Gestern war ich mal wieder in Konstanz.

Um nach Konstanz kommen muss man natürlich mehrere Stunden Bus und Zug fahren. Aber das ist ja normal, egal wo man von Furtwangen aus hin möchte. Jedenfalls stieg ich dann gegen 7:50 in den Bus Richtung Triberg ein und verlangte vom Busfahrer ein Baden-Württemberg-Ticket. Er war dann erstmal verwirrt. “Halt. Es ist doch noch garnicht um 9 Uhr, das geht dann nicht.” — in diesem Moment wurde es mir auch klar und ich meinte dann “Ah, stimmt. Na dann geben sie mir ein normales Ticket nach Triberg”. Der Busfahrer drückte dann ein wenig auf seinem Terminal herum und meinte letzendlich: “Mh. Naja, wenn das Gerät hier keine Fehlermeldung anzeigt, dann wird es wohl doch gehen. Vielleicht ist heut ein Feiertag.” — so bekam ich mein Baden-Württemberg-Ticket.

In Triberg fuhr der Zug Richtung Konstanz dann um 08:39 ab, zwanzig Minuten vor neun. Natürlich war ich etwas besorgt, ob die Kontrolleure da dann wohl was dagegen haben könnten, daher dachte ich, ich kauf halt mal noch ein Ticket für die Strecke, die ich bis 9 Uhr fahre. Es stellte sich heraus, dass es die Strecke bis Donaueschingen gewesen wär — leider konnte man das nur am Nahverkehrsautomaten erwerben. Dieser war zum einen kaputt und andererseits hätte das Ticket 5€ gekostet, ohne Bahncardermäßigungsmöglichkeit. Also dachte ich dann lieber über ein paar Ausreden nach und entschloss mich einfach die Schuld auf den Busfahrer zu schieben, wenn mich jemand fragt, bzw. zu hoffen das keiner was dagegen hat wenn ich 20 vor 9 schon mit dem Ticket fahre.

Also in den Zug gestiegen und losgefahren… entsprechend etwas aufgeregt gewesen und gehofft das mich vor 9 keiner kontrolliert… um 8:50 oder so kam dann aber trotzdem eine Kontrolleurin und stempelte das Ticket einfach ohne nachfragen ab. Glück gehabt. Oder die Kontrolleure nehmen das mit der Zeit nich so genau. Oder der Busfahrer hatte recht und gestern war irgendein Sondertag.

Doch die Zugfahrt blieb weiterhin spannend, denn kurz vor Singen wurde ich noch von zwei Polizisten in Zivilkleidung angesprochen. Generelle Waffen und Drogenkontrolle. Der eine hat direkt mal meinen Ausweis einkassiert und meine Daten bei der Zentrale nachgefragt, während der andere mich über meine Drogengewohnheiten ausgefragt hat. Und ob ich Klappmesser oder sowas dabei habe. Nachdem ich alles verneint hatte bekam ich meinen Ausweis zurück und wünschte ihnen noch viel Glück.

Der Rest des Tages war dann relativ normal.

Auf der Rückfahrt in Donaueschingen war es dann nochmal spannend. Dort stand ich nämlich nichtsahnend an der passenden Bushaltestelle. Eine Minute vor geplanter Abfahrt des Busses schaute ich dann mal an die Säule da und sah ein Schild auf dem stand, das die Haltestelle temporär stillgelegt wurde und der Bus dafür am anderen Ende des Busbahnhofs parkt. Super. Musste ich also kurz etwas rennen.

19. November 2009  /  ein Kommentar  /  1

Eine Knorr-Tüte dieser Art kaufte ich bereits vor einigen Wochen. Als ich dann irgendwann beschloss, sie zuzubereiten, dachte ich so “Boah, machst halt mal zwei Chili-Schoten dran, bevor die hier vergammeln” — ein folgenschwerer Fehler. Damit versaute ich mir nämlich die ganze Pfanne. Viel zu scharf und nur mit viel Ketchup zu genießen.

Am Montag dachte ich dann ich versuchs nochmal, dieses mal ohne Chili. Der zweite Versuch glückte dann auch und ich muss sagen, die Sache schmeckt durchaus ganz gut. Ein bisschen Salz fehlte mir am Ende noch, aber das ist ja im Rahmen. Also durchaus zu empfehlen, die Spanische Reispfanne aus dem Hause Knorr.

18. November 2009  /  4 Kommentare  /  1

In meinen sechs Semestern in diesem Studium war ich im Grunde erst einmal in der Bibliothek. Damals ging es um “Wissenschaftliches Arbeiten”, da schrieb ich eine Arbeit über Sinn und Unsinn von IPv6 und lieh mir einige passende Bücher auf, aber auch nur weil es strenge Anforderung war “wissenschaftliche Quellen” zu verwenden.

Alle weiteren Arbeiten im Studium wurden natürlich mit dem Internet als einzige Quelle bearbeitet. Aber hat auch nicht weiter gestört.

In den Semesterferien wurde die Bibliothek nun umgebaut und modernisiert, ein Vorgang der immernoch voll im Gange ist — dadurch war die Bibliothek bis Ende letzter Woche geschlossen und Bücherausleihen nur über Umwege möglich. Seit Freitag kann man jetzt jedenfalls wieder rein in die Bibliothek, immerhin von 9 – 13 Uhr — die Öffnungszeiten waren auch schonmal umfangreicher.

