter erzählen und die Situation etwas auflockern.

Nachdem sie dann alles gründlich gefilzt hatten durfte ich alles wieder selbst einpacken und mich wieder hinsetzen.

Sehe ich denn wirklich so sehr nach nem Drogenschmuggler aus? Nur weil ich lange lockige Haare hab und mich nich frisch rasiert habe? ;_;

PS: Ich bin mein ganzes Leben lang schon strikt gegen Drogen. Ich hatte nie irgendwie Kontakt zu soetwas. Und jetz werde ich hier ständing kontrolliert. Ironie des Schicksals? ;_;

6      27. April 2010  ·  6 Kommentare

Am Freitag kam ja das neue Madsen Album raus. Leider schaffte es Amazon nicht, es mir am Freitag zukommen zu lassen, trotz Prime und Premiumversand, was an und für sich eigentlich eine Frechheit ist für die man sich beschweren sollte. Aber nun hat es die CD ja doch zu mir geschafft. Bisher hab ich sie leider erst einmal kurz gehört, es klang aber durchaus schon recht ansprechend.

Anfang Mai gibt’s dann noch die neue Reinhard Mey Scheibe und dann ist erstmal Schluss mit CD-Neuerscheinungen für diese Jahreshälfte, hoffe ich. Geht langsam ins Geld.

Gestern kaufte ich mir in Ulm außerdem noch den neuen “Comedy Roman” von Tommy Jaud, “Hummeldumm”, da ich mir für die lange abendliche Zugfahrt etwas Unterhaltung wünschte. Leider ist er bisher (nach ungefähr 60%) irgendwie nicht an die Qualität von Vollidiot und Millionär herangekommen, was die Lustigkeit betrifft, aber vielleicht wird’s ja noch, werd’s die Tage auf der Zugfahrt in die Arbeit zuende lesen.

Am Buch an sich zu bemängeln wäre, dass es natürlich erstmal 2cm höher ist als die anderen Bücher. Warum gibt es für Bücher keine vernünftigen Größennormen? Wie sieht das denn im Regal aus?

1      26. April 2010  ·  ein Kommentar

In den letzten Wochen kaufte ich mir drei CD von verschiedenen Interpreten, die allerdings alle eines gemeinsam haben: Ihre Musik besteht hauptsächlich aus ihrer Stimme und der Gitarre. Liedermacher würde ich es nennen.

Das wäre zum einen das neue Album von Jasper, das wirklich recht gut ist. Nicht unbedingt ganz so gut wie das Erste, aber doch ziemlich angenehm.

Des Weiteren kaufte ich das neue Gregor Meyle-Album. Auch im Grunde auf gut Glück, weil das letzte ja gut war. Das hab ich aber noch nich genug gehört um mir eine abschließende Meinung Bilden zu können.

Album Nummer drei ist “unerreichbar” von Rüdiger Bierhorst. Das Album ist zwar schon im Januar erschienen, ist mir aber irgendwie erst letztens aufgefallen. Der Herr Bierhorst ist ein Mitglied der Monsters of Liedermaching und seine Lieder gefallen mir eigentlich meistens mit am Besten, deswegen habe ich mich entschieden seine Solo-Platte zu erwerben.

Besonderes Highlight an dieser CD ist, das alle Songs direkt als Unplugged-Version in MP3-Form im Datenteil der CD vorhanden sind. Da ich die Unplugged-Versionen eh den ganzen verarrangierten Versionen im Hauptteil der CD vorziehe, ist das natürlich ideal.

4      20. April 2010  ·  ein Kommentar

Ich habe seit längerer Zeit Beschwerden mit meinem Darm. Bin ich nie näher drauf eingegangen, weil ich nich genau wusste was. Jedenfalls hat mir mein Arzt letzten Dienstag nun eine Darmspiegelung verordnet. Die war nun gestern und war eigentlich halb so schlimm.

Das ganze beginnt im Grunde eine Woche vor dem Termin: erstmal bekommt man Blut abgenommen und ein Rezept für das Mittel, mit dem der Darm gereinigt werden soll. Außerdem gibt’s noch ein paar Info-Zettel wo genau steht, wie man vorgehen muss.

Ich hatte die Untersuchung erst am Nachmittag, daher begann der Spül-Marathon für mich auch am gleichen Tag frühs und nich schon am Tag davor am Abend. Um 7 Uhr, 8 Uhr, 10 Uhr und 11:30 Uhr musste ich jeweils einen Liter dieser leckeren Flüssigkeit trinken. “Mit Orangen-Passionsfrucht-Aroma”.

Das Zeug schmeckt schon ein bisschen danach, aber nur in Nuancen. Vor allem stinkt es danach. Auch wenn man es mit Tee, Multivitamin-Brausetabletten oder was-auch-immer Verdünnt ist es immernoch ungenießbar. Es schmeckt nämlich extrem salzig. Jeder Becher ist ungefähr, wie wenn man versucht nen Teelöffel Salz pur zu essen.

Naja, irgendwann muss man dann auch mal auf die Toilette. Ein paar mal. Bis der Darm irgendwann sauber ist. Bei mir war das zum Glück relativ schnell erreicht und ich musste nich die kompletten vier Liter der Salzlösung trinken.

Mit den Taxi, man gönnt sich ja sonst nix, fuhr ich dann gegen 14 Uhr zum Ärztehaus und kam auch recht schnell dran. Die Leute in der Praxis waren eigentlich alle nett. Zuerst kommt man in ne Umkleide und kriegt ein schmuckes neues Höschen, das viel zu weit ist und hinten einen Schlitz hat. Dann gehts auf die Liege. Blutdruck messen. Außerdem bekommt man noch nen peripheren Venenkatheter gelegt.

Dann kommt der unangenehme Teil, erstmal muss nämlich die Kamera in die “Ausgangsposition” gebracht werden, da hat man leider noch keine Betäubung. Aber das Gefühl vergisst man schnell wenn dann das Propofol in die Vene fließt. Dann schläft man nämlich erstmal. Ich bin dann auch erst wieder aufgewacht, als die ganze Sache vorbei war, hab also eigentlich nix mitbekommen von der ganzen Sache.

Danach taumelte ich noch etwas umher, erst ins Wartezimmer, dann nochmal zum Arzt und dann brachte mich der Matze nach Hause. Weil ich den ganzen Tag, aufgrund der Abführmaßnahmen, noch nix gegessen hatte, kochte ich mir dann erstmal lecker Kartoffelsuppe.

Zusammenfassend kann ich also sagen, das es, bis auf das Trinken von der Lösung, eigentlich halb so schlimm ist.

6      15. April 2010  ·  6 Kommentare

Hallo.

Letzte Woche irgendwann bekam ich einen Anruf von meiner Mutter. Sie teilte mir mit, das mein Bafög neu berechnet wurde und ich nun, statt eines mittleren dreistelligen Betrages nurnoch einen hohen einstelligen Betrag bekomme.

Okay. Die Sache hatte ich erwartet. Hatte dem Bafögamt ja auch mitgeteilt das ich nun die Thesis schreibe und daher auch ein bisschen Geld verdiene.

Das unschöne daran ist nun, dass das Bafög-Amt nun das Gesamte gezahlte Bafög von September – Februar wiederhaben will — immerhin auch ein nicht unerheblicher vierstelliger Betrag. Da ich den nicht aufeinmal überweisen kann, hab ich nun ausgehandelt das ich es in 6 Monatsraten abbezahlen kann, da war meine Sachbearbeiterin recht kulant.

Das Lustige daran ist allerdings das ich im September extra bei “Bewilligungszeitraum” “6 Monate” eingetragen hab, weil ich schon vermutete, dass ich ab März Geld verdiene. Leider geht das nicht. “Die Bewilligungszeit legen wir fest, nicht sie.”, so meine Sachbearbeiterin.

Ich frag mich nur, was ich hätte machen sollen um das zu vermeiden? Mit der Hoffnung, das ich im März Geld verdienen werde, kein Bafög beantragen und von September – Februar ohne Geld leben?

Nun gut, wollte das nur mal loswerden. Soll keine Beschwerde sein.

4      8. April 2010  ·  5 Kommentare

Wie schon angekündigt bestellte ich, kurz nachdem ich mir meine DSi kaufte, auch die neue Pokémon-Edition1 vor.

Letzten Freitag war nun der Erscheinungstag und Amazon hat natürlich zuverlässig geliefert. Gleich eingelegt und in der Mittagspause kurz losgespielt. Wunderbar. Das Spiel ist im Grunde, wie der, durchaus etwas lang geratene Name, schon erkennen lässt, ein Remake der Gameboy-Silbernen Edition.

Grafisch sieht es so aus wie die Platin-Edition, gibt aber auch ein paar neue Sachen, auf die ich jetz aber garnicht genauer erwähnen will. Jedenfalls kommen bei der Edition wesentlich mehr Nostalgie-Gefühle auf als bei Platin. Weil ich die Silberne Edition damals einfach ewig gespielt habe. Außerdem kommen, zumindest am Anfang, hauptsächlich “alte” Pokémon vor, d.h. welche aus der ersten Generation. Und die kenn ich alle! Bei Platin hatte ich immer nur so ein “wtf ist das denn jetz schonwieder?”-Gefühl.

Ich kann die neue Silberne Edition nur weiterempfehlen, an Leute die gerad ein bisschen nostalgisch sind und gern mal wieder ein bisschen Pokémon zocken wollen, aber nicht auf die Vorzüge der neueren Generationen (mehr Pokémon, mehr Items, läuft schneller, bessere Grafik, …) verzichten wollen.

  1. Die im Moment bei Amazon ziemlich ausverkauft scheint

8      1. April 2010  ·  4 Kommentare

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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