Auf der Suche nach einem Buch von einem Prof, das ich wohl für Projektmangement brauche1, hab ich also mal ein bisschen im Online-Katalog der Bibliothek rumgesucht und dann noch nach ein paar anderen Dingen gesucht.

So kam es das ich am Freitag nun dieses Effective Java und dieses Scala-Buch ausgeliehen habe. Ersteres habe ich bereits durchgelesen und das eine oder andere draus gelernt. Ist durchaus zu empfehlen. Das andere werde ich die Tage dann mal durchlesen.

Ganzschön spießig, oder? Bücher lesen. Fachbücher! Letztens begann ich ja sogar Diagramme und sowas zu malen, bevor ich begann etwas zu programmieren. Ich glaube ich werde alt :/

  1. Mittlerweile aber schon von einem Kommilitonen besorgt habe

17. November 2009  /  Keine Kommentare  /  1

Am Freitag vor einer Woche war ich beim Saltatio Mortis-Konzert im Substage in Karlsruhe.

Los ging’s 14:35 in Furtwangen, nach Triberg, nach Karlsruhe und erstmal zu meinen Konzert-Mitgängern, da dann etwas rumgehangen und kurz vor 19 Uhr aufgebrochen, Richtung Substage. Vorher noch ein kleiner Snack im Subway. Nachdem wir uns dann Reingedrängelt hatten standen wir dann im relativ kleinen Substage, die Decke war nicht wirklich hoch und die Luft nicht wirklich angenehm, aber nunja.

Relativ pünktlich begann dann auch die Vorband zu spielen. Leider Gottes handelte es sich hierbei um Feuerschwanz. Also okay, nichts gegen Feuerschwanz an sich, aber seit ich sie auf dem Feuertanz 2007 mehrere Stunden lang immer wieder beim darbieten ihrer drei Songs bewundern konnte, hab ich irgendwie genug von ihnen. Texte die sich nur ums Saufen und Geschlechtsverkehren drehen zu Melodien, die entweder von andern Mittelalterbands stammen oder nicht sonderlich einfallsreich sind muss ich jetzt nicht solange haben. Einzig Met und Miezen war ganz lustig, letzendlich war ich aber froh als sie dann fertig waren.

Danach kamen dann Saltatio Mortis auf die Bühne. Bei den etwas größeren, wie dem Lasterbalk, erwies sich die tiefe Decke dann als kleiner Nachteil, die konnten nämlich kaum vernünftig stehen. Gut das er Schlagzeuger ist. Das nun folgende Konzert war äußerst gut. Die weniger guten Lieder haben sie gleich am Anfang abgehandelt (Rastlos, Ebenbild) und dann einige Stunden (hab keine Uhr mitgehabt) durchgerockt. Leider war das Publikum teilweise nicht so sehr von allein motiviert und hatte Probleme richtig mitzugehen, keine Ahnung woran das lag — ich hatte jedenfalls meinen Spaß. Salome war ohne Doro Pesch leider nicht ganz so supi, aber trotzdem genial.

Eigentlich guck ich bei Konzerten ja auch einfach nur den Gitarristen und Bassisten auf die Finger. Auch das bereitete hier viel Spaß. Samoel und Bruder Frank haben es schon ziemlich drauf. Wobei die anderen natürlich nicht weniger schlecht sind, aber man kann sich ja nich auf alle konzentrieren. Alea hat auch besser gesungen als ich es erwartet hätte.

Alles in allem also ein gelungenes Konzert.

[rating:4.5/5]

16. November 2009  /  Keine Kommentare  /  1

Nach meinem letzten Post über mein selbstgemachtes Chili fragten mich natürlich viele Leute, wie ich das denn eigentlich mache, dass es so wundervoll aussieht und grandios schmeckt. Ganz ohne Maggitüte!1 Aus diesem Grund2 mache ich das nun mal!

Hier ein Rezept mit Bauanleitung für Chili con Carne à la andy.
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  1. Ok, ehrlich gesagt hat mich keiner gefragt.

  2. Bzw. einfach so

5. October 2009  /  6 Kommentare  /  2

So langsam ist alles da, was man so braucht. Verstärker da, ein billiges 2.1-Set, ne USB-Tastatur. Jetzt kann ich endlich den 22″ wieder vernünftig als Primärdisplay verwenden und entsprechend angenehmer arbeiten. Der Gitarrenständer hält auch noch und auf der Wave lässt sich echt wundervoll tippen.

Irgendwie wär allerdings ein USB-Hub nicht schlecht, damit ich Wacom, externe Festplatte und iPhone auch mal gemeinsam anschließen kann, wenn ich das wollte. Mein Mauspad-Ersatz, ein auf den Tisch geklebter grauer Zettel ist auch noch nicht das Optimum, aber das wird schon noch.

Die dummen Böcke, der Rollcontainerschrank und die Stühle die hier noch Platz verschwenden muss ich die Tage auch mal irgendwo anders unterstellen.

2. October 2009  /  4 Kommentare  /  0

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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